Autor Thema: Katholiken und Schiiten einigen sich auf gemeinsame Leitsätze  (Gelesen 1658 mal)

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Offline Roland

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Katholiken und Schiiten einigen sich auf gemeinsame Leitsätze


Den FAZ-Artikel findest Du hier
« Letzte Änderung: 04 Mai 2008, 00:34:58 von Roland »
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline kenny

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Re: Katholiken und Schiiten einigen sich auf gemeinsame Leitsätze
« Antwort #1 am: 25 Juni 2008, 13:48:34 »
Seit dem Zwoten Vatikanum befindet sich die RKK mit den Moslems auf Schmusekurs, will sie doch unter vatikanischer Führung die Welteinheitsreligion.
Jesus ist der Allergrösste!

Ted

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Re: Katholiken und Schiiten einigen sich auf gemeinsame Leitsätze
« Antwort #2 am: 26 Juni 2008, 23:30:47 »
Damit eine Diskussion daraus entstehen kann, habe ich mir erlaubt, die Kernsätze der von Roland bezogenen Schrift hier reinzukopieren:

Zitat
Die gemeinsame Erklärung im Wortlaut


„1. Glaube und Vernunft sind beides Geschenke Gottes an die Menschheit.
Das meine ich aber auch!

Zitat
2. Glaube und Vernunft widersprechen einander nicht, aber Glaube kann in einigen Fällen über der Vernunft sein, aber nie gegen sie.
Dem möchte ich klar widersprechen.

Zitat
3. Glaube und Vernunft sind in sich nicht gewalttätig. Weder Vernunft noch Glaube sollte für Gewalt gebraucht werden; unglücklicherweise wurden beide zuweilen missbraucht, um Gewalttaten zu begehen. In jedem Fall können diese Ereignisse weder Vernunft noch Glaube in Frage stellen.
Weder Glaube noch Vernunft können in sich gewalttätig sein. Vor allem möchte ich aber feststellen, dass insbesondere der Glaube an Jesus Christus der Gewalttätigkeit grundsätzlich widerspricht.

Zitat
4. Beide Seiten stimmten überein, in der gemeinsamen Förderung wahrer Religiosität fortzufahren, in besonderer Spiritualität, um die Achtung für heilig gehaltene Symbole zu ermutigen und moralische Werte zu fördern.
Das ist offenkundig widerbiblisch. Die Bibel spricht ausdrücklich gegen "Religionsvermischung", "Spiritualität" und gar der Achtung von Symbolik". Die Bibel lehrt weiterhin ausdrücklich, was es mit menschlichen, sogenannten "moralischen Werten" auf sich hat ("der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen"). Vielmehr will Gott in Seinem Wort die Menschen zur Erkenntnis und Annahme Seiner, der Göttlichen Wahrheit und Seinen Massstäben leiten.

Zitat
5. Christen und Muslime sollten über Toleranz hinausgehen, in der Anerkennung der Unterschiede, doch im Bewusstsein der Gemeinsamkeiten, und Gott dafür dankbar sein. Sie sind berufen zu gegenseitigem Respekt und verurteilen deshalb die Verspottung des religiösen Glaubens.
Selbstverständlich sollen Menschen einander respektieren und keinesfalls verspotten. Das ist klar. Ein jeder achte den anderen höher als sich selbst (Philipper 2,3). Was die Toleranz ("Wertschätzung") angeht, so wäre es geradezu als verachtend, ja sträflich anzusehen, den wertgesschätzten Mitmenschen die rettende Wahrheit Gottes vorzuenthalten. Es würde wirklich nicht von Wertschätzung zeugen, wenn ich den alleinigen Retter Jesus Christus verschweigen würde.

Zitat
6. Verallgemeinerungen sollten im Gespräch über Religionen vermieden werden. Unterschiede zwischen den Konfessionen innerhalb des Christentums und des Islams sowie die Verschiedenheit historischer Kontexte sind wichtige beachtenswerte Faktoren.
Im Sinne meines Kommentars zu Punkt 5.: Ja


Zitat
7. Religiöse Traditionen können nicht auf der Basis eines einzelnen Verses oder einer Passage in den jeweiligen heiligen Büchern beurteilt werden. Sowohl eine Gesamtschau als auch eine adäquate hermeneutische Methode sind notwendig für ihr faires Verständnis.“
Ja, da täten die Führungspersonen der RK, insbesondere im Vatikan, gut daran, ihre Traditionen im Licht der Bibel zu überprüfen! Und beim gewissenhaften Vergleich der Bibel mit dem Koran würden sie allesamt ehrlicherweise feststellen müssen, dass diese einander im Grundsatz völlig widersprechen. Ich meine damit ganz klar: Bibel und Koran reden nicht einfach aneinander vorbei, sondern sie sind in den geistlich relevanten Kernaussagen knallhart konträr. Hier Gemeinsamkeiten herstellen zu wollen erfordert die Verleugnung der grundlegensten Aussagen der Bibel. Die Verleugnung der Wahrheit schlechthin: Jesus Christus (u.a. Johannes 14,6)
« Letzte Änderung: 26 Juni 2008, 23:32:24 von Ted »