Autor Thema: Ratzinger wegen millionenfachen Mitgliederschwunds beunruhigt  (Gelesen 1773 mal)

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Offline Roland

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Katholische Oberhäupter in Lateinamerika und Afrika sind zunehmend besorgt über die wachsende Zahl von Mitgliedern, die sie an die regelrecht explodierenden, evangelikalen Gemeinschaften verlieren. Beispielsweise konnte der Papst 1960 noch 90 Prozent der Bevölkerung für sich verbuchen. Heute bezeichnen sich nur noch weniger als 67 Prozent als römisch-katholischgläubig. Papst Benedikt XVI unternahm daher im Mai vergangenen Jahres eine Sonderreise dorthin, bei der er die „Sekten“ anprangerte, die unter dem Einsatz „aggressiver“ Methoden Seelen abwerben würden.

Vor etlichen hundert Jahren befand sich auch Europa noch unter der Knute des Vatikans. Damals konnten die wenigsten gewöhnlichen Leute lesen und schreiben, was es Rom ermöglichte, sie in Unkenntnis und in Aberglauben zu halten. Von der Bibel gab es nur handschriftliche Exemplare, die sehr teuer waren. Überhaupt war der Besitz einer Bibel in einigen Gegenden für Privatleute sogar völlig verboten.

Als dann ein Mann namens Gutenberg mit seiner Hightech-Maschine aufkreuzte, die er Druckerpresse nannte, geriet des Papstes Macht über die breite Masse plötzlich in Gefahr. Denn Bibeln konnten nunmehr preiswert reproduziert werden, weswegen mehr und mehr Menschen das Lesen erlernten. So stellten sie bald fest, dass der Papst ein betrügerisches Spiel spielte, welches mit einem Gehorsam dem Wort Gottes gegenüber, absolut nichts zu tun hatte.

Die daraus resultierende Reformation hat die westliche Hemisphäre verändert. Anstatt sich blindgläubig dem Aberglauben hinzugeben und menschliche Rituale zu befolgen, konnte jetzt jeder für sich die göttliche Wahrheit kennen lernen und auf biblischer Grundlage persönlich Frieden mit Gott erlangen. Der Papst schlug zurück, indem er zahllose Bibelgläubige niedermetzeln ließ. Aber die Kunde, dass man auch ohne die Hilfe des Papstes in den Himmel kommen kann, hat sich dennoch weltweit verbreitet.

Heute wird die biblische Wahrheit neben der Drucktechnologie auch durch Radio, Fernsehen und Internet weltweit, und auch in den Gegenden verbreitet, wo einst der Katholizismus alleine herrschte. Dank der weltweiten Informations-Technologie also ist es dem Papst heute unmöglich, eine Inquisition zu befehligen oder Bibelgläubige auf dem Scheiterhaufen verbrennen zu lassen. Das würde eine viel zu „schlechte Presse“ geben. Was aber ist dann Roms neue Strategie?

Kardinal Walter Kasper, Vorsitzender des Vatikanischen Büros für die Beziehungen zu anderen Christen, forderte eine Verdoppelung der Anstrengungen in ihrer derzeitigen Strategie: „die Ökumene ist keine Wahlmöglichkeit sondern eine Verpflichtung“. Durch die Ökumene versucht der Papst also jetzt, alle Religionen, einschließlich des Protestantismus, unter seine Kontrolle zu bringen.

Chick Publications hat ja schon viele Bücher und Comics herausgebracht, die davor warnen, den Katholizismus für eine „ganz normale christliche Prägung“ von vielen zu halten. Trotzdem ist es Rom in den USA gelungen, Evangelikale davon zu überzeugen, dass Katholizismus wirklich christlich sei und einfach nur einige andersartige, traditionelle Rituale praktiziere.  Aber in Lateinamerika und Teilen Afrikas wenden sich gleichzeitig Millionen ab von diesen toten Ritualen des Katholizismus und tauschen sie ein gegen das lebensverändernde Geschenk des Ewigen Lebens durch vollstes Vertrauen auf Christus allein. Da braucht es keine Himmelskönigin mehr!

Traktateverteiler berichten uns, dass es die spanisch sprechenden Menschen sind, die am freudigsten ein Traktat annehmen; die dabei lächeln und Dankbarkeit erkennen lassen. Beweist eure Liebe und bietet ihnen eine Chance, der Dominanz des Papstes zu entkommen: Gebt ihnen ein Traktat!

Aus BATTLE CRY Jan/Febr. 08
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Ted

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Re: Ratzinger wegen millionenfachen Mitgliederschwunds beunruhigt
« Antwort #1 am: 10 März 2008, 02:07:50 »
Als ich das las, konnte ich dem Vater im Himmel nur danken!

Oh, wie schön, Er hat's in der Hand. Sein Geist wird's richten! (hier=recht machen)

Welch eine schöne Vorstellung, dass der Geist Gottes ALLE Menschen in ALLE Wahrheit leitet. Es werden wohl nicht alle Menschen die Wahrheit annehmen, aber wenn doch nur all die vielen verblendeten Menschen die freimachende Wahrheit Christi gesagt bekommen!

Das ist unser Auftrag.

Offline kenny

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Re: Ratzinger wegen millionenfachen Mitgliederschwunds beunruhigt
« Antwort #2 am: 18 März 2008, 21:05:32 »
Als Ex-Katholik bin ich über millionenfachen den Mitgliederschwund auf der einen Seite sogar beruhigt: Damit verliert die RKK an Einfluss. Auf der anderen Seite beunruhigt mich, dass nicht alle davon gerettet sind. Viele treten ja auch aus, weil sie mit dem Christentum und Jesus nichts zu tun haben wollen, weil sie bedies bedauerlicherweise mit der Papstkirche gleichsetzen.

Jesus aber ist Liebe, Er lässt uns nicht im Ungewissen über unsere Rettung.
Jesus ist der Allergrösste!

Ted

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Re: Ratzinger wegen millionenfachen Mitgliederschwunds beunruhigt
« Antwort #3 am: 18 März 2008, 23:47:10 »
Ich glaube nicht, dass die römisch-katholische Kirche an Einfluss verlieren wird. Es freut mich zwar, wenn Menschen diesem widergöttlichen Einfluss entkommen, doch das eigentliche Übel in dieser letzten Zeit ist die dominante Stellung der RKK in der Ökumene. Über diesen Kanal hat die RKK wiederum Einfluss auf Menschen der verschiedensten Denominationen.

Traurig aber wahr: in dieser letzten Zeit der Weltgeschichte wird sich daran nichts ändern. Die Mehrheit der Menschen wird ihr Gehör den Verführern leihen. Es ist vorhergesagt, dass die Menschen die Wahrheit nicht hören wollen, sondern sich in selbst erwählter Frömmigkeit gefallen.

Das ist der Jahrmarkt der religiösen Vielfalt, und wer sich dagegen stellt, gilt als intolerant.

Diesen Vorwurf musste ich mir erst kürzlich wieder einmal gefallen lassen. Die meisten Menschen wollen nicht hören, dass allein der Herr Jesus Christus der Retter ist, der Weg des ewigen Lebens, die einzige Tür ins Himmelreich. Sie können's nicht ertragen, dass alles andere in die Hölle führt, ins ewige Verderben.

Der Herr Jesus Christus wird in dieser letzten Zeit noch retten was zu retten ist (Menschen, die gewillt sind, sich von Ihm retten zu lassen), und wenn Er schließlich Seine Gemeinde, Seine Braut abgeholt hat, dann wird der Verführer, der Antichrist offenbar werden.

Das wird eine Zeit werden, so schlimm, wie sie noch nie war, und auch nie wieder sein wird. Am Ende dieser sieben Jahre wird der Herr Jesus Christus für alle sichtbar wiederkommen und Sein tausendjähriges Friedensreich auf dieser Erde aufrichten. Dann werden sich alle Kniee beugen vor Ihm, und alle werden erkennen dass Er der Herr ist. Die einen zur ewigen Verdammnis, die anderen zur ewigen Seligkeit.