Autor Thema: US-Wohlstandsprediger muss Jet verkaufen  (Gelesen 1342 mal)

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Offline Roland

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US-Wohlstandsprediger muss Jet verkaufen
« am: 09 März 2008, 18:51:23 »
M i n n e a p o l i s (idea) – Wer ein Wohlstands-Evangelium predigt, muss trotzdem mit finanziellen Rückschlägen rechnen. Das zeigt sich im Fall des US-amerikanischen Pastors Mac Hammond vom Living Word Christian Center (Christliches Zentrum Lebendiges Wort) in Brooklyn Park bei Minneapolis (Bundesstaat Minnesota).
Weil die Einkünfte rapide gesunken sind, verkauft er sein Düsenflugzeug. Außerdem wird die einstündige Fernsehshow, die die Gemeinde am Sonntagmorgen ausstrahlt, um die Hälfte gekürzt. Das berichtet die Zeitung Star Tribune (Minneapolis) im Internet. Brian Sullivan, Sprecher des Christlichen Zentrums, teilte dem Blatt mit, dass gegenwärtig die Wocheneinnahmen eine Lücke von 27.000 bis 47.000 Euro aufweisen. „Ist das eine Auswirkung der Rezession oder vielleicht der schlechten Presse für die Kirche im Allgemeinen? Wir denken, es ist eine Kombination mehrerer Dinge“, so Sullivan. Hammond, der materiellen Reichtum als Segen Gottes predigt, ist mit seinen Geschäften ins Zwielicht geraten. Im vorigen Jahr hat die Organisation Citizens for Responsibility and Ethics in Washington (Bürger für Verantwortung und Ethik/CREW) eine Beschwerde über Hammonds Gemeinde bei der Steuerbehörde eingereicht. Dabei ging es um den Verdacht, die Auflagen für steuerbefreite gemeinnützige Organisationen nicht eingehalten zu haben. CREW machte auf schwer durchschaubare Finanztransaktionen im Zusammenhang mit dem Erwerb des Flugzeugs vom Typ Cessna 650 aufmerksam. Der Pastor habe den Jet gekauft und ihn dann der Gemeinde verpachtet – gegen Leasing-Gebühren von umgerechnet fast 600.000 Euro pro Jahr. Auch habe er dubiose Kredite in Höhe von 1,3 Millionen Euro aufgenommen.

Im eigenen Flieger zu Vorträgen
Hammond braucht das Flugzeug nach eigenen Angaben, um zu Vortragsauftritten zu reisen. Manchmal benutze er die Maschine auch für den Heimflug zu seinem Haus in Florida; dann erstatte er der Gemeinde aber die Kosten. Der Pastor hat noch eine Kunstflugmaschine. Im vorigen Jahr startete der republikanische Senator Charles Grassley eine Untersuchung des Finanzgebarens von sechs christlichen Gemeinden und Werken. Anlass gaben Beschwerden über den extravaganten Lebensstil einiger Pastoren. Hammonds Gemeinde gehört zwar nicht zu den Organisationen, die Grassley um Finanzberichte gebeten hat, wohl aber die Gemeinde von Kenneth Copeland, dessen Vorstand Hammond angehört. Copelands Sohn John wiederum ist Vorstandsmitglied von Hammonds Gemeinde.

Quelle: www.idea.de
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!