Autor Thema: Religiöse Sondergemeinschaften im Umbruch  (Gelesen 1833 mal)

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Offline Roland

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Religiöse Sondergemeinschaften im Umbruch
« am: 09 März 2008, 18:36:43 »
Marco Frenschkowski: Mormonen, Neuapostolische und Zeugen Jehovas relativieren Alleinvertretungsanspruch.

E r z h a u s e n (idea) – Viele religiöse Sondergemeinschaften befinden sich im Umbruch. Das stellt der Mainzer Religionswissenschaftler Marco Frenschkowski fest. So relativierten Gruppierungen wie die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die Neuapostolische Kirche oder die Zeugen Jehovas ihren Alleinvertretungsanspruch, sagte der Pfarrer der hessen-nassauischen Kirche auf einem Impuls- und Gebetstag am 6. März in Erzhausen bei Darmstadt.
Immer mehr Mormonen hinterfragten den Offenbarungsanspruch des Buches „Mormon“ und läsen stattdessen die Bibel. Evangelikale sollten sich nicht länger strikt von diesen Gruppen abgrenzen, sondern die vorsichtige Öffnung unterstützen. „Das Zeugnis des Neuen Testaments ist dabei, sich durchzusetzen“, so Frenschkowski. Schon jetzt gebe es Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit manchen dieser Gruppierungen, etwa auf sozialem Gebiet. Initiator des Gebetstreffens war die vor einem Jahr gegründete Initiative „Gemeinsam für Rhein-Main“. Sie versteht sich nach den Worten von Bernd Oettinghaus, des Gebetsleiters der Evangelischen Allianz Frankfurt, als Netzwerk von Gemeinden, Werken und Christen, die zum Wohl der Region pr ak tisch zusammenarbeiten wollen. Die 80 Teilnehmer des Gebetstreffens, überwiegend Pastoren, Gemeindeleiter und Vertreter von Kommunitäten, beteten für Anliegen aus der Region. Dazu zählt eine stärkere Vernetzung der Christen in der Polizei sowie ein von Liebe und Wertschätzung geprägter Umgang der Christen mit der Bevölkerung, gerade auch mit Angehörigen nichtchristlicher Religionsgemeinschaften.

Vernetzung über Konfessionsgrenzen hinweg
Wie Oettinghaus gegenüber ideaHessen sagte, sei es Anliegen von „Gemeinsam für Rhein-Main“, Christen über ihre Gemeinden hinaus zu vernetzen und ihren Blick für Nöte in der Gesellschaft zu schärfen. In Gebetskreisen am Arbeitsplatz, etwa unter Bankkaufleuten, Medienschaffenden oder Lehrern, könnten diese Probleme angesprochen werden. Christen dürften weder im kleinstädtischen noch im konfessionellen Denken verhaftet sein. Die Initiative ist auf der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz tätig.

Quelle: www.idea.de
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline kenny

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Re: Religiöse Sondergemeinschaften im Umbruch
« Antwort #1 am: 25 Juni 2008, 13:57:00 »
Vielleicht schafft es wenigstens die Neuapostolische Kirche, sich voll und ganz auf das Evangelium zu besinnen, bei den Zeuge Jehovas, die die Trinität Gottes und die Hölle entgegen der biblischen Lehre bestreiten, habe ich jedoch keine Hoffnung. Sie werden okkulte Glaubensfanatiker bleiben. Und die Mormonen müssten aufhören, an die Sonderoffenbarung des Buches Mormon zu glauben, was die Aufgabe ihres Religionssystem bedeutet.
Jesus ist der Allergrösste!

Ted

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Re: Religiöse Sondergemeinschaften im Umbruch
« Antwort #2 am: 27 Juni 2008, 00:52:54 »
Zitat
Immer mehr Mormonen hinterfragten den Offenbarungsanspruch des Buches „Mormon“ und läsen stattdessen die Bibel.
Danke, Herr Jesus!

Zitat
Evangelikale sollten sich nicht länger strikt von diesen Gruppen abgrenzen, sondern die vorsichtige Öffnung unterstützen.
Wie bitte? "die vorsichtige Öffnung unterstützen"? Wenn diejenigen aus den Mormonen ihre Sonder(Irr)Lehre hinterfragen und stattdessen die Bibel lesen und für wahr achten, braucht es keiner vorsichtigen Öffnung seitens der Evangelikalen mehr. Dann braucht es vielmehr Vorsicht seitens der Neubekehrten, nicht noch mehr in den Strudel der Ökumene hineingezogen zu werden.
Zitat
Die Initiative ist auf der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz tätig.
Diese Aussage bestätigt meine Bedenken.

Zitat
Christen dürften weder im kleinstädtischen noch im konfessionellen Denken verhaftet sein.
Hierzu Ja. Ich betrachte Menschen nicht anhand ihrer "Konfession" oder "Denomination", da sie diese ja allzuoft schon kurz nach ihrer Geburt, im Säuglingsalter, verpasst bekommen und dann über Jahre, Jahrzehnte in die von Menschen verordneten Denkweisen hineinwachsen.

Nachdenken, in der Bibel nach der Wahrheit suchen, ungeachtet menschlicher Lehrgebäude, das ist, worum es geht. Dazu möchte ich die Menschen anregen.