Autor Thema: USA: Christliche Anlagefonds boomen  (Gelesen 12640 mal)

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Offline Roland

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USA: Christliche Anlagefonds boomen
« am: 20 Januar 2008, 16:44:54 »
USA: Christliche Anlagefonds boomen



W a s h i n g t o n (PRO) - In den USA gibt es Anlagefonds, die nur in Unternehmen investieren, die mit christlichen Werten vereinbar sind. Doch nicht nur das: die "Faith-based funds" sind teilweise erfolgreicher als andere, berichtet "Spiegel Online".

In den USA, "god's own country", gibt es nicht nur christliche Fitness-Center, ein christliches Fett-weg-Programm oder Autowerkstätten in der Kirchengemeinde, Gläubige können sich auch spezielle christliche Geldanlagen aussuchen. Die Alltäglichkeiten des normalen Lebens liegen in den USA eben oft viel enger am christlichen Glauben als anderswo.

Die US-Fondsgruppe "Timothy Plan" achtet streng darauf, dass sie "bibeltreu" Investitionen tätigt, das heißt: moralisch vertretbar und nach dem Motto "Pro family". Nebenbei sind sie äußerst gewinnbringend. "Das Unternehmen erreicht eine höhere Rendite als die meisten Hedgefonds", schreibt "Spiegel Online" - "Geldanlage im Namen des Herren".


17 Prozent Rendite mit christlichem Kurs

Insgesamt gibt es in den USA 36 derartige Fonds, die ihre Anlagestrategie nach streng religiösen Kriterien ausrichten. "Faith-based funds" heißen sie. Der erfolgreichste dieser Anbieter ist das Unternehmen Timothy Plan. Wie die "Financial Times" berichtet, schneidet es in seiner Branche am besten ab. Timothy Plan erwirtschaftete im vergangenen Jahr eine Rendite von 17 Prozent - trotz Hypothekenkrise und schwächelnder Konjunktur. In den vergangenen fünf Jahren bekamen die Anleger sogar 18,6 Prozent pro Jahr ausgezahlt.

"Damit hängt Timothy Plan sämtliche Wettbewerber ab, einschließlich des Amana Trusts, der nach islamischen Grundsätzen investiert", schreibt "Spiegel Online". "Auch die katholische Konkurrenz von der Ave Maria Gruppe lassen die 'Bibeltreuen' hinter sich. Ebenso den presbyterianischen New Convenant Fund und den baptistischen Guidestone Fund, der allein mehr als zehn Milliarden Dollar verwaltet."


Milliarden-Boom der "Faith-based funds"

Timothy Plan investiert ausschließlich in Unternehmen, die "das Leben schützen" - also in keinerlei Zusammenhang mit Abtreibung gebracht werden können. Zudem heißt es auf der Firmen-Webseite: "Wenn Sie sich über moralische Themen Sorgen machen (Pornografie, unverheiratete Paare, Alkohol, Tabak), dann sind Sie bei uns genau richtig." Firmen, die etwa gleichgeschlechtlichen Paaren Rabatte einräumen, erhalten von Timothy Plan kein Geld. Dadurch werden Aktien von rund 250 der 500 größten US-Unternehmen von der christlichen Anlagefirma nicht gekauft.

Timothy Plan wurde 1994 gegründet, mittlerweile verwaltet die Fondsgruppe ein Anlagekapital von 500 Millionen Dollar. Der Gründer und Präsident des Unternehmens, Arthur Ally, wollte einen Anlagefonds schaffen, der auf den Prinzipien beruht, wie sie in 1. Timotheus 5 und Epheser 5 genannt werden - daher stammt auch der Name der Firma. In 1. Timotheus 5,22 heißt es etwa: "Habe nicht teil an fremden Sünden! Halte dich selber rein!"

"Insgesamt wächst die Glaubensbranche rasant", so "Spiegel Online". "Vor zehn Jahren hatten die Anleger den 'faith-based funds' noch 400 Millionen Dollar anvertraut. Heute sind es laut Branchendienst Morningstar schon 17 Milliarden."

VON: JS | 14.01.08


Quelle: Pro - christliches Medienmagazin

Die Bibel sagt:  Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhangen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht GOTT dienen und dem Mammon  (Matthäus 6,24)
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linux

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #1 am: 26 Januar 2008, 20:21:38 »
Hallo Roland,
in der Bergpredigt fordert uns der Herr Jesus auf, sich keine Sorgen um die Zukunft zu machen. Das heißt doch nicht, sich nicht um seine zukünftige materielle Versorgung zu kümmern.
Ich spreche das Thema Christsein und Geld an.
Wir leben in einem System, wo es eine Grundversorgung für jedem gibt, notfalls auch Sozialhilfe. Der Vater Staat kümmert sich darum.
Da sich dieses System Vater nennt, aber nicht Gott ist, kann es nur antichristlich sein.
Für einen Angestellten stellt sich folgende Frage nicht, aber für Freiberuflern wie mich:
Was ist besser, 1. bei den Riester, Rürup und sonstige Renten und Versicherungszahlungen mitzumachen und sich vom Vater Staat durchfüttern zu lassen, oder 2. selbst durch Arbeit und Anlageplanung für seine materiellen Bedürfnisse zu sorgen, so weit es geht ?

Ich habe Punkt 2 gewählt. Damit muss ich mich aber um Anlagestrategien kümmern, was ich nicht mag.
Ich wünschte, ich könnte meine Arbeitsleistung bis ins hohe Alter erhalten, aber bei der gesteigerten Lebenserwartung und bei meinem Beruf als Elektronik- und Software Ingenieur, wo ich mit 40 schon zum alten Eisen gehöre, kann ich das vergessen.

Die USA hat nicht so einen staatlich aufgeblähten Sozialstaat wie D. Ich  habe dort mein Industriepraktikum gemacht. Wer sich in jungen Jahren nichts zusammengelegt hat, der hat später nichts.
Ist es nicht überzogen, die Menschen als geldliebend zu bezeichnen, die sich ihr mühsam gespartes Geld nicht von der Inflation auffressen lassen wollen, sondern es anlegen, um mindestens den Wert zu behalten?

Jürgen

Offline Roland

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #2 am: 26 Januar 2008, 20:52:12 »
Hallo Jürgen,

danke für Deine Antwort. Offensichtlich habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Natürlich ist es in Ordnung, sich z. B. Gedanken über die Altersversorgung zu machen. Das Letzte, das ich will, ist mich vom Staat versorgen zu lassen. Für Leute, die freiberuflich arbeiten, ist dieser Punkt wahrscheinlich noch wichtiger.

Mir geht es aber hier um einen ganz anderen Punkt: Mit den Attributen "christlich", "bibeltreu" usw. wird Geld verdient. Und das widerspricht eindeutig der Bibel, da wir mit dem Evangelium kein Geld verdienen sollen ("Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es weiter!").

Zitat
In den USA, "god's own country", gibt es nicht nur christliche Fitness-Center, ein christliches Fett-weg-Programm
Was ist z. B. ein "christliches Fitness-Center"? Werden dort die Fitness-Geräte auf besondere Art gesegnet.......? Oder ein "christliches Fett-weg-Programm"? Diese Marketing-Sprüche werden doch nur gebraucht, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Bei "Timothy Plan" ist m. E. folgender Satz ausschlaggebend:
Zitat
"Das Unternehmen erreicht eine höhere Rendite als die meisten Hedgefonds", schreibt "Spiegel Online" - "Geldanlage im Namen des Herren".
Darum geht es, um den Mammon. Und dafür benutzt man auch gerne mal den Namen des HERRN.

Aber all dies spricht nicht gegen persönliche Vorsorge. Was mich stört ist die Tatsache, dass der Name des HERRN missbraucht wird, wenn es um Gewinnoptimierung (Mammon) geht.

Shalom
Roland


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Offline TJS

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #3 am: 27 Januar 2008, 14:10:15 »
Roland, Jürgen: Gnade und Friede Euch im HERRN Jesus Christus!

Ich hoffe, Ihr habt nichts dagegen einzuwenden, wenn ich mich kurz in Eure Unterhaltung zum Thema Altersversorgung, oder präziser: Altersvorsorge, einklinke.
Falls doch, dann sagt's bitte.

[...]
in der Bergpredigt fordert uns der Herr Jesus auf, sich keine Sorgen um die Zukunft zu machen. Das heißt doch nicht, sich nicht um seine zukünftige materielle Versorgung zu kümmern.
Nein? Was heißt es sonst?

Lasst uns doch einmal den entsprechenden Abschnitt aus Matthäus 6:19-34 klar vor Augen zu halten, wobei der Schwerpunkt auf den Versen 25ff. liegt (deshalb im Zitat fett hervorgehoben). Der HERR Jesus lehrt hier nämlich:

19 Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Fraß zerstören und wo Diebe durchgraben und stehlen; 
20 sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen! 
21 Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. 
22 Die Lampe des Leibes ist das Auge; wenn nun dein Auge klar ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; 
23 wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß die Finsternis! 
24 Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. 
25 Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? 
26 Seht hin auf die Vögel des Himmels, daß sie weder säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie ? 
27 Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? 
28 Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. 
29 Ich sage euch aber, daß selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen. 
30 Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? 
31 So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? 
32 Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr dies alles benötigt. 
33 Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. 
34 So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.


Sind wir uns darin einig, dass diese Lehre für alle Jünger CHRISTI verbindlich ist - unabhängig davon, zu welchen Zeiten, an welchen Orten dieser Erde und unter welchen politischen, sozialen, kulturellen etc. Verhältnissen/ Systemen auch immer sie leben?

Wer materielle Alters- oder sonstwelche Vorsorge betreibt, ist genötigt, zumindest für eine bestimmte Zeit seines Lebens mehr Geld zu verdienen, als er zum gegenwärtigen Zeitpunkt nötig hat. Dieser Überschuss wird aber nicht in das Reich GOTTES investiert, sondern in Banken, Versicherungen, Fonds etc., die damit wiederum Profite zu "erwirtschaften" trachten (nicht selten Spekulationsgewinne etc.).
Es ist ein Kreislauf von reich und reicher werden wollen, Reichtum aufhäufen, auf diesen Reichtum vertrauen, Profit vermehren etc.
Das Verbot des HERRN Jesus jedoch, Vorsorge um materielle Absicherung zu betreiben und DESSEN Gebot, stattdessen vielmehr auf GOTT als versorgenden VATER zu vertrauen - verbunden mit der Bedingung primär nach dem Reich GOTTES und DESSEN Gerechtigkeit zu trachten - schließt doch jede Form der Vorsorge und demnach falschen Vertrauens in materielle Absicherung ein, oder etwa nicht?

Und wenn der HERR Jesus bereits die Vorsorge um den "morgigen Tag" (vor dem Hintergrund des damlas üblichen Tagelöhners, der heute nicht weiß, ob er morgen noch den Job hat) anprangert, gilt dies denn nicht auch für "die nächste Woche", "den nächsten Monat", "das nächste Jahr"?

Ist das Vertrauen in GOTT als VATER (und demnach auch als Versorger) etwa nur solange gerechtfertigt, wie man einen ganz bestimmten Job ausüben kann?

Mir geht es hierbei um eine ganz grundlegende, geistliche Denkweise, die ich vom HERRN Jesus lernen und übernehmen möchte.
Ich befürchte nämlich, dass sämtliche menschlich-vernunftmäßigen Vorsorgekonzepte - von denen Du, Jürgen, unter Punkt 1. und 2. welche genannt hast - mit der Lehre CHRISTI völlig inkompatibel sind.

Herzlichst,
Thomas
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Offline Roland

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #4 am: 27 Januar 2008, 21:00:49 »
Hallo Thomas,

selbstverständlich kannst Du Dich in diesen Thread einklinken. Ich bin davon überzeugt, dass auch Jürgen nichts dagegen hat.........  ;)

Bevor ich auf Deine Auslegung von Matth. 6,19-34 eingehe, finde ich es wichtig, einige Fragen vorab zu klären. Es sind sehr persönliche Fragen und wenn Du sie nicht beantworten möchtest, ist das für mich völlig in Ordnung. Für mich sind die Fragen wichtig, um Deine Postition besser verstehen zu können.

- Hast Du bzw. Deine Familie überhaupt keine Versicherung (auch keine Kfz.-Haftpflichtversicherung und Krankenversicherung)?

- Wer wird Dich im Alter versorgen? Ich vermute, dass Du dann auch Deine gesetzliche Rente einmal nicht in Anspruch nehmen wirst. Da bleiben m. E. nur 2 Möglichkeiten: Die Kinder und/oder die Gemeinde. Ich kenne bis jetzt keine einzige Gemeinde, die die Rente der Gemeindeglieder bezahlt. Dann bleiben also noch die Kinder. Was machen christliche Ehepaare, die kinderlos sind?

- Bist Du berufstätig und lebst Du und Deine Familie von Deinem Einkommen? Wenn ja, wie vereinbarst Du das mit Deiner Auslegung von Matth. 6,19-34? Statt für Deinen Unterhalt zu arbeiten, könntest Du Deine Zeit zu 100 % für das Königreich GOTTES einsetzen und zu 100 % für den HERRN arbeiten.

- Ist Sparen für Dich eine Sünde?

Vielleicht noch etwas zum Hintergrund der Fragen: Als vor Jahren die "neuen" Krankenkassen-Karten aufgekommen sind, haben Freunde von mir diese abgelehnt. Sie waren nicht Mitglied einer Krankenversicherung und bezahlten alle Rechnungen selbst. Obwohl er gut verdiente, sprengten die Erkrankungen das Familien-Budget. Inzwischen sind sie aus finanziellen Gründen Mitglied einer Krankenkasse.

Ich kenne Leute, die aus Glaubensgründen jede Art von Versicherung abgelehnt haben. Inzwischen sind sie zu einem Sozialfall geworden. Ist das Sozialamt für Dich eine Alternative für eine fehlende Vorsorge?

Mir ist bewusst, dass einige Fragen recht provokant klingen. Es geht mir jedoch nicht darum, Dich zu provozieren. Mir geht es darum, wie bereits erwähnt, Deine Postition besser verstehen zu können. Ich habe Verständnis dafür, wenn Dir die Fragen zu persönlich sind, und Du diese lieber nicht beantworten möchtest.

Marana tha
Roland
« Letzte Änderung: 27 Januar 2008, 21:13:09 von Roland »
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline TJS

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #5 am: 27 Januar 2008, 22:43:30 »
Gnade und Friede von GOTT, lieber Roland!


[...]
Mir ist bewusst, dass einige Fragen recht provokant klingen. Es geht mir jedoch nicht darum, Dich zu provozieren. [...]

Keine Sorge, Deine Fragen empfinde ich keineswegs als provokant - ganz im Gegensatz zur Lehre des HERRN Jesus Christus: die wird vom natürlichen und fleischlich gesinnten Menschen selbstverständlich als pure Provokation empfunden!

Ich sehe auch keinen Grund, nicht auf Deine Fragen zu antworten - es sei denn, die Antworten könnten Dich zu sehr schockieren.

Das verschieben wir aber auf später. Schlafen wir erst mal - Gute Nacht,

Thomas
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Offline Roland

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #6 am: 27 Januar 2008, 22:50:54 »
Hallo Thomas,

Zitat
Ich sehe auch keinen Grund, nicht auf Deine Fragen zu antworten -
Das finde ich gut, weil sonst die Gefahr besteht, dass wir aneinander "vorbei" schreiben.

Zitat
es sei denn, die Antworten könnten Dich zu sehr schockieren.
Na ja, so zart besaitet bin ich nun auch nicht......  :D

Ich wünsche Dir ebenfalls eine gute Nacht.

Shalom
Roland
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Ted

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #7 am: 28 Januar 2008, 01:41:58 »
Nun, ich habe keine Krankenversicherung. Keine Altersvorsorge.  Keinerlei "Sozial"-Versicherung".

Nicht aus "Glaubensgründen", sondern ganz schlicht aus "Vermögensgründen".

Es wird allezeit Arme unter euch geben, das sagt das Wort Gottes.

Ganz besonders denen, die sich für ach so toll halten, denen möchte ich sagen: passt gewaltig auf. Passt auf, was der Herr Jesus in der Bergpredigt sagte und danach auch Paulus in den Gemeindebriefen. Und Jahrtausende davor in den Büchern Mose geschrieben steht. Passt gewaltig auf. Überhebt euch nicht. Wenn ihr nach dem Gesetz leben wollt und die Gnade ablehnt, dann werdet ihr nach dem Gesetz bemessen werden. Zu 100%.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Roland, Du tust recht darin, KV+RV+AV zu bezahlen. Das sind nämlich aufs Allgemeinwohl ausgerichtete "Sozialversicherungen" - einer trage des andern Last! Das ist gut. Wenn ich's könnte, täte ich es auch!

Was darüberhinausgeht ("Vermögensversicherungen"), wage ich, in Frage zu stellen.

Was ich gar abscheulich finde, sind "Geldanlagen" aller Couleur. Das ist meines Erachtens nach Götzendienst, Streben nach Mammon. So wie Du, Roland, das weiter oben dargestellt hast. Ich kenne Leute, die mit Geldanlagen in Südamerika "Renditen" von 30% und mehr in ein paar Monaten gemacht haben. Wer hat das bezahlt? Die Armen dort.

Ich kenne auch Leute, die kaum aus ihren Schulden rauskommen vor lauter Zinsen. Wer zahlt? Wer macht (trügerischen!) Gewinn?


Ted

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #8 am: 28 Januar 2008, 02:20:16 »
An Thomas (TJS)

ich bin schrecklich enttäuscht von Dir. Verschiedene Deiner Beiträge in diversen Foren haben mir ein anderes Bild von Dir gegeben, als ich es ursprünglich hatte. ENT-TÄUSCHT ist gut, denn TÄUSCHUNG  ist schlecht.

Hier nur einer Deiner Beiträge (im Apo-Forum), den ich widerlich finde:
Zitat
Je mehr Gejammer ich von Hufnagel diesbezüglich zur Kenntnis nehmen muss, um so deutlicher wird doch, dass er mit GOTT nicht viel zu tun hat, GOTT noch gar nicht als VATER kennengelernt hat.

Für den bedauernswerten Martin ist die rein theoretische Beschäftigung mit der Bibel halt nur eines von seinen vielen Hobbys (z.B. Polit-Klamauk, Tanzstunden, Blues- und Folkmusik, Badeurlaub, Streiten etc.) - gemäß den Lehren CHRISTI lebendig zu glauben und leben ist aber etwas anderes und nicht mehr sein Ding.

Thomas, in meinen Augen bist Du einfach nur ein Heuchler. Darüber können mich auch Deine in Deinen Beiträgen oben geäusserten salbungsvollen Worte nicht hinwegtäuschen. Weisst Du denn nicht um Dir Gnade Gottes? Suche, dann wirst Du finden.

---

Roland, mir ist klar dass ich hier Off-Topic schreibe, ich wusste nur nicht wo ich das sonst posten sollte, aber ich musste das einfach schreiben.

Offline TJS

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #9 am: 28 Januar 2008, 03:20:50 »
Hallo Roland,

angesichts der Ermahnung des HERRN Jesus Christus in Matthäus 7:6 -

"Gebt nicht das Heilige den Hunden; werft auch nicht eure Perlen vor die Schweine, damit sie diese nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen!"

habe ich mich nun doch entschlossen, auf Deine Fragen via PN und nicht öffentlich zu antworten.

Es lungern leider zuviele "Hunde" und "Schweine" in der Foren-Landschaft herum, die anscheindend nur darauf warten, die kostbaren Perlen - von denen sie nichts verstehen und deren Wert sie niemals zu schätzen wissen - zu zertreten etc.

Den Entschluss hatte ich bereits gefasst, ehe Ted mit seinen gnaden- und geistreichen Beiträgen hier aufgekreuzt war.

Herzliche Grüße,
Thomas
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Offline TJS

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #10 am: 28 Januar 2008, 03:34:45 »
Hallo Ted,

ich bin schrecklich enttäuscht von Dir.
Vom HERRN Jesus Christus waren auch etliche "enttäuscht" und noch mehr werden es in der Zukunft sein, insbesondere solche, die immer "Gnade", "Gnade" schreien, in Wirklichkeit jedoch keinen Schimmer davon haben, was "Gnade" überhaupt ist, sondern primär ihre Verderbtheit und Fleischlichkeit damit ummänteln.

Zitat von: Ted
Verschiedene Deiner Beiträge in diversen Foren haben mir ein anderes Bild von Dir gegeben, als ich es ursprünglich hatte. ENT-TÄUSCHT ist gut, denn TÄUSCHUNG  ist schlecht.
Tja, dann werde ich Dich wohl mal bedauern müssen, wenn ich Zeit dafür habe.
Man soll sich eben kein "Bild" machen - das beugt anscheinend Enttäuschungen vor.

Zitat von: Ted
Thomas, in meinen Augen bist Du einfach nur ein Heuchler.
Ach!
Weißt Du überhaupt, was ein "Heuchler" ist? Oder musst Du erst im Lexikon nachschauen?

Zitat von: Ted
Darüber können mich auch Deine in Deinen Beiträgen oben geäusserten salbungsvollen Worte nicht hinwegtäuschen. Weisst Du denn nicht um Dir Gnade Gottes? Suche, dann wirst Du finden.
Jetzt fang' ich aber wirklich gleich an zu weinen.

Zitat von: Ted
Roland, mir ist klar dass ich hier Off-Topic schreibe, ich wusste nur nicht wo ich das sonst posten sollte, aber ich musste das einfach schreiben.
Klar - Du bist ja noch ganz neu hier und weißt nichts von der Möglichkeit persönlicher Nachrichten.
Deshalb greifst Du mich gleich öffentlich an - logisch, Du aufrichtiger, gnadenreicher Christ.
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Offline Roland

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #11 am: 28 Januar 2008, 22:13:50 »
Liebe Brüder,

eine Bitte: Lasst uns das Thema sachlich angehen. Ich finde es schlimm, wenn die Kontroverse auf der persönlichen Ebene ausgetragen wird. Das finde ich nicht in Ordnung.

Die Bibel sagt: Denn wir erkennen stückweise.....   (1. Kor. 13,9). Deshalb lasst uns in einem sachlichen Austausch dieses Thema diskutieren und voneinander lernen.

Shalom
Roland
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Offline Roland

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #12 am: 28 Januar 2008, 22:21:17 »
Hallo Ted,

Zitat
Nicht aus "Glaubensgründen", sondern ganz schlicht aus "Vermögensgründen".
Ja, davon kann ich auch ein Lied singen. Mir ist es mehrere Jahre ähnlich ergangen.

Zitat
Um Missverständnissen vorzubeugen: Roland, Du tust recht darin, KV+RV+AV zu bezahlen. Das sind nämlich aufs Allgemeinwohl ausgerichtete "Sozialversicherungen" - einer trage des andern Last! Das ist gut. Wenn ich's könnte, täte ich es auch!
So sehe ich das auch. Von meiner gesetzlichen RV habe ich mal gar nichts, weil ich die Rente der Menschen bezahle, die jetzt Rentner sind. Das ist auch in Ordnung so.

Zitat
Was darüberhinausgeht ("Vermögensversicherungen"), wage ich, in Frage zu stellen.
Ja, hier muss man sehr vorsichtig und kritisch sein.

Zitat
Was ich gar abscheulich finde, sind "Geldanlagen" aller Couleur. Das ist meines Erachtens nach Götzendienst, Streben nach Mammon. So wie Du, Roland, das weiter oben dargestellt hast.
Amen!

Zitat
Ich kenne Leute, die mit Geldanlagen in Südamerika "Renditen" von 30% und mehr in ein paar Monaten gemacht haben. Wer hat das bezahlt? Die Armen dort.
Ja, die Schwachen und "Naiven" müssen dann die Rechnung bezahlen. So etwas gibt es aber auch in unserem Land, z. B. Strukturvertriebe. "Oben" wird kassiert und "unten" wird gezahlt. Hier gibt es wirklich viel Lug und Trug. Christen sollten sich von solchen Dingen fernhalten.

Marana tha
Roland
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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #13 am: 28 Januar 2008, 22:26:01 »
Hallo Thomas,

Zitat
habe ich mich nun doch entschlossen, auf Deine Fragen via PN und nicht öffentlich zu antworten.
Alles klar. Es sind ja auch sehr persönliche Fragen. Wahrscheinlich wäre es geschickter gewesen, Dir die Fragen gleich via PN zu stellen. Wie bereits erwähnt, dienen die Fragen dazu, Deine Position besser zu verstehen.

Shalom
Roland
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Ted

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Re: USA: Christliche Anlagefonds boomen
« Antwort #14 am: 28 Januar 2008, 22:34:14 »
Roland, Du bist mir mit Deinem Beitrag um Minuten zuvorgekommen. Ich will hier wahrlich keinen Schlagabtausch führen. Aber ich kann auch nicht ruhig bleiben, wenn ich solcherlei Heuelei erkenne.

@Thomas/TJS: warum ich nicht als pn mit Dir kommuniziere? Ganz einfach - ich will bewusst öffentlich darlegen, was ich von Dir so mitbekommen habe. Du und Michael zieht in div. Foren hemmungslos über andere her, auch über Roland's Forum.

Geradezu lächerlich finde ich Deine Äusserung
Zitat
Klar - Du bist ja noch ganz neu hier und weißt nichts von der Möglichkeit persönlicher Nachrichten.
Deshalb greifst Du mich gleich öffentlich an - logisch, Du aufrichtiger, gnadenreicher Christ.

Dass Du (und Michael) das schon seit langem so praktiziert, habe ich in meinem vorigen Posting bereits belegt durch Dein eigenes Zitat im Apo-Forum.

Nun hast Du Durch Dein voriges Posting meine Eindrücke eigentlich nur noch weiter bestätigt.

Sehr gefreut habe ich mich über Deinen Satz
Zitat
habe ich mich nun doch entschlossen, auf Deine Fragen via PN und nicht öffentlich zu antworten.

Das macht Hoffnung, dass das Forum nicht für weitere Verunglimpfungsorgien à la Michael herhalten muss.

Last but not least, dies Dein Wort ist bezeichnend für Deine Einstellung:
Zitat
Es lungern leider zuviele "Hunde" und "Schweine" in der Foren-Landschaft herum

Das ist eine offene Beleidigung, wie ich sie bislang nur von Michael gehört habe. Das klingt keineswegs nach Güte, Lindigkeit oder auch nur Bereitschaft, sich auf ein vorurteilsfreies Gespräch einzulassen...

Wie von Michael bereits gewohnt, habe ich auch von Dir keine stichhaltige biblische Argumente bekommen. Auch von Dir wieder nur emotional aufpeitschende Phrasen.

U.a. schreibst Du:
Zitat
Jetzt fang' ich aber wirklich gleich an zu weinen.

Nun, womöglich hast Du dafür wirklich allen Grund.