Autor Thema: Die "heilige" Lucia  (Gelesen 2046 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Roland

  • Administrator
  • Benutzer
  • Beiträge: 2567
    • Hauszellengemeinde
Die "heilige" Lucia
« am: 24 Dezember 2007, 15:54:28 »
Am Festtag der "heiligen" Lucia, am 13. Dezember, wird der "Heiligen" und Märtyrerin Lucia gedacht, die aus Sizilien stammte und die Schweden im 4. Jahrhundert vor einer Hungersnot bewahrt haben soll.

Mit dem Luciatag beginnt in Schweden die Weihnachtszeit. Der Tradition nach trägt Lucia wie ihre Begleiterinnen ein langes, weißes Gewand und "Licht im Haar", bestehend aus einem Buchsbaumkranz mit weißen Kerzen.

Lucia wurde schon in alter Zeit als Lichtbringerin im dunklen schwedischen Winter verehrt. Licht bedeutet dabei auch Wärme in der kalten Jahreszeit und ist gleichzeitig Hinweis auf die Wiederkehr hellerer Tage.

Quelle: Flensburger Tageblatt vom 24.12.2007, Seite 07
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline kenny

  • Benutzer
  • Beiträge: 156
Re: Die "heilige" Lucia
« Antwort #1 am: 09 April 2009, 12:33:23 »
Der ganze Heiligenkult ist doch Götzendienst: Sankt Florian schützt uns angeblich vor Feuer, die heilige Barbara schützt Bergleute und Kanoniere, Sankt Christophorus ist der Beschützer auf Reisen und so fort. Es erinnert mich an den Liebesgott Eros, an die Göttin der Jagd Diana, an die Göttin der Morgenröte Eos ...

Im Übrigen - das richte ich vor allem an die Adresse von Katholiken und Orhodxen - steht in der Bibel das Wort Jesu: "Alles, was ihr in meinem Namen bittet ..." Also in Jesu Namen und nicht im Namen Mariens oder irgendwelcher Leichen. Das ist faktisch auch die von der Bibel verbotene Toten- und Geisterbeschwörung, eine Gräuelsünde.
Jesus ist der Allergrösste!

Ted

  • Gast
Re: Die "heilige" Lucia
« Antwort #2 am: 09 April 2009, 13:39:33 »
... und wenn man bedenkt, dass man die "Heiligen" der RKK auch noch mit Geschenken gnädig stimmen muss (z.B. Kerze anzünden, Messe...), damit man in den Genuss ihrer Dienstleistung kommt, dann kommt das den Ritualen der Naturreligionen gleich, wo man die Götter durch Opfergaben gnädig zu stimmen sucht. So wird dann auch klar, warum in der Ökumene gar kein so grosser ideologischer Unterschied zwischen den Glaubensrichtungen besteht. Wenn der Papst z.B. im Friedensgebet von Assisi mit Vertretern von Naturreligionen, Schamanen etc. zusammen betet unter der Massgabe "wir haben alle ein und denselben Gott", dann fürchte ich dass das gar nicht so falsch ist - es muss sich wohl um den "Gott dieser Welt[zeit]" (Satan, siehe 2. Korinther 4,4) handeln.

Im Gegensatz dazu lässt sich der wahre Gott der Bibel, der Himmel und Erde erschaffen hat, JHWH, nicht durch Geschenke bestechen (siehe 5. Mose 10,17!). Im Gegenteil. Man muss SEIN Geschenk annehmen, um in den Genuss Seiner Verheissungen zu kommen, die allesamt in Jesus Christus das göttliche "Amen" [die Zustimmung] (siehe 2. Korinther 1,20) haben. Man muss Sein Gnadengeschenk, das Blut Jesu zur Vergebung der Sünden persönlich in Anspruch nehmen, um Erbe des Himmelreiches zu werden. Ein weiteres Opfer kann es nicht mehr geben (siehe Hebräer 10, 18-20)

Das ist der himmelweite Unterschied.