Autor Thema: Wo steht die Christenheit heute?  (Gelesen 1342 mal)

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Offline Roland

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Wo steht die Christenheit heute?
« am: 07 Dezember 2007, 22:05:37 »
Von Rolf Müller gesammelte Kernsätze, Marginalien und Anmerkungen:

Wo steht die Christenheit heute?

Christen lassen sich auf Partnerschaften mit Gottlosen ein und investieren ihre Zeit und Kraft in die Fürsorge für diese Erde, anstatt Seelen für die Ewigkeit zu gewinnen. Jesus hat uns nicht aufgetragen, die Gesellschaft zu reformieren. Der Mensch muss von Grund auf erneuert werden; er muss durch den Glauben an Jesus Christus von neuem geboren werden. Es gibt zwar berechtigte Anliegen für die Zeit auf dieser Erde, doch das große Anliegen sollte die Ewigkeit und der Himmel sein. (Dave Hunt)


Die grüne Bewegung ist ein humanistischer Versuch zur Wiederherstellung
des verlorenen Paradieses von Eden, ohne anzuerkennen, dass das Problem in der Rebellion des Menschen gegen seinen Schöpfer besteht.
Die Christenheit hat sich einer grünen Bewegung angeschlossen, und christliche Führungspersonen plappern deren Philosophie nach. (Dave Hunt)

Ein Kennzeichen der letzten Tage vor der Wiederkunft JESU ist die Weigerung, alles anhand der Bibel zu prüfen. Man stützt sich lieber auf Erfahrungen und Gefühle. (Dave Hunt)

Es wird gesagt, das Geheimnis zur Weltevangelisation und zu persönlichem
Sieg und Wohlstand sei die Offensive gegen Satan und das "Binden" verschiedener böser Geister, die die Erde beherrschen. Wenn das stimmt,
kann man die Christen für alle Naturkatastrophen und Kriege der Welt verantwortlich machen. Wenn das Böse diese Welt regiert und Menschen in die Hölle kommen, liegt das daran, dass Christen nicht genug gebetet haben. Das ist weder logisch noch biblisch. (Dave Hunt)

Wenn Katholiken und Evangelikale einander als "Brüder und Schwestern in
Christus" bezeichnen und behaupten, sie würden an das gleiche Evangelium glauben, muss ein schwerwiegender Fehler vorliegen. Entweder starben die Märtyrer wegen eines bloßen Missverständnisses,
das heute geklärt worden ist, oder dieses Bekenntnis der Einheit ist ein Betrug. (Dave Hunt)

Viele Christen haben die biblische Klarheit aufgegeben und sich stattdessen
für ein Leben der Verwirrung und der Kompromisse entschieden. Sie akzeptieren zu viel und beurteilen zu wenig. Gottes Wort macht deutlich, dass nicht alles, was glänzt, echtes Gold ist. Überall wimmelt es von Irrlehren. Die Versuchungen, sie anzunehmen, sind groß. Auf dem Spiel steht die Ewigkeit. Aus diesem Grund brauchen wir biblisches Unterscheidungsvermögen. (John McArthur)

Die heutigen Predigten sind weder tiefgründig noch erhaben. Sie gehen
weder in die Tiefe noch reichen sie in die Höhe. Ihr einziges Ziel ist Unterhaltung. (John McArthur)

Wir Prediger können keine Menschen retten. Wir können Menschen nicht durch unsere Erkenntnis oder Schlauheit verändern, auch nicht dadurch,
dass wir sie unterhalten oder auf ihre menschlichen Launen, Wünsche
und Ziele eingehen. Es gibt nur Einen, der Sünder verändern kann, und das ist GOTT. Und er tut es durch seinen HEILIGEN GEIST durch das Wort. Pastoren müssen also das Wort predigen. Nur so kann ihr Dienst echte Frucht hervorbringen. GOTTES Wort kommt niemals leer zurück. (John McArthur)

Wie können die Menschen die gute Botschaft hören, wenn wir sie ihnen nicht sagen? Und wieso sollten sie uns zuhören, wenn unser Leben nicht mit ihr übereinstimmt? (Phil Johnston)

Um der Verführung entgehen zu können, die dem Abfall zugrunde liegt,
müssen wir die Stimme JESU CHRISTI in Seinem Wort unterscheiden können
von der verheerenden Vermischung von Wahrheit und Irrtum, die oft in seinem Namen verkündet wird. (Dave Hunt)

Das macht diejenigen Christen sehr verwundbar, die alles annehmen, was
wunderbar aussieht und ihnen von GOTT zu kommen scheint. Die Bibel sagt uns nichts davon, dass wir heute dringend Zeichen und Wunder brauchen. Sie mahnt uns vielmehr, dass wir Unterscheidungsvermögen brauchen, um zu prüfen, was von GOTT kommt und was von Satan stammt. (Dave Hunt)

GOTT ist eben nicht ein "Geist in der Flasche", der nur dazu da ist, unsere
Befehle auszuführen, sobald wir ihn herbeirufen; Er ist vielmehr der Schöpfer der Welt, der uns ruft, uns Seinem Willen zu unterstellen. (Dave Hunt)

Was wir wirklich brauchen, ist die Abwendung von aller Beschäftigung
mit dem eigenen Ich und eine Hinwendung zu JESUS CHRISTUS. GOTT hat
uns erlöst, weil er so ist, wie er ist, nicht weil wir etwas Besonderes wären. GOTT liebt uns, weil er die Liebe ist, nicht weil wir so liebenswürdig oder herrlich wären. (Dave Hunt)

Was wir verzweifelt nötig brauchen, ist die Rückkehr zu der Einfachheit, die
in JESUS CHRISTUS liegt. Wir müssen, jeder für sich, fest und sicher wissen, was wir glauben und warum wir es glauben, und zwar auf der Grundlage der Bibel selbst, nicht aufgrund der Interpretation von irgendwelchen
Leuten. (Dave Hunt)

Zwei Dinge dürfen wir nie miteinander verwechseln: Unseren Wunsch,
dass Menschen das Evangelium annehmen; und die Schaff ung eines neuen
Evangeliums, das für die Menschen annehmbar ist. Heute hat sich die Überzeugung durchgesetzt, dass das Positive notwendigerweise gut und das Negative entsprechend schlecht ist. Man sagt, man muss betonen, was positiv in der Heiligen Schrift ist – das, was tröstet und aufrichtet – und man soll alles vermeiden, was negativ klingt. Wenn man eine solche Unterscheidung trifft, ist man aber weit entfernt vom biblischen Glauben. Man meint mit "positiv", was günstig und angenehm ist, und alles, was einem nicht gefällt, heißt dann "negativ". Worauf es ankommt, ist eben nicht, ob etwas positiv ist oder nicht, sondern ob es wahr oder falsch, biblisch oder unbiblisch ist. (Dave Hunt)

Viele aufrichtige Christen stellen sich vor, dass der Glaube nichts anderes
ist als die Überzeugung, dass das, worum sie beten, auch geschehen
wird. Doch das ist kein Glaube, sondern schlicht eine Anmaßung. Wenn das, worum wir beten, nämlich nur geschieht, weil wir daran geglaubt haben, dann hat GOTT ja im Grunde gar keine Rolle in der Erhörung unseres Gebetes gespielt, sondern wir haben die Ergebnisse zustande gebracht durch die Kraft unseres eigenen Glaubens. JESUS CHRISTUS sagt: Habt Glauben an GOTT! Glaube ist Vertrauen auf GOTT und das, was er tun wird. Und GOTT tut, was Seinem Willen entspricht. (Dave Hunt)

Wir müssen uns von jeder Botschaft abwenden, die sich hauptsächlich auf
den Menschen konzentriert anstatt auf GOTT; die mehr darauf abzielt, dem eigenen Ich möglichst viel Gutes zu sichern, anstatt das Ich zu kreuzigen und GOTT die Ehre zu geben. (Dave Hunt)

Die solide biblische Lehre verliert immer mehr an Bedeutung, während persönliche Erfahrungen eifrig beschworen werden und als Grundlage dienen für das Verständnis von GOTTES Willen und sogar für die Deutung Seines Wortes. (Dave Hunt)

Der Glaube ist immer ein Glaube an GOTT und er führt unweigerlich zum Gehorsam ihm und Seinem Wort gegenüber. Alles andere ist Unglaube,
ganz gleich, wie laut man auch das Gegenteil verkündet. Und der Unglaube
hat viele Gesichter. (Dave Hunt)

Wir müssen sehr achtgeben, dass wir uns der Bibel nicht mit unseren eigenen vorgefassten Meinungen nähern und nur versuchen, passende Verse zu finden, die wir irgendwie gebrauchen können, um das zu rechtfertigen, was wir sowieso schon immer glauben
wollten. Wir müssen uns im Gegenteil von der Bibel ermahnen und verändern lassen. (Dave Hunt)

Quelle: KOMM! Nr. 15 (Oktober 2007), S.21 ff.
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!