Autor Thema: Interreligiöses Gebet in freikirchlicher Gemeinde  (Gelesen 1282 mal)

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Offline Roland

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Interreligiöses Gebet in freikirchlicher Gemeinde
« am: 23 November 2007, 17:01:40 »
K r e f e l d (idea) – An einem interreligiösen Friedensgebet haben rund 150 Christen, Juden, Muslime, Hindus, Aleviten und Bahai in der Mennonitengemeinde Krefeld teilgenommen. Organisator war der Krefelder Flüchtlingsrat.

Nacheinander trugen die Beteiligten religiöse Texte, Gebete und Gesänge vor. Zum Abschluss der Veranstaltung am 17. November wurde das „Gebet der Vereinten Nationen“ gemeinsam gesprochen: „Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.“ Der Pastor der Mennonitengemeinde, Christoph Wiebe, erläuterte auf idea-Anfrage, dass es sich nicht um einen gemeinsamen Gottesdienst gehandelt habe. In dem Einladungsschreiben des Flüchtlingsrats heißt es, man wolle, „ohne Unterschiede zu verwischen“, sich auf den Grundgehalt religiöser Gemeinschaften besinnen, der sich in der „goldenen Regel“ zusammenfasse lasse: „Verhalte dich so dem Anderen gegenüber, wie du gerne von ihm behandelt werden willst.“ Zudem wird darauf verwiesen, dass religiöse Bekenntnisse weltweit „immer häufiger Grund für gewaltsame Auseinandersetzungen und Kriege“ seien.

Quelle: =59432&tx_ttnews[backPid]=368&cHash=3b287cffe1]idea
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!