Autor Thema: Der Eid im täglichen Leben  (Gelesen 30908 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Schoham

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #60 am: 11 November 2007, 20:18:24 »
Daher ist es besser, bei Eide/Schwüre an die Obrigkeit vorher sicherstellen, dass dort keine Christen sind.

Als Kinder Gottes dürfen wir einfach leben. Aus dem Leben das uns der Herr Jesus durch Seinen Tod ermöglicht hat. Ohne ängstliches hinterfragen ob man dies dürfe oder jenes lassen müsse.

Wenn wir hier miteinander reden dann wollen wir dem Gebot unseres HERRN ehre geben - indem wir alle ganz wahrhaftig sind.

Wenn wir Morgen unter Eid vor Gericht als Zeugen aussagen müssen  - so wollen wir dem Kaiser geben das der Obrigkeit gehört und den Eid tun - da sie es verlangen und es nichts anstössiges ist - Gott als Zeugen für die eigene Wahrhaftigkeit anzurufen.


linux

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #61 am: 11 November 2007, 20:37:11 »
Unser lieber Herr zwingt niemanden dies oder das zu tun oder zu lassen. ER gibt uns lediglich gutgemeinte Warnungen. Wenn wir, wie die Kinder diese Warnungen einfach annehmen und befolgen, ohne sie arglistig zu hinterfragen, dann haben wir Vorteile in diesem Leben und im kommenden.

Wenn die Kinder die Warnung der Eltern - nicht die Stricknadel in die Stockdose stecken - in den Wind schlagen, nur weil sie mit ihrem kindlichen Verstand nicht erfassen können was ein elektrischer Strom ist, ... o Weh.

So wollen auch wir wie die Kinder das Wort unseres Herrn einfach befolgen ...

Jürgen

Offline Roland

  • Administrator
  • Benutzer
  • Beiträge: 2567
    • Hauszellengemeinde
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #62 am: 11 November 2007, 20:55:47 »
Hallo Jürgen,

Zitat
Da müsste man eine ähnliche Diskussion führen, ob ein Gelöbnis nun ein "Ja Ja" darstellt oder etwas mehr.
Hier die Auskunft von "defi nero":

Wort-Analyse

Grundform
Gelöbnis

Synonyme
Eid, Beteuerung, Zusage, Gelübde

Der Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes verpflichtet sich dazu, die Verfassung und die Gesetze zu wahren:

"Ich gelobe: Ich werde meine Dienstobliegenheiten gewissenhaft erfüllen und das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland sowie die Gesetze wahren."

Was nun, wenn ein (neues) Gesetz dem Wort GOTTES widerspricht? Die Bibel lehrt, dann wir GOTT mehr gehorchen sollen als Menschen. Wird dieser Vers praktiziert, wird diejenige Person allerdings zum Lügner, weil sie (auch schriftlich) beteuert hat, den Gesetzen gehorsam zu sein.

Zitat
ohne sie arglistig zu hinterfragen, dann haben wir Vorteile in diesem Leben und im kommenden.
Ich finde nicht, dass die Worte unseres HERRN arglistig hinterfragt werden. Hinterfragt wird vielmehr eine "Exegese", die den Kontext nicht berücksichtigt.

Zitat
So wollen auch wir wie die Kinder das Wort unseres Herrn einfach befolgen ...
Ja, genau. Aber keine fragwürdige Auslegung, die auf einen oder zwei Verse aufgebaut ist und andere Bibelstellen, die für diese Thematik relevant sind, unberücksichtigt läßt.

Viele Grüße
Roland
« Letzte Änderung: 11 November 2007, 21:01:03 von Roland »
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Schoham

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #63 am: 11 November 2007, 21:29:29 »

@Jürgen

Geht es in unserem Leben nicht darum zu lieben?
Ist nicht die Liebe das grösste im Gesetz?

Wenn ich dir jetzt etwas sage dann sollten meine Worte die Wahrheit sein.
Ohne das ich dir schwören muss das es stimmt - ohne noch extra was dazu zu beteuern.

Wenn das Gericht meinen Worten nicht glauben kann - weil sie mein Herz nicht sehen, so ist es doch auch liebe von mir, wenn ich meine Worte vor Gott bezeuge, das ich die Wahrheit sage und nichts als die Wahrheit.

Kannst du mir sagen was in der Situation von meiner Seite und von der Seite des Gerichtes gegen das Gebot der Liebe verstösst?

In die Steckdose langen kann das Leben kosten.

Doch ist vor Gericht - im Angesicht Gottes - meine Worte mit einem Eid zu versiegeln etwas das gegen die Liebe verstösst?

Und wenn ja - gegen wen?

Gegen Gott? - Nein! Denn ich sage ja die Wahrheit und bezeuge sie vor Ihm.

Gegen mich selbst? Nein! Ich habe dabei ein gutes Gewissen - da meine Worte und der Eid identisch sind.

Gegen das Gericht? Nein! Denn ich tue den Willen der Obrigkeit - so wie Jesus und Paulus es gesagt haben - das wir es tun sollen.

Und das solange sie von mir nichts verlangen was ich mit meinem Gewissen gegen Gott verantworten kann.



offenbarung3-16

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #64 am: 12 November 2007, 04:54:24 »
Böhm hat das gut erkannt:

Gemäß Röm. 13,4 soll die Obrigkeit durch die Bestrafung der Bösen („Böse“ gemäß biblischem Maßstab) GOTTES Dienerin sein. Durch die demokratische Menschenrechtsideologie jedoch organisiert sie zunehmend die Herrschaft des Bösen, was sich zwangsläufig darin niederschlägt, dass sie zunehmend die Guten („Gute“ im Sinne des Evangeliums) bestraft. Daran ändert sich erst Recht nichts, wenn Christen irgendwie im demokratischen Regime mitmischen — im Gegenteil, da jede Teilnahme an dieser Herrschaft (auch wenn sie nur im Dienen als Beamter oder als Angestellter im Öffentlichen Dienst besteht) nur ein Mitmachen und damit Unterstützung bedeutet. Wie der folgende Amtseid eines Bundesbeamten beispielhaft zeigt, wird jeder Politiker (bis hinunter zum Gemeinderatsmitglied), ja sogar jeder gewöhnliche Beamte mit einem Eid auf alle  Gesetze des Staates verpflichtet, wodurch er gezwungen wird, den Gehorsam gegen alle menschlichen (auch GOTTfeindlichen) Gesetze über den Gehorsam gegen das Evangelium zu stellen. Der Diensteid des Bundesbeamten lautet:

„Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und alle in der Bundesrepublik geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe“ (§ 58 Abs. 1 Bundesbeamtengesetz). — Vgl. Hebr. 6,16!

Wer sich nicht durch einen Eid oder durch ein dem Eid gleichgestelltes Gelöbnis oder durch eine dem Eid gleichwertige Erklärung (Eidesstattliche Erklärung) dazu verpflichtet, alle in der Bundesrepublik geltenden Gesetze zu wahren, weil z. B. etliche davon gegen die Gesetze und Gebote GOTTES verstoßen, der kann eben kein Beamter werden. Denn es heißt im Beamtenrechtsrahmengesetz:

„Der Beamte ist zu entlassen, wenn er sich weigert, den gesetzlich vorgeschriebenen Diensteid zu leisten oder ein an dessen Stelle vorgeschriebenes Gelöbnis abzulegen“ (§ 23 Abs. 1).

Und weil eben der HERR JESUS geboten hat:

„Schwört überhaupt nicht!“ (Matth. 5,34),

Und dazu gesagt hat:

„Es sei aber eure Rede Ja, ja; nein, nein; was mehr ist als dieses (z. B. auch ein Gelöbnis oder eine Eidesstattliche Erklärung), ist aus dem Bösen“ (Matth. 5,37),


kann ein wahrhaftiger Christ — trotz Art. 3 Abs. 3 GG („Niemand darf wegen . . . seiner religiösen Anschauungen benachteiligt werden“) — sowieso niemals Beamter werden. Anders herum ausgedrückt: Wer als Vereidigter im Staatsdienst steht oder auch nur als wehrpflichtiger Soldat Verfassungstreue gelobt hat, hat gegen das Evangelium des CHRISTUS gesündigt, sucht die Freundschaft mit der Welt und stellt sich dadurch als Feind GOTTES dar. Denn niemand kann zwei Herren dienen: Entweder man dient GOTT oder der Welt (vgl. Gal. 6,14). Indem also jeder Politiker und jeder Beamte gegen die Gebote des CHRISTUS handelt und sich mit einem Eid verpflichtet hat, „Rechte“ zu wahren, die stracks gegen das Evangelium sind, ist es prinzipiell ausgeschlossen, dass irgendein Politiker mit seinem Beamtenapparat wahrhaftige Gerechtigkeit schaffen kann (vgl. 1.Kor. 2,7-8).

Wen oder was also sollen Christen wählen? Manche meinen, man müsse eben „das geringere Übel“ wählen. Dagegen steht aber, dass auch derjenige, der angeblich „das geringere Übel“ wählt, ein „Übel“, sprich das Böse wählt. Übrigens wurde auch Hitler einst als „das geringere Übel“ betrachtet und deshalb fleißig gewählt. Wie kann man da noch aufrichtig beten: „Erlöse uns von dem Übel“, wenn man doch selbst freiwillig ein Übel wählt?

Auszug aus:

http://www.apostasia.de/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=37&Itemid=44

Schoham

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #65 am: 12 November 2007, 09:06:14 »
Ich bitte nicht, sie aus der Welt hinwegzunehmen, sondern sie von dem Bösen zu behüten. Joh. 17,15

Daniel lebte in Babylon und hatte eine Staatsstelle auf allerhöchster Ebene. Josef lebte in Aegypten und stand neben dem höchsten Herrscher.

Männer Gottes lebten in heidnischen Städten unter Sündern und dienten so ihrem Gott.

Sie lebten in der Welt - waren aber nicht von der Welt. Das heisst sie blieben ihrem Gott in allem was sie taten treu.

Der Herr Jesus sagte Seinen Jüngern das sie dem Kaiser Steuern bezahlen sollen. Und das obwohl mit diesen Steuergeldern der grösste Mann in Israel nebst dem Sohn Gottes ungerechterweise von der Obrigkeit geköpft wurde. Mit dem Geld wurden Soldaten ausgesendet um Jesus zu verhaften und zu misshandeln und hinzurichten.

Obwohl der Herr Jesus das alles wusste - hat Er nicht gegen den Staat gepredigt. Nicht gegen die damalige Macht, die doch Israel besetzt hatte.

Wenn Menschen sich von Gott von dem Uebel ihrer Selbstbestimmung erlösen lassen - dann dienen sie Gott dort wo Er sie hinstellt. Und Er stellt Seine Leute in die Welt. Mitten unter die Wölfe - Sünder und Zöllner. Denn nur dort kann ein Kind Gottes leuchten und Licht sein das einen nutzen hat für Gott und die verlorenen Schafe des guten Hirten. Unter Widrigkeiten kann sich der Glauben entwickeln.

Dieses sich von der Welt äusserlich zurückziehen wollen ist verständlich. Ist es doch der Wunsch von Menschen sich hinter irgend welchen Mauern zu bergen um nicht mit dem Abschaum der Welt in Berührung kommen zu müssen.

Der Herr hat uns nicht als hübsche Weinbeeren in eine Glasvitrine gestellt damit wir uns selbst bewundern können ab unserer Heiligkeit. Nur als ausgegossener Wein sind wir dem HERRN nützlich. Oder als Salz in das Fleisch gestreut - in die verweltlichte Gesellschaft vermengt wird sie geniessbar. Denn je mehr Kinder Gottes überall vertreten sind, ein je ruhigeres und schöneres Leben dürfen wir haben.

Er treibt uns hinaus vom sicheren Hafen in das stürmische Meer, damit wir aus Seiner Kraft leben. Denn wenn wir anfangen überall den Teufel zu sehen anstatt Den - Der dem Teufel den Kopf zertrat, werden wir kampfesunfähig und wie gelähmt uns irgendwo verkriechen und warten bis Jesus wiederkommt in den Wolken des Himmels. Wir vergraben dann unsere Talente und gebrauchen sie nicht in der Welt - dort wo wir nach Gottes Willen leben sollen und Ihn verherrlichen.

Würden alle Gläubigen Lehrer denken das sie nicht mehr an einer Staatsschule unterrichten dürfen - weil dort gegen Gott den Schöpfer gelehrt wird.

Oder alle Gläubigen das Internet abstellen würden - weil sie dadurch den ganzen Schmutz der Welt mitunterstützen.

Oder alle Gläubigen Aerzte aufhören würden, weil in den Spitälern Kinder ermordet werden und sie das nicht mehr unterstützen können.

Wir leben heute mit dem Körper noch nicht im Himmel. Wenn wir mit dem Geist des Himmels verbunden sind, dann bekommen wir die Kraft ein Gott wohlgefälliges Leben hier auf Erden zu leben.


nikodemus

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #66 am: 12 November 2007, 17:30:45 »


Wie sieht es mit dem "Bürgen" aus - ich bürge für jemanden! ist das nicht das selbe wie für jemanden zu schwören?

Beispiel: Dein Nächster kommt zu dir mit der Bitte mit auf die Bank zu gehen, da dein Nächster unbedingt einen Kredit aufnehmen muss aber nur einen bekommt, da er keine eigenen Sicherheiten hat, wenn er, eben dich mitbringt und du beschwörst, beeidest oder bürgst für das jenige, weil du dem nächsten vertraust und denkst dir, wird schon gut gehen - und wenn nicht??


Sprüche 22, 26 : Sei nicht unter denen, die Handschlag geben, unter denen, die für ein Darlehen bürgen.

LG
der Niko

Elishua

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #67 am: 12 November 2007, 17:47:18 »
Danke Niko, :::52

Leider, und dies ist nicht zum lachen, wie ich im Posting schrieb ist wie folgt geschehen: Eine gläubige wurde von ihrem Pastor gefragt, ob sie denn nicht bürgen könnte, da er keinen Kredit von der Bank bekommt. Diese gläubige hat für ihn gebürgt, daß sie für die Raten aufkommt, wenn er dies nicht zahlen könnte. Es geht hier um einen höheren 5-stelligen Betrag.

Diese Frau, eine Bekannte Gläubige rief mich an und fragte, ob ich wisse, ob dies rechtens war. Ihr Mann dürfe dies auch nie erfahren. Ich sagte ihr damals, ich würde sowas nie tun und wie sie daraus kommt - ich weiß es nicht! Dieser Pastor wäre ihr gegenüber unfreundlich geworden und hat den Eindruck, das dieser meint, die hat ja unterschrieben.....

Da bin ich auch immer ganz schockiert, da diese seit der Kindheit mit "Gott" lebt und verschiedenen Gemeinden ist.

Schoham

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #68 am: 12 November 2007, 18:03:31 »
Gehen wir einen Vers zurück?

Befreunde dich nicht mit einem Zornmütigen und habe keinen Umgang mit einem Hitzkopf, damit du dich nicht an seine Pfade gewöhnst und dir einen Fallstrick für deine Seele (oder:dein Leben) zulegst.
 Spr. 22,25


Der Herr Jesus hatte täglich Umgang mit den Donnersöhnen und nannte sie Freunde.

Wenn wir das alte Testament je nach Lust und Laune als Gesetzbuch für den neuen Bund hervorholen, dann bekommen wir ein Problem. Denn wer steinigt andere die Sünde tun?

Im neuen Bund bekommt man von Gott Seinen Geist damit man Umgang mit Zöllnern und Schriftgelehrten haben kann und das ohne sich deshalb anstecken zu lassen.

Wir durften einmal Freunden von uns bürgen - damit sie ihre Schulden bezahlen konnten. Sie waren uns sehr dankbar dafür.

nikodemus

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #69 am: 12 November 2007, 18:53:59 »
liebe Schoham

hier verwechselt du etwas

Dein angegebener Vers hat etwas mit dem hier zu tun: "
Jak 4,4 Ihr Abtrünnigen, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.

oder:

Röm 12,2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

LG
der Niko

 

Offline Roland

  • Administrator
  • Benutzer
  • Beiträge: 2567
    • Hauszellengemeinde
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #70 am: 12 November 2007, 18:56:41 »
Hallo Michael,

Zitat
Wer sich nicht durch einen Eid oder durch ein dem Eid gleichgestelltes Gelöbnis oder durch eine dem Eid gleichwertige Erklärung (Eidesstattliche Erklärung) dazu verpflichtet, alle in der Bundesrepublik geltenden Gesetze zu wahren, weil z. B. etliche davon gegen die Gesetze und Gebote GOTTES verstoßen, der kann eben kein Beamter werden.
Zitat
(z. B. auch ein Gelöbnis oder eine Eidesstattliche Erklärung), ist aus dem Bösen“
Zitat
Wer als Vereidigter im Staatsdienst steht oder auch nur als wehrpflichtiger Soldat Verfassungstreue gelobt hat, hat gegen das Evangelium des CHRISTUS gesündigt, sucht die Freundschaft mit der Welt und stellt sich dadurch als Feind GOTTES dar.
Bedeutet das Deiner Meinung nach, dass Christen, die als Angestellte im öffentlichen Dienst arbeiten (und ein Gelöbnis ablegen mussten) Feinde GOTTES sind?

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

nikodemus

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #71 am: 12 November 2007, 18:59:23 »
 Ich habe auch Umgang mit Menschen die nicht wiedergeboren sind, aber möchte auch nicht alles mitmachen was denen so geboten wird, oder was sie selber so zu bieten haben.

Der Herr Jesus saß mit den Weinsäufern am Tisch, aber glaubst du denn Er selber hat mit  gesoffen? Sonst würde Jesus sich widersprechen mit dem Gebot:
Eph 5,18 Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen.

LG
der Niko
  

offenbarung3-16

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #72 am: 12 November 2007, 19:12:12 »
Von Banken sollte man eh kein Geld sich leihen, da die Zinsen sich (je nach Kredit) zwischen 6 - 16% belaufen ist das schon rechter Wucher. Mit dem Zinseszins ( exponentielle Funktion) kann das (je nach Zeitraum) dann so weit kommen, daß man die Schulden gar nicht mehr zurück zahlen kann.

Ich halte von den ganzen Zinsen und auch der Börse gar nix. Bzw Geld, welches daraus "verdient" oder eher gezockt werden.






offenbarung3-16

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #73 am: 12 November 2007, 19:26:07 »
Hi Roland,

aha - das Fragenspiel. Es muß keiner ein Gelöbnis abgeben - nur wer will. Wie Sarah mir sagte, sind neuere Verträge im öffentlichen Dienst ohne ein Gelöbnis normal. Kommt ggf auf das Bundesland und die Position an ? Ich denke, daß man im Einzelfall ggf mit dem jeweiligen Arbeitgeber auch reden kann. Ich denke sogar, daß es einen guten Eindruck macht (kommt freilich immer auf den jeweiligen Personal-Menschen an), daß man sich "so genau" an die Bibel halten will. Ich würde in so einem Fall so einem Menschen schon eine großes Maß an Ehrlichkeit zusprechen - je nach Stelle ist evtl auch nicht unbedingt Ehrlichkeit gefragt, aber dann bekommt man so eine Stelle zum eigenen Wohl schon nicht. Und Arbeitsverträge können nach Belieben gestaltet werden.

Zitat
Bedeutet das Deiner Meinung nach, dass Christen, die als Angestellte im öffentlichen Dienst arbeiten (und ein Gelöbnis ablegen mussten) Feinde GOTTES sind?

"Feinde Gottes" ist schon ein hartes Wort. "Formaljuristisch" würde ich das so sehen, wenn jemand als Beamter auf alle Gesetze des deutschen Staates seine Treue schwört. Jemand der das nicht tut schwört oder gelobt zwar - aber nicht umfänglich auf alle Gesetze. Gott wird aber das Heil nicht von so einer Sache abhängig machen.
Jedenfalls zeigt es doch, daß sich viele gar keine Gedanken darum machen und ihnen Gottes Wort wenn es nicht um Bibel-Theorie geht, recht egal ist. Sie stellen das deutsche Recht oft höher als die Gebote Gottes und handeln dann gegen diese Gebote und leben somit an ständiger Sünde, weil sie immer noch unter einem Eid oder einem Schwur sind.

Michael

Schoham

  • Gast
Re: Der Eid im täglichen Leben
« Antwort #74 am: 12 November 2007, 21:05:53 »
Es muß keiner ein Gelöbnis abgeben - nur wer will.

Ja - ich habe mich freiwillig vor 24 Jahren für immer an meinen Mann per Eid gebunden. Und wurde ihm kurz nach der Heirat untreu. Wie erbärmlich war das und ich schäme mich heute noch darüber.

Christus hat sich mit mir verlobt und versprochen sich mit mir im Himmel zu vermählen. Er ist wahrhaftig - treu und auf Sein Versprechen kann ich 100% vertrauen. Als Zeichen für Sein Versprechen hat Er mir Seinen Geist gegeben. Mich mit Ihm für ewig versiegelt.

Gelobt sei Sein Name - das Er mich mit einer ewigen Erlösung erlöst hat.