Autor Thema: Weihnachten = Dienst am Bösen!!  (Gelesen 15340 mal)

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offenbarung3-16

  • Gast
Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #15 am: 30 März 2007, 11:40:56 »
Hallo Aquila,

ein Wiedergeborener ist verführbar

1 Joh 2, 26
Dies habe ich euch geschrieben von denen, die euch verführen.

Ich denke die Aufgabe derer, denen Gott Gnade und Weisheit über heidnisches Treiben geschenkt hat ist die, eine fehlgeleitete Gemeinde zu ermahnen. Und vor allem für Sie und deren geistliche Amateure zu beten. Daß ER zum einen die persönlichen Tempel reinigt und ungeistliches hinauswirft. Aber auch die Gemeinde als Tempel reinigt und wenn es sein muß auch diverse Aktivisten züchtigt und wenn nicht anders möglich diese hinauswirft oder sonst wie zum Schweigen bringt. Ohne ernstes und andauerndes Gebet und Ringen vor Gott, wird hier gar nichts laufen. Da ja der geistliche Amateur in aller Regel unempfindlich gegen alles Reden ist, sei es von Menschen oder Gott.
So hilft jammern nicht viel - wenn wir nicht dagegen anbeten lernen, daß er die Gemeinden erwecken und heiligen möge - um SEINER Ehre willen.

Grüße
Michael


Aquila

  • Gast
Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #16 am: 30 März 2007, 12:25:47 »

Zitat von: offenbarung3-16
ein Wiedergeborener ist verführbar
1.... Joh 2, 26
Dies habe ich euch geschrieben von denen, die euch verführen.

Hallo Offenbarung 3-16,
es steht abermals geschrieben:

2.Kor 1,22: 1,22 und versiegelt und in unsre Herzen als Unterpfand den Geist ge...

Eph 1,13: 1,13 In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, ...

Eph 4,30: 4,30 Und betrübt nicht den heiligen Geist Gottes, mit dem ihr  versiegelt seid für den Tag der Erlösung. ...

Also, ich sehe das so, "wer versiegelt ist", bleibt bis zum Tag der Erlösung versiegelt. Gott verliert keinen und keiner reißt irgend jemand aus Seiner Hand.
Voraussgesetzt, es ist wirklich ein echter Gläubiger.

Gruß Aquila



offenbarung3-16

  • Gast
Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #17 am: 30 März 2007, 12:46:34 »
Ich bin kein Anhänger der Irrlehre der Nichtverlierbarkeit des Heils. Jeder echter Christ kann wieder in die Hölle kommen, wenn er nicht in Heiligung und echter Nachfolge lebt. Ohne das, wird er sich immer weiter von Gott entfernen, bis er sein Heil verloren hat - ohne die Möglichkeit einer zweiten Umkehr - so jemand kann nur noch zitternd bis zum Gericht Gottes warten. Siehe Hebräer 6,4ff

Klar versiegelt Gott uns. Aber wir können dieses Siegel auch wieder brechen. So wie wir uns entschieden haben Christ zu werden, so können wir uns auch wieder entscheiden Heiden zu werden. Ich halte nichts von dem einseitigen Erwählungs-Gelaber diverser Irrlehrer. Die ganze Bibel warnt uns vor Verführung und Abfall vom Glauben.

Du glaubst ja auch daran, daß ein Christ nicht mehr vom Glauben anfallen könnte. Deshalb kommst Du auch nicht mit der Verführung klar. Was nicht sein darf, darf nicht sein ...

Aquila

  • Gast
Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #18 am: 30 März 2007, 13:23:05 »
Lieber Bruder,

was hast Du für eine festgesetzte Einstellung?

Siehe Hebräer 6,4ff
Das hat damit gar nichts zu tun!

Ich halte nichts von dem einseitigen Erwählungs-Gelaber diverser Irrlehrer. Die ganze Bibel warnt uns vor Verführung und Abfall vom Glauben.
Das stimmt, aber Du kannst doch Dein Heil nicht mit Werken erzielen oder mit Einhaltung von Geboten. Und ohne den Geist schafft es sowieso keiner. Und meinst Du Gott lässt das was aus dem Willen Gottes geboren ist, fallen?
1. Joh. 1,13 ....die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.


Du glaubst ja auch daran, daß ein Christ nicht mehr vom Glauben anfallen könnte. Deshalb kommst Du auch nicht mit der Verführung klar. Was nicht sein darf, darf nicht sein ...
Ich glaube, dass ein wahrer Christ nicht mehr abfallen kann, das ist ein großer Unterschied. Christen nennen sich alle.
-Ich bin nicht verführt- ... oder doch? Dann wäre Paulus mein Lehrer gewesen.
Eph. 1, 4 ff, Röm. 9, etc. etc.
Denk (lese) mal darüber nach. 


Gesegnetes Wochenende
IN IHM Aquila

offenbarung3-16

  • Gast
Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #19 am: 30 März 2007, 15:24:04 »
Zitat
Siehe Hebräer 6,4ff
Das hat damit gar nichts zu tun!
Wenn das Wort Gottes nichts mit uns zu tun hat, dann unterhalten wir uns lieber über das Wetter.

Jeder der an die Irrlehre der Unverlierbarkeit des Heils glaubt ist ganz gewaltig verführt und, daß muß ich leider sagen, hat vom neuen Testament und der Nachfolge nicht viel verstanden. Damit will ich Dich nicht "angreifen". Aber wenn ich sehe, was für Auswirkungen diese dämonische Lehre mit sich bringt, dann kann ich keine anderen Worte finden.

So eine Lehre kann nur eine Lehre der Dämonen genannt werden. Und schaut man sich deren Ursprung an, dann muß man sich darüber auch nicht wundern. Hier im Forum wurde der Ursprung dieser Lehre schon mal ein wenig untersucht

1Tim 4, 1Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden


Was ich nicht verstehe ist, wie kann jemand die einfachen Worte der Bibel mit seinen Augen lesen und die einfachsten Dinge nicht verstehen ? Man muß doch schon so weit im Geist manipuliert sein, daß das Wort Gottes nicht mehr im Herzen ankommt, und unempfindlich gegenüber Gottes Reden ist.

Gruß
Michael

Aquila

  • Gast
Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #20 am: 30 März 2007, 17:25:43 »
Zitat von: offenbarung3-16
Zitat

Wenn das Wort Gottes nichts mit uns zu tun hat, dann unterhalten wir uns lieber über das Wetter.

Danke Michael, aber das Wetter macht auch der HERR; wir kommen immer wieder bei IHM raus, egal was wir reden. ER ist in allem, vor allem, durch IHN ist alles, usw.

Gut, wenn Du nicht verstehen willst, ich glaube, das ist dann Dein Problem.
Hebr. 6ff bezieht sich auf eine ganz bestimmte, heikle Sache. Aber ich habe hier nicht vor, Dich aufzuklären.

Zitat von: offenbarung3-16
Aber wenn ich sehe, was für Auswirkungen diese dämonische Lehre mit sich bringt, dann kann ich keine anderen Worte finden.
Dämonisch nennst Du, was im Wort steht? Oder hast Du da zu viele falsche Predigten darüber gehört?

Habe hier einen Teil gefunden, den ich ganz gut finde:
Prädestination: Wir sind vor Grundlegung der Welt erwählt. Das muss ich doch stehenlassen. Die Alternative : "Der Mensch muss sich für Gott entscheiden" halte ich für unbiblisch, da nach der ganzen Bibel, der Mensch immer in die Irre läuft, wenn er selbst entscheidet. Das beste Beispiel ist doch Paulus selber.

Es stellt sich  für mich zu erst  die Frage,  bin ich ein Irrlehrer ?
Paulus steht unter der direkten Inspiration des hl. Geistes, als
er diese Worte schreibt. Ich kann mir halt nicht anmaßen, solche
Anathemas so schnell auszusprechen.

Grüße
Andreas
 
 
Zitat von: offenbarung3-16
Was ich nicht verstehe ist, wie kann jemand die einfachen Worte der Bibel mit seinen Augen lesen und die einfachsten Dinge nicht verstehen ? Man muß doch schon so weit im Geist manipuliert sein, daß das Wort Gottes nicht mehr im Herzen ankommt, und unempfindlich gegenüber Gottes Reden ist.

Dann frage ich Dich mal, wie soll man verstehen, dass bereits die Christen, die noch unter Paulus Gewahrsam standen, schon einen falschen Jesus und ein anderes Evangelium predigten? Und wenn sie es nicht verstanden haben, was Gott durch Paulus sagte, wieviel mehr dann die heutigen Gläubigen?

2. Kor. 11,4
Denn wenn einer zu euch kommt und einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen andern Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das recht gern!

Das Wort Gottes ist kein Lesebuch oder ein netter Roman:

Weil dies Volk mir naht mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehrt, aber ihr Herz fern von mir ist und sie mich fürchten nur nach Menschengeboten, die man sie lehrt, darum will ich auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs wunderlichste und seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen vergehe und der Verstand seiner Klugen sich verbergen müsse. Jes. 29, 14
und Matth. 11,25!


Gruß auch Aquila,
 :( aber ich wollte mich hier austauschen und nicht streiten. Das kann ich auch mit den Nichtchristen.

« Letzte Änderung: 30 März 2007, 17:31:57 von Aquila »

offenbarung3-16

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Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #21 am: 30 März 2007, 23:37:58 »
Nun - die Christen die Paulus anscheibt hatten ja nicht das Wort Gottes in der Hand, so wie wir heute. Für uns ist es heute recht einfach. Gottes Wort zu nehmen, und die Wahrheit zu verstehen.

Jaja - Hebr 6,4ff ist für mache Irrlehrer immer eine "heikle Sache". In meiner Gemeinde sagt man dann z.B.: "Man muß nicht alles verstehen". "Darf die Stelle nie alleine so stehen lassen" oder "unser Erkennen ist nur Stückweise"

Deine "Aufklärung" in Bezug auf Hebr 6,4f brauchst Du nicht zu bringen. Etwas anderes als die Wahrheit ist für mich nicht relevant. In der Regel ist es doch ein Geist des Irrtums. Ich könnte mit dir noch 10.000 Worte wechseln, und Du würdest es trotzdem nicht verstehen.

Grüße
Michael

Offline Roland

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Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #22 am: 31 März 2007, 01:21:45 »
Hallo Sarah,

herzlich willkommen im Forum. Ich hoffe, dass Du hier viele interessante Beiträge findest und dass Du Zeit hast, Dich im Forum zu beteiligen.

Herzliche Grüße
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Roland

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Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #23 am: 31 März 2007, 01:45:38 »
Hallo Michael,

ich finde den Punkt besonders wichtig, den Du erwähnt hattest:
Zitat
Du glaubst ja auch daran, daß ein Christ nicht mehr vom Glauben anfallen könnte. Deshalb kommst Du auch nicht mit der Verführung klar. Was nicht sein darf, darf nicht sein ...
Tatsächlich kann man in diesem Thread gut erkennen, wie ein "einmal errettet - immer errettet"-Fan (eeim) nicht mit der Verführung klar kommt. Ich denke, dass dies wirklich eine List Satans ist. Erst verwirrt er Christen mit seiner eeim-Irrlehre und die Folge davon ist, dass die Betroffenen seinen Verführungskünsten hilflos ausgeliefert sind.

Dies zeigt, wie wichtig es ist, am Wort zu bleiben und nicht darüber hinaus zu gehen! Möge der HERR uns vor solch einem Fehler bewahren!

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Ted

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Ist das Heil verlierbar?
« Antwort #24 am: 31 März 2007, 07:59:43 »
Nuja, auch wenn's wohl in einen anderen Thread gehört, aber da Ihr hier grad so fleissig über das Thema "Heil unverlierbar?" redet, muss ich halt hier dazu was schreiben.

Ich nehme die Bibel, soweit mir gegeben, wörtlich. So auch den Sachverhalt der Wiedergeburt. Wie ist das mit einer Geburt?
Der Mensch entsteht aus Keimzellen, die die Eigenschaften eines Menschen beinhalten. Als einzelne Keimzellen sind sie noch nicht Mensch. Das ist eine Vorstufe zum Menschwerden. Die Keimzellen können nicht in die Welt kommen, es sei denn, sie werden "geboren".

Und dann wird der Mensch als Mensch geboren, ist und bleibt Mensch, bis er den leiblichen Tod stirbt und dieser Leib dann wieder zu Erde wird. Nach diesem Ableben ist er dann auch kein Mensch mehr. Ein vergängliches Dasein. Das ist das menschliche Leben.

Jesus nimmt nun gerade die "Geburt" dem Nikodemus gegenüber als Bild für den geistlichen Sachverhalt. Ihr kennt den Satz, ich muss es nicht zitieren.

Also: wenn nun ein Mensch wiedergeboren wird durch den Geist Gottes, dann ererbt dieser Mensch doch die Lebenseigenschaften seines Vaters. Die Eigenschaften dieses Lebens sind laut Bibel: unverweslich, ewig. Gottes Leben hört nie auf. Und bei denen, die das Leben von Ihm empfangen haben, muss das dann doch genauso sein. Durch das "von neuem geboren werden" endet die bisherige Daseinsform des Menschen, er erhält geistliches Leben, er wird ein Kind Gottes. Mit allen Konsequenzen.

Freilich lebt ein Kind Gottes zunächst weiter "im Fleisch", das geistliche Leben ist inwendig und verborgen. Aber es ist da.

Wiedergeboren - Paulus sagte, "so haltet euch nun dafür, dass ihr mit Christus gestorben seid" und "ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir". Das ist die geistliche Wiedergeburt.

Gottes Leben kann nicht aufhören, und da ein vom Geist Gottes wiedergeborener Mensch dieses Leben in sich trägt, kann dieses auch nicht aufhören. Auch Paulus machte sein Heil nicht an seinem "Vollbringen" eines fehlerfreien Lebens fest. Vielmehr verzweifelte er über seine menschliche Art (sein "Fleisch"). Gott hat ihm die Erkenntnis gegeben, dass in ihm, das ist in seinem Fleisch, NICHTS Gutes wohnt. Nichts! Und ich kann Paulus vollstens zustimmen.
Was sagte nun der Herr Jesus zu Paulus: "entweder Du strengst Dich jetzt ganz gewaltig an und tust ab jetzt das, wovon ja Du weisst, dass es gut ist, oder ich nehme mein Heil wieder von dir, mache deine Wiedergeburt rückgängig und gebe dir den Lohn der Sünde, den ewigen Tod"?
NEIN. Jesus sagte zu Paulus "Meine Gnade genügt dir.". Und das ist auch meine einzige Hoffnung.

Das ist das Evangelium, wie ich es in der Bibel von vorne bis hinten sehen kann: der Mensch ist unfähig, vollkommen unfähig, auch nur das geringste zu tun, was Gott gefallen könnte. Des Menschen Herz ist böse von Jugend an. Gott weiss das schon immer, und wohl dem, der das erkennt. Und anerkennt. Und es letztlich vor Gott bekennt. "Sei mir Sünder gnädig". In Anbetracht dessen sagte Gott schliesslich "meinem Knecht wird's gelingen". Dass es Jesus gelungen ist, wissen wir bereits. Sehen wir auch wie gross und umfassend dieses "Gelingen" in Wirklichkeit ist? Er gab uns nicht einfach ein "besseres" Leben, vielleicht sogar ein "gutes, vorbildliches" Leben.
Er gab uns nichts weniger als Sein eigenes Leben, sein sündloses, fehlerloses EWIGES Leben. Er ist das Leben. Wer Jesus hat, der hat das Leben.

Somit steht und fällt alles mit der Frage: ist ein Mensch vom Geist Gottes wiedergeboren oder nicht. Das ist wirklich die Kernfrage, und die ganzen Diskussionen um Bibelstellen und deren Auslegung erübrigt sich. Was hätte es denn für einen Sinn, wenn von Gott die Namen derer, die gerettet werden schon vor Grundlegung der Welt in das Lebensbuch des Lammes geschrieben hat, und das sind ja die Namen der Wiedergeborenen, die das ewige Leben in Christus empfangen haben, und diese dann doch verlorengehen würden? Dann müsste Gott sie ja aus dem Buch des Leben wieder löschen! Dieses Buch wird aber erst am Tage des letzten Gerichts von Jesus selbst geöffnet werden. Da wird nicht während der Menschheitsgeschichte fortwährend darin "editiert". Wenn nun mein Name zum Zeitpunkt des Öffnes in dem Lebensbuch steht, heisst das, dass Gott ihn dort schon tausende von Jahren vor meiner Geburt hineingeschrieben hat. Würde mein Name nicht drinstehen, hiesse das, dass Gott ihn dort nie eingetragen hat. Warum? Weil er wusste, dass Er mir zwar die Kindschaft eine zeitlang geben, sie mir dann aber wieder wegnehmen würde? Was wäre das für ein Vater? Ein Vater, der seine Kinder tötet? Nein, weil Er wusste, dass ich nie nie zu Jesus kommen (Jesus sagt: wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen), und somit auch nie das ewige Leben, das in Seinem Sohn ist, empfangen würde.

Für mich lautet die Frage somit nicht, "kann ein wiedergeborener Christ, einer der in Christus ist, ein Kind Gottes abfallen", sondern "ist der Mensch wiedergeboren". Ein jeder prüfe sich selbst, ob er im rechten Glauben steht.
Das tue ich fortwährend, und es hat mir schon viel Kummer bereitet, denn über mich selbst könnte ich heulen (s.o.). Ich kann mich nur berufen auf Sätze wie "so halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben" (Römer7/8, Galater!). Ich muss mir den Himmel nicht verdienen, kann es auch nicht. Ich muss auch das Geschenk der Gnade Gottes in Jesus nicht durch eigene Verdienste "verifizieren" oder durch dieselben "aufrechterhalten". Was wäre das für ein Evangelium "Frohe Botschaft von der Gnade Gottes", wenn ich durch mein zweifellos immer noch eines Gotteskindes unwürdiges Leben die Gnade, das Heil wieder verlieren kann, und dann umso schlimmer dastehe, und dann kein Heiland mehr für mich da wäre. Das wäre die schrecklichste Botschaft, die ich mir denken kann. Wie sollte ich mich da "allezeit im Herrn Jesus freuen". Dann wäre es doch das allerbeste, sofort nach der Wiedergeburt zu sterben, damit mit endgültiger Sicherheit erfüllt werden könnte, was Jesus sagte: "nichts wird euch aus meiner Hand reissen" und Paulus ausführlich bestätigte: "Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN."

Diese lange Aufzählung Tod, Leben, Engel, Fürstentümer, Gewalten, Gegenwärtiges, Zukünftiges, Hohes, Tiefes, keine andere Kreatur bedeutet für mich in dieser negierten Aussageform schlicht und einfach "NICHTS". Und das ist exakt das, was Jesus sagte "NICHTS". Nichts kann mich jemals mehr von Gott scheiden, wenn ich einmal mit Ihm verbunden worden bin, IN CHRISTUS = wiedergeboren.

Das ist mein Glaube, meine Hoffnung.

Und ist nicht gerade das der Glaube, der Gott gefällt und den Herrn Jesus ehrt, der Sein umfassendes Heilswerk am Kreuz von Golgatha in der tieftsten Bedeutung würdigt, indem ich die vollumfängliche Rettung ALLEIN durch sein Blut anerkenne, indem ich nicht auf mein Wohlverhalten vertraue, sondern ausschliesslich auf Seine rettende Kraft. Denn Er ist der Vollbringer, der Anfänger und Vollender des Glaubens, und so bin ich guten Mutes, dass Er, der Sein gutes Werk in mir angefangen hat (am Kreuz von Golgatha), es auch vollenden wird. Er, ja Er allein, der Herr Jesus Christus, der wird's vollenden. Ich kann da nichts hinzutun.

Ich kenne viele angefochtene Christen, ich bin selbst auch so einer, die zu ihrer weltlichen Last noch aufgebürdet bekommen, Gott könne sie auch noch verwerfen. Das ist übel. Über die Jahre habe ich gelernt, dass es Satan ist, der die Kinder Gottes verklagt, nicht Gott! Das Gesetz hat mich verklagt, aber seit Gott meinen Schuldschein ans Kreuz Jesu geheftet hat, verklagt Er mich nicht länger. Wer will mich jetzt noch verklagen? Das kann nur einer sein, der das allein gültige, allein rettende Opfer Jesu in Frage stellt. Satan ist der Mörder von Anfang an, nicht Gott! Gott hat keinen Gefallen am Tod des Sünders, und Er hat mich schon geliebt, als ich noch Sünder war. So hat Er mich zu seinem Sohn Jesus gezogen. Warum sollte Gott jemals zulassen, dass mir das Heil abhanden kommt, das mir Sein Sohn so teuer mit Seinem Blut erworben hat? Ich bin Sein Eigentum. Nichts kann mich aus Jesu Hand reissen, denn der Vater ist grösser als Alles!

Mir ist vollkommen klar, dass ich jetzt in Euren Augen, gemäss Eurer obigen Ausführungen, als (gefährlicher) Irrlehrer dastehen mag. Das habe ich mich selbst schon oft gefragt, nicht nur in dieser Frage. Abgefallen? Das würde aber meiner ganzen Ausführung nach letzlich bedeuten, dass ich noch niemals wiedergeboren wurde. Da könnte ich dann doch wieder nur zu Jesus schreien "Herr, sei mir Sünder gnädig!".
Denn es gilt: wer immer den Namen des Herrn wird anrufen, der soll errettet werden!

« Letzte Änderung: 31 März 2007, 08:02:03 von Ted »

offenbarung3-16

  • Gast
Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #25 am: 31 März 2007, 08:54:46 »
Guten Morgen Ted,

um bei Deinem Beispiel der Geburt zu bleiben: Ein Mensch kann unnatürlich sterben. Sei es durch Krankheit (selbst verschuldet) oder ein Mensch nimmt sich das Leben.

Nein - es erübrigt sich nie die Diskussion von Bibelstellen aufgrund einer Herleitung, die eher auf die  Vernunft beruht. Auch unsere Vernunft ist sündig, ist sie nicht unter der Herrschaft Jesu. Mit der Vernunft lassen sich die schlimmsten theologischen Sachen anstellen. Alles klingt recht logisch, nach menschlicher Weisheit, aber ist trotzdem Lüge.

Es gibt viele eindeutige Stellen die zeigen, daß: "wahre Christen", "echte Christen", "wirklich Wiedergeborene", "einen aus dem Geist Geborenen" ... das Heil leider verlieren können.

Evtl hilft es Dir weiter, wenn Du auf "logischer Weise" den Ausführungen von Mauerhofer folgst:

http://www.apostasia.de/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=32&Itemid=44

Viele Grüße
Michael

Aquila

  • Gast
Re: Ist das Heil verlierbar?
« Antwort #26 am: 31 März 2007, 14:23:29 »
Nuja, auch wenn's wohl in einen anderen Thread gehört, aber da Ihr hier grad so fleissig über das Thema "Heil unverlierbar?" redet, muss ich halt hier dazu was schreiben.

Guten Tag Ted,
das stimmt, aber den Thread Wiedergeburt hat hier jeder ignoriert, aber egal.

Danke für Deinen wunderbaren Beitrag, Du hast mir damit erspart zu antworten! Glaube mir, es war vorhin, als ich es las, als hättest Du das aufgeschrieben was ich dachte. Gott wirkt immer noch in den Seinen!

----WER IN CHRISTUS IST 

1. Kor. 12, 13: Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt

und diese "alle" bezieht sich nicht auf alle, die meinen Christen zu sein, sondern auf die, welche es sind----

geht nicht verloren, er fällt und steht wieder auf, er macht Fehler und geht immer wieder zu Gott. Wenn wir unseren Brüdern siebenmalsiebzig mal vergeben sollen, dass kannst Du bei IHM noch eine Million Mal dazu rechnen. So groß ist Seine Gnade.

Diejenigen, die trotz Bekehrung wieder rückfällig waren, waren zeitweilig Mitläufer, so wie Judas. Er hatte die Macht Teufel auszutreiben, er kannte das Wort und doch, als es darum ging den ganzen Weg mit Jesus zu gehen, wurde er zum Verräter. Hier liegt auch das Geheimnis von Hebr. 6 ff .

@für Michael
der das natürlich wieder als Irrlehre hinstellt, weil er es nicht annehmen kann. 10 000 Worte sind eben nur Worte und nicht Gottes Offenbarung.
Man sollte deshalb auch nicht weiterdiskutieren!

Mir ist vollkommen klar, dass ich jetzt in Euren Augen, gemäss Eurer obigen Ausführungen, als (gefährlicher) Irrlehrer dastehen mag. Das habe ich mich selbst schon oft gefragt, nicht nur in dieser Frage. Abgefallen? Das würde aber meiner ganzen Ausführung nach letzlich bedeuten, dass ich noch niemals wiedergeboren wurde. Da könnte ich dann doch wieder nur zu Jesus schreien "Herr, sei mir Sünder gnädig!".
Denn es gilt: wer immer den Namen des Herrn wird anrufen, der soll errettet werden!

In meinen Augen bist Du das nicht, es wäre auch egal, es ist wichtig, was Du in Gottes Augen bist. Ich würde alle Perlen, alles, was ich habe verkaufen, um die eine, die Wahrheit zu haben. Salomo betete schon, dass Gott ihm eine weises Herz gebe, Einsicht und Verständnis. Und dies brauchen wir auch, jeden Tag.
Das Wort zu verstehen ist eine große Gnade. Wir haben schon 1000 verschiedene Glaubensrichtungen, aber das Traurige ist, dass sich die sog. Heiligen auch noch die Köpfe runterreißen und jeder alles besser weiß.

Ich wünsche Dir ein gesegnetes Wochenende und dass Du immer bei dieser Einstellung bleibst, denn sie ist richtig.
Ich würde auf Mayerhofer und wie sie alle heißen, verzichten!


Lieben Gruß
Aquila

Offline Roland

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Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #27 am: 31 März 2007, 16:27:06 »
Hallo Ted,

um es vorweg zu nehmen: In meinen Augen bist Du kein "(gefährlicher) Irrlehrer". Ich denke, dass wir den Begriff "Abfall" genau definieren sollten, da sonst IMO Äpfel mit Birnen verglichen werden.

Und das ist für mich der springende Punkt:
Zitat
Was sagte nun der Herr Jesus zu Paulus: "entweder Du strengst Dich jetzt ganz gewaltig an und tust ab jetzt das, wovon ja Du weisst, dass es gut ist, oder ich nehme mein Heil wieder von dir, mache deine Wiedergeburt rückgängig und gebe dir den Lohn der Sünde, den ewigen Tod"? NEIN. Jesus sagte zu Paulus "Meine Gnade genügt dir.". Und das ist auch meine einzige Hoffnung.
Genau darum geht es nicht. Es geht nicht darum, dass GOTT mit einer Keule im Himmel steht und nur auf den kleinsten Fehler wartet, damit er Menschen in die Hölle schicken kann. Du hast völlig recht: Wir können nichts für unser Heil tun. Wir werden nicht durch unsere Werke gerettet!

Es geht beim "Abfall" darum, dass ein Christ sich willentlich von GOTT lossagt. Oder um in Deinem Bild der natürlichen Geburt zu bleiben: Ein Mensch kann willentlich sein Leben auslöschen durch Suizid. Genauso wie dies im natürlichen Bereich möglich ist, ist dies auch im geistlichen Bereich möglich: Wer GOTT verwirft, den verwirft GOTT.

Zitat
Dann müsste Gott sie ja aus dem Buch des Leben wieder löschen! Dieses Buch wird aber erst am Tage des letzten Gerichts von Jesus selbst geöffnet werden. Da wird nicht während der Menschheitsgeschichte fortwährend darin "editiert".
Genau das steht in der Bibel (auch wenn der Begriff "editiert" hier nicht verwendet wird):
Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln  (Offenbarung 3,5).
Die Bibel lehrt ganz klar, dass man aus dem Buch des Lebens ausgelöscht werden kann!

Zitat
Ein Vater, der seine Kinder tötet?
Nein, ein Kind, das sich selbst tötet ("geistlicher Suizid")

Übrigens, kannst Du gut an der Argumentation Aquilas den Widerspruch dieser Lehre erkennen. Damit alles "stimmig" ist, hat Aquila in einem anderen Thread kurzerhand erklärt, dass die Geschwister damals in Korinth gar keine wiedergeborene Christen gewesen sind. Erkennst Du den Teufelskreis? Um eine unbiblische Lehre aufrecht zu erhalten, muss man andere Teile der Bibel ändern, damit der Widerspurch zur eigenen (Irr-)Lehre nicht sichtbar wird.

Viele versuchen, GOTTES Wort in bezug auf die Apostasie zu relativieren. Einge erzählen, dass ein Christ nicht von GOTT abfallen kann, andere haben sich deswegen der Allversöhnungsirrlehre verschrieben und wieder andere behaupten, dass man durch das "Fegefeuer" geläutert und deshalb doch noch gerettet wird. So unterschiedlich diese Irrlehren auch sein mögen - einen Punkt haben sie gemeinsam: Sie bestreiten, dass Christen sich von GOTT lossagen und aus dem Buch des Lebens gelöscht werden können.

Zitat
Für mich lautet die Frage somit nicht, "kann ein wiedergeborener Christ, einer der in Christus ist, ein Kind Gottes abfallen", sondern "ist der Mensch wiedergeboren"
Für mich stellen sich die Fragen (in dieser Reihenfolge):

1. Ist ein Mensch wiedergeboren?
2. Ist ein wiedergeborener Christ vom Glauben abgefallen?

Beide Punkte werden in der Bibel ausgiebig besprochen.

Zitat
Ich muss mir den Himmel nicht verdienen, kann es auch nicht. Ich muss auch das Geschenk der Gnade Gottes in Jesus nicht durch eigene Verdienste "verifizieren" oder durch dieselben "aufrechterhalten".
Hier haben wir wieder das Missverständnis vom Abfall des Glaubens wie bereits oben besprochen.

Zitat
keine andere Kreatur bedeutet für mich in dieser negierten Aussageform schlicht und einfach "NICHTS".
In dieser Aufzählung fehlt der Gläubige, der vom lebendigen GOTT abfallen kann.

Zitat
Ich kenne viele angefochtene Christen, ich bin selbst auch so einer, die zu ihrer weltlichen Last noch aufgebürdet bekommen, Gott könne sie auch noch verwerfen.
GOTT verwirft nicht Seine Kinder, weil sie (noch) sündigen. Sondern der Mensch sagt sich selbst von GOTT willentlich los. Das ist der Unterschied!

Zitat
Denn es gilt: wer immer den Namen des Herrn wird anrufen, der soll errettet werden!
Amen! Und was passiert mit den Menschen, die nicht (mehr) den Namen des HERRN anrufen?

Ich möchte Dich ermutigen, Dir die Bibelarbeit von Prof. Mauerhofer durchzuarbeiten. Ich denke, dass dann der Begriff "Abfall" (was ist Abfall und was nicht?) deutlicher wird und wir nicht in Gefahr stehen, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Ich denke, dass es gut ist, dass wir uns in einem neuen Thread austauschen, damit wir hier etwas in die Tiefe gehen können:

Kann ein Christ vom lebendigen GOTT abfallen?

Als ersten Beitrag kopiere ich den Mauerhofer's Aufsatz in den Thread.

Shalom - Dein Bruder in CHRISTO

Roland
« Letzte Änderung: 31 März 2007, 17:05:44 von admin »
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Aquila

  • Gast
Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #28 am: 01 April 2007, 11:41:38 »
Übrigens, kannst Du gut an der Argumentation Aquilas den Widerspruch dieser Lehre erkennen. Damit alles "stimmig" ist, hat Aquila in einem anderen Thread kurzerhand erklärt, dass die Geschwister damals in Korinth gar keine wiedergeborene Christen gewesen sind. Erkennst Du den Teufelskreis? Um eine unbiblische Lehre aufrecht zu erhalten, muss man andere Teile der Bibel ändern, damit der Widerspurch zur eigenen (Irr-)Lehre nicht sichtbar wird. Roland

Lieber Roland,

Du hast die Fähigkeit mir einfach Dinge zu unterstellen, bzw. sie auszulegen, die ich nie sagte. Dass die Korinther nicht wiedergeboren waren, war etwas zu schnell beurteilt. Ich habe das aber revidiert und gesagt, dass sie auf Gaben aus waren und dass sie noch korrigiert werden mussten. Paulus sagte ja, dass sie noch Milch (geistliche Speise) brauchen und noch keine feste Speise vertragen.
Das kann man m. E. nur mit dem Heiligen Geist. Und mit diesem können wir auch absolut das Wort unterscheiden und die falschen Lehrer aufdecken, sonst hätte Satan ja freies Spiel. Es liegt alles in der Kraft des HERRN.
Wir bekommen nicht -bumm- den Heiligen Geist, sondern da ist eine Rechtfertigung, eine Heiligung, eine Taufe des Heiligen Geistes in Gottes souveränem Plan. Eine Züchtigung und Formung für einen königlichen Charakter, denn wir sollen mit ihm herrschen (Offbg. 20 4ff). Und das dauert, es kommt auf den Gehorsam an und auf die Weihe zu Christus hin. Lebt man seinen Ego wird man eben nicht hundertfältig erben.
Auch in dieser Schriftstelle liegt schon die ganze Vorherbestimmung Gottes:

...hört nun ihr dies Gleichnis von dem Sämann: 19 Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht, so kommt der Böse und reißt hinweg, was in sein Herz gesät ist; das ist der, bei dem auf den Weg gesät ist. 20 Bei dem aber auf felsigen Boden gesät ist, das ist, der das Wort hört und es gleich mit Freuden aufnimmt; 21 aber er hat keine Wurzel in sich, sondern er ist wetterwendisch; wenn sich Bedrängnis oder Verfolgung erhebt um des Wortes willen, so fällt er gleich ab. 22Bei dem aber unter die Dornen gesät ist, das ist, der das Wort hört, und adie Sorge der Welt und der betrügerische Reichtum ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht. 23Bei dem aber auf gutes Land gesät ist, das ist, der das Wort hört und versteht und dann auch Frucht bringt; und der eine trägt hundertfach, der andere sechzigfach, der dritte dreißigfach. Matth. 13, 18

Ich ändere weder was in der Bibel am Anfang noch am Ende, vor allem nehme ich nicht, wie so viele nur das NT zum Wegweiser, sondern beides, weil alles zusammengehört. Auch die Offenbarung, denn da steht, wie Du zitiertest:

Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln (Offenbarung 3,5).

Aber Gott wusste, bevor jemand geboren war, wer überwindet. Ich habe immer von den "echten Christen" gesprochen, sonst von nichts, denn wenn ich jetzt in dem  Thema tiefer grabe, kommen wir in eine noch größere Debatte. Denn ich glaube an absolute Auserwählung vor Grundlegung der Welt, denn da standen diese Namen schon. Dr. A. Pink war so ziemlich der eine, der in diese tiefe Geheimnisse ein wenig Licht brachte vor langer Zeit. Aber Auserwählung und verlierendes Heil will keiner hören, denn wir haben uns ja entschieden, wie kann da Gott was ändern? Wir haben gar nichts...

Es gibt gewisse Fälle, wo Menschen wieder aus dem Lebensbuch rauskommen, z. B. Judas, das erwähnte ich schon. Er ging mit Jesus, war gesalbt und hatte das Recht mit der Kraft zu hantieren. Aber er war nie ein "Sohn Gottes", sondern der Teufel hat sich am Ende inkarniert in ihm, was Jesus auch sagte beim Abendmahl. (Der Teufel fuhr in ihn) Wie war es bei Bileam, der doch wirklich ein Prophet war? Was war mit Ham, ein echter Nachkomme von Noah? Seine Linie wurde verflucht, nicht wahr? Saphira und Ananias nicht vergessen, sie waren bekehrt und fielen ab. Auch Simon der Zauberer war anfangs auf der richtigen Linie. Da gibt es hunderte Beispiele, warum ist Esau gehasst von Gott, er war seinem Vater wesentlich lieber als Jakob. Warum Saul doch gerettet, trotz seiner Vergehungen an David? Warum ist Mose als Mörder der Gesalbte gewesen? Warum war David der Geliebte Gottes trotz Ehebruch. Wir reden uns raus und sagen, das war AT. Nein, sie hatten die gleiche Entscheidung wie wir, sie waren unter dem Blut wohl nur von Böcken und Schafen, aber sie waren genauso gerechtfertigt wie jeder von uns.

Das alles hat mit Gottes gr. Souveränität zu tun, ER MACHT WAS ER WILL, wir sind Ihm völlig ausgeliefert. Verstehen können wir viele Dinge nicht, aber wir sollten sie auf keinen Fall auseinanderreißen und unglaubwürdig machen oder als IRRLEHRE hinstellen.

Gruß und Shalom
Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist, Offbg. 13.8

Aquila

« Letzte Änderung: 01 April 2007, 11:44:55 von Aquila »

Offline Roland

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Re: Weihnachten = Dienst am Bösen!!
« Antwort #29 am: 01 April 2007, 14:53:00 »
Hallo Aquila,

Zitat
die ich nie sagte.
Du hast es vielleicht nicht gesagt, dafür hast Du es geschrieben. Hier Dein Urteil über die Korinther:
Zitat
Ganz einfach, sie waren nicht wiedergeboren, lau, haben die Sache nicht ernst genug genommen, wie viele Christen heute auch.
Auf meine Nachfrage "Wie kommst Du darauf, dass die Korinther nicht wiedergeboren waren?", hast Du geantwortet:
Zitat
Sie waren, wie ich das in den Briefen lese, diejenigen, mit denen Paulus am meisten Ärger hatte. Sie schauten nur auf die Gaben und waren unfähig für feste Speise. Sie sind in ständiger Korrektur gewesen und ich denke, ein Sohn/Tochter Gottes kommt irgendwann zur Reife, zum Gehorsam und zu einem heiligen Leben in Christus. Aber das Thema Wiedergeburt wäre auch ein anderer Themenzweig. Wäre vielleicht sehr interessant.
Quelle: http://www.hauszellengemeinde.de/portal/index.php?topic=571.0
Mit Deinem Hinweis auf die Geistesgaben hattest Du Dein "schnelles Urteil" nicht revidiert, sondern "begründet". Jetzt stehst Du offensichtlich nicht mehr zu Deiner Aussage, sondern versuchst, sie zu relativieren und ins Gegenteil zu verkehren. Ich gehe deshalb davon aus, dass Dir Dein exegetischer Fauxpas zwischenzeitlich aufgefallen ist. Deshalb können wir diesen Punkt sicherlich abhaken. Aber dieser Punkt bestätigt Michaels Aussage, dass die Anhänger der "einmal errettet-immer errettet-Irrlehre" (eeieI):
Zitat
Du glaubst ja auch daran, daß ein Christ nicht mehr vom Glauben anfallen könnte. Deshalb kommst Du auch nicht mit der Verführung klar. Was nicht sein darf, darf nicht sein ...

Zitat
Wir bekommen nicht -bumm- den Heiligen Geist,
Bedeutet das, dass Du der Auffassung bist, dass die Gabe des HEILIGEN GEISTES ein (Wachstums-)Prozess ist?

Zitat
Auch in dieser Schriftstelle liegt schon die ganze Vorherbestimmung Gottes
Wo genau liegt in Matth. 13,18 die "Prädestination"?

Zitat
Ich ändere weder was in der Bibel am Anfang noch am Ende
Du liest verschiedene Dinge hinein, die nicht in der Bibel stehen (Bsp. s. o.). Für mich ist das ein Ändern der Bibel!

Zitat
Aber Auserwählung und verlierendes Heil will keiner hören
, Nach der Prädestination jücken schon viele die Ohren. Diese Irrlehre ist momentan wieder recht "up to date".
"Verlierendes Heil" wollen die wenigsten hören - da hast Du recht. Lieber vom "lieben Gott" reden, der schon mal ein Auge zudrückt. Und wenn man noch an die Prädestination glaubt, dann "passt" wieder alles - denn GOTT wird sich ja nicht selbst widersprechen? So sehen wir, dass man eine neue Irrlehre dazu braucht, eine alte Irrlehre zu stützen.

Zitat
Es gibt gewisse Fälle, wo Menschen wieder aus dem Lebensbuch rauskommen, z. B. Judas, das erwähnte ich schon.
Und ich dachte, Judas wäre von Gott vorherbestimmt (dazu geschaffen) worden, damit er in die ewige Verdammnis geht. Wo liegt denn jetzt der Fehler?
Der im Buch des Lebens eingeschriebene Name kann durch Apostasie, wie z. B. Untreue und Götzendienst, getilgt werden. Das sehen wir schon im Alten Testament an den beiden Stämmen Ephraim und Dan: Sie aber nahmen, was Micha gemacht hatte, und den Priester, den er hatte, und fielen über Lajisch her, über ein Volk, das ruhig und sicher wohnte, und schlugen es mit der Schärfe des Schwerts und verbrannten die Stadt mit Feuer. Und es war niemand, der sie errettet hätte; denn die Stadt lag fern von Sidon, und sie hatten mit den Aramäern nichts zu schaffen; und die Stadt lag in der Ebene bei Beth-Rehob. Dann bauten sie die Stadt wieder auf und wohnten darin und nannten sie Dan nach dem Namen ihres Vaters Dan, der dem Israel geboren war. Vorzeiten aber hieß die Stadt Lajisch. Und die Daniter richteten für sich das Schnitzbild auf. Und Jonathan, der Sohn Gerschoms, des Sohnes des Mose (des Sohnes Manasses), und seine Söhne waren Priester im Stamm der Daniter bis auf die Zeit, da sie aus dem Lande gefangen weggeführt wurden. So stellten sie das Schnitzbild, das Micha gemacht hatte, bei sich auf, solange das Haus GOTTES in Silo stand.
(Richter 18, 27-31).
Ebenso im ersten Buch der Könige: Jerobeam aber baute Sichem auf dem Gebirge Ephraim aus und wohnte darin und zog von da fort und baute Pnuël aus. Und Jerobeam dachte in seinem Herzen: Das Königtum wird nun wieder an das Haus David fallen. Wenn dies Volk hinaufgeht, um Opfer darzubringen im Hause des Herrn zu Jerusalem, so wird sich das Herz dieses Volks wenden zu ihrem Herrn Rehabeam, dem König von Juda, und sie werden mich umbringen und wieder Rehabeam, dem König von Juda, zufallen. Und der König hielt einen Rat und machte zwei goldene Kälber und sprach zum Volk: Es ist zu viel für euch, daß ihr hinauf nach Jerusalem geht; siehe, da ist dein GOTT, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat. Und er stellte eins in Bethel auf, und das andere tat er nach Dan. Und das geriet zur Sünde, denn das Volk ging hin vor das eine in Bethel und das andre in Dan. (1. Kön. 12, 25-30). Weiter heißt es:
Ephraim hat sich zu den Götzen gesellt; so lass es hinfahren. (Hosea 4, 17).
Darum fehlen auch bei der Aufzählung der Geschlechter Israels in der Offenbarung (Offb. 7, 4-8) die beiden Geschlechter Dan und Ephraim, deren Erbteil wurde demzufolge Manasse gegeben, einem Sohn Josephs und einem Bruder Ephraims. Im Neuen Testament ist es Judas (wie Du bereits erwähnt hattest), dessen Name im Buch des Lebens ebenfalls ausgetilgt wurde. Bei der Wahl des Matthias heißt es in der Apostelgeschichte: Denn es steht geschrieben im Psalmbuch (Ps. 69, 26; 109, 8): Seine Behausung müsse wüste werden, und sei niemand, der darin wohne, und: Sein Amt empfange ein anderer. (Apg. 1, 20). Daran sehen wir, daß die Möglichkeit besteht, daß unser Name im Lebensbuch des Lammes ausgetilgt werden kann. Es besteht also durchaus die Gefahr für einen, der wiedergeboren ist, daß sein Name im Lebensbuch ausgelöscht wird. Deshalb ist Heilssicherheit eine falsche Sicherheit und eine große Gefahr für das Seelenheil. Das wird außerdem bestätigt durch das Wort des Herrn, das zu dem Propheten Hesekiel geschah: Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut, so werde ich ihn zu Fall bringen, und er muß sterben. Denn weil du ihn nicht gewarnt hast, wird er um seiner Sünde willen sterben müssen, und seine Gerechtigkeit, die er getan hat, wird nicht angesehen werden; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. (Hes. 3, 20). Deshalb sei auch jeder Christ hierdurch gewarnt, nicht vom lebendigen GOTT abzufallen, denn sonst muss er sterben. JESUS CHRISTUS will im Preisgericht die Namen der Überwinder vor seinem VATER und Seinen Engeln bekennen und sie vor ihnen lobend herausstellen, in dem Sinne: Ich habe deinen Namen offenbart den Menschen, die du mir von der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort behalten.  (Joh. 17, 6). Welch eine Ehre! Wer will’s wagen, wer will’s sagen, was für ein seliger Augenblick das sein wird, wenn JESUS CHRISTUS all die Namen der Überwinder vor dem Vater und seinen Engeln aufzählen und bekennen wird. Unser Wortschatz ist zu arm und unsere Phantasie zu farblos und beschränkt, um auch nur annähernd diesen Vorgang schildern zu können.

Zitat
Aber er war nie ein "Sohn Gottes",
Wie kann jemand im Buch des Lebens stehen, der/die nie ein Kind GOTTES war?

Zitat
aber sie waren genauso gerechtfertigt wie jeder von uns.
Du erkennst nicht den Unterschied zwischen der Rechtfertigung des Alten und des Neuen Bundes?

Zitat
wir sind Ihm völlig ausgeliefert.
Also, Du betrachtest Dich mehr als eine Marionette? Wenn Gott Dich dazu vorherbestimmt hat, dass Du in die ewige Verdammnis gehst, dann gehst Du auch dorthin... Habe ich Dich richtig verstanden? Das Wort GOTTES lehrt etwas anderes: Die Gläubigen werden nicht deterministisch geführt, sondern als Personen beteiligt. Sie sollen den Glauben bewahren (s. 2. Tim. 4,7).

Zitat
oder als IRRLEHRE hinstellen.
Ich bin der Meinung, dass man Irrlehre auch ruhig als Irrlehre bezeichnen darf. Dazu gehört z. B. die eeieI und die Prädestination. Diese Irrlehren haben sich Menschen ausgedacht, weil sie mit Buße und Heiligung, wie die Bibel sie lehrt, nicht klar kommen.

Viele Grüße
Roland
« Letzte Änderung: 01 April 2007, 17:07:25 von admin »
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!