Autor Thema: Wein zum Abendmahl  (Gelesen 6838 mal)

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Offline Roland

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Re: Wein zum Abendmahl
« Antwort #15 am: 31 März 2007, 01:36:09 »
Hallo Aquila,

schön, dass wir sukzessive unsere Verständigungsprobleme beseitigen können. Noch besser finde ich, dass Du ebenfalls der Meinung bist, dass Unglaube Sünde ist.

Römer 14,5
Offensichtlich haben wir hier ein neues Verständigungsproblem. Du selbst hast den entsprechenden Teil zitiert:

Ein jeder sei in seiner Meinung gewiss.

Ältere Bibelübersetzungen haben hier manchmal statt "Meinung" "Glauben" stehen (ist allerdings nicht genau übersetzt. Die bessere Übersetzung ist "Meinung"). Hier noch einige Gedanken zu diesem Vers, damit wir auch dieses Kommunikationsproblem lösen können:
In bezug auf die Bedeutung bestimmter Tage waren die Christen in Rom sich anscheinend uneins. Der eine hält einen Tag für höher als den anderen; der andere aber hält alle Tage für gleich (vgl. Kol 2,16). Für Paulus selbst sind derartige Fragen irrelevant; ihm ist allein wichtig, daß ein jeder in seiner Meinung gewiss ist (vgl. Röm. 14,14.22).  Jeder soll sein Herz prüfen und sich fragen, ob er das tut, was er nach dem Willen des HERRN tun soll, und dann im Blick auf den HERRN bei dieser Überzeugung bleiben. Das gilt für alle Meinungsverschiedenheiten unter Christen, ob es nun um das Beachten bestimmter Tage, um das Essen von Götzenopferfleisch oder um andere, in der Schrift nicht verbotene Dinge geht. In unserem Fall geht es um das Trinken von Wein. Denn alles, was im HERRN geschieht, ist von Ihm geheiligt (1. Kor. 10,25 - 27; 1. Tim. 4,3 - 5). Ausschlaggebend in jeder einzelnen Frage und Lebenserfahrung ist die ganz persönliche Verantwortung des Gläubigen. Ein Christ wird sowohl im Leben als auch im Tod nur vom HERRN beurteilt und ist allein Ihm, nicht einem anderen Christen, verantwortlich.
Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wir, so sterben wir dem HERRN.

Dir ebenfalls ein gesegnetes Wochende

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!