Autor Thema: Weihnachten ist ein heidnisches Fest  (Gelesen 11807 mal)

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Offline Roland

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Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« am: 17 Juni 2005, 21:56:44 »
Michael
Erstellt:
02.03.2004 16:55


Hallo Leute,

viele halten ja Weihnachten für ein christliches Fest. Dabei ist es in Wirklichkeit ein heidnischer Brauch, Weihnachten zu feiern.

Gruß von Michael

 


Einen lieben Gruß und Gottes Segen wünscht


Michael
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Offline Roland

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Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #1 am: 17 Juni 2005, 21:58:00 »
Anonymer User
Erstellt:
29.04.2004 14:01


Hallo Michael,

ich bin auch deiner Meinung.
Leider stosse ich bei den meißten meiner Geschwister hier auf taube Ohren.

Wie gehst du mit denen Geschwister um welche an Weihnachten festhalten?

Gruß Uwe Henselmann
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Offline Roland

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Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #2 am: 17 Juni 2005, 21:58:47 »
Anonymer User
Erstellt:
03.05.2004 11:06


Also mir ist es egal, WOHER Weihnachten kommt. Ich feiere es, weil Jesus geboren wurde. Ich verbinde mit dem Baum und den Kerzen keinen heidnischen Brauch, sondern nur eine besinnliche, feierliche Atmosphäre.
Ich finde es gut, dass Menschen Weihnachten feiern. So haben die Kirchen die Möglichkeit wenigstens einmal im Jahr die Leute in der Kirche anzusprechen
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Offline Roland

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Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #3 am: 17 Juni 2005, 21:59:46 »
Anonymer User
Erstellt:
03.05.2004 20:10


Okay: Deine Meinung - Es kommt auf die Herzenshaltung an!

Also ich glaube mit der besten Herzenshaltung ist es immer noch nicht korrekt wenn ich deinen Geburtstag an einem frei erfundenen Tag feiern würde oder? und dazu auch noch am Geburtstag deines Feindes.....
Mit den Feierlichkeiten wie dein Widersacher sie benutzt.....

würdest du dich so geehrt fühlen? Auch wenn ich eine gute Herzenshaltung habe?

???   :cry:
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Offline Roland

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Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #4 am: 17 Juni 2005, 22:00:28 »
Anonymer User
Erstellt:
03.05.2004 23:07


Ich glaube "Ehre" oder "Stolz" ist nicht unbedingt eine Eigenschaft, die im NT bei Jesus herausstechen. Danach würde ich eher vermuten, dass es ihm egal ist, an welchem Tag wir seinen Geburtstag feiern, sondern DASS wir ihn feiern.
Im übrigen wäre ich persönlich nicht enttäuscht, wenn jemand meinen Geburtstag an einem Tag feiert, von dem er glaubt, es sei der richtige. Wir wissen ja nicht 100% wann Jesus geboren wurde. Aber DASS er geboren wurde wissen wir. Und das dürfen wir feiern!
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Offline Roland

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Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #5 am: 17 Juni 2005, 22:01:16 »
Anonymer User
Erstellt:
12.05.2004 10:20


Pfui, was für eine unchristliche Argumentation. Weihnachten ist vom Bösen und darf nicht gefeiert werden. Wer sich einen Baum ins Wohnzimmer stellt, kann gleich der Göttin Arstarte einen Altar bauen! Ein echter Christ ist gegen Weihnachten! Bist du ein echter Christ? Ich glaube nicht!
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Offline Roland

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Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #6 am: 17 Juni 2005, 22:02:54 »
Artur
Erstellt:
11.06.2004 23:52


Die Geburt des lang ersehnten Messias haben die Engel den Hirten verkündet. Ein freudiges Ereignis für diese kleinen Menschen. Diese Freude und Dankbarkeit ersehne ich mir das ganze Jahr über. Ein hochmissionarisches Thema nicht nur im Dezember. Gar nichts zu machen, weil man sich nicht sicher ist wann was passiert ist, ergibt doch eine Leere. Dieses Ereignis an einem bestimmten Tag besonders zu betonen ist nicht unbiblisch.

Weihnachten hat mit der Geburt Christi nichts zu tun. Oder die Geburt Christi hat mit Weihnachten nichts zu. tun. Also legen wir die heidnischen Bräuche doch ab. Darüber nur frustriert zu sein wer was macht, bringt mich und meine Mitmenschen denen ich ein Zeugnis sein möchte nicht zu Gott. Also lege ich nicht nur die Bräuche ab, sondern fülle diese Zeit die ich jetzt dadurch mehr habe mit biblischem. Z. B. kann man zur "Weihnachtszeit" Straßeneinsätze machen und die Leute aus Ihrem Trauma wachrütteln. Nicht aus Frust oder Besserwisserei, sondern aus Liebe unseren Auftrag erfüllend.
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Offline Roland

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Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #7 am: 17 Juni 2005, 22:04:03 »
Anonymer User
Erstellt:
12.06.2004 21:46


Quote:
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Pfui, was für eine unchristliche Argumentation. Weihnachten ist vom Bösen und darf nicht gefeiert werden. Wer sich einen Baum ins Wohnzimmer stellt, kann gleich der Göttin Arstarte einen Altar bauen! Ein echter Christ ist gegen Weihnachten! Bist du ein echter Christ? Ich glaube nicht!


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wie willst du das denn beurteilen können? *kopfschüttel*
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Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #8 am: 17 Juni 2005, 22:05:29 »
Quote:
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...... Dieses Ereignis an einem bestimmten Tag besonders zu betonen ist nicht unbiblisch.

Weihnachten hat mit der Geburt Christi nichts zu tun. Oder die Geburt Christi hat mit Weihnachten nichts zu. tun. Also legen wir die heidnischen Bräuche doch ab. ...

.... Also lege ich nicht nur die Bräuche ab, sondern fülle diese Zeit die ich jetzt dadurch mehr habe mit biblischem. Z. B. kann man zur "Weihnachtszeit" Straßeneinsätze machen und die Leute aus Ihrem Trauma wachrütteln. Nicht aus Frust oder Besserwisserei, sondern aus Liebe unseren Auftrag erfüllend.

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schaf
Erstellt:
24.11.2004 18:16

hallo Artur
Ich ich verstehe nicht wie das gemeint ist, Weihnachten hat mit der Geburt von Jesus nichts zu tun. Könntest du mir das näher erklären???:confused:
Meine Vermutung war bis jetzt das Weihnachten, von geweihte Nacht- heilige Nacht kommt???

Ich bin auch der Meinung das die Heidnischen Gebräuche abgelegt werdenen sollen, damit der Weg und die Bedeutung allein auf Jesus gerichtet ist.
Denn er ist Liebe und derer sollen wir als Christen Zeugen sein!!!

Lieben Gruß
Schaf
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Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #9 am: 17 Juni 2005, 22:07:24 »
michaelxy
Erstellt:
26.11.2004 09:33


Seelig sind die Unwissenden  

http://www.bibelkreis.ch/themen/weihnachten.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Wintersonnenwende
http://ffm-interaktiv.de/weihnachten/weihnachten/weihnachten.html
http://clv.dyndns.info/pdf/255377.pdf

Ach ja Weihnachtsbaum:

So spricht der HERR: Lernt nicht den Weg der Heiden und erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, auch wenn die Heiden sich vor ihnen fürchten! 3 Denn die Bräuche der Heiden sind nichtig. Denn ein Holz ist 's, das man im Wald gehauen hat und das der Künstler mit dem Schnitzmesser anfertigt. 4 Er verziert es mit Silber und Gold und befestigt es mit Hämmern und Nägeln, damit es nicht wackelt; 5 sie sind gedrechselten Palmbäumen gleich, sie können nicht reden; man muss sie tragen, denn sie können nicht gehen. Fürchtet euch nicht vor ihnen, denn sie können nichts Böses tun, und auch Gutes zu tun steht nicht in ihrer Macht! 6 Doch dir, o HERR, ist niemand gleich! Groß bist du, und groß ist dein Name an Macht! 7 Wer sollte dich nicht fürchten, du König der Völker? Denn dir gebührt dies; unter allen Weisen der Völker und in allen ihren Königreichen ist ja keiner wie du! 8 Sie sind allesamt dumm und töricht, eine äußerst nichtige Lehre: Holz sind sie.

Jeremia 10, 2ff

soli Deo gloria
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Offline Roland

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Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #10 am: 17 Juni 2005, 22:09:09 »
Anonymer User
Erstellt:
17.03.2005 16:08


Selig sei Mutter Mond und ihr Sohn, die Sonne!
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Offline Roland

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Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #11 am: 17 Juni 2005, 22:10:25 »
michaelxy
Erstellt:
18.03.2005 21:42

Satan hat schon längst verloren. Nun ist er noch ein schlechter Verlierer. Jesus ist Gott - Satan nichts weiter als ein Geschöpf.

Jesus lebt in Ewigkeit - Satan wird in Ewigkeit leiden.
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Holger

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Heiden
« Antwort #12 am: 02 Juli 2005, 23:51:28 »
Deshalb denkt daran, dass ihr, einst die Nationen im Fleische, welche Vorhaut genannt werden von der sogenannten Beschneidung, die im Fleische mit Händen geschieht,  12 dass ihr zu jener Zeit ohne Christus waret, entfremdet dem Bürgerrecht Israels, und Fremdlinge betreffs der Bündnisse der Verheissung, keine Hoffnung habend, und ohne Gott in der Welt.  13 Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern waret, durch das Blut des Christus nahe geworden.  14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht und abgebrochen hat die Zwischenwand der Umzäunung,  15 nachdem er in seinem Fleische die Feindschaft, das Gesetz der Gebote in Satzungen, hinweggetan hatte, auf dass er die zwei, Frieden stiftend, in sich selbst zu einem neuen Menschen schüfe,  16 und die beiden in einem Leibe mit Gott versöhnte durch das Kreuz, nachdem er durch dasselbe die Feindschaft getötet hatte.  17 Und er kam und verkündigte Frieden, euch, den Fernen, und Frieden den Nahen.  18 Denn durch ihn haben wir beide den Zugang durch einen Geist zu dem Vater.  
(Eph 2,11-18)

Wenn eine Zwischenwand eingerissen wird, ist die Grenze von beiden Seiten begehbar. Warum sind so viele Evangelikale vom Judentum (dem alten Bund) be - Geistert und vergessen nicht nur die Wurzeln des christlichen Glaubens, sondern bekämpfen diesen auch noch?

Das Weihnachtsfest kann auch durch seine Atmosphäre (Licht und Wärme im Dunkeln und Kalten), die Freude am lebendigen Baum (als Sinnbild des - überwundenen -  Kreuzes) und durch Andacht und Gebet zur Stärkung des Glaubens genutzt werden - selbst sinnvolle Geschenke können das Glaubensleben stärken.

Warum diese agressive Haltung gegen die Glaubensvorstellung unserer Väter (und Mütter)?

eric

  • Gast
Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #13 am: 05 Juli 2005, 23:08:01 »
Wäre Weihnachten ein christliches Fest - so würde es

1. Niemand Feiern
2. Würde Jesus nicht verkindlicht werden
3. Maria als die Mutter Gottes dargestellt werden
4. Kein Geschenkkaufrausch
5. An Weihnachten gibt es vermutlich am meisten Streit und Unzufriedenheit im ganzen Jahr
6. Die Selbstmordrate ist am höchsten

naja wie dem auch sei, ich halte inzwischen nicht mehr viel davon, in der bibel steht, dass wir keine kompromisse eingehen sollen und weihnachten ist mehr als das. Nur weil alle es feiern, feiere ich es gerade nicht, um zu zeigen, dass weihnachten nichts mit Jesus zu tun hat.

mit freundlichen grüßen

Holger

  • Gast
Weihnachten ist ein heidnisches Fest
« Antwort #14 am: 06 Juli 2005, 20:46:52 »
Zitat von: "eric"
Wäre Weihnachten ein christliches Fest - so würde es

1. Niemand Feiern  (?)
2. Würde Jesus nicht verkindlicht werden (Jesus Christus war ganz Mensch und ganz Gott = Menschen sind am Beginn Kinder)
3. Maria als die Mutter Gottes dargestellt werden (nach alter christlicher Auffassung beginnt Jesu Wirken mit der Bereitschaft Marias :"mir geschehe wie Du gesagt hast" = Lukasevangelium und wenn man/frau Jesus als Gottes Sohn annimmt mit allem was dazu gehört (Leben, Lehre, Leiden) dann gehört der Mutter, die dies mitgetragen hat (Sie stand auch unterm Kreuz), auch Verehrung und Preis.)
4. Kein Geschenkkaufrausch (Was ist am Schenken unchristlich?)
5. An Weihnachten gibt es vermutlich am meisten Streit und Unzufriedenheit im ganzen Jahr (das liegt am Konsumproblem und am heutigen (nichtchristlichen) Zeitgeist)
6. Die Selbstmordrate ist am höchsten (kannst Du dafür bitte die Quellenangabe bringen?)

Natürlich ist Weihnachten (wie alle anderen christlichen Feste) heidnischen Ursprungs. Wir liegen nun mal nicht in dem Breitengrad des heiligen Landes, damit die (an der Landwirtschaft orientierten) Feste des alten Bundes für uns gelten könnten. Das alten Sonnenwendfest war schon immer ein Fest der Familie (in der dunklen Zeit lebte die Gemeinschaft im Haus und war auf sich gestellt) und da es - zumindesten hier - die unwirtlichste Zeit war, auch mit den meisten Ängsten verbunden (Kälte, Dunkelheit, Abgeschnittensein, evtl Vorratsmangel). Da passte die christliche Botschaft von der Geburt des göttlichen Kindes, mit all den "familiären Schmuß" (mit Maria und Josef und Kühen und Eseln und Hirten...) hervorragend und helfend. Das nun nicht mehr die Ahnen (im wilden Ritt mit Odin) durch das Schmücken des immergrünenden Baumes besänftigt wurden, sondern die christliche Botschaft dadurch den "Heiden" nahegebracht wurde, sehe ich als eine christliche Tat an.

Die Zeugen Jehovas (auch die Plymoth-Brüder, die Urchristen und andere) lehnen die christlichen Feste ab. Wenn Du dich einer solchen Gemeinschaft zurechnest musst Du dem Gemeinschaftsgeist folgen, aber ob das auch der Heilige Geist ist - der in dem Leibe Christi lebt - dass entscheidet jemand anderes.