Autor Thema: Fokolar-Bewegung (Katholisch/interreligiös)  (Gelesen 2299 mal)

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Arne B.

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Fokolar-Bewegung (Katholisch/interreligiös)
« am: 10 Januar 2007, 21:30:38 »
Gründerin der „Fokolar-Bewegung“ Chiara Lubich
9.5.2004 „Für mehr Geschwisterlichkeit in Europa“ http://www.miteinander-wie-sonst.de/de/home.html
Interview mit Chiara Lubich zum Treffen „Gemeinsam für Europa“ in Stuttgart – zum Downloaden oder Abspielen der mp3 datei hier drücken (3,7 Mb)

http://www.fokolar-bewegung.de/staticsite/staticsite.php?menuid=94

Was sagen die „Fokolari“ über sich selbst:

Die Fokolar-Bewegung gehört zu den neuen geistlichen Aufbrüchen, die in den letzten 60 Jahren aus den christlichen Kirchen hervorgegangen sind. Sie ist 1943 in Trient (Italien) entstanden und mittlerweile in mehr als 180 Ländern der Welt vertreten. Ihr Ziel ist, den Geist der Geschwisterlichkeit und der Einheit verstärkt in Kirche und Gesellschaft, in alle Bereiche des menschlichen Lebens hineinzutragen. Neben dem Engagement in der Ökumene setzt sich die Fokolar-Bewegung unter anderem besonders für einen Dialog unter den Religionen ein. Menschen ohne einen religiösen Bezug finden Zugang durch den gemeinsamen Einsatz für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Das Wort „focolare“ kommt aus dem Italienischen, heißt so viel wie Herdfeuer und ist Synonym für die Wärme und Geborgenheit einer Familie. So nannte die Trienter Bevölkerung die erste Gruppe um die Gründerin Chiara Lubich. Jugendliche, Familien, Priester, Politiker, Künstler, Menschen verschiedener Konfessionen und Religionen setzen sich in ihrer unmittelbaren Umgebung, auf lokaler, nationaler und auch internationaler Ebene dafür ein, Barrieren zu überwinden, Not zu lindern und Brücken zu bauen. Ein neuer Lebensstil, geprägt vom Geist der Geschwisterlichkeit, hat sich seit dem Beginn 1943 daraus entwickelt. Weltweit zählt die Fokolar-Bewegung heute rund 140.000 Mitglieder, schätzungsweise 5 Millionen Menschen stehen mit ihr in Verbindung. Und weiter: Die Fokolar-Bewegung ist in Italien zunächst innerhalb der Katholischen Kirche entstanden. Erste Kontakte zu Christen anderer Konfessionen ergaben sich 1960 in Deutschland: Chiara Lubich traf in Darmstadt bei einer Begegnung mit evangelischen Marienschwestern einige evangelische Pastoren, die sich überrascht zeigten, dass auch für Katholiken das gelebte Wort der Heiligen Schrift eine so hohe Bedeutung hat. Lubich: „Sie baten darum, unser Leben auch evangelischen Bruderschaften, Gruppen und Gemeinden vorzustellen. Auf beiden Seiten wurden jahrhundertealte Vorurteile abgebaut.“ Bei einer nachfolgenden Begegnung zwischen Katholiken und evangelischen Christen waren dann Mitte der 60er Jahre auch einige anglikanische Christen anwesend und wollten an dieser Gemeinschaft teilhaben. C.Lubich mit Patriarch Athenagoras I. Der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Michael Ramsey ermutigte 1966 in London Chiara Lubich und die Fokolare, ihre Spiritualität auch in der anglikanischen Kirche zu verbreiten. Durch intensive Kontakte zwischen Chiara Lubich und dem orthodoxen Patriarchen Athenagoras I. Von Istanbul fasste die Fokolar-Bewegung seit 1967 auch in der orthodoxen Kirche Fuß. Seine Nachfolger führten diese Kontakte weiter. Christen aus mehr als 350 Kirchen, freikirchlichen Gemeinschaften und Kommunitäten, haben heute am Leben und an der Spiritualität der Fokolar-Bewegung Anteil.

Ökumenisches Lebenszentrum Ottmaring

1965 entstand in Ottmaring bei Augsburg das Ökumenische Lebenszentrum durch die Zusammenarbeit der Bruderschaft vom gemeinsamen Leben und der Fokolar-Bewegung. Es möchte Zeugnis geben von einem geschwisterlichen Zusammenleben katholischer und evangelischer Christen. Barrieren und Vorurteile konnten überwunden werden, und Christen beider Kirchen setzen sich gemeinsam dafür ein, dass eines Tages auch die volle sichtbare Einheit unter allen christlichen Kirchen Wirklichkeit werden kann.

FOKOLARE : SPIRITUALITÄT:
http://www.fokolare.at/texte1.php?id=9
« Letzte Änderung: 10 Januar 2007, 21:44:09 von Arne B. »