Autor Thema: Es weihnachtet in Frankfurt  (Gelesen 2409 mal)

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Offline Roland

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Es weihnachtet in Frankfurt
« am: 09 Dezember 2006, 21:29:43 »
Ein Christ aus Frankfurt/Main berichtet:

Gestern (07.12.2006) Nachmittag habe ich auf dem Frankfurter
Weihnachtsmarkt evangelisiert und christliche Schriften verteilt. Man könnte
meinen, dass das noch erlaubt sei in unserem "freien" Land. Aber das
scheint es inzwischen nicht mehr zu sein! Nach einiger Zeit kamen zwei
Sicherheitbeamte auf mich zu und baten mich höflich, aber bestimmt, die
Schriften nicht mehr zu verteilen, sollte ich es dennoch tun, so müssten
sie mich zwingen, dies nicht mehr zu tun - der Betreiber des
Weihnachtsmarketes habe etwas gegen meine evangelistische Verteilaktion. Der Ort, an dem der Weihnachtsmarkt aufgebaut ist, ist öffentliches Frankfurter Gelände und ich habe niemanden gedrängt die Schriften anzunehmen, geschweige denn jemandem geschadet mit meiner Verteilaktion, zudem waren die Schriften natürlich alle kostenlos. Ich erklärte den Beamten, dass ich christliche Schriften verteilte, in denen es um Jesus Christus ginge, den wahren Grund, warum wir eigentlich Weihnachten feiern, und dass ich nur seine Botschaft des Evangeliums weitergeben wollte, was doch gerade zu Weihnachten nicht nur erlaubt, sondern eigentlich doch erwünscht sein müsste -besonders auf einem sogenannten "Weihnachtsmarkt", der sogar mit etlichen christlichen Symbolen geschmückt ist! Ironischerweise war eine Bühne mit aufgebauter Krippe und Puppen des Jesus Kindes, Maria, Joseph und Hirten nicht weit von dem Ort an dem ich die Schriften verteilte - welch ein Hohn, und was für eine Heuchelei! - Weihnachten feiern zu wollen und dabei die Ohren und Herzen für die Botschaft des Evangeliums zu verschließen! Als ich den Namen Jesus Christus erwähnte, schauten mich die Sicherheitsbeamten an, als sei ich nicht ganz klar im Kopf.
Es hat mich wirklich sehr betroffen gemacht, das zu erleben. So viele
Menschen hasten jeden Tag in der Vorweihnachtszeit, um Geschenke und
Waren noch und nöcher zu besorgen oder sich an Lichterketten und
Weihnachtsschmuck gegenseitig zu übertreffen. Aber wenn jemand diese Menschen öffentlich darauf anspricht, warum sie eigentlich Weihnachten feiern und ihnen den wahren Sinn von Weihnachten und das Evangelium des Herrn Jesus Christus verkünden will, wird er meist nur herablassend und spöttisch behandelt und jetzt auch schon in Deutschland sogar mit Zwang daran gehindert. Einige Menschen, allerdings, haben tatsächlich ein Buch oder Traktat genommen, wofür ich dem Herrn sehr dankbar bin. Ich bete, dass Menschen durch diese Schriften zum Glauben an unseren Herrn kommen und sich bekehren. Ich würde mich auch freuen, wenn Du im Gebet an mich denken könntest, ich plane noch weitere Verteilaktionen an der Fachhochschule in Frankfurt vor Weihnachten. Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du mit dafür beten würdest, dass viele Menschen durch diese Aktion unsern Herrn finden und an Ihn glauben und Du dieses Gebetsanliegen eventuell auch an andere Geschwister weitergeben könntest.

Bitte betet für diesen Bruder. Dieser Bruder tut genau
das, was für diese Zeit nötig ist: die öffentliche Verbreitung des
Evangeliums Christi. Weihnachtsmärkte sind sehr geeignet für öffentliche
Evangelisation. Das Grundgesetz sagt:

Artikel 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei
zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen
ungehindert zu unterrichten.

Quelle: CHRISTENKURIER Rundbrief 09-12-2006
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

offenbarung3-16

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Re: Es weihnachtet in Frankfurt
« Antwort #1 am: 10 Dezember 2006, 11:39:03 »
Ich denke nicht, dass die Zeit um Weihnachten für die Evangelisation sehr geeignet ist, auch nicht der Ort mamonistischer Weihnachtsmärkte. Die meisten Christen, die auf W. evangelisieren, finden das Fest zur Wintersonnenwende doch ok. Sie interessiert es nicht, wo der Ursprung liegt. Zudem finde ich, legitimiert man mit dem Verteilen, gerade zu dieser Zeit dieses heidnisch/okkulte Fest.
Weiters sind die Menschen zu dieser Zeit in ihren Gefühlen sicherlich anormal. Ich finde es nicht lauter, wenn man die Menschen gerade zu dieser unnüchternen Zeit evangelisiert. Der Verstand scheint ja zu W. nicht gerade Höhenflüge zu machen.

Ich fände es ok, wenn man über den Ursprung dieses Festes aufklären würde. Aber da müsste man wohl zuerst in christlichen Gemeinden anfangen. Wenn ich schon Traktate und andere Utensilien sehe mit der Sonnengott-Symbolik...
Meine Güte, wie kann man nur so einen Götzendienst vor DEM Heiligen Gott praktizieren. Wenn die Christen NUR wüssten, wie armseelig ihr Tun ist.

Oh Tannenbaum - oh Tannenbaum - wie geistlich grün sind Deine Brüder