Autor Thema: Ich stelle mich vor  (Gelesen 2438 mal)

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Usuhl62

  • Gast
Ich stelle mich vor
« am: 06 Dezember 2006, 21:28:10 »
Hallo!

Ich bin der Usuhl62 und komme aus Hamburg. Seit 1999 bin ich wiedergeborener Christ. Ich komme aus einer kleinen Pfingstlerisch/Charismatisch Angehauchten Gemeinde. Ich mußte aber mit der Zeit feststellen, daß vieles bei den Christen im Argen liegt. Seit längerer Zeit befasse ich mich sehr Kritisch mit meinem Glauben, mit der Bibel, besonders mit der Kirche, aber auch mit der Gemeinde aus der ich komme. Ich muß aber auch zugeben, daß dies auch einen großen Einfluß auf meinen Glauben hat.

Durch meine Neue Arbeit die ich seit drei Jahren habe, habe ich wenig Zeit, denn ich muß auch sehr oft am Wochenende Arbeiten. Mit Gemeinde und Hauskreis ist nicht...

Die Dinstanz zur Gemeinde bekommt mir aber besser, als ich es mir selbst eingestehen will....komisch...ich weiß auch jetzt woher das kommt. Der Geist der Kontrolle ist nicht mehr da!!! Und das in der Gemeinde!! ...Krass... Und genau dies ist das Problem vieler Gemeinden.

Ich lese heute Bücher, die ich mir vor drei Jahren nicht getraut hätte sie zu lesen, Bücher, die meine Geschwister nicht mal mit der Kohlenzange Anfassen würden. Was mich aber bis heute so anstößt, ist die Unnatürliche, ja Krankhafte einstellung zur eigenen Sexualität,  die Intolleranz und das Wohlstandsevangelium, das überall Gepredigt wird.

Mit Intolleranz meine ich ganz klar: Alles was nicht Biblisch und gegen die Bibel ist, wird Verflucht, Verdammt, Verteufelt und Dämonisiert. Und was die meisten Christen nicht mögen ist einfach Kritik!! Und warum, weil die fähigkeit zur Kritik auf ein ganz gefährliches Maß reduziert wird. Und woher das wohl kommen mag? Durch die Predigt und den Geist der Kontrolle...Auf jeden Fall kam ich dann zu dem Ergebnis, daß die Charismatik "Gefährlich" ist.

Gruß Usuhl62
« Letzte Änderung: 07 Dezember 2006, 18:08:44 von Usuhl62 »

Kampfzwerg

  • Gast
Re: Ich stelle mich vor
« Antwort #1 am: 28 Oktober 2008, 22:09:26 »
Hallo. Ursuhl!
Mit Intoleranz habe ich ehrlich gesagt auch ein Problem. Aber Toleranz bedeutet für mich, das Verhalten eines Menschen zu ertragen und es nicht unbedingt gutheißen zu müssen. Deshalb bin ich zum Beispiel Homosexuellen gegenüber sehr tolerant. Dennoch weiß ich, dass Homosexualität eine Sünde ist. Trotzdem sollte man diesen Menschen mit Liebe begegnen und ihnen die Liebe Gottes näher bringen, damit sie Gott in ihr Leben lassen und auch wirkliche Heilung zulassen können. Für mich sind Homosexuelle Menschen, die auf ihrer Suche einen Irrweg eingeschlagen haben, denn wirklich glücklich ist keiner von ihnen. Nicht umsonst gibt es unter homosexuellen Menschen im Schnitt eine höhere Selbstmord- und Depressionsrate.
Nur so als Beispiel, ich hoffe du weißt, was ich meine. Dennoch ist alles, was sich gegen die Bibel richtet und diese als Wort Gottes anzweifelt für mich keine akzeptable Lektüre. Oder wenn ich etwas dergleichen lese, dann wirklich sehr, sehr kritisch.