Autor Thema: Kabarett im Blumhardthaus  (Gelesen 1541 mal)

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Offline Roland

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Kabarett im Blumhardthaus
« am: 03 Dezember 2006, 15:34:12 »
Dass die Kirchen keine Botschaft GOTTES mehr haben, ist längst bekannt. Sie treten in der Art mittelalterlicher Hofnarren auf, oft nur noch zur Volksbelustigung. Es ist auch ein Dienst der Nächstenliebe, meinen sie, das Volk bei Lust und Laune zu halten. Vom Tiergottesdienst bis zum Erotikgottesdienst wird heute alles geboten.

Sonntag, den 27. Oktober 2006, Blumhardthaus Göppingen: Unter der Überschrift "der Dekan rappt und die Pfarrer tanzen. Evangelische Seelsorger machen sich über Gott und die Welt lustig" berichtet die Stuttgarter Zeitung über die sieben Pfarrer als Kabarettisten. Der Kopf der Truppe, Pfr. Dietmar Sch.-St., meint: "In jedem Pfarrer steckt ein Kabarettist". Au die Frage, wie er als Pfarrer zum Kabarett kam, die Antwort: "Mit Mitte 40 müsse man etwas im Leben ändern, und eine jüngere Frau oder einen anderen Lieblings-Fußballverein habe er sich nicht suchen wollen, dann bleibt nur noch das Kabarett."
Was hätte wohl Pfarrer Blumhardt dazu gesagt, nach dem das Gemeindehaus benannt ist?

Ein Leser der Glaubensnachrichten sagte zu mir: "Dass die Kirchen gottlos sind, weiß doch mittlerweile jeder, darüber brauchst Du nichts mehr zu schreiben."
Der Grund, warum ich dennoch immer wieder darüber berichte, sind die vielen Gläubigen, die noch Mitglied sind und herausgerufen werden müssen: gehet aus von ihr, mein Volk! Wie aber will ich den Gläubigen eine zwingende Veranlassung zum Kirchenaustritt geben, ohne die Gräuel der Kirchen aufzuzeigen? Der Ruf zum Auszug aus der babylonischen Gefangenschaft der Kirchen ist keine Sektenparole, sondern biblisch fundierte Endzeit-Botschaft, die immer ein wesentlicher Bestandteil der Verkündigung in unserem apokalyptischen Zeitalter sein muss. Der gesamte innerkirchliche Pietismus ist davon betroffen, ob das die landeskirchlichen Gemeinschaften sind, die Liebenzeller Mission oder die Süddeutsche Vereinigung. Sie und alle dem Gnadauer Verband angeschlossenen Werke und Gemeinden sind Mitglied der Landeskirche. Sie schütteln zwar regelmäßig empört ihre Köpfe über die Gräuel der Kirche, finanzieren dieselben aber ebenso regelmäßig mit durch ihre Kirchensteuer, sind also mitschuldig und mitverantwortlich für alles, was dort getrieben wird. Der Hehler ist so arg wie der Stehler. Darum ruft uns Offenbarung 18,4 ja unablässig dazu auf, die Hure Babylon zu verlassen, damit wir nicht mitschuldig werden an ihrem bösen Treiben und ihrer Strafen teilhaftig werden. Wäre Lot nicht dem Ruf der beiden Engel gefolgt, aus Sodom zu fliehen, er wäre unweigerlich zusammen mit den gottlosen Sodomiter im Feuer umgekommen.

Quelle: Glaubensnachrichten November 2006, S. 1f.

« Letzte Änderung: 03 Dezember 2006, 15:37:20 von admin »
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!