Autor Thema: Jakob Lorber  (Gelesen 5692 mal)

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Jakob Lorber
« am: 27 November 2006, 17:58:58 »
Für mich stehen immer wieder die Bibel und somit Gottes Wort
im Vordergrund. Aber was soll man von Prophetien eines Jakob Lorber halten ?

Offline Roland

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Re: Jakob Lorber
« Antwort #1 am: 27 November 2006, 18:00:11 »
Jakob Lorber (* 22. Juli 1800 in Kanischa/Kaniža bei Šentilj, damals Österreich-Ungarn; † 24. August 1864 in Graz) war österreichischer Schriftsteller und Musiker.
Nach der Ausbildung im Violin-, Klavier- und Orgelspiel arbeitete er als Organist und erwarb 1829 in Graz sein Diplom als Hauptschullehrer. Ferner war er als Musikrezensent tätig.
Am 15. März 1840 vernahm er, laut eigenen Angaben, in sich eine Stimme, die ihn zu schreiben aufforderte. Dieser inneren Stimme widmete er fortan sein Leben und schrieb 25 Bücher und viele kleinere Schriften.
(Quelle: de.wikipedia.org)


Schauen wir uns einige Lehren Lorber's an. Folgende Textauszüge stammen aus seinen Werken (Anmerkung: Durch Lorber spricht angeblich Jesus Christus in der ICH - Form).


Das Matthäus, - Markus, - und Lukasevangelium und die Apostelgeschichte erklärt er für teilweise falsch.
http://www.j-lorber.de/ke/2/c-verfas.htm#

Woher bezogen Markus, Lukas und Matthäus ihre Textquellen?
"Ich will deswegen weder Lukas, Markus noch Matthäus richten; denn sie haben sich zu ihrer Zeit zum wenigsten die Mühe gegeben, aus dem vielen schon vielfach Verunstalteten Meiner Lehre das Reinste und Beste herauszusuchen. Aber was die materiellen Fakta anbelangt, da haben zum Teil sie selbst gedichtet und zum größten Teile mußten sie dann doch am Ende aus dem etwas nehmen, was sie aus dem Munde solcher Menschen vernommen haben, die da oft genug dreist vorgaben, daß sie von diesem und jenem Augen und Ohrenzeugen waren. Darauf verglichen sie das mit den ihnen bekannten Stellen aus den alten Propheten und fanden es übereinstimmend, was sie geschrieben haben, und damit war für sie das Kriterium für die Wahrheit dessen, was sie niedergeschrieben haben, vollkommen fertig und gültig.


Laut Lorber liegt das wahre Matthäusevangelium in Hinterindien.
http://www.j-lorber.de/ke/2/c-verfas.htm#

Aus welchen Quellen schöpfte vermutlich das heutige
Er selbst schrieb eigentlich - statt diesem einen - vierzehn Evangelien, je nachdem ihm irgend die Sache von angeblichen Augenzeugen bekanntgegeben wurde. Aus diesen vierzehn schrieb er dann ein fünfzehntes, das nach der Beurteilung vieler Sachkundiger als das wichtigste und wahrste erklärt wurde; und dieser Pseudo-Matthäus, der eigentlich l'Rabbas hieß, ist der Schöpfen des heutigen Matthäus-Evangeliums. Das wirkliche aber befindet sich heutzutage noch in einer großen Bücher- und Schriftensammlung einer bedeutenden Bergstadt Hinterindiens." {jl.ev11.241,01-242,04}
Jesus hatte dem Apostel Matthäus folgendes vorausgesagt: ein anderer, der in deinem Namen schreiben wird, wird dich ersetzen und seine Schrift wird bleiben." {jl.ev10.157,06} Uns liegt also das Evangelium des Pseudo- Matthäus, der l'Rabbas hieß und unter dem Pseudonym 'Matthäus' schrieb, vor.


Er lehrt den Geistempfang durch lesen seiner Schriften
http://www.j-lorber.de/ke/2/a-evexeg.htm#neu offenbaren

Ist die Neuoffenbarung die Erfüllung des von Jesus einst versprochenen ' Trösters '? {jl.ev07.054,05-06; gm.pred.157}
Christus hatte der Menschheit vor seiner Himmelfahrt einen Tröster verheißen. In der Neuoffenbarung ist dieser 'Tröster' vom Herrn für die heutige Menschheit wie folgt erläutert worden: "Was Ich Meinen Jüngern versprach als den Tröster, welchen Ich ihnen senden würde, das lag schon in diesen von Meinem Lieblingsjünger Johannes aufgezeichneten Worten. Meine Jünger verstanden sie nicht; aber ihr, die ihr jetzt schon so ziemlich geschult und vorbereitet seid, Meine Lehre zu begreifen und zu fassen, wie Ich sie verstanden und auch ausgeübt sehen möchte, ihr könnt in diesen hinterlassenen Worten (der Neuoffenbarung d. Vf.) den Tröster finden, der euch erleuchten, erheben und stark machen kann gegen alles Kommende, wie auch einst Mein Geist die Jünger bestärkte, um ihre künftigen Schicksale mit der zu ihrer Mission notwendigen Seelenstärke zu ertragen." {gm.pred.157}
Dem Ratsherrn Nikodemus hat Jesus vorausgesagt, daß in der Zeit nach seinem Erdenwandel bis zur Zeit, da der Tröster in Form der "wahren und großen Licht- und Lebenslehre" kommt, "es wenig Licht unter den Menschen auf Erden geben wird" {jl.ev07.054,05-06} .


Lorbers Urzentralsonne
http://www.j-lorber.de/ke/1/f-univ.htm

Stammt unsere Erde aus unserer Sonne oder woher sonst?
Lorber berichtet übrigens, daß unsere Erde nicht von unserer Sonne ausgestoßen wurde, sondern von der riesigen Urzentralsonne unserer Hülsenglobe. Wörtlich lautet die Aussage: "Mit dieser Erde hat es eine höchst eigentümliche Bewandtnis. Sie gehört zwar als Planet zu dieser Sonne, aber sie ist streng genommen nicht so wie die anderen Planeten aus dieser Sonne, sondern hat ihre Entstehung ursprünglich schon aus der Urzentralsonne." {jl.ev04.106,08}
In früheren Jahrzehnten war für die Astronomen die Annahme, daß die Erde aus unserer Sonne stammt, .....
So ist auch in diesem Fall eine ursprünglich als ganz und gar gesichert erschienene Annahme als Irrtum entlarvt und die wissenschaftliche Meinung mit der Aussage der Neuoffenbarung in Übereinstimmung gebracht worden.
Die von Jakob Lorber zuletzt beschriebene Urzentralsonne unserer Hülsenglobe übersteigt hinsichtlich ihrer Größe und Lichtkraft jedes Begriffsvermögen. Nach den Angaben Lorbers ist diese Urzentralsonne identisch mit dem Stern Regulus im Sternbild des Löwen. Dieser Stern erscheint den Astronomen aber nicht als sonderlich groß und auch nicht als weit entfernt stehend. Lorber spricht dagegen von einer "unberechenbar großen Entfernung".

Indem er das Wort Gottes verachtet und durch seine Erklärungen ersetzt sind Lorber-Anhänger auch nicht informiert über biblische Inhalte, welche Lorber nun wiederum als Neuoffenbarungen weitergibt.
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!