Autor Thema: Baby und Kleinkinder  (Gelesen 2301 mal)

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Baby und Kleinkinder
« am: 27 November 2006, 17:28:27 »
Wo finde ich in Gottes Wort den Vers, aus dem hervorgeht,
dass Babies bzw. Kleinkinder nicht verlorengehen, da sie keine
Sündenerkenntnis haben.

Offline Roland

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Re: Baby und Kleinkinder
« Antwort #1 am: 27 November 2006, 17:54:04 »
Diese Frage läßt sich sich leider nicht mit einem Bibelvers beantworten. Ich möchte daher etwas weiter ausholen:

"Der Mensch ist ein Individuum von Anfang an und nach zahlreichen biblischen Texten (z. B. Lukas 16, 19-31; Hebräer 9, 27) ein Ewigkeitsgeschöpf, dessen Existenz nie ausgelöscht wird. Wo aber bleibt der Mensch, nachdem er das Tal des Todes durchschritten hat? Eindeutig ist der Fall bei all jenen Menschen, die das Evangelium gehört haben und in der Lage waren, eine Entscheidung zu treffen. Auch der Wille Gottes ist eindeutig: „Der Herr… hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass sich jedermann zur Buße kehre“ (2. Petrus 3, 9). Heil und Unheil hängen damit nur noch von unserem Willen ab. Wir haben die Freiheit, aufzubrechen zum Himmel oder zur Hölle. Beide Wege sind uns zur Entscheidung vorgelegt (5. Mose 30, 19; Jeremia 21, 8). Babies bzw. Kleinkinder verfügen jedoch nicht über den Willen, eine solche weitreichende Entscheidung zu treffen.

Die Lösung finden wir im Maßstab Gottes: „Gott verdammt niemand mit Unrecht“ (Hiob 34, 12), denn seine Gerichte sind absolut gerecht (Offenbarung 16, 7) und werden ohne Ansehen der Person durchgeführt (1. Petrus 1, 17; Römer 2, 11).

So dürfen wir annehmen, dass die vorgenannten Personen nicht der Verdammnis verfallen. Sie selbst tragen keinerlei eigene Schuld an ihrem Schicksal. Als zu Jesus Kleinkinder (und wohl auch Säuglinge) gebracht wurden, sahen die Jünger darin eine unnütze Belästigung des Herrn Jesu, da er einen anstrengenden Tag hinter sich hatte. Jesus aber stellt bei dieser Gelegenheit die Kinder in besonderer Weise als Erben des Himmelreiches heraus: „Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran, denn solchen gehört das Reich Gottes“ (Markus 10, 14; Menge)."

(Ein Auszug aus dem Buch: „Fragen, die immer wieder gestellt werden“, 16. Auflage von Prof. Dr. Werner Gitt)
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!