Autor Thema: Weihnachtsbaum  (Gelesen 3010 mal)

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Gast

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Weihnachtsbaum
« am: 26 November 2006, 16:49:59 »
Liebe Brüder, habe mich gefreut, dass meine Vorstellung über den "Weihnachtsbaum" die ich schon vor 49 Jahren durch unseren Gemeindeleiter erworben hatte, laut der H. Schrift mit ihrem Beitrag somehr übereinstimmen. Meine Frage: Wie könnte ich ausführlicher jemanden über die Urherkunft des
"Weihnachtsbaumes" Erklärung erteilen? Habe die Erfahrung machen müssen, dass man als Phanatiker angesehen wird, wenn mann gegen solchen Kramm auftritt. Aschera und der heutige Baum gerade dann, wenn viele ihn im Zusammenhang mit Christi Geburt in Verbindung bringen, welche Übereinstimmung hat sie? Freue mich auf eure Erklärung!
Im Herrn Jesus Christus verbunden

Offline Roland

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Re: Weihnachtsbaum
« Antwort #1 am: 27 November 2006, 22:09:24 »
Ich denke, dass eine wesentliche Ursache für das Feiern des Weihnachtsfestes in der emotionalen Bindung (Kindheitserinnerungen usw.) liegt. Deshalb ist es eine natürliche Abwehrreaktion, wenn man als Fanatiker bezeichnet wird, wenn man auf die Probleme aufmerksam macht, die das heidnische Julfest mit sich bringt. Ich fürchte auch, dass weitere rationale Argumente nicht ausreichen werden, um diese emotinale Bindung zu lösen.

Hier noch einige Gedanken zur Übereinstimmung der Aschera und des Weihnachtsbaumes:
“Aschera” (Mehrzahl: “Ascherim”) hieß im kanaanitischen Götzenkult ein zu Ehren der Astoreth (als Mondgöttin oder Göttin des Himmels verehrt) in die Erde gepflanzter Baumstamm ohne Wurzeln, aber mit stehengelassenen Zweigen, welcher gewöhnlich neben den Altären des heidnisch-kanaanitischen Sonnengottes Baal (= Herr) aufgerichtet wurde.
Ein Baumstamm ohne Wurzeln aber mit stehengelassenen Zweigen! Hier haben wir den Weihnachtsbaum. Natürlich wurde auch dieses uralte götzendienerische Ritual “verchristlicht”, weshalb die Ascherim heute “Christbäume” heißen, was gleichzeitig einen schlimmen Missbrauch des Namens GOTTES darstellt!
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

offenbarung3-16

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Re: Weihnachtsbaum
« Antwort #2 am: 28 November 2006, 06:42:42 »
Der Blödsinn um den Baum steht sogar in der Bibel:

[3] Denn die Bräuche der Heiden sind nichtig. Denn ein Holz ist’s, das man im Wald gehauen hat und das der Künstler mit dem Schnitzmesser anfertigt. [4] Er verziert es mit Silber und Gold und befestigt es mit Hämmern und Nägeln, damit es nicht wackelt; [5] sie sind gedrechselten Palmbäumen gleich, sie können nicht reden; man muss sie tragen, denn sie können nicht gehen. Fürchtet euch nicht vor ihnen, denn sie können nichts Böses tun, und auch Gutes zu tun steht nicht in ihrer Macht! [6] Doch dir, o HERR, ist niemand gleich! Groß bist du, und groß ist dein Name an Macht! Jeremia 10,3-6

Der Baum-Götze ist wohl nur symptomatisch für eine Mir-Egal-Einstellung der Christen. Bei uns gibt es sogar einen "Weihnachtsgottesdienst" - und das in einer sog. "Brüdergemeinde" ...

Oliver

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Re: Weihnachtsbaum
« Antwort #3 am: 30 November 2006, 18:43:58 »
Oder hier:

5. Mose 16, 21 Du sollst dir kein Aschera-Standbild von irgendwelchem Holz aufstellen neben dem Altar des HERRN, deines Gottes, den du dir machen wirst,...

„Astoreth (Griech. Astarte) = eine weibliche Gottheit, welche von den semitischen Völkern als Mondgöttin oder Königin des Himmels (auch Liebesgöttin) verehrt wurde ... Aschera (Mehrzahl Ascherim, seltener Ascheroth) = ein zu Ehren der Astoreth in die Erde gepflanzter Baumstamm ohne Wurzeln aber mit stehengelassenen Zweigen, welcher gewöhnlich neben den Altären des Baal aufgerichtet wurde. - Baal (Herr) = die höchste männliche Gottheit der semitischen Völker, der Sonnengott.

Hier eine noch eine Predigt von Conrad Jerrol in englisch: http://www.remnantradio.org/Archives/audio/Conrad%20Jerrol%20-%20Christ's%20Birthday.mp3