Autor Thema: Christliche Feste  (Gelesen 1829 mal)

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Christliche Feste
« am: 26 November 2006, 16:27:27 »
ich lebe in deutschland,mitten im christlichen westen und
seit tagen frage ich jeden von dem ich denke er oder sie könnte wissen was ich wissen möchte:was bedeuten all die christlichen feste die wir alle jedes jahr feiern?weihnachten ist die geburt christi aber was ist mit ostern,christi himmelfahrt usw. vielleicht haben sie einige antworten für mich!?

Offline Roland

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Re: Christliche Feste
« Antwort #1 am: 27 November 2006, 21:36:06 »
Weihnachten ist ein heidnisches Fest (es wurde erst später auf die Geburt JESU "umgemünzt"). Auch die Weihnachtsbräuche (auch der Weihnachtsbaum) haben einen gottlosen Ursprung.

Weitere Infos:
http://www.hauszellengemeinde.de/weihnachten.html

Auch Ostern ist ein heidnisches Fest. Es wurde, wie das Weihnachtsfest, erst später christianisiert.

Weitere Infos:
http://www.hauszellengemeinde.de/ostern.html


CHRISTI Himmelfahrt:

Andere Namen für "CHRISTI Himmelfahrt" sind: Ascensio domini, Auffahrtstag, Goldene None, skandinavisch Helgethorsdag oder hellig thorsdag Mindeste Kreuzgang)

Der 5. Sonntag nach Ostern wird nach dem Introitus „Vocem jucunditatis" genannt, aber auch „Rogate". Diese Bezeichnung leitet sich her von der Bittprozession (lat. Rogate: „bittet!"), die für den Markustag, den 25. April, wahrscheinlich im 4. Jahrhundert in Rom angeordnet wurde. Die unter Gregor dem Großen (590 – 604) neubelebte Bittprozession in Form einer feierlichen Flurprozession ( lat. Litaniae maiores: „größerer, älterer Bittag“) sah immer das Singen der Allerheiligenlitanei vor. Nach der Mitte des 5. Jahrhunderts hat der Bischof Mamertus von Vienne in Südfrankreich drei Sühnetage vor Christi Himmelfahrt angeordnet, an denen die Gläubigen Buße tun und Werke der Nächstenliebe verrichten sollten. Am Ende des 8. Jahrhunderts übernahm die ganze lateinische Kirche diesen Brauch, angeordnet durch Papst Leo III. (795 – 816).

Auch dieser kirchliche Feiertag hat nichts mit der Bibel zu tun. Die Bibel berichtet, dass der HERR JESUS gen Himmel aufgefahren ist. Aber was hier praktiziert wird, ist der reinste Spott:
Im Mittelatler wurde In der Kirche eine Christusfigur in das Gewölbe hinaufgezogen. Sobald sie den Blicken entschwunden war, regnete es aus dem Gewölbehimmel Blumen, Heiligenbildchen und zum Teil auch brennendes Werg, das die Feuerzungen des heiligen Geistes darstellte. Natürlich hat sich bei solch einem "Hokuspokus" auch finsterer Aberglaube verbunden: Beim Aufziehen der Christusfigur folgten ihr viele Blicke der Betrachter, denn wohin die Figur zuletzt schaute, von dort wurde das nächste Gewitter erwartet! In anderen Gegenden war es üblich, zusätzlich zur Himmelfahrt Christi das Gegenstück dazu zu veranschaulichen: Aus dem Kirchengewölbe (=Himmel) wurde eine Teufelsdarstellung gestürzt, die dann von der Gemeinde geschlagen wurde.

Sebastian Franck beschreibt dieses Brauchtum in seinem „Weltbuch" von 1534:
„Bald darauf folgt das Fest der Auffahrt Christi/daran yederman voll ist/und eyn gef[l]ügel essen muß/weiß nit wrumb/da zeucht man das erstanden bild/so diese zeit auff dem Altar gestanden ist/vor allem volck zu dem gewelb hinein/und würfft den teüfel eyn scheützlich bild anstatt herab/in den schlagen di umbstenden knaben mit langen gerten biß sy in umbringen. Darrauff wirft man oblat[en] von hymmel herab/zu bedeuten das hymel brot."
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!