Autor Thema: Papsttum  (Gelesen 2912 mal)

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Papsttum
« am: 25 November 2006, 23:06:37 »
Hallo, ich wollte gerne nochmal genau wissen, was ich
heranziehen kann, um einen(r) katholischen Christen/Christin den Glauben an das Papsttum bzw. den Papst an sich zu nehmen. Wo finde ich da plausible Texte für..

Offline Roland

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Re: Papsttum
« Antwort #1 am: 26 November 2006, 00:21:29 »
24 Unterschiede zwischen dem römisch-katholischen „Evangelium“ und dem biblischen Evangelium

Die Quellenangaben [in eckigen Klammern] beziehen sich auf die Artikel-Nr. des offiziell gültigen „Katechismus der Katholischen Kirche“, © 1993 Libreria Editrice Vaticana (Verlag des Vatikan)
© dieser Zusammenstellung: Jim McCarthy, www.gnfc.org
Auszug aus dem Buch „Das Evangelium nach Rom – Eine Gegenüberstellung der röm.-kath. Lehre und der Hl. Schrift“; 448 Seiten
Kostenloser Download des Buches.

Die röm.-kath. Kirche lehrt:
1.) Rechtfertigung ist eine Umgestaltung der Seele, bei der die Erbsünde entfernt und heiligmachende Gnade eingegeben wird [1987-1995].

Die Bibel lehrt:
Rechtfertigung ist ein Handeln Gottes. Gott erklärt durch die Rechtfertigung einen Sünder als gerecht nach göttlichem Maßstab, vergibt dem Sünder seine Sünden und rechnet ihm Gottes eigene Gerechtigkeit zu (Römer 3,21 -4,8).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
2.) Die Rechtfertigung wird mittels der Taufe ausgelöst [1262-1274].

Die Bibel lehrt:
Rechtfertigung geschieht allein durch Glauben (Römer 3,28).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
3.) Erwachsene müssen sich auf die Rechtfertigung durch Glauben und gute Werke vorbereiten [1247-1249].

Die Bibel lehrt:
Gott rechtfertigt gottlose Sünder, die glauben (Römer 4,5). Gute Werke sind die Folge der Errettung – und nicht deren Ursache (Epheser 2,8-10).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
Die Gerechtfertigten sind in sich selbst wohlgefällig und heilig in den Augen Gottes [1992, 1999-2000, 2024].

Die Bibel lehrt:
Die Gerechtfertigten sind in Christus heilig und tadellos vor Gott (Epheser 1,1-14).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
5.) Die Rechtfertigung wird durch Sakramente und gute Werke fortgeführt [1212, 1392, 2010].

Die Bibel lehrt:
Rechtfertigung ist die Verleihung der vollkommenen Gerechtigkeit Gottes (2. Korinther 5,21). In Christus ist der Gläubige zur Fülle gebracht (Kolosser 2,10).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
6.) Durch Todsünde geht die Rechtfertigung verloren [1033, 1855, 1874].

Die Bibel lehrt:
Die Rechtfertigung kann nicht verloren gehen. Wer von Gott gerechtfertigt worden ist, wird vor dem Zorn Gottes gerettet werden (Römer 5,8-9).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
7.) Wenn ein Katholik einer Todsünde schuldig geworden ist, kann er durch das Sakrament der Buße erneut gerechtfertigt werden [980, 1446].

Die Bibel lehrt:
Es gibt keine zweite Rechtfertigung. Wen Gott rechtfertigt, den wird er auch verherrlichen (Römer 8,30).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
8.) Die Errettung vor den ewigen Folgen der Sünde ist ein lebenslanger Prozess [161-162, 1254-1255].

Die Bibel lehrt:
Errettung vor den ewigen Folgen der Sünde ist ein unverzügliches und gesichertes Handeln Gottes, das mit der Rechtfertigung einhergeht (Römer 5,9).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
9.) Das Seelenheil wird durch Mitwirken mit der Gnade durch Glauben, gute Werke und Empfang der Sakramente erlangt [183, 1129, 1815, 2002].

Die Bibel lehrt:
Das Seelenheil wird aus Gnade durch Glauben erlangt, ohne Werke (Epheser 2,8-9). Gute Werke sind die Folge, nicht die Ursache des Heils (Epheser 2,10).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
10.) Glaube heißt Glauben an Gott und an alles, was die Kirche zu glauben vorlegt [181-182, 1814].

Die Bibel lehrt:
Rettender Glaube ist das persönliche Vertrauen auf Christus als Herr und Heiland (Römer 10,8-17).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
11.) Heiligmachende Gnade ist eine Eigenschaft der Seele, eine übernatürliche Neigung, die die Seele vervollkommnet [1999-2000].

Die Bibel lehrt:
Gnade ist die unverdiente Gunst Gottes (Epheser 1,7-8).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
12.) Die Sakramente sind notwendige Kanäle für die fortlaufende Eingabe von Gnade. Sie verleihen Gnade kraft des vollzogen Ritus [1127-1129].

Die Bibel lehrt:
Das Kind Gottes ist bleibendes Ziel der Gnade des Vaters (Römer 5,1-2).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
13.) Gnade wird durch gute Werke verdient [2010, 2027].

Die Bibel lehrt:
Gnade ist ein kostenloses Geschenk (Römer 11,6).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
14.) Lässliche Sünden ziehen keine ewige Strafe nach sich [1855, 1863].

Die Bibel lehrt:
Jede Sünde zieht die Strafe des ewigen Todes auf sich (Römer 6,23).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
15.) Schwere Sünden müssen einem Priester gebeichtet werden [1456-1457].

Die Bibel lehrt:
Sünde muss man unmittelbar Gott bekennen (Esra 10,11).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
16.) Der Priester vergibt Sünde als Richter [1442, 1461].

Die Bibel lehrt:
Niemand kann Sünden vergeben als nur Gott allein (Markus 2,7).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
17.) Wenn die Sündenschuld nachgelassen ist, bleibt eine zeitliche Strafe zurück [1472-1473].

Die Bibel lehrt:
Wenn Gott Sünde vergibt, vergibt er sie vollständig (Kolosser 2,13; Jesaja 43,25).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
18.) Bußwerke leisten Genugtuung für die zeitliche Strafe wegen Sünde [1434, 1459-1460].

Die Bibel lehrt:
Jesus hat für alle Sünden vollkommene Genugtuung geleistet (1. Johannes 2,1-2).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
19.) Von der Kirche für Frömmigkeitswerke erteilte Ablässe befreien Sünder von zeitlicher Strafe [1471-1473].

Die Bibel lehrt:
Jesus befreit Gläubige durch sein Blut von ihren Sünden (Offenbarung 1,5)


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
20.) Das Fegefeuer ist zur Sühnung der Sünden und zur Reinigung der Seele notwendig [1030-1031].

Die Bibel lehrt:
Es gibt kein Fegefeuer. Jesus hat die Sühnung für die Sünden am Kreuz vollbracht (Hebräer 1,3).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
21.) Den armen Seelen, die im Fegefeuer leiden, können die Lebenden durch Aufopfern von Gebeten, guten Werken und mit dem Messopfer helfen [1032, 1371, 1479].

Die Bibel lehrt:
Die in Christus Entschlafenen benötigen keine Hilfe. Ausheimisch vom Leib zu sein bedeutet, einheimisch beim Herrn zu sein (2. Korinther 5,8).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
22.) Niemand kann wissen, ob er ewiges Leben erlangen wird [1036, 2005].

Die Bibel lehrt:
Der Gläubige kann aufgrund des Wortes Gottes wissen, dass er ewiges Leben hat (1. Johannes 5,13).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
23.) Das ewige Leben ist ein verdienter Lohn [1821, 2010].

Die Bibel lehrt:
Das ewige Leben ist ein kostenloses Geschenk Gottes (Römer 6,23).


Die röm.-kath. Kirche lehrt:
24.) Die römisch-katholische Kirche ist heilsnotwendig [846].

Die Bibel lehrt:
In niemand anderem ist Heil, als nur im Herrn Jesus Christus, „denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen“ (Apostelgeschichte 4,12).

Shalom
Roland

Quelle: Betanien

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Steckt hinter den Papst der Teufel?
« Antwort #2 am: 26 November 2006, 16:32:22 »
Steckt hinter den Papst der Teufel?

Offline Roland

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Re: Papsttum
« Antwort #3 am: 27 November 2006, 21:45:38 »
Zum wahren Charakter des Papstamtes: Vom Papst an abwärts kann man erkennen, daß alle im Wesen babylonisch sind. Das Kardinalskollegium mit dem Papst an seiner Spitze ist lediglich die Kopie des heidnischen Priesterkollegiums mit seinem "Pontifex Maximus" bzw. "Obersten Priester" an der Spitze, welches in Rom von frühester Zeit an existiert hatte und das sich bekanntermaßen nach dem Modell des großen Original-Priesterkollegiums in Babylon entwickelt hatte. Der Papst beansprucht heute die Oberhoheit in der Kirche als der Nachfolger Petri, von dem behauptet wird, daß ausschließlich ihm die Schlüssel des Himmelreichs von unserem Herrn übergeben wurden. Doch hierin liegt die wichtige Tatsache, daß der Papst einen solchen Anspruch auf Vorrang oder etwas ähnliches aufgrund dessen, daß er der Besitzer der Petrus übergebenen Schlüssel sei, nie öffentlich geltend gemacht hatte, bevor er nicht diesen Titel erhielt, mit dem tausend Jahre lang die Kraft der Schlüssel des Janus und der Kybele verbunden waren. Allerdings legten die Bischöfe Roms doch sehr früh einen stolzen und ehrgeizigen Geist an den Tag; doch während der ersten drei Jahrhunderte gründete sich ihr Anspruch auf höhere Ehre einfach auf die Würde ihres bischöflichen Stuhls, der ja derjenige der kaiserlichen Stadt war, der Hauptstadt der römischen Welt. Als jedoch der Sitz des Reiches in den Osten verlegt wurde und Konstantinopel drohte, Rom in den Schatten zu stellen, mußte nach einem neuen Grund für die Aufrechterhaltung der Würde des Bischofs von Rom gesucht werden. Dieser neue Grund wurde gefunden, als um 378 der Papst die Schlüssel erbte, die die Symbole zweier bekannter heidnischer Gottheiten in Rom waren. Janus trug einen Schlüssel, und Kybele trug einen Schlüssel; und dies sind die zwei Schlüssel, die der Papst als Abzeichen seiner geistlichen Autorität stolz auf seinen Armen trägt. Während man die Leichtgläubigkeit der "Christen" hinsichtlich dieser Schlüssel als Sinnbilder für eine ausschließliche Macht, die Christus dem Papst durch Petrus verliehen habe, nur durch eine rechtliche Verblendung erklären kann, ist nicht schwierig zu verstehen, wie die Heiden sich um so bereitwilliger um den Papst scharten, als sie hörten, daß er seine Macht auf den Besitz der Schlüssel des Petrus gründete. Die Schlüssel, die der Papst trug, waren tatsächlich die Schlüssel eines "Petrus" oder "Peter", der den in die chaldäischen Mysterien eingeweihten Heiden wohl bekannt war. Es wurde wieder und wieder nachgewiesen, daß es eine komplette Erfindung ist, daß der Apostel Petrus jemals Bischof Roms war. Es ist bestenfalls höchst zweifelhaft, daß er Rom je betrat. Sein Besuch in dieser Stadt beruht auf keiner besseren Autorität als der eines Schriftstellers gegen Ende des zweiten und Anfang des dritten Jahrhunderts – nämlich des Autors des Werkes "Die Clementiner", der uns ernsthaft erzählt, daß der Apostel anläßlich seines Besuchs dort auf Simon Magus traf und ihn aufforderte, seine wunderbaren oder magischen Kräfte unter Beweis zu stellen, woraufhin der Zauberer in die Luft flog und Petrus ihn in solcher Eile herunter holte, daß er sich das Bein brach. Alle Historiker von Rang und Namen haben diese Geschichte der apostolischen Begegnung mit dem Zauberer als bar jedes zeitgenössischen Beweises verworfen; doch da der Besuch des Petrus in Rom auf derselben Autorität beruht, muß er mit ihm stehen oder fallen oder zumindest als äußerst zweifelhaft betrachtet werden.
Während dies jedoch bei dem christlichen Petrus der Fall ist, ist es keineswegs
zweifelhaft, daß vor der christlichen Zeitrechnung tatsächlich ein "Petrus" in Rom
war, der die höchste Stelle in der heidnischen Priesterschaft einnahm. Der Priester, der den Eingeweihten die Mysterien erklärte, wurde manchmal mit einem griechischen Begriff bezeichnet, nämlich "Hierophant"; in der frühen chaldäischen Sprache, der wahren Sprache der Mysterien, lautete sein Titel (ohne Punkte ausgesprochen) "peter", d. h. "Ausleger". Als Offenbarer dessen, was verborgen war, war es das Natürlichste der Welt, daß man ihn, während er die esoterische Lehre der Mysterien erschloß, mit den Schlüsseln der zwei Gottheiten schmückte, deren Mysterien er entfaltete. So verstehen wir auch, wie es kommen konnte, daß die Schlüssel von Janus und Kybele als die Schlüssel des "peter" bekannt wurden, des "Auslegers" der Mysterien.
Aufrichtigen historischen Forschern war es immer ein Rätsel, wie
es je geschehen konnte, daß der Name Petri mit Rom derart assoziiert wird, wie es
vom vierten Jahrhundert an der Fall ist – wie so viele Menschen in verschiedenen
Ländern dazu gebracht wurden zu glauben, daß Petrus, der ein "Apostel der
Beschneidung" war, von seinem göttlichen Auftrag abfiel und Bischof einer heidnischen Kirche wurde, und daß er der geistliche Führer in Rom war, wo doch kein zufriedenstellender Nachweis gefunden werden konnte, daß er überhaupt jemals in Rom war. Das Buch von "Peter-Roma" erklärt, was sonst völlig unerklärlich ist. Das Vorhandensein eines solchen Titels war zu wertvoll, als daß ihn das Papsttum übersehen konnte, und entsprechend seiner gewöhnlichen Politik würde es ihn ganz sicher zu seiner eigenen Erhöhung verwenden, wenn es dazu Gelegenheit hätte. Und diese Gelegenheit hatte es. Wenn der Papst in enge Beziehung zum heidnischen Priestertum käme, wie es auch tatsächlich geschah; wenn sie schließlich (wir werden sehen, daß dem so war) unter seine Kontrolle kämen, was wäre dann natürlicher, als zu versuchen, nicht nur Heidentum und Christentum in Einklang miteinander zu bringen, sondern es so darzustellen, daß der heidnische "Peter-Roma" mit seinen Schlüsseln "Peter von Rom" bedeutete und daß dieser "Peter von Rom" eben der Apostel war, dem der Herr Jesus Christus die "Schlüssel des Himmelreichs" gab? Daher wurden also allein durch den ähnlichen Klang von Wörtern völlig unterschiedliche Personen und Dinge miteinander vermischt und Heidentum und Christentum durcheinandergeworfen, um den hohen Ehrgeiz eines bösen Priesters zu befriedigen. Und so war für die geblendeten "Christen" des Abfalls der Papst der Vertreter von Petrus, dem Apostel, während er für die eingeweihten Heiden nur der Vertreter von »peter« war, dem Ausleger ihrer bekannten Mysterien. Der Papst war also die deutliche Entsprechung zu "Janus, dem Zweigesichtigen".
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!