Autor Thema: Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit  (Gelesen 44060 mal)

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jasobeam

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Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #45 am: 10 August 2006, 14:30:20 »
Noch eine kleine Anregung.

Las dem letzt folgendes:

"... daß der Grund darin liegt, daß wir zu sehr von unseren eigenen Bemühungen abhängig sind? Ist es möglich, daß wir zwar darauf vertrauen, daß Christus uns rettet, aber meinen, daß wir nur durch unsere eigene Treue erettet bleiben können?" "Wenn wir irgend etwas anderes denken würden", unterbrach xyz, "würde das allen möglichen Sünden Tür und Tor öffnen." ...

Heut zu tage scheint es ja so zu sein das dort wo die unverlierbarkeit des Heils verkündigt wird der Sünde Tür und Tor geöffnet werden. Das dies scharmlos ausgenutzt wird.

Die antwort hängt aber meiner Meinung nach nicht von der Lehre ab sondern der Liebe der Menschen, denn sie kennen ihren Heiland nicht.

Also Angst schüren vor dem Abfall das die Menschen nicht sündigen?

Meines erachtens nach ist Gottes Plan den er uns in der Bibel offenbart so das er Gemeinschaft mit uns möchte das wir ihn von ganzem Herzen lieben und alles verabscheuen was ihn verunehrt. Ein wahres Kind Gottes kann wie es Johannes schreibt deshalb nicht in der Sünde wandeln, denn es muss im Hause seines Vaters sein, es wird immer zum Licht gezogen wie ein Fliege :) Ja es kann noch sündigen aber direkt danach ist es für das Kind Gottes die größte Katastrophe das es gefallen ist.

Ich sehe in der ganzen Bibel keine stelle wo Gott die Menschen durch Angst zu sich zieht, sondern es ist immer diese wahnsinnige Liebe Gottes.

Offline Roland

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Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #46 am: 10 August 2006, 15:13:15 »
Hallo jasobeam,

Deine Beiträge erinnern mich stark an Maria (schoham, raejeschua). Kennst Du Maria?

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

jasobeam

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Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #47 am: 10 August 2006, 17:31:59 »
Ja ich kenne sie.

Viele Dinge sehen wir gleich manche unterschiedlich.

Eins haben wir auf jedenfall gemeinsam für uns ist unser Herr Jesus Christus keine Religion sondern Leben.

Wir studieren nicht die Schriften weil wir darin das Leben suchen sondern wir studieren in ihnen weil sie vom Leben zeugen, unseren Herrn so wunderbar offenbaren, der welcher uns Leben schenkte. Und mit dem wir Tag um Tag Gemeinschaft haben dürfen und aus seiner Kraft leben dürfen.

Magst du Maria nicht?

Liebe Grüße jasobeam

Offline Roland

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Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #48 am: 10 August 2006, 18:58:49 »
Hallo jasobeam,

wieso sollte ich Maria nicht mögen?

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

offenbarung3-16

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Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #49 am: 10 August 2006, 19:10:22 »
Ich mußte auch an Maria denken - Sie hat schon einen Platz in meinem Herzen. Nur ist das was sie schreibt doch oft ein unbiblisch.

jasobeam

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Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #50 am: 10 August 2006, 19:12:13 »
Hallo Roland,

deine Frage kam so zusammenhangslos, so wie eine IF Anweisung beim Programmieren, Wenn ... dann ... :-)  
"Wenn er mit JA Antwortet dann lohnt es sich gar nicht auf das einzugehen was er geschrieben hat wenn NEIN dann bemüh ich meine Finger nochmal" :-)

Also mir machts Freude hier im Forum mit euch zu schreiben!

Liebe Grüße jasobeam

Offline Roland

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Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #51 am: 10 August 2006, 21:09:49 »
Hallo jasobeam,

über deine Reaktion musste ich schmunzeln: Wenn dich jemand fragt, ob du eine bestimmte Person kennst, fragst du gleich zurück, ob der Fragesteller die Person nicht mag.

Zitat
"Wenn er mit JA Antwortet dann lohnt es sich gar nicht auf das einzugehen was er geschrieben hat wenn NEIN dann bemüh ich meine Finger nochmal"
Das habe ich nicht geschrieben und entspricht auch nicht meiner Einstellung. Aber hauptsache du freust dich über deine Postings......  :D

Zitat
Wir können es erahnen wer ein Kind Gottes ist,
Diese Behauptung entsopricht nicht den Aussagen des Wortes GOTTES, denn die Bibel lehrt, dass die Christen nicht im "Erahnen", sondern im Glauben leben.

Zitat
Jesu hatte einige Jünger,.........
Hier konstruiertst du einen Unterschied zwischen Jünger JESU und Gotteskind, indenm du die Zeit vor und nach der Ausgießung des HEILIGEN GEISTES beschreibst. Der HEILIGE GEIST wurde vor fast 2000 Jahren ausgegossen. Wie begründest du heute deinen künstlichen Unterschied zwischen Jünger JESU und Gotteskind (also knapp 2000 Jahre später als der GEIST GOTTES ausgegossen wurde). Wie kann jemand dem HERRN JESUS nachfolgen, wenn er kein Kind GOTTES ist?

Meine Frage:
Zitat
Wo wird in der Bibel gelehrt, dass man erst immer durch ein Tal der Finsternis gehen muss, bevor GOTT den Menschen zu Seinem Kind machen kann?
Deine Antwort:  
Zitat
Das Tal der Finsternis sind keine körperlichen leiden oder der gleichen. Wie du selbst oben schriebst ist der Wille des Menschen sehr entscheidend. Und um gerettet zu werden muss er seinen Willen aufgeben, der Wille zu tun und zu lassen was er will scheint für den Menschen das kostbarste in seinem Leben, seine scheinbare "Freiheit" und diese wird keiner aufgeben es sei denn es wird ihm die unreinheit seines Herzens von Gott aufgedeckt.
Es ist ein Kampf dein Fleisch samt deinem eigenen egoistischen Willen will sich nicht unter die Herrschaft Jesu Christi unterordnen " Wir wollen nicht das dieser über uns herrsche" Lukas 19,14. Das Tal der Finsternis ist die Sündenerkenntnis wie du sie oben so wunderschön belegt hast. Du wirst ganz hinuntergeführt in das dunkle Tal wo deine verborgensten Winkel liegen erst dort kannst du die Herrlichkeit Jesu Christi der dich aus dem Tal herrausführt wahrlich erkennen und im Glauben annehmen. Leider kommen heute viele Menschen in diesem Tal nie unten an sondern scheitern auf dem Weg dorthin weil sie auf dem Weg zu der wahren Sündenerkenntnis ein "billiges" Evangelium angeboten bekommen, nie in den Genuss kommen die wahre Herrlichkeit des Sohnes Gottes im Glauben zu erblicken.
Und wo steht jetzt in der Bibel geschrieben, dass man erst immer durch ein Tal der Finsternis gehen muss, bevor GOTT den Menschen zu Seinem Kind machen kann?

Zitat
"Es hat euch bisher nur menschliche Versuchungen betroffen." Menschliche? gibt es auch Geistige Versuchung? siehe im Thema Anfechtung.
Wo unterscheidet Deiner Meinung nach die Bibel zwischen "menschlicher" und "geistiger" Versuchung?

Zitat
Vielleicht Spricht Paulus die an die noch nicht in die Kindschaft eingegangen sind, aus diversen Gründen Jünger sind die Jesu folgen.
Wie begründest du deine Spekulation bzgl. 1. Kor. 10,12? Woraus schließt du, dass Menschen, die zur Gemeinde in Korinth gehören, "nicht in die Kindschaft eingegangen sind"?

Zitat
"... daß der Grund darin liegt, daß wir zu sehr von unseren eigenen Bemühungen abhängig sind? Ist es möglich, daß wir zwar darauf vertrauen, daß Christus uns rettet, aber meinen, daß wir nur durch unsere eigene Treue erettet bleiben können?" "Wenn wir irgend etwas anderes denken würden", unterbrach xyz, "würde das allen möglichen Sünden Tür und Tor öffnen." ...
Sorry, aber ich erkenne in diesem "Gespräch" nicht den Zusammenhang zu unserem Thema :?:

Zitat
Heut zu tage scheint es ja so zu sein das dort wo die unverlierbarkeit des Heils verkündigt wird der Sünde Tür und Tor geöffnet werden. Das dies scharmlos ausgenutzt wird.
Das sieht m. E. nicht nur so aus, sondern ist die Realität. Jede Irrlehre wurde erfunden, damit man sie schamlos ausnutzen kann (z. B. die Irrlehre des Ablasses wurde erfunden, damit sich die rkk bereichern kann usw.).

Zitat
Die antwort hängt aber meiner Meinung nach nicht von der Lehre ab sondern der Liebe der Menschen, denn sie kennen ihren Heiland nicht.
Ich bin der Ansicht, dass man die Liebe nicht gegen die Lehre ausspielen kann. Wenn ein Mensch GOTT liebt, dann will er auch die Lehre GOTTES kennenlernen und hält sich von Irrlehren entfernt. Wenn solche Irrlehren wie die Prädestination oder die "Unverlierbarkeit des Heils" entstanden sind, liegt es nahe, dass Menschen, die nicht in der ersten Liebe zu GOTT stehen, sich diese Irrlehren ausgedacht haben.

Zitat
Also Angst schüren vor dem Abfall das die Menschen nicht sündigen?
Die Frage ist hypothetisch. Genauso gut könnte ich fragen: Also Angst schüren vor der ewigen Verdammnis, dass die Menschen nicht sündigen?

Zitat
und alles verabscheuen was ihn verunehrt.
Dazu zählen auch Irrlehren. Wenn wir z. B. Seinem ganzen Wort vertrauen und Glauben schenken, zeigen wir, dass unsere Liebe zu ihm kein Lippenbekenntnis, sondern dass die Liebe zu Ihm Realität ist. Alles andere ist frommer Selbstbetrug.....

Zitat
Ich sehe in der ganzen Bibel keine stelle wo Gott die Menschen durch Angst zu sich zieht, sondern es ist immer diese wahnsinnige Liebe Gottes.
Es hat auch in diesem Thread niemand behauptet, dass GOTT angeblich die Menschen durch Angst zu Sich zieht. Allerdings habe ich in der Bibel auch nichts von einer "wahnsinnigen" Liebe GOTTES gelesen.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

jasobeam

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Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #52 am: 14 August 2006, 15:11:40 »
Guten Tag Roland,

Zitat
"Wir können es erahnen wer ein Kind Gottes ist" Diese Behauptung entsopricht nicht den Aussagen des Wortes GOTTES, denn die Bibel lehrt, dass die Christen nicht im "Erahnen", sondern im Glauben leben.


Ich verstehe deine Einwände hier nicht. Bitte um genauere Erklärung. Ja wir leben als Kinder Gottes im glauben, denn wir haben die Herrlichkeit Jesu Christi im Glauben erblickt. Aber ob ein anderer wirklich dieses im Glauben erfasst hat oder ein Glaubensbekenntnis nachredet.
Vielleicht meintest du das ich aus liebe das Zeugnis des anderen das er ein Kind Gottes ist im Glauben annehme und deshalb nicht ahne, sondern dem Menschen glaube das sein Zeugnis wahr ist.


Zitat
Wie kann jemand dem HERRN JESUS nachfolgen, wenn er kein Kind GOTTES ist?


Du kannst Ihm dem Fleisch nach folgen. Mit dem Mund mit einem Dienst usw. aber nicht wirklich im Geiste. Wer dem Fleisch nach Jesus "folgt" der braucht spektakuläre Ereignisse, gefühlstreibende Musik usw.
Ja vielleicht sollte man dies nicht mit "folgen" beschreiben. Aber für viele "Christen" ist dies heute das einzige "folgen" das sie kennen. Was es heißt dem Herrn im Geist und in der Wahrheit zu folgen, das dies die Freude eines Jüngers ist in allem Gottes Willen zu tun. Das versteht heute kaum jemand :-/

Zitat
Und wo steht jetzt in der Bibel geschrieben, dass man erst immer durch ein Tal der Finsternis gehen muss, bevor GOTT den Menschen zu Seinem Kind machen kann?


ich schrieb ja das dieses "Tal der Finsternis" = Sündenbekenntnis. Einige Beiträge weiter oben schriebst du von der Buße, dort kam auch der Vers vor das der Heilige Geist ihnen die Augen öffnen wird das sie ihre Sünde erkennen. Wahre Sündenerkenntnis schenkt der Heilige Geist.
Bei dem einen erstreckt sich diese Sündenerkenntnis vielleicht über 2 Jahre bis er erkennt das er ohne HERR nicht kann und ist dann erst bereit jeden Bereich seines Lebens zu übergeben. Der ander kommt an diesen Punkt vielleicht wärend einer Predigt durch eine Satz innerhalb von ein paar Sekunden.

Der Kranke bedarf den Arzt nicht der Gesunde. Bevor ich aber zum arzt gehe muss ich erkennen das ich krank bin. Viele aber die heute von sich sagen sie folgen dem Arzt die, spricht man sie auf ihre Krankheit an, so sind sie sich dieser gar nicht bewusst. Weil so schlimm sind sie ja nun auch nicht ...

Aber wie du einige viele Beiträge weiter oben schriebst so kann diese wahre Sündenerkenntnis wohl nur der Heilige Geist herbeiführen.

Zitat
"... daß der Grund darin liegt, daß wir zu sehr von unseren eigenen Bemühungen abhängig sind? Ist es möglich, daß wir zwar darauf vertrauen, daß Christus uns rettet, aber meinen, daß wir nur durch unsere eigene Treue erettet bleiben können?" Sorry, aber ich erkenne in diesem "Gespräch" nicht den Zusammenhang zu unserem Thema :?:


Wenn man ,wie laut diesem Thema, ab einer gewissen untreue des Menschen, Gott gegenüber das Heil verliert so muss der eine Mensch eine gewisse Treue aufbringen um erettet zu bleiben, der andere diese Treue aber nicht zu Gottes zufriedenheit erbracht haben. So bemüht sich jeder Gott treu zu sein um erettet zu bleiben, das ist nichts anderes als Werke. Denn ob ich nun Werke verrichte um gerettet zu werden oder werke tue um gerettet zu bleiben ist letzendlich das gleiche.

Deshalb verhält es sich meines erachtens nach wie Johannes es in seinen Briefen beschreibt. Das die Liebe der Motor von allem ist.

Zitat
Das sieht m. E. nicht nur so aus, sondern ist die Realität. Jede Irrlehre wurde erfunden, damit man sie schamlos ausnutzen kann (z. B. die Irrlehre des Ablasses wurde erfunden, damit sich die rkk bereichern kann usw.).


Da gibt es aber noch den Faktor der Liebe, der nicht logisch zu begründen ist, denn man nicht intelektuell erfassen kann sondern den man nur dann erhält wenn man mit Gott einsgemacht ist gleich wie Jesus eins mit Gott war. Bedenkt man diesen Faktor in einem Kind Gottes so ist die unverlierbarkeit des Heils keine Irrlehre denn ein liebendes Kind Gottes gehorcht seinem Vater aus Liebe nicht aus zwang. Es verabscheut die Sünde weil es ein kleines Licht ist wie auch sein Vater Licht ist und keine Gemeinschaft mit der Sünde haben kann. Es sündigt nicht aus furcht sein Heil zu verlieren sondern weil es ein neues Wesen hat. In diesr Welt aber nicht von dieser Welt.

Zitat
Ich bin der Ansicht, dass man die Liebe nicht gegen die Lehre ausspielen kann. Wenn ein Mensch GOTT liebt, dann will er auch die Lehre GOTTES kennenlernen und hält sich von Irrlehren entfernt.


Dies sehe ich anderst. Wenn ein Mensch GOTT liebt, dann will er GOTT selbst kennenlernen ! Gott ist keine Lehre, keine Religion keine Dogmen, GOTT ist LEBEN! Und die ganze Bibel zeugt von diesem Leben in jedem Kapitel, deshalb ist sie so kostbar.

Zitat
und alles verabscheuen was ihn verunehrt. Dazu zählen auch Irrlehren. Wenn wir z. B. Seinem ganzen Wort vertrauen und Glauben schenken, zeigen wir, dass unsere Liebe zu ihm kein Lippenbekenntnis, sondern dass die Liebe zu Ihm Realität ist. Alles andere ist frommer Selbstbetrug.....


Dass unsere Liebe zu ihm kein Lippenbekenntnis ist zeigt sich darin das sein Wort an unserem Handeln sichtbar wird. Wenn wir seinem ganzen Wort vertrauen und Glauben schenken dann bezeugen wir das jedes Stückchen davon seine Herrlichkeit offenbart. Dann dürfen wir uns jeden Tag davon nähren und über seine größe staunen. Dann erkennen wir in jedem Vers den Herr Jesus Christus, und lesen in seinem Heiligen Wort um  alleine ihn besser kennen zu lernen.

Leider wird heute darin mehr gelesen um Argumente gegen Menschliche Ideen zu finden. Die Menschlichen Ideen "Irrlehren" werden genauer erörtert als das die Herrlichkeit Jesu Christi begriffen wird.

Ich denke man kann auch dem Heiligen Wort glauben und vertrauen schenken und es aus den falschen Motiven lesen und deshalb kaum Liebe haben. Denn man sollte es lesen das einem die Herrlichkeit Jesu Christi kostbarer und kostbarer wird. Dann wiederlegt man die Irrlehren schon alleine mit seinem leben.

Zitat
Allerdings habe ich in der Bibel auch nichts von einer "wahnsinnigen" Liebe GOTTES gelesen.


Er hat mich zu seinem Kind gemacht, er starb für mich, er wurde zu meinen Sünden, er liebte mich als ich wie ein verirrtes Schaf umherlief.
Das wahnsinnig war ein Versuch die größe der Liebe Gottes deutlich zu machen, und es ist noch viel zu erbärmlich das Wort für Gottes Liebe und Güte. Jesaja 53 ist die ganze Offenbarung dieser unglaublichen Liebe.

Liebe Grüße jasobeam

offenbarung3-16

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Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #53 am: 15 August 2006, 15:09:32 »
Zitat
Wer dem Fleisch nach Jesus "folgt" der braucht spektakuläre
Ereignisse

Hi,

das muss nicht so sein. Zeichen und Wunder sollten eigentlich normale Begleiterscheinungen der Nachfolge sein. Sicherlich kann man seine Glaubensarmut auch mit obiger Aussage legitimieren.


Gruß
Michael

jasobeam

  • Gast
Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #54 am: 15 August 2006, 21:36:02 »
Zitat von: "offenbarung3-16"
Zitat
Wer dem Fleisch nach Jesus "folgt" der braucht spektakuläre
Ereignisse

Hi,

das muss nicht so sein. Zeichen und Wunder sollten eigentlich normale Begleiterscheinungen der Nachfolge sein. Sicherlich kann man seine Glaubensarmut auch mit obiger Aussage legitimieren.


Gruß
Michael


Hi Michael,

ich meine hier nicht Zeichen und Wunder, wenn man Gott Hingegeben ist dann wird jede kleine Blume die man sieht und jedes Tier das man Entdeckt zu einem Wunder. Man erkennt viele Segnungen und führungen Gottes in seinem Alltag usw.

Mit spektakulären Ereignissen meinte ich eher dinge die die nachfolge für das Fleisch interessant machen wie laute Konzerte, Symbole (kommen durch so ein buch angeregt solangsam wieder auf) seichte Predigten ...

Heute wird häufig versucht die Menschen mit tollen Shows in diese "fleischlische" Jüngerschaft zu bekommen, das sich die Gemeindehäuser füllen und die Menschen meinen sie folgen Jesus und Beten ihn an, dabei sind sie keine Anbeter im Geist und in der Wahrheit meinen aber sie seien das was die Bibel unter Jünger Jesu versteht.

LG jasobeam

offenbarung3-16

  • Gast
Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #55 am: 15 August 2006, 23:43:44 »
Hallo jasobeam,

nun habe ich Dich besser verstanden :-)

Ja da hast Du vollkommen recht. Das Grundproblem liegt darin, dass vor allem die jüngeren Christen die Welt nicht mehr als Bedrohung wahrnehmen.
Vor allem bei der Musik sieht man das deutlich. Privat wird weltliche Musik gehört und in der Gemeinde muss man das dann auch haben, weil man nichts anderes kennt. Auch viele (Jugend)Gottesdienste sind nur noch Show. Denn wo der Heilige Geist nicht wirkt, da bleibt eben nur noch das Fleisch übrig. Das geht dann halt auch einfacher, als dass man eben mal monatelang für etwas betet und eben versucht heilig zu leben - auch privat.

Fastfood-Christentum.

Wenn die Bibel so etwas nicht verhergesagt hätte, dann würde ich nicht glauben, dass so eine Hurerei möglich wäre.

Gruß
Michael

jasobeam

  • Gast
Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #56 am: 16 August 2006, 23:16:01 »
Zitat von: "offenbarung3-16"
Hallo jasobeam,
Ja da hast Du vollkommen recht. Das Grundproblem liegt darin, dass vor allem die jüngeren Christen die Welt nicht mehr als Bedrohung wahrnehmen.


Ja so ist es hier in meinem direkten Umfeld auch, und die vorhergehende Generation ist nicht Standhaft genug und wackelt mit.

Als Junges Kind Gottes versucht man vergeblich nach jemandem der Gott wirklich liebt.

So schaden die "Christen" den neu Bekehrten, die ernstlich suchten vielleicht sogar aus der Welt kamen, mehr und ziehen sie grade wieder zurück.

Aber wenn man alte Bücher liest dann war dies schon immer so, es waren immer nur ein Paar die Standhaft waren, starben sie so war der rest schnell wieder komplett in der Welt oder sehr seicht.

Da kann man sich nur selbst in Bewegung setzen und laufen bis zum Ende ohne stehen zu bleiben.

LG jasobeam

offenbarung3-16

  • Gast
Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #57 am: 17 August 2006, 11:25:06 »
Ja das stimmt. Es ist in der Tat ein Schaden, den viele Christen durch ihre unflätige "Nachfolge" anrichten. Bei vielen kann man meinen, die Bekehrung ist nur der Vorwand um die Gnade voll auszunutzen. Dass beziehe ich aber auch auf eitle Lehrmeinungen. Im Schatten der Bekehrung, kann man nun heiter diverse Irrlehren vetreten.

mh-ing

  • Gast
Re: Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #58 am: 07 September 2006, 21:23:25 »
Das Thema "Heilssicherheit" ist in Gemeinden ein heißes Eisen. Man wird bei gewissen Foren rausgeschmissen oder in Gemeinden der Tür verweisen, wenn man hier schon kritisch anfragt. Ich persönlich habe über viele Jahre angenommen, dass die Heilssicherheit von unserem Tun und Handeln, also unserer Willensentscheidung allein abhängt. Ich bin mir diesbezüglich aber bei weitem nicht mehr so sicher. Das ganze Thema hier zu erörtern sprengt den Rahmen eines Forums, daher nur in Kürze:

- der Herr spricht von einer Wiedergeburt, einem neuen Leben, welches man in ihm beginnt. Wie soll man dieses neue Leben beenden? Den Heiligen Geist verbieten, in einem zu bleiben, die Geburt rückgängig machen? Da habe ich so meine Vorstellungsprobleme, zumal der Heilige Geist, wenn wir ihn denn erhalten haben, bleibend ist.
- es gibt deutliche Stellen, die ein Abfallen bezeugen, es gibt auch genau so deutliche Stellen für eine ewige Errettung. Widerspricht sich hier also die Bibel? Ich denke, dass man beachten muss, dass die Briefe an eine Vielzahl von Menschen in der Gemeinde gerichet sind und daher viele kritische Stellen damit erklärt sind, dass eben noch nicht widergeborene Mitläufer in den Gemeinden angesprochen werden, die zwar meinen, wiedergeboren zu sein, letztlich es aber nie sind und waren.

Ein Beispiel: Es bekehren sich 10 Menschen, lassen sich taufen. Wenn man jene nun fragt, ob sie 100% Wiedergeboren sind und ewig errettet, so werden alle dies bejahen. Nach einigen Jahren wird man aber feststellen, dass womöglich nur noch 3 regelmäßig in die Gemeinde gehen, 4 noch irgend wie glauben und 3 alles für einen frommen Betrug halten. Daher bezweifle ich, ob wir Menschen wirklich so vollkommen unsere Wiedergeburt klar wissen können. Viele leben da in einem frommen Betrug (was beispielsweise die Aussagen im Jakobusbrief als Ergänzung zu Paulus so wichtig macht), haben sich zwar bekehrt aber nie eine Wiedergeburt erlebt, leben in Gemeinden, laufen so mit, werden aber irgendwann entweder hindurchdringen müssen oder abfallen.

Ich persönlich halte es daher so:
Wer recht wiedergeboren ist, mit dem Herrn geht, für den steht die Zusicherung des ewigen Heils
Wer zweifelt, der den Herrn sucht und Angst hat, nicht wiedergeboren zu sein, sollte in Gesprächen gefestigt werden und falls es einfach nur Ängste sind, auch mit den Zusagen im Wort getröstet werden
Wer behauptet, bekehrt zu sein, dessen Leben aber nicht danach steht, sollte offen mit der Gefahr einer falschen oder nicht erfolgten Bekehrung konfrontiert werden und auch ganz klar an die Warnungen im Wort hingewiesen.

Zuletzt: Man sollte nicht die Sicherheit im Heil betonen, sondern dass wir im Herrn leben sollen als lebenslanger Zustand. Der Herr wird uns niemals aus der Hand fallen lassen. Er wird seinen Zusagen ungeachtet unserer häufigen Untreue nicht untreu. Wer aber sündigt, in der Sünde bleibt, ist nicht echt wiedergeboren und kann nicht diese Zusagen auf sich münzen.
Als biblische Beispiele für diese falsch Bekehrten und Erretteten kann man nennen:
Saul - David: Saul war berufen, gesalbt, geführt vom Herrn. Er suchte aber in seinem Herzen letztlich nicht den Herrn sondern die eigene Ehre und wurde verworfen. David sündigte schlimmer als Saul, suchte aber immer den Herrn, fiel in Sünde, verharrte nicht darin und ist errettet
Der Zauberer Simon wurde auch gläubig, bekehrte sich. Jedoch erkannte Petrus, dass es eine falsche Bekehrung war (offenbar durch die Bitte des Zauberers) und zeigte wiederum, dass es das falsche Herz des Simon war, welches den Grund darstellte. Beiden - Saul und Simon - ist gleich, dass sie nicht selbst zu Herrn sich wegen ihrer Sünde wenden, sondern Samuel bzw. Petrus für sie bitten lassen wollen (Text in Apg. genau lesen)

Ich halte es daher für falsch, die Heilsgewissheit als Irrlehre hier darzustellen. Heilsgewissheit ist eine persönliche, biblsich bezeugte Tatsache. Irrlehre ist für mich die Art, wie dieses biblische Faktum in den Gemeinden verwendet wird und war für Konstrukte sich darum bilden.

Martin Hufnagel

Offline Roland

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Re: Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #59 am: 07 September 2006, 22:48:11 »
Hallo Martin,

Zitat
Ich halte es daher für falsch, die Heilsgewissheit als Irrlehre hier darzustellen. Heilsgewissheit ist eine persönliche, biblsich bezeugte Tatsache. Irrlehre ist für mich die Art, wie dieses biblische Faktum in den Gemeinden verwendet wird und war für Konstrukte sich darum bilden.
Das sehe ich auch so. Wenn der Eindruck entstanden ist, dass die Heilsgewissheit als Irrlehre angesehen wird, dann habe ich mich nicht deutlich ausgedrückt. Ganz klar: Die Heilsgewissheit ist biblische Lehre. Aber ich unterscheide zwischen Heilsgewissheit und der sog. "Heilssicherheit". Ich habe auch den Eindruck, dass es machmal eine Frage der Definition ist. Jemand sagt "Heilssicherheit" und meint "Heilsgewissheit" und umgekehrt. Wahrscheinlich hat fast jeder Christ seine eigene Definition.

Der nachstehende Artikel von Herbert Jantzen und Thomas Jettel hat mir etwas geholfen, das "Definitions-Chaos" etwas zu ordnen. Ich zitiere auszugsweise - der ganze Aufsatz kann hier heruntergeladen werden.

Hier einige Auszüge des Aufsatzes:

« Letzte Änderung: 07 September 2006, 23:03:57 von admin »
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!