Autor Thema: Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit  (Gelesen 44056 mal)

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BOB

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Re: Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #120 am: 27 Dezember 2012, 13:44:40 »
Nur echte Christen wissen, daß echte Gläubige NICHT abfallen können.
Wer das nicht weiß , ist kein Christ , der HEILIGE GEIST fehlt.

In Joh. 10 ist die Aussage:

(Elb 1905):14.  Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen,

27.  Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;
28.  und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.
29.  Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben.
30.  Ich und der Vater sind eins.
31.  Da hoben die Juden wiederum Steine auf, auf daß sie ihn steinigten.

Wer das leugnet ist wie die Juden, die auf den HERRN JESUS Steine werfen.

NUR SEINE SCHAFE hören seine Stimme, die Anderen Tiere nicht.
Man muß ein Schaf des HERRN sein um den Hirten zu verstehen.

Ansonsten gilt das was Petrus sagte:

2.Petr. 2(Elb 1905):22.  Es ist ihnen aber nach dem wahren Sprichwort ergangen: Der Hund kehrte um zu seinem eigenen Gespei, und die gewaschene Sau zum Wälzen im Kot.

Wer von neuem geboren ist, wird vom Schwein zum Schaf, eine neue Kreatur.
Wer nur gläubig bleibt bleibt ein Schwein von Natur und hört die Stimme des Hirten nicht.

Eine neue KREATUR muß geworden sein.
Ein Schaf bleibt beim Hirten, eine Sau nicht.

Wer das leugnet nennt Jesus einen Lügner.

Dann muß ein Wiedergeborener wieder von GOTT getötet werden.Woraus entnehmt Ihr das?
Er muß entsiegelt werden, woher entnehmt Ihr das?
Er muß als Kind GOTTES wieder verstoßen werden, woraus entnehmt Ihr das?
Ein Wiedergeborener ist hineingetauft in den Leib Christi, Ihr müßt mir zeigen wo er wieder hinausgeworfen wird.Steht niegends.

Eure Aussagen beweisen, daß Ihr die Stimme des Hirten nicht gehört habt!

Pilger

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Re: Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #121 am: 27 Dezember 2012, 13:48:23 »
Lieber Bob,
wie verstehst du folgende Bibelstelle:
1.Joh.3,15: Wer seinen Bruder hasst ist ein Menschenmörder und ein solcher hat kein ewiges Lebens für immer in sich.

Liebe Grüße
Pilger

Offline Roland

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Re: Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #122 am: 27 Dezember 2012, 18:42:03 »
Zitat
Wer das nicht weiß , ist kein Christ , der HEILIGE GEIST fehlt.
Wo bleibt der biblische Beleg?

Zitat
Nur echte Christen wissen, daß echte Gläubige NICHT abfallen können.
Nein, das "wissen" nur die Calvinisten und Darbysten. Echte Christen kennen die Bibel und wissen, dass Gläubige abfallen können.

Unser geliebter HERR und MEISTER - JESUS CHRISTUS - lässt SEINE Jünger eben nicht im Unklaren und macht von Beginn an deutlich, wie wenig wahre Jüngerschaft mit falscher Sicherheit zu tun hat:

Und ihr werdet von allen gehasst werden um MEINES Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden. (Matthäus 10,22 - vgl. 24,13; Markus 13,13)

Niemand wird automatisch zu einem Christen.
Niemand bleibt automatisch ein Christ, nachdem er sich zu CHRISTUS bekehrt hat und von neuem geboren wurde.
Kein Christ harrt automatisch aus bis ans Ende.

Nur wer als Jünger CHRISTI seine Verantwortung erkennt und wahrnimmt, d.h. in CHRISTUS bleibt, der schöpft auch beständigt aus der Gnade und Kraft GOTTES, wodurch ein Christ überhaupt zum Ausharren befähigt wird. Ohne IHN können wir nichts tun.

Calvinistisch bzw. darbystisch-orientierte bzw. angehauchte, d.h. verführte Christen verkürzen die Heilstatsachen auf die Formel:

Buße -> Glaube -> Bekehrung (incl. Wiedergeburt) -> ewiges Heil

während das Evangelium ausdrücklich noch vom notwendigen Ausharren spricht (s.o.), zu dem die Christen aufgefordert sind. Somit muss es heißen:

Buße -> Glaube -> Bekehrung (incl. Wiedergeburt) -> Ausharren -> ewiges Heil


Zitat
In Joh. 10 ist die Aussage:

(Elb 1905):14.  Ich bin der gute Hirte; und ich kenne die Meinen und bin gekannt von den Meinen,

27.  Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;
28.  und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.
29.  Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben.
In Joh 10 sind drei Parteien/Personen:
1. Der Hirte (der Vater und der Sohn),
2. Das Schaf (d.h.: ich). Um dieses geht es.
3. Jemand, anderer als die „Schafe” und der „Hirte”, d.h.: jemand, der mich von Christus wegreißen will (gegen meinen Willen natürlich). Jesus spricht hier von Fremdeinwirkung. Es geht um ein Rauben.

Beachten wir:
"nicht jemand" (so wörtlich) "kann sie aus JESU Hand reißen". Dieser „Jemand” ist jemand anderer als der Hirte und das Schaf, d.h.: dieser Jemand bin nicht ich (denn ich will ja bei JESUS bleiben, was in Joh 10 vorausgesetzt wird, denn die Schafe folgen Jesus). Niemand kann mich (der ich JESUS CHRISTUS nachfolge) als sein Schaf von CHRISTUS wegreißen, weil er mich hält. Er hält mich im Einklang mit meinem Willen, denn ich glaube ja an diesen CHRISTUS, folge dem Hirten, vertraue mich ihm an. JESU Schafe sind daher sicher vor jedem, der sie rauben will. Ihre Sicherheit ruht nicht in ihnen, sondern in eben der Person, der sie vertrauen. Diese Person ist eine sichere Festung. Würden sie sich aus dieser „Festung” herausbegeben”, wären sie nicht mehr sicher (und der Feind könnte sie wieder erfolgreich angreifen, vgl. 1. Petrus 5,8f).
Johannes 10 betrifft daher nicht den Abfall eines Gläubigen. Abfall ist nicht ein "Fehler", nicht ein Mangel an Heiligkeit oder Siegesleben, auch nicht ein Weggehen von einer christlichen Gruppe. Abfall ist vielmehr eine völlige Absage an CHRISTUS und daher eine letztes Sichverschulden an CHRISTUS (ein Sündigen „mit erhobener Hand”; vgl. Heb 10,26; 4. Mose 15,30).

Zitat
Wer das leugnet ist wie die Juden, die auf den HERRN JESUS Steine werfen.
Die Aussage ist falsch. Die Juden hoben nicht die Steine auf, weil der HERR angeblich über einen Heilsautomatismus (= Irrlehre von der "Unverlierbarkeit des Heils") sprach,sondern weil er Seine göttliche Identität preisgab. Das erkennst Du, wenn Du Vers 30 liest. Du pickst bei Deiner "Exegese" immer einige Verse heraus und konstruierst dann neue Zusammenhänge. Die Folge ist dann keine Exegese, sondern Eisegese (d. h. Du liest Dinge in die Bibel hinein, die nicht im Wort stehen). Wenn man so mit dem Wort GOTTES umgeht, nutzt auch kein 50jähriges "Bibelstudium". Versuche doch mal die Bibel im Zusammenhang zu lesen.

Zitat
Man muß ein Schaf des HERRN sein um den Hirten zu verstehen.
Richtig, das hat aber nichts mit unserem Thema "Abfall" zu tun.

Zitat
2.Petr. 2(Elb 1905):22.  Es ist ihnen aber nach dem wahren Sprichwort ergangen: Der Hund kehrte um zu seinem eigenen Gespei, und die gewaschene Sau zum Wälzen im Kot.
Interessanterweise zitierst Du erst ab V. 22 und "übersiehst" die Verse 20 und 21. Gerade diese beiden Verse zeigen, dass die Möglichkeit besteht, dass man sich von CHRISTUS wieder abwendet, nachdem man ihn erkannt hat (und von ihm erkannt wurde, Gal 4,9):

denn wenn sie, nachdem sie im Erkennen des Herrn und Retters JESUS CHRISTUS den Befleckungen der Welt entflohen waren, wieder aber durch diese verstrickt und [dadurch] überwältigt werden, ist für sie das Letzte schlimmer geworden als das Erste, denn es wäre besser für sie, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn erkannt hatten, umgewandt zu haben von dem heiligen Gebot, das ihnen übergeben war.

Schauen wir uns jetzt Vers 22 an:

Der Hund, der sich umwandte zu dem, das er selbst ausgespieen hatte, und die Sau, die sich wusch [o: ein Bad nahm], um sich im Schlamm zu wälzen.
Die Bilder betonen: Umkehr zum Schlimmeren. Der Vergleichspunkt liegt in erster Linie im Tun dieser Tiere.
Der Hund: Er fraß vorher Schlechtes -> er spie es aus (= Abwendung vom Bösen; Bekehrung) -> er frisst es wieder (nun ist sein Zustand noch schlimmer; ein Hinweis auf den Abfall).

Die Sau: Sie war schmutzig -> sie bekam ein Bad (= Bad der Wiedergeburt) -> sie wälzt sich wieder im Schlamm (nun ist sie schmutziger als vorher; ein Hinweis auf den Abfall).

Sie waren Bekehrte und haben sich zum Leben in der Sünde wieder umgewandt (Rückbekehrung). Die Bilder von Hund und Schwein zeigen auch etwas Naturhaftes auf: Das Fleisch bekehrt sich nicht.  Es ist unrein, auch wenn man wiedergeboren ist. Die Natur dieser Tiere spielt also schon eine Rolle. Es steckt in der Natur von Hund und Schwein, dass sie so handeln. Andere handeln nicht so. (Nb: Dass Petrus solche Bilder für ehemalige Christen verwendet, soll uns nicht irritieren; will er doch ihre Sünden – ihr schmutziges Verhalten – aufzeigen.)

Zitat
Wer von neuem geboren ist, wird vom Schwein zum Schaf, eine neue Kreatur.
Wer nur gläubig bleibt bleibt ein Schwein von Natur und hört die Stimme des Hirten nicht.
Das Neue Testament unterscheidet nicht zwischen "gläubig" und "wiedergeboren". Jeder Gläubige im Sinne des NT ist wiedergeboren und umgekehrt. Daher sind Deine Gedanken zu Schaf, Schwein und Hund nicht zielführend und gehen an der Aussage des NT vorbei.

Zitat
Dann muß ein Wiedergeborener wieder von GOTT getötet werden.
Diese Aussage zeigt, dass Du nicht verstanden hast, was die Bibel über Abfall lehrt. Wenn das NT eine Möglichkeit des Abfalls zulässt, lehrt es nicht die Verlierbarkeit des Heils! Das NT lehrt nicht, dass man das Heil verlieren kann. Weil Christen Menschen sind, die sich auf CHRISTUS verlassen, gehen sie nicht verloren. Sie können von CHRISTUS abfallen, aber Abgefallene sind nicht mehr Christen, sondern Nichtchristen. Verloren gehen nur Nichtchristen. Geht jemand verloren, der einmal Christ war, so geschieht es als Nichtchrist, nicht als Christ. Unter denen, die verloren gehen, gibt es keine Christen.

Das Heil "verliert" man nicht. Das Heil ist eine Person. Weil diese Person eine treue und ewiglich zuverlässige ist, kann man sie nicht verlieren. Folglich kann man auch das Heil nicht verlieren, denn das Heil ist JESUS CHRISTUS. Ihn kann man verlassen – und mit ihm das Heil – aber nicht verlieren.

Zitat
Eure Aussagen beweisen, daß Ihr die Stimme des Hirten nicht gehört habt!
Wieder falsch. Deine Aussagen beweisen, dass Du das Wort GOTTES nicht verstanden hast. In Deiner Unwissenheit konstruierst Du noch Zusammenhänge, die die Bibel nicht kennt (z. B. dass Du zwischen Gläubige und Wiedergeborene unterscheidest).
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Roland

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Re: Ursprung der Lehre der ewigen Heilssicherheit
« Antwort #123 am: 26 August 2017, 18:37:22 »
Michael Baumgartner hat einen wichtigen Kommentar zu diesem Thema geschrieben. Er definiert wichtige biblische Begriffe und ich finde seinen Kommentar sehr wertvoll. Aus diesem Grund veröffentliche ich ihn auch im Forum:

Michael Baumgartner sagt:
21. August 2017 um 12:32 Bearbeiten
Die Ablehung der Möglichkeit vom Abfall eines Wiedergeborenen geht meist von zwar vorgegeben, jedoch nur unzureichend definierten Begriffen aus, die gerade auf Grund ihrer mangelhaften Definition zu diesem Streitthema führen. Diese Begriffe wären hauptsächlich: Bekehrung, Glaube, Wiedergeburt, Errettung.

Bekehrung:
Bekehrung heißt biblisch, sein ganzes Denken ändern, weg von meinen bisherigen Vorstellungen, hin zu Gott, seinem Wort und den Geboten Jesu (Mt 3,8). Es ist eine 180° Wendung meines gesamten Lebens, nicht eine 360° Drehung und alles bliebt, wie es war. Bekehrung ist auch nicht ein frommes Gefühl, daß ich in einer Evangelisation vielleicht einmal habe, wo man mich mit säuselnder Musik und Reden vom liebenden Vaterherzen emotional in die Knie zwingt. „Tut Buße und bekehrt euch“ (Apg 3,19) heißt die Devise. Das geht niemals ohne Sündenerkenntis und den Zerbruch eines Menschen über seinen Zustand einher. Alles andere ist frommes Wunschdenken. Wer diese radikale Bekehrung nicht erlebt, wird es schwer haben, zum wahren Glauben durchzudringen. Wie oft hören wir die Worte: „Heute haben sich soundsoviel bekehrt.“ Wirklich? Ob eine Bekehrung wirklich stattgefunden hat, zeigt sich erst mit der Zeit, denn dann folgen Glaube und Wiedergeburt.

Glaube:
Der biblische Glaube ist weitaus mehr, als unsere geläufige Definition: „Ich glaube an den Herrn Jesus“. Glaube umfasst alleine schon von der griechischen Bedeutung den Tatbestand der Treue und der bedingungslosen Unterwerfung an einen absolut treuen und wahrhaftigen Gott und sein Wort. Wenn mein Glaube diese Tatsache nicht in allem widerspiegelt, dann glaube ich nicht biblisch. Deshalb warnt uns Paulus auch: Prüft, ob ihr im Glauben seid!(2.Kor. 13,5) Und wenn ich Seinem Wort glaube, dann muß ich auch der biblischen Tatsache glauben, daß man vom Glauben abfallen kann. Das bezeugen Jesus und die Apostel an genügend Stellen, die nicht wegzudiskutieren sind. Wichtig für den Gläubigen ist auch, daß der Glaube bis zum Ende des Lebens durchgehalten wird. Der Hebräerbrief z.B. hat diese lebenswichtige Bedingung zum Inhalt. Warum sonst, frägt Jesus, ob er wohl den Glauben finden werde, wenn er wiederkommt. (Lk 18,8)

Wiedergeburt
Die Wiedergeburt ist eine Neuschöpfung, die nur Gott allein machen kann. Ob jemand wiedergeboren ist, kann man als Außenstehender nicht so einfach sagen. Nur eines ist klar: Wer wiedergeboren ist, in dessen Leben muß eine beständige Veränderung hin zum Bilde Christi erkennbar sein. Bei manchem geht es langsam, bei manchen schneller, aber eines ist klar: Es muß Veränderung geben, da dies das Kennzeichen einer Wiedergeburt ist. „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! sagt Paulus in 2.Kor. 5,17. Auch der Jakobusbrief handelt darüber. Ohne diese erkennbare Veränderung eines Christen, der je länger je mehr das liebt, was Jesus liebt und das haßt, was Jesus haßt, ist ohnehin ein Fragezeichen hinter die erfolgte Wiedergeburt zu machen.

Errettung:
Errettung ist das Ziel, daß es festzumachen (1.Petr. 1,9; 2.Tim 2,10; Röm 13,11) gilt über den gesamten Verlauf unseres Christenlebens. Errettung ist die Verheißung des Glaubens und das Ziel der Wiedergeburt. Errettung ist also nichts statisches, daß man einmal einkassiert hat am Anfang des Christseins, sondern Errettung ist das Ziel unseres ganzen Laufs. Wer also vom Glauben abfällt bzw. überhaupt nicht wiedergeboren ist, der hat auch keine Errettung.

So gesehen ist die ganze Diskussion über Heilsgewissheit, Nichtabfallenkönnen usw. eigentlich eine Spiegelfechterei.
Wer die Worte biblisch untersucht muß erkennen, daß sich unser Christsein nicht mit unserem Anfang erschöpft, sondern sich von unserem Ende her definiert. „Wer überwindet“ (Offb.2+3) heißt die Devise oder wie Paulus am Ende seines Lebens sagt: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt, fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit.“ (2.Tim 4,7f)

Fazit: Die Lehre, daß man nicht mehr abfallen kann, fußt überwiegend in der Lehre des Calvinismus und seiner Lehre, der unbedingten Erwählung. Zum anderen ist es wohl für unser heutiges verweichtliches Christentum eine nicht mehr annehmbare Tatsache. „Was, ich muß mich anstrengen, Christentum heißt Kampf und Überwindung und Ausdauer und Ausharren? Das kitzelt meine Ohren aber gar nicht. “ Was unsere Väter noch wußten und was jedem biblisch klardenkenden Christen klar sein muß, ist für die meisten Christen „zu hart“. Nur: das Softevangelium mit einmal bekehrt, immer gerettet, egal wie mein Leben aussieht ist eine der größten Lügen des Teufels. Und deshalb heißt es auch am Schluß: „Ich habe euch nie gekannt, weicht von mir, ihr Gesetzlosen (Mt 7,23)

Hier kannst Du den Original-Kommentar nachlesen.
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!