Autor Thema: 2.Kor.12,1-8  (Gelesen 175 mal)

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Offline Nico

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2.Kor.12,1-8
« am: 26 Juli 2018, 22:36:57 »
„Das Rühmen nützt mir freilich nichts; doch will ich auf die Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn zu sprechen kommen. Ich weiß von einem Menschen in Chris­tus, der vor 14 Jahren (ob im Leib oder ob außerhalb des Leibes, ich weiß es nicht; Gott weiß es) bis in den dritten Himmel entrückt wurde. Und ich weiß von dem betreffenden Menschen (ob im Leib oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es), dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die ein Mensch nicht sagen darf. Wegen eines solchen will ich mich rühmen, meiner selbst wegen aber will ich mich nicht rühmen, als nur meiner Schwachheiten. Zwar wäre ich, wenn ich mich rühmen wollte, deshalb nicht töricht, denn ich würde die Wahrheit sagen. Ich enthalte mich aber dessen, damit niemand mehr von mir hält, als was er an mir sieht oder von mir hört. Und damit ich mich wegen der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Pfahl fürs Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe. Seinetwegen habe ich dreimal den Herrn gebeten, dass er von mir ablassen soll.“
2.Kor.12,1-8 Schlachter2000

Paulus hatte ein ganz außerordentliches Erlebnis. Er wurde ins Paradies entrückt und hörte dort ein Wort von Gott das ein sterblicher Mensch nicht sagen darf. Das war wohl ein Wort das nur für einen “vollkommen verherrlichten Menschen“ bestimmt war. Warum hat ihm der Herr dieses Wort im Vorfeld offenbart? Hätte Paulus auf diese Offenbarung hin nicht diesen Pfahl fürs Fleisch bekommen, der ihn sehr quälte, hätte er sich höchstwarscheinlich wie Satan selbst überhoben, so gewaltig war diese Offenbarung. Sie muß für Paulus und uns dennoch sehr wichtig gewesen sein, obwohl sie mit unsagbarem Leid einher ging...
Paulus hat dieses Wort gehört, er durfte es uns aber nicht weitersagen. Aber weil er es gehört hat, brauchte es diesen Pfahl im Fleisch, der ihn vor Überheblichkeit schützte und es im Herzen des Apostels versiegelte. Trotzdem konnte Paulus durch das was er erlitt später schreiben:

„Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne. Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“
2.Kor.12,9-10 Schlachter 2000

Aber trotzdem, was hat er wohl damals im Paradies gehört? :D
« Letzte Änderung: 26 Juli 2018, 22:40:56 von Nico »
...des Herrn Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist...

Offline Nico

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Re: 2.Kor.12,1-8
« Antwort #1 am: 05 August 2018, 12:08:28 »
Mir zeigt diese Stelle auch wie weit, weit entfernt die modernen Gläubigen von Gott sind. Überall sieht man penibel durchstrukturierte, politisch korrekte Gottesdienstrituale, tote Formalien und kraftlose Lippenbekenntnisse aber keine lebendige, kraftvolle Beziehung zu Gott der das Unmögliche möglich macht. Wo sind die Heiligen, die nicht auf die teuflische Menschengefälligkeit Rücksicht nehmen und dafür Gott echt gehorsam sind? Wo kann der Herr die Dinge tun, die er schon immert tat und tun will? Würde heute ein Pastor einen Brei aus Dreck und Spucke auf die Augen eines Blinden schmieren oder ein Gläubiger wie David wild vor dem Herrn tanzen, er würde total abgelehnt werden und in die Verücktenecke gestellt werden. Aber es ist Gott der solche Dinge wirkt! Gott wurde schon immer von “Gläubigen“ massiv abgelehnt, mißverstanden und verachtet. Tut Buße!
...des Herrn Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist...

Offline Martin frei

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Re: 2.Kor.12,1-8
« Antwort #2 am: 05 August 2018, 13:43:59 »
Hallo Nico, Ja die Sehnsucht Gottes ist es, mich und alle Christen heilig machen zu dürfen.

Lieber Gruß Martin