Autor Thema: "Des Königs Sache hat Eile"  (Gelesen 895 mal)

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Offline Martin frei

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"Des Königs Sache hat Eile"
« am: 02 Januar 2018, 13:19:59 »
Es geht in unseren Tagen ums wahre Jüngertum: nur Wort und Tag zusammen ist Evangelium.
Im Königreiche JESU geht´s um den ganzen Sieg! Drum auf, ihr Kinder GOTTES, erklärt der Halbheit Krieg!

Wir brauchen in unseren Tagen dringend eine Erweckung zur Buße und tieferen Reinigung in unserem persönlichen
Glaubensleben. Noch nie war unser geistliches Leben so bedroht wie heute. Wir weollen den Herrn suchen wie nie zuvor.
Laßt uns jede Sünde und Kompromissbereitschaft mit der Welt in unserem Leben verabscheuen! Wir dürfen keine Zeit mehr
verlieren, denn das Gericht  hat bereits begonnen am Hause des HERRN.
Lieber Leser, bitte hilf mit, diese Broschüre zu verbreiten und gib sie betend an andere Kinder Gottes weiter.
Fordere bitte die gewünschte Anzahl gratis bei uns an: (erste Seite dieses Büchleins)
Dieses Büchlein ist eine Zusammenfassung aus Vorträgen von Jakob Vetter vor ca. 100 Jahren

Christliche Mission, Paul-Keller-Weg 8, D-51538 Waldbröl, Fax.Nr. 02291/901017

Dieses Büchlein ist hochaktuell in unserer Zeit!

Offline Martin frei

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Re: "Des Königs Sache hat Eile"
« Antwort #1 am: 04 Januar 2018, 18:27:43 »
Was Gottes Volk heute dringend braucht. (Nach einem Vortrag von Evangelist Jakob Vetter, gehalten in Vandsburg, am Buß- und Bettag, den 21.November 1906)
„O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort!“ (Jer. 22,29) Knechte GOTTES kommen nicht mit eigenen Proklamationen, sondern mit Botschaften des GOTTES, der Himmel und Erde gemacht hat. Eine solche Botschaft habe ich heute zu bringen, eine Botschaft, die ER in mein Herz gelegt und wodurch Er seit Wochen mein Inneres bewegt hat. „Land, Land, Land, höre der HERRN Wort!“
Ich möchte darüber sprechen, was der Christenheit in unserem ganzen Lande nottut.  Man hat sich an christliche Phrasen und eitle Träume und Phantastereien gewöhnt. Es gibt gewisse Prediger, die immer nach der Melodie ihr Lied singen: „Friede, Friede, es hat keine Gefahr“. Sie sind blind und taub und verstehen weder unsere Zeit noch, was Gott von uns erwartet. Der Unglaube mit seiner fluchwürdigen Bibelkritik hat seine ganze Streiter Schar an die Front gerufen, und es scheint, als ob die Hölle mit einer Sturmflut die ganze Welt, auch die fromme, schlafende Welt, erobern wollte. Da muss etwas geschehen. Die Christen müssen aufwachen aus ihrem Dusel, die Schlafmütze wegwerfen und ihre Pflicht und Schuldigkeit tun in dieser ernsten Lage. Was uns nottut ist eine Erweckung, eine tiefe, heilige Erweckung, eine Erweckung durch den Odem aus der ewigen Stille und durch das Wort, das wie Feuer flammt und die Felsen zerschmettert (Jer. 223,29); eine Erweckung, die wie eine Sturmflut mit allem Unglauben und aller Gottlosigkeit, mit aller Halbheit und allem falschen Gottesdienst aufräumt.
Das Bedürfnis einer solchen Erweckung erkenne ich an der namenlosen Gleichgültigkeit und Kälte bei den meisten Christen. In den christlichen Gemeinden schlafen von 100 mindestens 90. Sie schlafen und träumen, ja, viele schlafen so fest, dass man ihr Schnarchen in der halben Welt hören kann. Wenn hohe Feiertage sind, da raffen sich noch etliche auf, schütteln ein wenig den Schlaf ab, nehmen eine andächtige Miene an, lassen sich absolvieren, und wenn dies mit Umstand und Würde vorbei ist, dann schlafen sie ebenso „selig“ weiter wie die anderen, die gar nicht mehr aus ihrer Schlafsucht zu wecken sind. O das ist eine furchtbare traurige Wahrheit. Was hat das für Folgen? – Himmelschreiende! Wo eine Wahl zwischen CHRISTUS und der Welt getroffen werden muss, da fällt sie zugunsten der Welt aus. Das wisst ihr so gut als ich. Wo sind die Bekenner Christi zu finden? Wir haben so viele Namenschristen, Formenchristen, Maschinenchristen, aber wenig wahre Christen. Die Scheidelinie zwischen der Welt und den Christen ist heutzutage eine eingebildete Linie wie der Äquator oder die Polarkreise; die heiligen Grenzen sind verwischt, die Marksteine sind versetzt, man fragt immer: „Bin ich nicht zu eng“ – „Ist das oder jenes Sünde?“ Die sogenannten Christen haben keine Moral und keinen Ernst mehr, weil sie schlafen – schlafen – schlafen! Sie sind Spreu, die der Wind zerstreut; Holz, dürr und erstorben, Brennmaterial für die Hölle. Ihre Namen stehen in den Kirchen- und Gemeinderegistern, aber nicht im Buch des Lebens; ihre Füße gehen auf dem Weg des Verderbens, und den Weg des Lebens kennen sie nicht. Ihr ganzes Christentum hängt im Wandschrank und in ihren Kirchen und Kapellen, aber das Reich GOTTES ist nicht in ihren Herzen.
O ihr Schläfer, ihr Träumer, ihr verweltlichten Bekenner, ihr Heuchler und Otternbrut, zittert vor dem heiligen Gott! Alles verklagt euch: Eure Bibel schleudert euch alle ihre Worte und Flüche in euer Angesicht, die Wände eurer Kapellen und die Sitze eurer Kirchen verdonnern euch, das Brot, das ihr esst und das Wasser, das ihr trinkt, verklagt euch vor Gott. Ihr gebt mit eurem Namen vor, Christen zu sein, und seid Lügner; ihr bekennt beim Abendmahl die Erlösung von Sünden durch das Opfer CHRISTI, und ihr seid Sklaven der Hölle; ihr erscheint vor den Leuten mit eurem andächtigen Gesicht als fromm, und ihr seid voll Bosheit, Gift und Galle; ihr wandelt mit eurer Phantasie im Himmel, aber in Wahrheit seid ihr bereits in der Hölle.
O du verweltlichter Christ du bist in der größten Gefahr. Wenn du sie nur sehen würdest du würdest erzittern wie Belsazar, winseln wie ein Kranich und heulen wie die Verdammten. Du musst aufwachen und Buße tun über dein gottloses und christusloses Treiben. Ach, das du es merken und aufwachen möchtest. So traurig steht es in dem ganzen Land, bei hoch und niedrig, reich und arm, bei Gebildeten und Ungebildeten. O wäre meine Stimme wie Donner, wie wollte ich schreien: „Land, Land, Land, höre des Herrn Wort!“
(Fortsetzung folgt)