Autor Thema: Feierst Du noch Weihnachten?  (Gelesen 6951 mal)

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Offline Roland

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Re: Feierst Du noch Weihnachten?
« Antwort #30 am: 23 Dezember 2017, 20:26:46 »
Der Begriff "Weihnachten", den Du gerne in Zusammenhang mit der Inkarnation JESU bringst, ist nur eine Sache. Es geht auch darum, dass das Fest Weihnachten vom Ursprung nichts mit dem HERRN JESUS zu tun hat, sondern dass Götzen damit verehrt wurden.

Die zitierten und anerkannten Quellen bestätigen, dass Weihnachten während der ersten Jahrhunderte nicht gefeiert wurde. Wo liegt also der wahre Ursprung? Nimrod, der Enkel Hams (einer von Noahs Söhnen), war der Begründer des babylonischen Systems, das die Welt erobert hat, seit er lebte. Es war ein System organisierten Wettbewerbs, gegründet auf ein profitmachendes ökonomisches System. Nimrod erbaute den Turm zu Babel, das alte Ninive und andere Städte. Der Name Nimrod ist hebräisch und leitet sich von ‚Marad‘ her, was „er rebellierte” bedeutet. Nimrod war so böse, dass er seine eigene Mutter heiratete, die Semiramis hieß. Nach Nimrods frühem Tod verbreitete seine Mutter-Ehefrau die üble Lehre vom Überleben Nimrods als Geistwesen. Sie behauptete, ein ausgewachsener immergrüner Baum sei über Nacht aus einem toten Baumstumpf gewachsen, was symbolisierte, dass der verstorbene Nimrod zu neuem Leben gekommen sei. Sie behauptete weiterhin, Nimrod würde den immergrünen Baum an jedem Jahrestag seiner Geburt besuchen und Geschenke daran hinterlassen. Der 25. Dezember war Nimrods Geburtstag, und hier haben wir den wahren Ursprung des Weihnachtsbaumes. Durch Semiramis‘ Intrigen wurden die Babylonier nach und nach dazu verleitet, sie als „Königin des Himmels“ anzusehen, und Nimrod wurde unter verschiedenen Namen zum „Königlichen Sohn des Himmels“. Nach Generationen dieser Götzenanbetung wurde Nimrod auch als der Messias, der Sohn das Baal, und als Sonnengott verehrt. Unter diesem babylonischen System wurden „die Mutter und das Kind“ (Semiramis und der wiedergeborene Nimrod) zu den Hauptobjekten der Anbetung. Diese Verehrung von Mutter und Kind verbreitete sich über die ganze Welt, obwohl die Namen sich in verschiedenen Ländern und Sprachen unterschieden. In Ägypten waren es ‚Isis und Osiris‘, in Asien ‚Cybele und Dosius‘, im heidnischen Rom ‚Fortuna und Jupiter‘. Selbst in Griechenland, Japan, China und Tibet haben Forscher das Gegenstück zur Madonna gefunden – nachweislich aus einer Zeit lange vor der Geburt von JESUS CHRISTUS, dem Retter der Welt.

Während des vierten und fünften Jahrhunderts, als die Heiden der römischen Welt aufgrund der röm.-kath. Annexion das neue populäre „Christentum” zu Tausenden annahmen, indem sie ihre alten heidnischen Bräuche und Vorstellungen unter christlich klingenden Namen mit sich brachten, wurde die Idee der Madonna, von Mutter und Kind, sehr breit aufgenommen, besonders zur Weihnachtszeit. Immer zu Weihnachten singen Christen: „Stille Nacht, heilige Nacht” mit dem bekannten Mutter-und-Kind-Thema. Wir, die heutige Generation, sind in eine babylonische Welt hineingeboren worden und wurden unser Leben lang im Respekt vor einer religiösen Form aufgezogen, als wenn sie heilig wäre.

Dementsprechend lernen heutzutage Schulkinder schon im 2. Grundschuljahr in einem Deutsch-Lesebuch:

Zitat
Weißt du, warum wir Weihnachten Plätzchen backen? Viele Weihnachtsbräuche stammen aus vorchristlicher Zeit und gehen auf alten Geisterglauben zurück. Vor allem die langen Nächte zur Mittwinterzeit dachten sich die Menschen erfüllt mit dem Spuk böser Geister. Sie stellten sich ein Heer wilder Geister vor, das durch die Lüfte jagte. Sie malten sich Schreckgestalten aus mit zottigem Pelz, mit langen Krallen, glühenden Augen, mit Höckern und Hörner. Um sich davor zu schützen, musste man Zaubersprüche oder Zaubermittel anwenden und Opfer bringen. Zum Beispiel hat man Opferbrote gebacken für die Götter oder die Naturgewalten. Diese Brote wurden in den Wind gehängt, ins Feuer gelegt oder ins Wasser geworfen, um Umheil abzuwenden. In christlicher Zeit wurden die Opferbrote dann zu Weihnachtsbroten. Unter Christstollen wird bis auf den heutigen Tag in Brotform gebacken. Außer solchen Broten wurde den Göttern von jeher Früchte und Tiere geopfert. Es gab Zeiten, in denen die Menschen aber auch Backwerk in Tiergestalt anfertigten und den Göttern darbrachten. Auf diese Weise konnten sie ihre wertvollen Tiere behalten, und die Götter waren auch mit den Tiergebilden zufrieden! Tierbilder haben sich in der Bäckerei über Jahrhunderte erhalten. Und auch bei den Weihnachtsplätzchen finden wir neben Sternen, Herzen und Engeln immer wieder Tierformen, die wahrscheinlich eine Erinnerung an die alten Opfertiere sind. („Mein Lesebuch 2 B”, Bayer. Schulbuchverlag, München 1989, S. 191).

Hiermit wird den Kindern heutiger Tage nicht nur der heidnische Hintergrund eines Weihnachtsbrauches erklärt, sondern sie werden im Weiteren sogar suggestiv zur Nachahmung des heidnischen Aberglaubens animiert, indem es in demselben Lehrbuch nur einige Blätter weiter heißt:

Zitat
Gibt es bei euch zu Hause auch eine Schweinchen-Form? Wann werden bei euch die gebackenen Schweinchen geschlachtet, die Kamele und Schäfchen? Weißt du, warum Weihnachtsplätzchen in solchen Formen gebacken werden? (Ebd. S. 220).

Daher gibt es für Christen aus meiner Sicht nur die eine Möglichkeit, das heidnische Weihnachten abzulehnen.
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Offline Gnu

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Re: Feierst Du noch Weihnachten?
« Antwort #31 am: 24 Dezember 2017, 21:19:21 »
Ich feiere Weihnachten schon lange nicht mehr. In meiner letzten Gemeinde, bei der ich Mitglied war, wurde Weihnachten noch gefeiert, und obwohl ich signalisiert hatte, dass ich daran nicht mehr teilnehmen wollte, gelang es einem Bruder, mich mit einem Trick zur Teilnahme zu überreden. Ich trat bald darauf aus der Gemeinde aus, weil es mir zu bunt wurde mit den abergläubischen Gebräuchen, vor allem dem Osterfest mit Eiertütschen. Seither war ich nie mehr Mitglied einer Vereinsgemeinde und gehe auch nur noch selten in einen „Gottesdienst“, weil diese immer nach dem gleichen gefühlsbetonten Muster ablaufen. Eine kurze Zeitlang besuchte ich noch den Hauskreis, aber nachdem dort der Sorgengeist via dominante Frauen Einzug gehalten hatte, zog ich mich zurück.

Offline Roland

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Re: Feierst Du noch Weihnachten?
« Antwort #32 am: 24 Dezember 2017, 22:23:53 »
Das finde ich konsequent, Gnu. Wäre ich an Deiner Stelle, hätte ich die Gemeinde mit Sicherheit auch verlassen. Aberglaube (Weihnachten, Ostern usw.) hat m. E. nichts in einer christlichen Gemeinde zu suchen.
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Offline Martin frei

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Re: Feierst Du noch Weihnachten?
« Antwort #33 am: 25 Dezember 2017, 11:05:06 »
Liebe Leser hier im Forum!
Wenn ich die Medien mit ihrer Berichterstattung über „Weihnachten“ verfolge, wird so sehr deutlich, woher der Ursprung dieses Festes kommt. Der Papst küsst ein großes Jesuskind, Kardinal Marx verkündigt den „Gläubigen“ dass wir alle Brüder sind durch das Erscheinen von Jesus, in Bethlehem feiern Christen und Muslime Weihnachten und erklären gemeinsam, dass Jerusalem nicht die Hauptstadt von Israel sein kann. Könnt Ihr die große Verwirrung erkennen. Die Bibel sagt uns schon in 5.Mose 4,2 „Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davon tun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des Herrn, eures Gottes, die ich euch gebiete.“ 1. Joh.4, 9+10 und Kol.1, 20 „ … indem er Frieden machte durch das Blut an seinem Kreuz …“ Die Kirchenführer verkündigen gerade in diesen Tagen so viel Unwahrheiten, die überhaupt nichts mit der biblischen Wahrheit zu tun hat.
Damit wird auch sehr deutlich, wie der Gegenspieler Gottes mit Lug und Trug, mit heidnischen Elementen, mit „viel Gefühl“ versucht, die Gläubigen vom schmalen Weg wegzuziehen. Seid wachsam und lasst Euch nicht vom brüllenden Löwen betören.
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Offline Jose

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Re: Feierst Du noch Weihnachten?
« Antwort #34 am: 25 Dezember 2017, 13:41:29 »
Was mich wundert, ist wie schnell jemandem unterstellt wird, an heidnische Feste festzuhalten, nur weil jemand versucht die Geschwister zu verstehen, denen es was bedeutet, ohne dass sie dabei Götzendiener sind.

Wenn sogar unterstellt wird, man würde versuchen andere dazu zu verführen, wieder diese heidnischen Bräuche zu übernehmen, dann ist das bereits Verleumdung. Ich persönlich freue mich über alle Gotteskinder, die durch Gottes Gnade Dinge sein lassen, die für sie nur Bindungen am irdischen waren. Aber ich freue mich nicht, wenn diese Gotteskinder, mit denen der Herr viel Geduld hatte und hat, sich dann über andere erheben und meinen, ihr müsst es auch so erkennen und sein lassen.

Vorhin dachte ich an das Wort Jesu an die Pharisäer:
"Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verzehntet die Minze und den Dill und den Kümmel und habt die wichtigeren Dinge des Gesetzes beiseite gelassen: das Recht und die Barmherzigkeit und den Glauben; diese hättet ihr tun und jene nicht lassen sollen" Mt 23,23. Und in diesem Zusammenhang dachte ich, wie selbstgerecht sich die Pharisäer dabei vorkamen.

Das Jesus in die Welt kam, von einer Jungfrau geboren, ist eine historische Wahrheit. Dass die Welt versucht, dies alles zu verzehren und mit Heidentum zu vermischen, ist nicht verwunderlich. Was ist unsere Antwort an diese Menschen? Soll unsere Antwort lediglich die sein, dass wir über den heidnischen Bräuchen aufklären? Und wir können wir eigentlich anderen Geschwistern helfen, von all dem los zu kommen, wenn es sich wirklich herausstellt, sie sind noch irgendwie gebunden?

Jesus wurde Mensch, damit wir Gottes Kinder werden können. Gott ist uns nah gekommen. In einem Forum sind wir alle fern voneinander und kennen uns persönlich normalerweise nicht. Wenn du aber die Möglichkeit hast, mit Gotteskindern über das Thema zu reden, versuche ihre Haltung zu verstehen. Das ist oft der erste Schritt, dem andern zu helfen. Jesus hat uns das Vorbild gegeben, einander die Füße zu waschen. Wir möchten oft viel lieber, dem anderen den Kopf - am besten samt Inhalt - waschen. Aber ein jeder steht vor seinen Herrn, der uns kennt. Jesus wir auch das Verborgene unserer Herzen ans Licht bringen.

Offline Roland

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Weihnachten ist Aberglaube!
« Antwort #35 am: 25 Dezember 2017, 13:42:26 »
Charles Haddon Spurgeon, der bekannte englische Prediger des 19 Jahrhunderts, bringt es gut auf den Punkt. Er sagte über Weihnachten:

Wir schenken Jahreszeiten und besonderen Tagen keine abergläubische Beachtung. Ganz sicher glauben wir nicht an die gegenwärtige kirchliche Einrichtung namens Weihnachten. Wir finden kein biblisches Wort darüber, dass wir irgendeinen Tag als den Geburtstag des Erlösers feiern sollen und folglich ist jede derartige Feier Aberglaube, weil sie nicht von göttlicher Autorität ist...wahrscheinlich ist es so, dass die Feiertage eingerichtet wurden um mit den heidnischen Festivitäten übereinzustimmen…wie absurd zu denken, wir könnten es im Geist der Welt tun, mit einem clownartigen Schneemann, einem täuschenden, weltlichen Weihnachtsmann und einem gemischten Programm heiliger Wahrheit mit Vergnügen, Täuschung und Klüngel.

Autor: Charles Haddon Spurgeon, Sermon on Dec. 24, 1871
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Offline Jose

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Re: Feierst Du noch Weihnachten?
« Antwort #36 am: 25 Dezember 2017, 13:45:27 »
Ich kann dem nur zustimmen, was er über Weihnachten geschrieben hat. Auch wenn ich seine calvinistischen Irrlehren absolut ablehne.

Offline Roland

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Weihnachten ist Aberglaube!
« Antwort #37 am: 25 Dezember 2017, 14:04:42 »
Es gibt noch ein weiteres Zitat von C. H. Spurgeon zum Thema "Weihnachten":

Diejenigen, welche unsere Stelle als Stütze für ihre von Menschen angeordneten Fest- und Fastzeiten geltend machen, müssen schlecht lesen können. Wir wollen die Feste halten, welche der HERR bestimmt, aber nicht solche, welche Rom oder Canterbury vorzuschreiben belieben. Denn solches ist eine Weise (wörtl.: eine Satzung) in Israel und ein Recht des GOTTES Jakobs. Es war eine alle Stämme verpflichtende Vorschrift, dass eine heilige Zeit zum Gedächtnis der großen göttlichen Gnadentat ausgesondert werde; und es war wahrlich nur, was dem HERRN gebührte, er hatte ein Recht auf solch besondere Huldigung. Wenn man uns beweisen kann, dass die Feier des Weihnachts- oder Pfingstfestes oder andrer solcher Tage je durch ein göttliches Gebot für die christliche Kirche angeordnet worden sei, so werden wir sie auch halten, aber nicht eher. Es ist eben so sehr unsre Pflicht, die Aufsätze der Menschen zu verwerfen wie die Verordnungen des HERRN zu beobachten. Wir fragen bei jeder Sitte und jeder kirchlichen Vorschrift, die man uns geben will: "Ist dies ein Gesetz des GOTTES Jakobs?" und wenn das nicht erwiesen werden kann, so haben solche Sitten und Vorschriften für uns, die wir in der christlichen Freiheit wandeln, keine bindende Kraft.

Autor: Charles Haddon Spurgeon: Die Schatzkammer Davids, 3. Auflage, Bielefeld (CLV) 2004, S. 1091
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Offline Roland

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Weihnachten ist Aberglaube!
« Antwort #38 am: 25 Dezember 2017, 14:23:28 »
Hallo Jose,

Zitat
Ich kann dem nur zustimmen, was er über Weihnachten geschrieben hat.
Ich freue mich, dass Du Spurgeon zustimmst, dass Weihnachten nichts anderes als Aberglaube ist. Was ich nicht verstehe ist, dass du als Christ dich nicht von diesem Aberglauben distanzierst, sondern dass du dieses abergläubische Fest feierst.

Shalom
Roland
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Offline Jose

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Spurgeon – Kleinode göttlicher Verheißungen – 25.12.
« Antwort #39 am: 25 Dezember 2017, 15:31:42 »
Hallo Jose,

Zitat
Ich kann dem nur zustimmen, was er über Weihnachten geschrieben hat.
Ich freue mich, dass Du Spurgeon zustimmst, dass Weihnachten nichts anderes als Aberglaube ist. Was ich nicht verstehe ist, dass du als Christ dich nicht von diesem Aberglauben distanzierst, sondern dass du dieses abergläubische Fest feierst.

Shalom
Roland
Roland, du kannst mir unterstellen was du willst und meinst machen zu müssen. Das musst du vor Gott verantworten. Ich distanziere mich persönlich von diesem Brauch, denke aber trotzdem noch gerne daran, wie ich als Kind Moos gesammelt habe um den Boden der Krippe zu zieren. Das war vor meinem Verkehrsunfall und eine der wenigen Erinnerungen, die mir von meiner Kindheit geblieben sind.

Du findest bei uns keinen Weihnachstbaum, Adventskranz oder Krippe, aber ich werde den Glauben eines anderen nicht danach beurteilen, ob er dies oder jenes schon erkannt hat oder nicht. Im Übrigen dient die Art und Weise wie richterlich über andere über das Thema geschrieben wird, nicht sonderlich dazu, anderen zu helfen, da heraus zu kommen.


Aber zurück zu Spurgeon.

Wann wurden eigentlich die Kleinode göttlicher Verheißungen von Spurgeon zusammengestellt? Hinweis vorab: Der Satz: „…dann laßt seine Spinnweben…“, wie es im Text zum Download steht, lautet in der Buchausgabe die ich habe: „…dann laßt keine Spinnweben mehr auf den Saiten eurer Harfen hängen…“. Das erscheint mir richtiger, darum habe ich es unten korrigiert.


25. Dezember
Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. Luk. 2, 20

Was war der Gegenstand ihres Lobpreisens? Sie lobten Gott um alles, das sie gehört hatten - um die große Freudenbotschaft, daß ihnen ein Heiland war geboren worden. Thun wir auch wie diese Hirten! Lasset uns einen Dankpsalm erheben für alles, was wir von Jesu und seinem Heil gehört haben. Sie lobten Gott auch für das, was sie gesehen hatten. Ach, welch eine herrliche Musik ist doch das - was wir erfahren, was wir inwendig gefühlt, was wir uns zu eigen gemacht haben: "Mein Herz dichtet ein feines Lied, ich will singen von einem Könige." Es ist nicht genug an dem, daß wir von Jesu erzählen hören; das Gehör stimmt wohl die Harfe, aber die Finger des lebendigen Gottes müssen die Saiten rühren. Wenn ihr den Herrn Jesus mit dem gottgeschenkten Gesicht des Glaubens geschaut habt, dann laßt keine Spinnweben mehr auf den Saiten eurer Harfen hängen, sondern erweckt eure Psalter und Harfen zum lauten Lob der unumschränkten Gnade. Die Hirten priesen Gott auch dafür, daß das, was sie gehört und gesehen hatten, so wohl übereinstimmte. Beachtet den letzten Satz wohl: "Wie denn zu ihnen gesagt war." Jesus sprach, Er wolle euch Ruhe geben für eure Seelen; und habt ihr nicht in Ihm den süßesten Frieden gefunden? Sind nicht seine Wege herrliche Pfade des Friedens? Darum lasset uns Gott loben und preisen für einen so köstlichen Heiland, der all unser Verlangen stillt.

www.kleinode.de/2512.htm



So eine Andacht, in diese Zeit, ist eine Hilfe, um Menschen anzusprechen und aufzufordern, über ihre Haltung zur Geburt Jesu nachzudenken und sich von Herzen darüber zu freuen, dass Jesus in diese Welt gekommen ist. Das hat aber nichts mit „Alle Jahre wieder“ zu tun, sondern „Alle Tage wieder“, so auch heute.

Offline Roland

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Weihnachten ist "fremdes Feuer"
« Antwort #40 am: 25 Dezember 2017, 21:29:16 »
Hallo Jose,

ich freue mich, dass du dich von dem abgergläubischen Brauch distanzierst und dass in deiner Wohnung kein Weihnachtsbaum, kein Adventskranz usw. zu finden ist.

Du hast geschrieben:

Zitat
Ich distanziere mich persönlich von diesem Brauch, denke aber trotzdem noch gerne daran, wie ich als Kind Moos gesammelt habe um den Boden der Krippe zu zieren.
Das meinte ich, dass Weihnachten eine große Macht auf Menschen ausübt, weil damit Kindheitserinnerungen verbunden sind. Und deshalb fällt es (auch) vielen Christen schwer, einen Bruch mit dem christianisierten Jul-Fest zu vollziehen.

Als Christen benötigen wir doch gar kein abergläubisches Weihnachtsfest, um an die Inkarnation GOTTES zu denken. Also ist für Christen das Weihnachtsfest völlig überflüssig. Wäre doch auch schlimm, wenn es anders wäre.

Würde es den Sohn GOTTES damit verherrlichen, Seinen Geburtstag (der völlig unbekannt ist) zu feiern, so würde auch der Auftrag dazu im Neuen Testament zu finden sein, denn alles, was den Sohn GOTTES verherrlicht, hat der HEILIGE GEIST hier mitgeteilt (Johannes 16,13.14)! Christen sind Priester GOTTES (1. Petrus. 2,5-9), deshalb dürfen sie vor GOTT auch nur mit heiligem Feuer hintreten! Wer mit fremdem Feuer, das ER ihnen nicht geboten hat, vor Ihn tritt, lästert GOTT! (3. Mose 10,1-3ff). Die Heiden verehrten ihren Sonnengott, indem sie dessen Geburtstag feierten. GOTT aber sagt: Hüte dich, ihnen nachzutun...ein Gräuel ist es! (5. Mose 12,30 f. ).

Ein kleines Zwischenfazit unseres Austausches: Die Bibel sagt ganz deutlich: Daher kennen wir von nun an niemand nach dem Fleische; wenn wir aber auch CHRISTUM nach dem Fleische gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr also. (2. Kor. 5,16). Wenn wir JESUS nicht mehr nach dem Fleisch kennen sollen, schließt das mit ein, dass wir auch Seinen irdischen Geburtstag nicht kennen, also auch nicht Weihnachten feiern sollen. Kein Mensch kennt den Geburtstag des HERRN. Er ist genauso verschollen wie die Bundeslade. Deswegen legte man die Geburt JESU willkürlich mit den heidnischen Saturnalien zusammen. GOTT ließ den Geburtstag des HERRN bewusst nicht überliefern, weil Er nicht will, dass er gefeiert wird. GOTT will Weihnachten nicht! Dass wir CHRISTUS nicht mehr nach dem Fleisch kennen sollen, ist die beste Begründung dafür, dass entschiedene Christen kein Weihnachten feiern.

Shalom
Roland
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Offline Martin frei

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Re: Feierst Du noch Weihnachten?
« Antwort #41 am: 25 Dezember 2017, 21:30:57 »
Hallo Ihr lieben Leser und Schreiber hier, ich möchte Euch teilhaben lassen an unserem "1. Weihnachten ohne Weihnachten"

Unser erstes Weihnachten ohne Weihnachten!
Zur Ehre Gottes möchte ich sagen, dass wir wunderschöne, befreite, fröhliche und friedliche Tage verbracht haben, das erste Jahr ohne Weihnachten.
Vor 3 – 4 Jahren hat der allmächtige Gott angefangen, mir klar zu machen, dass Weihnachten kein biblisches Fest ist, dass weder Jesus selbst, noch die Apostel und die ersten Christen, Jesu Geburtstag gefeiert haben. Ich muss zugeben, dass es mir nicht leicht gefallen ist, mich mit diesem Thema: „Weihnachten ist nicht biblisch, ja sogar heidnisch!“ auseinanderzusetzen. Schließlich habe auch ich 56 Jahre Weihnachten gefeiert. Es ist mir sehr schwer gefallen, mir vorzustellen, Weihnachten ohne Baum zu feiern, so wurden die Bäume in den letzten Jahren immer kleiner, letztes Jahr verzichteten wir auf einen Baum, hatten nur noch geschmückte Zweige. Ich möchte aber auch erwähnen, dass ich mich an kein Weihnachten erinnern kann, wo ich richtig fröhlich, befreit und Frieden im Herzen gehabt habe. Irgendetwas Trauriges war bei mir, solange ich mich erinnern kann immer dabei, ob als Kind, mit meinen Eltern, als junger Mensch oder mit meinen eigenen Kindern (obwohl es sehr schön und jeweils festlich war). Heute denke ich, dass Gott mich schon auf das Heute, Weihnachten eben nicht zu feiern, vorbereiten wollte.
Anfang Dez. 2015 hat mir der Heilige Geist sehr klar gezeigt, was es mit Weihnachten auf sich hat. Welchen heidnischen Ursprung, eine Erfindung der kath. Kirche, überhaupt nichts über dieses Fest in der Bibel und auch die ersten Christen haben es nicht gefeiert. Alles Weitere lesen Sie bitte in meinem offenen Brief zur „Weihnachtslüge“.
Der Geist Gottes hatte mich Anfang Dez.15 überführt und ich war sehr traurig darüber, dass ich meine Informationen nicht so umgesetzt habe, wie es Gott gefallen hätte. Ich habe mich trotzig verhalten: „Für mich ist Weihnachten nicht heidnisch“ – „Ich freue mich, dass Jesus für mich geboren ist, diese Freude kann mir niemand nehmen“. „Es ist doch eine gute Gelegenheit meinen Kindern, Freunden und Verwandten bei dieser Gelegenheit von Jesus zu erzählen“. Ja ich wollte es auch lange nicht wahrhaben. Heute bin ich richtig glücklich darüber, diese Entscheidung getroffen zu haben.
Nachdem meine Frau und ich uns einig waren, dass wir diesen „festlich , geschmückten Götzendienst“ nicht länger praktizieren wollen, habe ich meine Familie am 13.12.15 davon in Kenntnis gesetzt, nachdem ich Jesus um Vergebung für meine Sturheit, Götzendienst, Ungehorsam und Besserwisserei gebeten habe, habe ich auch meine Kinder um Vergebung gebeten, dass ich Ihnen diese Wahrheit solange vorenthalten habe. Ich habe ihnen erklärt, dass wir uns doch täglich darüber freuen, dass Jesus der Retter für uns in die Welt gekommen ist, um uns von unserer Schuld zu befreien, und ein neues Leben zu schenken. Wir haben auch über Götzendienst gesprochen und wie sehr unser Vater im Himmel, diesen Götzendienst verabscheut und was er von heidnischen Bräuchen hält.
Natürlich kam die Sprache auch darauf, ob sie denn jetzt keine Geschenke mehr bekommen können. Da wir ja für dieses Jahr auch schon einige Geschenke hatten, haben wir kurzerhand den kommenden Samstag auserkoren, haben zusammen mit allen Kindern gegessen und uns dann beschenkt. Wie wir mit diesem Thema in den nächsten Jahren umgehen werden, wissen wir noch nicht genau, unser Vater im Himmel wird uns auch diese Fragen in den nächsten Monaten beantworten.
Am 24.12.16 haben wir am Nachmittag einen Ausflug in unseren Garten (Würzburg) gemacht, haben Teig für Stockbrot gemacht, ein kleines Feuerchen und dann eben Stockbrot am offenen Feuer. Wir hatten einen ungewohnten, aber für uns alle sehr entspannten Tag verbracht. Ja wir sind alle sehr froh, mit diesem heidnischen Brauch gebrochen zu haben, weil wir alle das aus tiefsten Herzen nicht möchten. Wir wollen Gott alle Ehre geben und nichts tun, was er verabscheut

Offline Roland

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Re: Feierst Du noch Weihnachten?
« Antwort #42 am: 25 Dezember 2017, 22:00:52 »
Lieber Martin,

herzlichen Dank, dass Du uns dieses wunderbare Zeugnis mitgeteilt hast. So ählich war es bei uns auch. Wir haben mit dem Weihnachts-Kult seit über 15 Jahre gebrochen und wir hatten uns damals auch die Frage gestellt, wie es wohl weitergehen wird. Im Nachhinein ist uns bewusst geworden, dass wir immer ein Stück "Leere" (vielleicht kann man es auch als "Traurigkeit" nennen) gespürt haben, als wir noch Weihnachten feierten (und das trotz aller Festlichkeiten, geschmückte Wohnung, gesellschaftliches Zusammensein, Geschenke usw.) Diese Festivitäten lenkten eine zeitlang von dieser "Leere" ab, aber sie konnte nicht beseitigt werden.

Wir erlebten genau wie Du und Deine Familie eine unglaubliche Befreiung. Die Freude, die uns der HERR hier gibt, kann man nur schwer beschreiben. Wir möchten keinesfalls mit der Zeit, als wir noch Weihnachten gefeiert haben, tauschen.

Dir und Deinen Lieben wünsche ich eine gesegnete Zeit.

Shalom
Roland
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Offline Jose

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Re: Feierst Du noch Weihnachten?
« Antwort #43 am: 26 Dezember 2017, 11:05:04 »
Hallo Roland, ich kann mich nur darin wiederholen, dass Weihnachten auf mich keine Macht ausübt, aber ich bereue auch nicht, als Kind eine Krippe geschmückt zu haben. Der Herr hat auch damals mein Herz gesehen, wie ER es auch heute bei allen tut, die in Einfalt und gutem Gewissen tun. Sie stehen vielleicht besser vor Gott da, als die, welche über andere meinen in dieser Sache urteilen zu müssen.

Was aber die Aussage zu 2. Korinther 5,16 anbetrifft:
Zitat
Daher kennen wir von nun an niemand nach dem Fleische; wenn wir aber auch CHRISTUM nach dem Fleische gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr also (2. Kor. 5,16). Wenn wir JESUS nicht mehr nach dem Fleisch kennen sollen, schließt das mit ein, dass wir auch Seinen irdischen Geburtstag nicht kennen, also auch nicht Weihnachten feiern sollen.
Ich kenne die Auslegung und lasse es auch stehen, allerdings ist das eine eigenwillige Auslegung, wenn wir es nur auf Jesus beziehen. Wenn wir 2. Kor. 5,16 im Zusammenhang mit Vers 17 lesen, und auf das „Daher“ achten, dann geht es doch darum, dass wir Christus nicht mehr lediglich als Mensch erkennen sollen, wie wir uns auch einander als Gotteskinder erkennen sollen, als neue Kreaturen. Und so sollen wir einander auch begegnen, weil wir doch den gleichen himmlischen Vater haben.

Was aber das Erkennen von Christus ins Fleisch gekommen anbetrifft, in 1. Johannes 4,2 lesen wir: "Hieran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennt, ist aus Gott" 1. Joh 4,2. Wie können wir etwas bekennen, was wir nicht im Glauben im Herzen tragen? Das hat aber mit Weihnachten oder den Geburtstag Jesu feiern, überhaupt nichts zu tun.

Offline Jose

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Re: Feierst Du noch Weihnachten?
« Antwort #44 am: 26 Dezember 2017, 11:07:11 »
Hallo Martin,
und herzlichen Dank für dein Zeugnis. Du hast Weihnachten 56 Jahre gefeiert? So alt bin ich nicht mal. Wenn jemand nach so lange Zeit frei wird von einer Bindung und es dann auch bereut, es nicht früher getan zu haben, da liegt es nahe, möglichst viele auch davon überzeugen zu wollen. Ich staune aber über Gott, der mit dir so viel Geduld hatte und sicherlich noch hat. Mögen wir von Gott lernen.

Schon bald nach meiner Bekehrung durfte ich mich von den Weihnachtsbräuchen lossagen, Das sind über 30 Jahre her. Es fiel mir damals überhaupt nicht schwer. Als ich dann heiratete blieb es auch dabei, es gab bei uns auch keine geschmückten und auch keine schlichten Zweige, weil ich jeden Anschein von Weihnachtsstimmung meiden wollte. Das brauchen wir auch nicht.

Wenn aber Kinder heranwachsen ist es nicht ganz einfach, ihnen die Thematik um den Weihnachtskult verständlich zu machen, da sie von Geschenken doch sehr angesprochen werden. Sie stehen ja schon früh in der Auseinandersetzung mit anderen, weil wir als Eltern vieles nicht mitmachen und es ist nicht einfach für sie, die doch selber noch nicht gläubig sind. Es war bei uns auch so, dass wir versucht haben unseren Kindern in diesen Tagen andere Freuden anzubieten und ihnen auch klarzumachen, wie verkehrt das ganze Treiben um Weihnachten ist, wie du es Martin auch geschildert hast. Aber das zeigt doch irgendwo auch das Dilemma in den besonders Eltern stehen. Wir können uns dieser Zeit nicht einfach entziehen und müssen uns damit auseinandersetzen.

Ich wünsche euch viel Weisheit auch für die nächsten Jahre, im Umgang mit euren Kindern und auch mit anderen Geschwistern, die es noch nicht erkannt haben.