Autor Thema: Ich war katholisch  (Gelesen 1032 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Ich war katholisch
« am: 30 September 2016, 23:03:38 »
Als Kind wurde ich römisch-katholisch erzogen. Als ich zum Glauben kam habe ich in meinem Heimatort den Priester in der Kirche am Ort aufgesucht. Im Gespräch fragte ich ihn, ob er glaube, dass die Bibel Gottes Wort sei, war er bejahte. Auf meine Nachfrage: „Nur die Bibel?“, sagte er nein, nicht nur die Bibel.

Ich möchte kurz auflisten was mir spontan einfiel, als ich über Lehren der katholischen Kirche nachdachte, und trage als Bemerkung ein, ob nach meiner Überzeugung biblisch oder unbiblisch.

Jesu von Jungfrau geboren: biblisch
Maria war und blieb Jungfrau: unbiblisch
Maria hatte keine weiteren Kinder: unbiblisch
Maria ist die Mutter Jesu: biblisch
Maria ist die Mutter Gottes: unbiblisch
Jesus ist für unsere Sünden gestorben: biblisch
Jesus ist der Mittler zum Vater: biblisch
Maria ist Mittlerin zu Jesus: unbiblisch
Gebet Ave-Maria (besonders zweiter Teil): unbiblisch
Himmelfahrt Jesu: biblisch
Himmelfahrt Maria: unbiblisch
Verehrung von Maria als Heilige Maria: unbiblisch
Verehrung von der Heiligen Anna (Maria‘s Mutter): unbiblisch
Zölibat: unbiblisch
Papsttum: unbiblisch
Unfehlbarkeit des Papstes: unbiblisch
Rosenkranz: unbiblisch
Eucharistie (Transsubstantiation): unbiblisch
Eucharistie (Wein nur für die Priester): unbiblisch
Seligsprechung: unbiblisch
Heiligsprechung: unbiblisch
Verehrung von Seligen oder Heiligen: unbiblisch
Weihwasser als Segenzeichen: unbiblisch
Statuen, z.B. von Madonnen, vor denen  man sich neigt: unbiblisch
Dogmen (Lehraussagen mit unumstößlichen Wahrheitsanspruch): unbiblisch
Dogmen sind gleichwertig wie Gottes Wort: unbiblisch
Fegefeuer: unbiblisch
Totenmessen: unbiblisch
Jubeljahr / Ablass: unbiblisch
Werksgerechtigkeit: unbiblisch
Nottaufe bei sterbenden Säuglingen: unbiblisch

Soweit meine Punkte.

Gibt es Korrekturen oder Verbesserungsvorschläge zur Auflistung? Ergänzungen gibt es leider bestimmt.

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Nie mehr zurück
« Antwort #1 am: 02 Oktober 2016, 21:40:28 »
In einem DEKRET aus dem 2. Vatikanischen Konzil ist von der katholischen Kirche einiges zu lesen was mir noch mehr bewusst machte, dass bibeltreue Christen sich nicht mit der RKK einlassen dürfen.

Zitat
Jesus Christus will, daß sein Volk durch die gläubige Predigt des Evangeliums und die Verwaltung der Sakramente durch die Apostel und durch ihre Nachfolger, die Bischöfe mit dem Nachfolger Petri als Haupt, …


Dabei muß jedoch anerkannt werden, daß es zwischen diesen Kirchen und Gemeinschaften und der katholischen Kirche Unterschiede von großem Gewicht gibt, nicht nur in historischer, soziologischer, psychologischer und kultureller Beziehung, sondern vor allem in der Interpretation der offenbarten Wahrheit.


Während die von uns getrennten Christen die göttliche Autorität der Heiligen Schrift bejahen, haben sie jedoch, jeder wieder auf andere Art, eine von uns verschiedene Auffassung von dem Verhältnis zwischen der Schrift und der Kirche, wobei nach dem katholischen Glauben das authentische Lehramt bei der Erklärung und Verkündigung des geschriebenen Wortes Gottes einen besonderen Platz einnimmt.

Quelle

In der Tat, es gibt große Unterschiede mit der katholischen Lehre. Es darf keine Lehren geben, die über das hinausgehen, was die Bibel lehrt und der biblischen Lehre widersprechen.

Im obigen Dekret geht es um die Ökumene, aber für die Römisch-katholische Kirche gibt es Ökumene nur nach ihrem Verständnis, darum auch die Forderung das Papsttum anzuerkennen und sich der RKK zu unterordnen.

Zitat
Während die von uns getrennten Christen…

Vor Jahren habe ich mich von der katholischen Kirche getrennt und dabei soll es auch bleiben, mit des Herrn Gnade. Christen folgen Jesus nach und nicht irgendeine Kirche, wie sie auch heißen möge. Auch von der Ökumene müssen Kinder Gottes sich fernhalten, um nicht in den weltlichen Sog zu geraten.

Offline Mikki

  • Benutzer
  • Beiträge: 52
  • Offenbarung 1, 4-6
Re: Ich war katholisch
« Antwort #2 am: 20 April 2017, 10:41:17 »
Katholiken entdecken die Wahrheit

Eine private Homepage eines ehemaligen Katholiken - interessant.

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Re: Ich war katholisch
« Antwort #3 am: 22 April 2017, 10:04:27 »
Vielen Dank für den Hinweis auf die Seite. Erscheint mir sehr lesenswert.

Offline Mikki

  • Benutzer
  • Beiträge: 52
  • Offenbarung 1, 4-6
Re: Ich war katholisch
« Antwort #4 am: 22 April 2017, 17:45:22 »

Maria war und blieb Jungfrau: unbiblisch

Habe ich da etwas übersehen oder ist das ein Druckfehler?
Josef rührte Maria nicht an, sondern der Geist Gottes kam über sie, defacto war und blieb sie doch Jungfrau? Was sagt die Schrift mit zwei Versen? Wenn die Schrift etwas nicht sagt können wir es nicht wissen.

*Mikki grübelt*

Offline Roland

  • Administrator
  • Benutzer
  • Beiträge: 2566
    • Hauszellengemeinde
Blieb Maria lebenslang eine Jungfrau?
« Antwort #5 am: 22 April 2017, 18:19:09 »
Hallo Mikki,

dass Maria ihr Leben lang eine Jungfrau blieb, wie es in einigen christlichen Konfessionen behauptet wird, ist etwas, das meiner Meinung nicht so im Wort GOTTES steht:

Matthäus 1:25
und er [Joseph] erkannte sie [Maria] nicht, BIS sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte; und er gab ihm den Namen JESUS.

Der Ausdruck und Joseph erkannte sie [Maria] nicht bezieht sich eindeutig auf eine sexuelle Beziehung. Das wird sehr klar, wenn man die Stellen betrachtet, in denen dieser Ausdruck in der Bibel vorkommt. Nur um hier einige Beispiele zu nennen:

1.Mose 4:1
Und Adam erkannte seine Frau Eva; und sie wurde schwanger und gebar den Kain.

1. Mose 4:17
Und Kain erkannte seine Frau; die wurde schwanger und gebar den Henoch.

1. Samuel 1:19-20
Und Elkana erkannte seine Frau Hanna, und … es geschah, daß Hanna schwanger wurde; und als die Tage um waren, gebar sie einen Sohn; und sie gab ihm den Namen Samuel.

Siehe auch 1. Mose 4, 25, 1. Mose 38, 26, Richter 11, 39, Richter 19, 25 und 1. Könige 1, 4, um ähnliche Bibelstellen zu nennen. Aus diesen Bibelstellen wird deutlich, dass, wenn das Wort GOTTES davon spricht, dass Joseph Maria nicht erkannte, bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte es darum geht, dass er keine sexuelle Beziehung mit ihr hatte, BIS sie JESUS zur Welt brachte. Daraus folgt, dass er sie NACH der Geburt von JESUS „erkannte“, eine solche Beziehung mit ihr hatte. Maria war in der Tat eine Jungfrau bei der Geburt JESU. Die Geburt JESU war eine Jungfrauengeburt, die einzige überhaupt. Aber das Wort macht es deutlich, dass Joseph danach Maria erkannte, d.h. er hatte eine sexuelle Beziehung zu ihr. Deshalb blieb Maria auch keine Jungfrau ihr Leben lang. Ist das etwa ungewöhnlich? Die Antwort ist NEIN! Joseph und Maria waren ein verheiratetes Paar und gemäß des Wortes GOTTES ist Sex ein Teil der Ehe (1. Korinther 7, 1-5). Das Gegenteil wäre ungewöhnlich, nämlich wenn Maria, trotz der Tatsache mit einem Mann verheiratet zu sein, ihr Leben lang Jungfrau geblieben wäre, so wie es einige Konfessionen lehren.

Abgesehen davon gibt es noch mehrere Beweise gegen die Lehre der Tradition, dass Maria für immer Jungfrau geblieben ist. So sehen wir, wenn wir Matthäus 1, 25 lesen, dass JESUS als der ERSTGEBORENE Sohn Marias genannt wird. Wenn man der Erstgeborene ist, beinhaltet das, dass man weitere Geschwister hat, unter denen man der Erstgeborene ist. Haben Deine Eltern keine weiteren Kinder, dann bist Du das "einzige Kind" und nicht das "Erstgeborene". Isaak war zum Beispiel der einzige Sohn von Abraham und Sarah. Als GOTT Abraham sagte, er solle Isaak opfern, sagte Er ihm:

1. Mose 22:2
Und er sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Morija und bringe ihn dort zum Brandopfer dar auf einem der Berge, den ich dir nennen werde.

Isaak wird als einziger Sohn von Abraham genannt. Stell Dir vor, GOTT würde stattdessen sagen “nimm Deinen erstgeborenen Sohn”. Das wäre nicht richtig, da es bei einem Erstgeborenen in der Familie immer heißt, dass ein oder mehrere Kinder nach ihm geboren sind.

Nun zurück zu JESUS, er war der Erstgeborene, das erste Kind Marias. Deshalb hatte Maria weitere Kinder aus ihrer Ehe mit Joseph nach Jesu Geburt. Die Bibel sagt uns sogar die Namen dieser Kinder. In Matthäus 13, 54-55 lesen wir:

Und als er [Jesus] in seine Vaterstadt kam, lehrte er sie in ihrer Synagoge, so dass sie staunten und sprachen: Woher hat dieser solche Weisheit und solche Wunderkräfte? Ist dieser nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und seine Brüder [heißen] Jakobus und Joses und Simon und Judas? Und sind nicht seine Schwestern alle bei uns? …

Das Wort Gottes nennt 4 Halbbrüder von Jesus und sagt uns auch, dass es mehrfache Halbschwestern gab. Auch Matthäus 12, 47 macht deutlich, dass Jesus Geschwister hatte:

Matthäus 12:47
Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden!

Mit dem Ziel, das oben genannte weg zu diskutieren und die Glaubenslehre zu verfolgen, dass Maria für immer Jungfrau geblieben ist, haben einige Konfessionen die Theorie aufgestellt, dass die in Matthäus genannten Kinder die Kinder aus einer früheren Ehe von Joseph sind. Das ist natürlich nichts weiter als eine reine Annahme, die über die Schrift hinaus geht. Sollte Joseph jemals Kinder, und noch so viele, aus einer früheren Ehe mitgebracht haben, warum berichtet die Schrift nicht darüber? Wo waren diese Kinder, als er mit Maria nach Bethlehem ging? Wo waren sie, als er mit Jesus und Maria nach Ägypten ging? Die Antwort ist einfach nirgendwo. Das sind keine Kinder aus einer anderen Ehe, sondern seine Kinder aus seiner Ehe mit Maria. Und nochmals: es ist nichts Falsches daran! Er war mit einer Frau verheiratet und nachdem Jesus geboren war, gründete er eine Familie mit ihr! Was ist falsch daran?

Um es zusammen zu fassen: die Glaubenslehre, nach der Maria für immer eine Jungfrau geblieben ist, wird aus dem Wort GOTTES nicht bestätigt. Maria war bei der Geburt JESU in der Tat Jungfrau, sie blieb jedoch keine Jungfrau ihr Leben lang. Sie und Joseph heirateten und er “erkannte” sie nach der Geburt JESU und sie gebar ihm Kinder. Ist irgendetwas falsch daran? NEIN. Das ist alles ganz natürlich. GOTT hat Sex und Kinder bekommen für die Ehe geschaffen. Das ist Sein Plan. Im Gegensatz dazu wäre eine Maria, die für immer Jungfrau bleiben würde, und doch mit einem Mann verheiratet war, komplett unnatürlich. Desweiteren haben wir aufgezeigt, dass, entgegen der Tradition, die sehr lautstark die Glaubenslehre betont, die besagt, dass Maria für immer eine Jungfrau geblieben ist, das Wort GOTTES diese Lehre nicht kennt. Stattdessen ist die Maria des Neuen Testamentes eine gottesfürchtige Frau, die unseren HERRN JESUS CHRISTUS geboren hat (die einzige Jungfrauengeburt) und nach und nach eine Familie mit Joseph, ihrem Mann gegründet hat.

Maranatha
Roland

Quelle
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Irrlehre - Unbefleckte Empfängnis
« Antwort #6 am: 22 April 2017, 19:04:46 »
Die katholische Kirche hat keine Mühe gescheut, im Zusammenhang mit der Marienverehrung. Auch die „Mutter von Maria“, die angeblich Anna hieß und mit einem Joachim verheiratet war, wurde noch für den Götzenkult verwendet. Hintergrund: Damit Maria „Mutter Gottes“ werden könnte müsste sie ohne Sünde geboren werden, daher das Dogma der „Unbefleckte Empfängnis“.

Zitat
Die unbefleckte Empfängnis (lateinisch immaculata conceptio) ist ein Dogma der Glaubenslehre der römisch-katholischen Kirche, nach dem die Gottesmutter Maria vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde. Damit habe Gott Maria vom ersten Augenblick ihres Lebens an vor der Sünde bewahrt, weil sie die Mutter Gottes werden sollte.

Diese Lehre ist von jener der Jungfrauengeburt zu unterscheiden. Sie bezieht sich nicht auf die Empfängnis Jesu, sondern auf die seiner Mutter Maria, die auf natürliche Weise von ihren Eltern Anna und Joachim gezeugt, empfangen und geboren wurde, dabei aber von der Erbsünde frei („ohne Makel“) blieb. Immaculata (lat. für die Unbefleckte) ist einer der Marientitel der katholischen Kirche für Maria, die Mutter Jesu.

Offline Mikki

  • Benutzer
  • Beiträge: 52
  • Offenbarung 1, 4-6
Re: Ich war katholisch
« Antwort #7 am: 22 April 2017, 23:40:37 »
Vielen Dank für die so ausführliche Erläuterung!

Offline Jose

  • Benutzer
  • Beiträge: 1709
Katechismus der Römisch-katholischen Kirche
« Antwort #8 am: 23 April 2017, 12:27:55 »
In der Römisch-katholischen Kirche werden ganz selbstverständlich Lehren der Bibel mit kirchlichen Überlieferungen und Beschlüsse in den Konzilen zusammengelegt. Es muss das Anliegen aller biblisch gläubigen Menschen sein, auf diese Irreführung hinzuweisen.

Wer es prüfen möchte, kann es z.B. im KATECHISMUS DER KATHOLISCHEN KIRCHE lesen. Darin finden sich genug Irrlehren, die zeigen, dass die Einheit zwischen Protestanten und Katholiken niemals sein kann.

Dort heißt es zu Maria:
Zitat
491 Im Laufe der Jahrhunderte wurde sich die Kirche bewußt, daß Maria, von Gott ,,mit Gnade erfüllt" (Lk 1,28), schon bei ihrer Empfängnis erlöst worden ist. Das bekennt das Dogma von der unbefleckten Empfängnis, das 1854 von Papst Pius IX. verkündigt wurde: daß die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch die einzigartige Gnade und Bevorzugung des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechtes, von jeglichem Makel der Urschuld unversehrt bewahrt wurde"(DS 2803).


501 Jesus ist der einzige Sohn Marias. Die geistige Mutterschaft Marias aber [Vgl. Joh 19,26-27; Offb 12,17.] erstreckt sich auf alle Menschen, die zu retten Jesus gekommen ist: ,,Sie gebar einen Sohn, den Gott zum ,Erstgeborenen unter vielen Brüdern‘ (Röm 8,29) gesetzt hat, den Gläubigen nämlich, bei deren Geburt und Erziehung sie in mütterlicher Liebe mitwirkt" (LG 63).


509 Maria ist wahrhaft „Mutter Gottes", denn sie ist die Mutter des menschgewordenen ewigen Sohnes Gottes, der selbst Gott ist.

510 Maria „ist Jungfrau geblieben, als sie ihren Sohn empfing, Jungfrau, als sie ihn gebar, Jungfrau, als sie ihn trug, Jungfrau, als sie an ihrer Brust nährte. Allzeit Jungfrau" (Augustinus, serm. 186,1). Mit ihrem ganzen Wesen ist sie „die Magd des Herrn" (Lk 1,38).

Quelle
Hier sehen wir, wie biblische Lehre mit Dogmen vermischt wird und somit zur Unwahrheit wird. Wenn jemand aber die Bibel mit aufmerksamen und gläubigem Herzen liest, wird erkennen, dass die katholische Lehre über Maria nicht stimmt. Es wurden bereits einige Bibelstellen erwähnt, die z.T. nachfolgend wiederholt werden.

"Josef aber, vom Schlaf erwacht, tat, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich; und er erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn geboren hatte; und er nannte seinen Namen Jesus." Mt 1,24-25

"Und er kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, so dass sie sehr erstaunten und sprachen: Woher hat er diese Weisheit und die Wunderwerke? Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher hat er nun dies alles?" Mt 13,54-56

"Diese alle verharrten einmütig im Gebet mit <einigen> Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern." Apg 1,14


Und was absolut unbiblisch ist, sind die Lehren über „MUTTER CHRISTI, MUTTER DER KIRCHE“.
Zitat
963 Von der Stellung der Jungfrau Maria im Mysterium Christi und des Heiligen Geistes war bereits die Rede. Nun ist ihr Platz im Mysterium der Kirche zu betrachten. „Die Jungfrau Maria ... wird als wahre Mutter Gottes und des Erlösers anerkannt und geehrt ... ‚Sie ist ausdrücklich Mutter der Glieder [Christi], ... weil sie in Liebe mitgewirkt hat, daß die Gläubigen in der Kirche geboren werden, die jenes Hauptes Glieder sind‘ (Augustinus, virg. 6)" (LG 53). „Maria, Mutter Christi, Mutter der Kirche" (Paul VI., Ansprache vom 21. November 1964).


966 „Schließlich wurde die unbefleckte Jungfrau, von jedem Makel der Erbsünde unversehrt bewahrt, nach Vollendung des irdischen Lebenslaufs mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen und als Königin des Alls vom Herrn erhöht, um vollkommener ihrem Sohn gleichgestaltet zu sein, dem Herrn der Herren und dem Sieger über Sünde und Tod" (LG 59) [Vgl. die Verkündigung des Dogmas der Aufnahme der seligen Jungfrau Maria durch Papst Pius XII. im Jahre 1950: DS 3903.]. Die Aufnahme der heiligen Jungfrau ist eine einzigartige Teilhabe an der Auferstehung ihres Sohnes und eine Vorwegnahme der Auferstehung der anderen Christen.


969 „Diese Mutterschaft Marias in der Gnadenökonomie dauert unaufhörlich fort, von der Zustimmung an, die sie bei der Verkündigung gläubig gewährte und an der sie unter dem Kreuz ohne Zögern festhielt, bis zur immerwährenden Vollendung aller Auserwählten. Denn nach ihrer Aufnahme in die Himmel hat sie diese heilbringende Aufgabe nicht niedergelegt, sondern fährt durch ihre vielfältige Fürbitte fort, uns die Gaben des ewigen Heils zu verschaffen ... Deshalb wird die selige Jungfrau in der Kirche unter den Titeln der Fürsprecherin, der Helferin, des Beistandes und der Mittlerin angerufen" (LG 62).

Quelle

Nirgendwo in der Bibel wird Maria als Fürsprecherin und Mittlerin gelehrt. "Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus" 1.Tim 2,5.

Wir dürfen dem Wort Gottes nichts hinzufügen. Judas, einer der Brüder Jesu, Sohn Marias und Josefs, hat geschrieben: "Geliebte, da ich allen Fleiß anwandte, euch über unser gemeinsames Heil zu schreiben, war ich genötigt, euch zu schreiben und zu ermahnen, für den ein für alle Mal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen" Jud 3.

Die Römisch-katholische Kirche hält sich nicht an Gottes Wort. Darauf muss mit Nachdruck hingewiesen werden.