Autor Thema: Mann und Frau  (Gelesen 1553 mal)

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Offline Jose

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Mann und Frau
« am: 09 Juni 2015, 10:08:54 »
Titel geändert von „Transgender“ zu „Mann und Frau“

Als ich mich mit den Abschlussaussagen zu dem Kirchentag 2015 beschäftigt habe, siehe hier den Beitrag: Der Kirchentag und die Homosexualität, da las ich auch einen Auszug aus den Stuttgarter-Nachrichten

Homosexualität und Kirche - immer noch ein Randthema?

Dass andere Orientierungen und Lebensweisen in vielen Kirchengemeinden noch immer auf Vorbehalte stoßen, erlebt auch Tim Brügmann. Er leitet die „Queerubim“, den ersten überregionalen Chor von lesbischen, schwulen, bi-, trans- und heterosexuellen Christen. Bisher gebe es nur eine Handvoll Einladungen jährlich, in einem Gottesdienst zu singen, sagt Brügmann, der bis vor zehn Jahren eine Frau war. Manche Pfarrer scheuten sich vor Diskussionen.

Möglicherweise fänden deshalb auch die Kirchentagsveranstaltungen, die sich mit diesen Fragen befassen, eher am Rand in Fellbach und Wangen statt und nicht mittendrin, im Neckarpark oder in der Innenstadt, mutmaßt ein Teilnehmer.

Für die Kirchentagsleitung selbst ist es allerdings kein Randthema. Kirchentagspräsident Andreas Barner ruft wie schon bei der Gedenkveranstaltung am Mittwoch auch im Abschlussgottesdienst am Sonntag zu Offenheit und Respekt auf: „Gegen Liebe können wir Christen uns nicht stellen.“

Quelle: Stuttgarter-Nachrichten

Im oberen Auszug aus den Stuttgarter-Nachrichten ist auch von Tim Brügmann die Rede. Auf sonntagsblatt-bayen.de ist unter: „Aus Angela wurde Tim“ zu lesen:

Zitat
Ein Pfarrer in Neufahrn (Niederbayern) will eine Frau werden. Er will so leben, wie er ist, und sich nicht mehr verstellen müssen (das Sonntagsblatt berichtete). Diesen Traum hat Tim Brügmann aus Nürnberg bereits wahr gemacht. Vor sieben Jahren hieß er noch Angela.

Erschrocken bin ich über dieses Geständnis:
Zitat
Tim, der streng religiös aufgewachsen ist, bekommt es in der Zeit des Übergangs aber auch mit der Angst zu tun, »dass Gott mich aus seinem Himmel rausschmeißt«. Doch Gott habe sozusagen mit ihm gesprochen und ihm gesagt, dass es für ihn egal sei, ob er Angela oder Tim ist. »Das hat mir den Mut gegeben, weiterzumachen, und ich hab mich getraut.«

Hatte sich da noch das Gewissen gerührt? Hatte Gott noch zu dem Herzen geredet? Aber im Himmel war Angela noch nicht und ob sie ein Gotteskind gewesen war? Ich kann es mir nicht vorstellen.

Homosexualität, Transsexualität, alles soll von Christen toleriert werden und im Grunde von Jesus Christus und Gott selber. Was sagt Gottes Wort eindeutig hierzu? Gott, der Schöpfer, der uns als Mann und Frau geschaffen hat, sollte Er nicht mit einem jeden von uns einen herrlichen Plan haben?

Wenn ich die Begriffserklärung zu Transgender lese, so wünsche ich diesen Menschen, dass sie Buße tun und sich dem Schöpfer zuwenden, der in Jesus Christus sie zu neuen Kreaturen macht.

Zitat
Der Begriff „Transgender“ ist eine Bezeichnung für Menschen, die sich mit der Geschlechterrolle, die ihnen bei der Geburt aufgrund der äußeren Geschlechtsmerkmale zugewiesen wurde, nur unzureichend oder gar nicht identifizieren. Transgender ist auch eine Selbstbezeichnung jener Menschen, die sich mit ihren primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen nicht oder nicht vollständig identifizieren können. Personen der Richtung Mann-zu-Frau werden als Transfrau, Personen der Richtung Frau-zu-Mann als Transmann bezeichnet. Manche Transgender lehnen jede Form einer Geschlechtszuweisung oder Geschlechtskategorisierung generell ab, andere bezeichnen sich ausschließlich als Person des identifizierten Geschlechts (Mann/Frau).

Quelle: Wikipedia

Das Fleisch vergeht, aber wer aus dem Geist geboren ist, der bleibt in Ewigkeit.

Gottes Segen und Bewahrung wünsche ich allen,
José
« Letzte Änderung: 12 Juni 2015, 15:25:17 von Jose »

Offline Jose

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Evolution im Kreuzverhör
« Antwort #1 am: 12 Juni 2015, 22:42:33 »
Im ersten Buch der Bibel steht geschrieben: "Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie" 1.Mose 1,27 (Elb. 1985, 1992). Gott schuf den Menschen, aber nicht einen Menschen, auch wenn es zunächst nur Adam war, sondern Gott schuf Adam und Eva, also einen männlichen und einen weiblichen Menschen.

Hierbei ging es Gott zwar auch um die Fortpflanzung, denn wir lesen: "Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde" (1.Mose 1,28). Aber es ging Gott, dem Schöpfer, nicht nur um die Vermehrung der Schöpfung, denn wir lesen in der detaillierten Schilderung in Kapitel 2: "Und Gott, der HERR, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht" 1.Mose 2,18. Hier erkennen wir, dass es Gott um mehr ging, als lediglich die Fortpflanzung, da ER erkannte, dass der Mensch keine Hilfe hatte, die ihm entsprach. Für den Mann ist die Frau die Hilfe die ihm entspricht, und für die Frau ist es der Mann, die ihr entspricht, denn Gott hat sie, Mann und Frau, füreinander geschaffen.

Zuerst war aber Adam da. Dann hat Gott aus einer Rippe vom Adam die Eva erschaffen. Das zu glauben erscheint vielen zu märchenhaft. Da freut es mich besonders, wenn auch von den „Weisen dieser Welt“ solche es glauben und dazu stehen, wie z.B. A.E. Wilder Smith.


Nachfolgend aus dem Buch:
Evolution im Kreuzverhör (Auszüge aus Seite 22 und 23).

Wie dachten die frühen Christen vom Ursprung des Lebens?
Nun, unzweifelhaft glaubten sie, daß Adam und Eva Personen waren und daß Eva vegetativ aus Adams Seite genommen wurde. Dieser Glaube ist der Vorstellung einer kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung vom Tier zum Menschen durch sexuelle Prozesse diametral entgegengesetzt. Schließlich ist die biblische Anschauung, wonach ein Mann eine Frau vegetativ »gebiert«, nichts, woran sich ein Anhänger der Evolution begeistern könnte. Adams Rippe ist bei den Biologen nie populär gewesen!

Nehmen Sie diesen Teil der Genesis ernst und halten Sie ihn für historisch glaubwürdig?
Ich nehme ihn in der Tat sehr ernst. Ich glaube, daß modernes Kloning sehr eng mit dieser Vorstellung verknüpft sein könnte. Eva war keine Neuschöpfung, sie war sicherlich von derselben Art wie Adam, und sie war vollkommen. Die Vorstellung, daß sie vegetativ aus Adams Seite hervorging, wird von der übrigen Offenbarung des Alten wie auch des Neuen Testaments mehrfach bekräftigt.

Hat Adam nicht hinterher eine Rippe vermißt?
Natürlich hat er eine Rippe vermißt! Die Schrift sagt, daß die Stelle mit Fleisch geschlossen wurde. Aber ich glaube nicht, daß die vielen Söhne und Töchter Adams und Evas eine Rippe vermißten; denn Adams Verlust war nicht genetischer, sondern chirurgischer, somatischer Art! Wenn mir ein Bein amputiert wird, dann werden die nach der Amputation gezeugten Kinder trotzdem noch zwei Beine besitzen, nicht eins! Ich glaube, da gibt es keine Schwierigkeiten. Ich habe auf alle Fälle die normale Anzahl Rippen.

Warum eine Rippe?
Aus wissenschaftlicher Sicht bestehen Rippengewebe und die Zellen des Knochenmarks aus relativ undifferenzierten Zellen. Für einen erfolgreichen Klon im Tierbereich braucht man eine möglichst undifferenzierte embryonale Zelle. So könnte man dafür z.B. kein rotes Blutkörperchen nehmen, denn es verfügt nur über degenerierte genetische Information. Eine aus der Rippe stammende Knochenmarkszelle würde sich jedoch für Klonzwecke besser eignen. Um eine Frau aus einem Mann durch vegetative Prozesse zu erhalten (nicht einen Mann aus einer Frau), müßte man nur im XY- Chromosomenpaar das Y-Chromosom zerstören. Dann würde sich das X-Chromosom automatisch verdoppeln und zur XX-Paarung führen, die für das weibliche Genom kennzeichnend ist. Hier würde es sich nicht um eine Neuschöpfung handeln, sondern um die Entstehung einer vollkommenen Frau aus einem vollkommenen Mann ohne neuen Schöpfungsakt. Theoretisch ist das ganz einfach.

Quelle: A.E. Wilder Smith - Evolution im Kreuzverhör

Offline Jose

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Der Abstieg in Extreme
« Antwort #2 am: 13 Juni 2015, 12:10:25 »
Wenn ich an die aktuelle Diskussion denke: Deutschland: "Zeit für die Ehe für alle ist gekommen", dann kann ich nur sagen:  Armes Deutschland. Wie hoch ist doch die Verantwortung der Regierenden. Mögen die, die es ernst mit Christus meinen und in Regierungs- und politischer Verantwortung stehen, gestärkt werden, am Wort Gottes festzuhalten.

Zurzeit lese ich das Buch „die neue TOLERANZ“ von Josh McDowell und Bob Hostetler aus dem dem CLV Verlag. Darin werden viele Beispiele geschildert über die unbiblischen und antichristlichen Entwicklungen hinsichtlich Geschlecht, Ehe und Familie. Nachfolgend Auszüge aus Seite 62 und 63.

Der Abstieg in Extreme

Ein 17-jähriges kanadisches Mädchen namens Onis Cartier entschied sich eines Tages, mit ihrem Hund eine Straße der Innenstadt in Ottawa entlang zu spazieren. Ihr Ehemann Cory begleitete sie. Nichts Ungewöhnliches also - abgesehen davon, dass sie von der Taille aufwärts unbekleidet war. Nachdem sie beinahe eine Reihe von Verkehrsunfällen veranlasst hatte, erklärte Onis, sie wolle nicht die Entscheidung des Stadtrats abwarten bezüglich der Frage, ob sich Frauen in der Öffentlichkeit »oben ohne« zeigen dürften.
»Ich entschied mich dazu, weil ich endlich die Nase voll hatte«, sagte Onis. »Ich zeige bloß allen anderen Frauen, dass es geht. Warum also machen sie es nicht auch?«
Und sie hat Recht - zumindest vor dem Gesetz. Infolge einer Verordnung des Berufungsgerichts von Ontario ist es seit Dezember 1996 für Frauen legal, sich in der Öffentlichkeit »oben ohne« zu zeigen. Das noch nicht entschiedene Votum des Stadtrats, das Onis zitierte, betraf das Recht einer Frau, »in städtischen Schwimmbädern und an öffentlichen Stränden mit nacktem Oberkörper« herumzulaufen. Die frühere Verordnung des Berufungsgerichts erging infolge einer Unsittlichkeitsklage gegen eine andere kanadische Frau, Gwen Jacobs. Ihr war eine Geldstrafe dafür auferlegt worden, dass sie im Juli 1991 einen »Oben-ohne«-Spaziergang gemacht hatte. Das Berufungsgericht stellte ihre Überzeugung auf den Kopf.

Undenkbar? Vielleicht gestern, aber nicht heute. Es ist einfach eine weitere Folge der neuen Toleranz. Wenn alle Glaubensauffassungen, Verhaltensweisen, Lebensweisen und Wahrheitsansprüche als gleichwertig toleriert werden müssen, dann muss selbst unerhörten und extremsten Ansprüchen dieselbe Behandlung wie allen anderen garantiert werden. Dieser Abstieg in Extreme wird in der jüngsten Stellungnahme der Abteilung Utah der US-amerikanischen Nationalen Frauenorganisation lebhaft veranschaulicht, die Polygamie als eine Lösung für das Problem berufstätiger Mütter vorschlägt.
»Es erscheint als eine ziemlich gute Lösung für berufstätige Frau-en, die ihre Karrieren fortsetzen möchten und jemanden zu Hause haben, dem sie ihre Kinder anvertrauen können. Es löst das Problem der Kindertagesstätten«, sagte Lucy Mallon, Vizepräsidentin der Frauenorganisation. Ellen George, Bezirksleiterin derselben Organisation, fügte hinzu: »Dies ist kein aufdringliches Eintreten für Polygamie, aber vielleicht kann es bei Manchen funktionieren und vielleicht kann es die Kindererziehung für solche erleichtern, die Karriere und Mutterschaft unter einen Hut bringen wollen.«

Alan Keynes, ehemaliger Uno-Botschafter, meinte zur Stellungnahme der Frauenorganisation zur Polygamie: »Ich wusste, dass dies geschehen würde ... Wenn [wir] den liberalen Standpunkt zur Homosexuellen-Ehe akzeptieren ... dann gibt es kein Argument, keine Gründe, gegen Polygamie einzutreten. [Wir] haben die Zügel aus der Hand gegeben ... Wir erleben es hier in unserer Zeit.«

Wir erleben es tatsächlich. Denken wir an den Fall der zwei Jungen im Alter von fünf und acht Jahren, die unter einem schmutzigen Kampf um das Sorgerecht zu leiden hatten. Als ihre Mutter, eine Christin, gerade im Scheidungsprozess stand, erklärte ihr Exmann seinen Wunsch, sich einer »Geschlechtsumwandlung« zu unterziehen. Mit anderen Worten: Er wollte sich einem operativen Eingriff unterziehen, sodass er eine »Frau« würde und mit einer anderen Frau als praktizierende »Lesben« zusammenleben könnte. Zudem versuchte er, das Sorgerecht für die Jungen zu bekommen. Als um das Sorgerecht verhandelt wurde, hatte sich der Vater bereits der Operation unterzogen und lebte in einer Beziehung mit einem anderen Mann, der dieselbe Operation an sich hatte vornehmen lassen, sowie zu einem dritten Mann, der »sich nur wie eine Frau kleidete« (die Dreierbeziehung war jedoch nicht von Dauer und der Vater heiratete später seinen »lesbischen« Partner).

Die Stiftung »Alliance Defense« hörte von diesem Fall und kam der Mutter zu Hilfe. Die Organisation konnte verhindern, dass der Vater und seine »Lebenspartner« das Sorgerecht über die Jungen bekamen. Als dann jedoch der Fall vors staatliche Berufungsgericht kam,  revidierte dieses die Entscheidung des untergeordneten Gerichts und erließ ein Urteil zugunsten des Vaters!

Quelle: die neue TOLERANZ von Josh McDowel und Bob Hostetler (CLV Verlag)