Autor Thema: Er steht oder fällt dem eigenen Herrn (Römer 14,4a)  (Gelesen 1110 mal)

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Offline Jose

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Er steht oder fällt dem eigenen Herrn (Römer 14,4a)
« am: 17 April 2015, 21:37:24 »
Im Römerbrief lesen wir das Wort: "Wer bist du, der du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fällt dem eigenen Herrn" Röm 14,4a.

Als ich heute das Wort aufschlug stellte ich fest, dass es zur Weisung gehört: Gegenseitige Verantwortung der im Glauben Starken und Schwachen. Gleich am Anfang lesen wir: "Den Schwachen im Glauben aber nehmt auf, [doch] nicht zur Entscheidung zweifelhafter Fragen!" Röm 14,1. Als Beispiel wird dann genannt: "Einer glaubt, er dürfe alles essen; der Schwache aber isst Gemüse" Röm 14,2. Es geht hier also nicht um Sünde oder um Irrlehren und auch nicht darum, sich wieder beschneiden zu lassen oder das Gesetz halten zu wollen.

Das Thema habe ich zwar unter „Schwierige Bibelstellen“ eingestellt, aber eigentlich ist es für mich kein schwieriges Thema. Es wird aber dann schwierig, wenn es falsch verstanden wird, als ob wir nicht Irrlehren aufdecken dürften und Irrlehrer beim Namen nennen.

Heutzutage scheint es mir aber oft so, dass wenn jemand gegen die Ökumene redet und sonstige Vermischungen und Irrlehren, der wird so behandelt, als habe er (oder sie) Unrecht getan. So haben etwa 70 Pastoren am 4. Februar auf den Stufen des Bremer Doms gegen Olaf Latzel protestiert unter dem Motto „Bremen ist bunt – wir lieben Vielfalt“. Es sind leider viele gegen die Wahrheit, das ist der breite Weg.

Aber Olaf Latzel hat Recht, in dem was ich von ihm gelesen und gehört habe. Da gilt es für die 70 Pastoren und sicherlich noch viele mehr, Buße zu tun. Es würde auch hier nicht gelten, wenn jemand meinen würde »Sie stehen oder fallen dem eigenen Herrn«.