Autor Thema: House of One  (Gelesen 917 mal)

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Offline Jose

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House of One
« am: 27 Februar 2015, 22:53:25 »
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Drei Religionen unter einem Dach

In Berlin entsteht etwas weltweit Einmaliges: Juden, Christen und Muslime wollen hier ein Haus errichten, unter dessen Dach eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee vereint sind. In ihrer Mitte verbindet sie ein zentraler Raum der Begegnung. Ein Haus des Gebets und des Austauschs über die Religionen - offen für alle.

Bei »The House of One«, um welchen EINEN soll es da gehen: Um den wahren GOTT oder der Gott dieser Welt? Es soll für Juden, Christen und Muslime gelten. Siehe Werbevideo: hier, aber das „Haus“ steht für Ökumene und nicht für ein Streben nach Gottes Willen, auch wenn es im Werbevideo heißt, dass im „Haus of One“ »Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung« Zuhause sein werden.


Bei Radio Bremen ist in einer Morgenandacht zu lesen:
Auf ein Wort
House of One
Von Jeannette Querfurth

Vor ein paar Tagen entdeckte ich auf einer Facebook-Seite ein Foto: In einem sonnendurchfluteten Café irgendwo in einem südlichen Land sitzen ein jüdischer Rabbi, ein katholischer Priester und ein muslimischer Imam gemeinsam an einem Tisch. Sie trinken Tee und plaudern. Im Türrahmen daneben lehnt noch ein buddhistischer Mönch im orangenen Gewand. Auch er gehört zu der entspannten Gruppe. Ein Bild des Friedens und der Gemeinschaft. Eine schöne Vision, dieses entspannte und friedliche Miteinander der verschiedenen Religionen. Im Moment ist das wohl eher eine Utopie, nach der sich viele Menschen sehnen, aber an die viele nicht mehr glauben. Frieden und Verständigung zwischen Menschen und Religionen. Leben und Leben lassen. Keine Angst vor den anderen.

Weiterlesen…

Es ist dann auch zu lesen: »Das „House of One“ soll ein Haus des Gebets und des Gesprächs sein – offen für alle Menschen. Ich höre so oft die Angst, dass sich Religionen dabei vermischen könnten und nicht mehr erkennbar sein würden. Aber davon kann keine Rede sein. Es wird nichts gemischt.«

Aber ist es so, wird da nichts gemischt? Oder ist es etwa schon vermischt? Für Christen ist Jesus der verheißene Messias, ja GOTT selbst. Für die Juden ist der Messias noch nicht gekommen und Jesus haben sie ans Kreuz genagelt. Für Muslime war Jesus ein Muslim und sie lehnen Seine Gottheit ab.

Bei dem „House of One“ kann es sich nicht um ein Haus für den einen und wahren Gott handeln. Es kann keine Einheit geben, wenn die Bibel nicht die Grundlage des Glaubens ist.
« Letzte Änderung: 01 März 2015, 13:41:40 von Jose »

Offline Jose

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“House of One” des Papstes
« Antwort #1 am: 04 November 2016, 21:13:29 »
Wenn ich es richtig mitbekommen habe, konnte das Projekt „House of One“ – Drei Religionen unter einem Dach - aus finanziellen Gründen nicht weitergeführt werden. Darüber kann man nur froh und dankbar sein.

Dass der Papst Franziskus aber ähnliche Töne einschlägt und behauptet, dass alle Menschen, ob sie nun an Buddha, Allah oder sonst einen Gott glauben, auch Gotteskinder sind, sollte Protestanten und Katholiken, denen der Glaube noch etwas bedeutet -, zu denken geben. Es geht am Ende der Zeit um eine antichristliche Weltkirche, die nichts mit der Gemeinde Jesu zu tun hat.

Das Video des Papstes: hier, mit der Botschaft am Ende: Alle sind Kinder Gottes.

Die Botschaft des Papstes sollte allen, die sich noch mit der katholischen Kirche arrangieren oder den ökumenischen Dialog suchen, deutlich machen, wohin die Römische-katholische Kirche will: Alle Religionen unter sich vereinen.

Lasst uns wachsam sein und uns absondern von allen Götzendienst und Vermischung.