Autor Thema: Gerechte Verdammung  (Gelesen 576 mal)

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Offline Jose

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Gerechte Verdammung
« am: 16 August 2014, 11:04:58 »
Liebe Leser, - besonders die welche meinen, dass wer einmal zum Glauben gekommen ist nicht mehr verloren kann. Die unteren Gedanken und Bibelstellen haben mir erneut gezeigt, dass es ein Selbstbetrug ist, wenn jemand denkt, dass ein Christ nicht Abfallen und verloren gehen kann.

In Römer 8 steht geschrieben: "So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind" Röm 8,1a, aber am Ende der Bibelstelle steht geschrieben, dass diese Zusage denen gilt, "die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist" Röm 8,1b. Das bleibt die Entscheidung der einzelnen und hier sind wir zum Gehorsam aufgerufen.

In Kapitel 6 lesen wir: "Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde?" Röm 6,1, und manche mögen so denken, dass die Gnade alles zudeckt und uns alles vergeben wird. Aber dann würden wir uns doch denen gleich stellen, über die im 3. Kapitel steht: "Müsste man dann nicht so [reden], wie wir verleumdet werden und wie etliche behaupten, dass wir sagen: »Lasst uns Böses tun, damit Gutes daraus komme«?" Nein, so dürfen wir nicht gesinnt sein, ansonsten trifft auch uns das Urteil welches am Ende der Bibelstelle steht: "Ihre Verurteilung ist gerecht!" Röm 3,8.

Wenn Gotteskinder wieder die Sünde zu lieben beginnen und sich nicht zur Buße leiten lassen, begeben sie sich in sehr große Gefahr, geistlich abzustumpfen und letztlich aus der Gnade zu fallen und von Christus abgetrennt zu werden. Sie sind dann nicht mehr in Christus. Denen gilt die Verheißung dann auch nicht mehr, dass es für sie keine Verdammnis gilt.

Wir gut wäre es doch, wenn alle, welche behaupten, dass ein Gläubiger nicht mehr verloren gehen kann, doch die Bibel als Ganzes lesen und ernst nehmen würden und nicht einzelne Aussagen überinterpretieren. Es geht darum, dass niemand zur Unachtsamkeit und Oberflächigkeit im Glauben verführt wird.

Mit freundlichen Grüßen,
José