Autor Thema: Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info  (Gelesen 2758 mal)

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Offline Jose

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Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info
« am: 16 Juni 2014, 18:48:42 »
Vor einigen Tagen bin ich auf die Internetseite "was-CHRISTEN-glauben.info" gestoßen. Dort fand ich einige gute Beiträge, aber, besonders nach dem Hinweis von Astrid, auch deutliche Hinweise, dass dort leider die wesentlichen Fundamente des christlichen Glaubens fehlen.

Astrid hat geschrieben:
 
Zitat von: inchristus
Die Leute dort, von denen ich dir berichtete, haben nicht den Heiligen Geist. Denn der Heilige Geist verherrlicht unseren HERRN Jesus Christus!!! Und genau das machen sie nicht. Im Gegenteil, das wollen sie gar nicht hören. Wie ich schrieb: 'Als ich ihnen ein Traktat "Wir brauchen Jesus" zeigte, hat sich bei einer, die eine führende Rolle einnahm, das Gesicht verzogen. Christen, die Jesus verkündigen, lehnt sie ab.'

Sie sind also nicht echt. Und wer von ihnen es wäre, der würde den Irrtum dort auch erkennen und rausgehen.

Hier scheue ich mich nicht, auszusagen, dass sie den Heiligen Geist nicht haben. Noch einmal: Der Heilige Geist verherrlicht Jesus Christus, macht IHN groß! Sie lehnen wahre Christen, die eben NUR von Jesus Christus reden, ab. Sie nennen sich zwar Christen, sie sind es aber nicht. Pseudochristen! Und gefährlich, weil sie Suchende verführen!

Nachdem, was ich auch sonst gelesen habe, ist die Richtung als verkehrt und ökumenisch zu sehen. Was sie für ein Gottesbild haben, hat sich mir nicht erschlossen, aber über Jesus,  der stellvertretend für uns am Kreuz starb und uns mit Seinem teuren Blut erlöst hat, haben sie dort leider ganz offensichtlich nicht die richtige Erkenntnis.

Mit freundlichen Grüßen,
José

Offline Roland

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Re: Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info
« Antwort #1 am: 16 Juni 2014, 20:54:45 »
Hallo José,

Zitat
der stellvertretend für uns am Kreuz starb und uns mit Seinem teuren Blut erlöst hat, haben sie dort leider ganz offensichtlich nicht die richtige Erkenntnis.
Dann ist das ein falsches Evangelium. Genau so gut könnte ich sagen: Wenn Nietzsche schrieb, dass Gott tot sei, hat er dort leider ganz offensichtlich nicht die richtige Erkenntnis. Aber sonst war alles ok und er war bestimmt auch ein ganz netter Kerl.

Mit traurigen Grüßen

Roland

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Offline Jose

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Re: Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info
« Antwort #2 am: 16 Juni 2014, 21:24:55 »
Hallo Roland.
Ganz offensichtlich glauben sie an ein falsches Evangelium und ich bezweifle, dass sie so gerettet sind. Denn wenn das Fundament nicht stimmt, stürzt am Ende doch alles ein.

Mit brüderlichem Gruß,
José

Offline Roland

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Re: Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info
« Antwort #3 am: 16 Juni 2014, 23:27:43 »
Hallo José,

besten Dank für die Klarstellung.

Vielleicht wäre es gut, gemeinsam im Forum den Unterschied zwischen einem falschen Evangelium und mangelhafte Erkenntnis zu erarbeiten.

Wie denkst Du darüber?

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Jose

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Re: Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info
« Antwort #4 am: 17 Juni 2014, 00:06:01 »
Hallo Roland.
Ja, das wäre sicherlich hilfreich. Es gab auch schon einige Diskussionen in die Richtung und es war nicht immer einfach. Vorallem gilt es dabei auch zu bedenken, wo der einzelne eigentlich steht, sachlich zu bleiben und nicht verletzend zu sein.

Mit herzlichem Gruß,
José

Offline Jose

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Re: Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info
« Antwort #5 am: 17 Juni 2014, 11:27:47 »
Hallo Roland.
Ich habe das als Thema "Falsches Evangelium oder fehlende Erkenntnis angelegt.

Ich hoffe, dass es so hilfreich für den Austausch sein wird.

Offline Jose

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Re: Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info
« Antwort #6 am: 17 Juni 2014, 14:31:25 »
Es sind Aussagen wie diese auf "was CHRISTEN glauben.info", die stutzig machen:

Zitat
Jesus hat sein Blut, sein Leben, für uns gegeben. Der Wert der Erlösung liegt in der Liebe, in der Hingabe, in der Heiligkeit unseres Herrn, in seinem Gehorsam zum Vater. Dieser Zusammenhang zwischen Blut, Leben und Gehorsam wird auch aus Römer 5,9.18-19 sichtbar:
Zitat
9 Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn vom Zorn gerettet werden. …
18 Wie es nun durch eine Übertretung für alle Menschen zur Verdammnis kam, so auch durch eine Gerechtigkeit für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens. 19 Denn wie durch des einen Menschen Ungehorsam die vielen in die Stellung von Sündern versetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen in die Stellung von Gerechten
Vers 9: Rechtfertigung durch Jesu Blut
Vers 18: Rechtfertigung durch Jesu Gerechtigkeit
Vers 19: Rechtfertigung durch Jesu Gehorsam

Das zeigt auch, dass es Gott nicht an ein paar Litern Körperflüssigkeit liegt. Er ist kein blutrünstiger Götze, der durch ein barbarisches mörderisches Ritual zufriedengestellt werden muss. Er ist die Liebe in Person und hat aus dieser Liebe heraus sich selbst in seinem Sohn für uns hingegeben. Er wartet darauf, dass wir diese seine Liebe durch unsere Liebe und Hingabe, die er in uns durch den Glauben bewirken will, erwidern.

Quelle: "Jesu Tod für uns – ein Opfer"


Hier liegt ganz offensichtlich ein Problem vor, was das Verständnis über die NOTWENDIGKEIT des Erlösungsblutes anbetrifft.

Wie klar ist daher die Ermahnung in der Ausarbeitung: Siegeszeichen der Erlösten - Das Blut Jesu!

Zitat

Das Blut Jesu, des Sohnes Gottes, ist das Geheimnis der Erlösung (Epheser 1,7). Wir müssen aufpassen, dass uns das Opfer Jesu Christi nicht madig gemacht wird. Wir müssen wie Abraham „die Geier verscheuchen“! Mag Theologie noch so tiefsinnig sein, mag die Verkündigung mit Ernst und Überzeugung geschehen, wenn das Siegel des Blutes fehlt, ist alle Mühe im Blick auf die Ewigkeit vergebens. Es kommt doch darauf an, dass viele Seelen für das Lamm gewonnen werden. Lass dir den Mittelpunkt des Evangeliums nicht rauben! In dem Blut Jesu besitzt du Frieden mit Gott (Kolosser 1,20). In dem Blut Jesu, des Sohnes Gottes, ist dir Rechtfertigung zugesprochen, bist du zum Anteil der Heiligen im Licht fähig gemacht (Römer 5,9; 1.Johannes 1,7). Durch das Blut Jesu hast du Zugang zu dem heiligen und gerechten Gott (Hebräer 10,19).

Quelle: Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt, Wegbegleiter 10/2008
Scan, OCR, Layout: K. Ted Reischle


Mit freundlichen Grüßen,
José
« Letzte Änderung: 18 Juni 2014, 11:13:51 von Jose »

Offline Jose

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Re: Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info
« Antwort #7 am: 18 Juni 2014, 11:17:01 »
Es finden sich wohl viele richtige und tiefgehende theologische Gedanken und Auslegungen in den Texten auf der Seite "was CHRISTEN glauben.info", aber es handelt sich leider NICHT bei allem um das was wahre Christen glauben. Lasst und daher beachten, dass Verführung selten offensichtlich ist, sonst wäre es keine Verführung. Aber im Deckmantel von menschlich "schönen" Überlegungen versucht der Feind, Satan, den Gläubigen das Fundament ihres Heils zu rauben.

Vorhin bin ich über folgende Aussage erschrocken:
Zitat
In welchem Sinn war der Tod Jesu notwendig?

Zahlreiche Stellen des Neuen Testaments sprechen über unsere Erlösung durch den Tod Jesu. Doch heißt das, dass uns Gott ohne den Justizmord an Jesus nicht hätte erlösen können? Die Schreiber des Neuen Testaments gehen von der Tatsache des Todes und der Auferstehung Jesu aus. Spekulationen über alternative Wege der Erlösung finden wir nicht. Wir möchten hier nur einige Gedanken erwähnen, die uns zum Nachdenken führen sollten.
Zitat
Wir reden aber Weisheit unter den Vollkommenen, jedoch nicht Weisheit dieses Zeitalters, auch nicht der Fürsten dieses Zeitalters, die zunichte werden, sondern wir reden Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, die Gott vorherbestimmt hat, vor den Zeitaltern, zu unserer Herrlichkeit. Keiner von den Fürsten dieses Zeitalters hat sie erkannt – denn wenn sie sie erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben –, … (1. Korinther 2,6-8)
Hätten die „Fürsten dieser Welt“ die Weisheit Gottes erkannt, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. Das heißt, dass es der Weisheit Gottes nicht widersprochen hätte, wenn Jesus am Leben geblieben wäre, denn es ging Gott um die Umkehr der Menschen (1. Timotheus 2,4). Hätten die jüdischen Führer die Stimme Gottes in Jesus gehört und ihr gehorcht, hätte das Volk Israel seinem Messias Glauben geschenkt, dann wäre die Erlösung daran gewiss nicht gescheitert. Gott braucht nicht das Böse, um Gutes zu tun!

Quelle: "Jesu Tod für uns – ein Opfer"


Das ist VERDREHUNG der Schrift und MISSACHTUNG von klaren Worten unseres Herrn Jesus. Beachten wir die folgenden zwei Bibelstellen:

Mt 16,21-23
21 Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten, den obersten Priestern und Schriftgelehrten, und getötet werden und am dritten Tag auferweckt werden müsse. 22 Da nahm Petrus ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren und sprach: Herr, schone dich selbst! Das widerfahre dir nur nicht!  23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Weiche von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich.

Lk 24,25-26
25 Und er sprach zu ihnen: O ihr Unverständigen, wie ist doch euer Herz träge, zu glauben an alles, was die Propheten geredet haben! 26 Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?

Es sind gefährliche menschliche Überlegungen die hier eingeflossen sind, welche das Erlösungswerk Jesu aushöhlen, wenn behauptet wird:
Zitat
Hätten die jüdischen Führer die Stimme Gottes in Jesus gehört und ihr gehorcht, hätte das Volk Israel seinem Messias Glauben geschenkt, dann wäre die Erlösung daran gewiss nicht gescheitert. Gott braucht nicht das Böse, um Gutes zu tun!
Jesus hat keine Sekunde gezögert und zu Petrus gesagt: Weiche von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich!

Mit freundlichen Grüßen,
José
« Letzte Änderung: 18 Juni 2014, 11:43:56 von Jose »

Wobe

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Re: Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info
« Antwort #8 am: 18 Juni 2014, 20:22:31 »
Liebe Leser,
wer das Blut Jesu leugnet, der hat die Erlösung nicht verstanden bzw., hat den Weg der Vergebung nicht erkannt. Es sind Lehren der Dämonen, die in der letzten Zeit vermehrt auftreten und es ist wichtig, dass wir am Wort bleiben und sagen: Es steht geschrieben.
Nicht nur von dieser Seite kommt die Verdrehung des Wortes, auch von den Kirchen geht ein Unheil in unser Land, das Gott herausfordert.

Es wird wohl nicht mehr lange dauern bis Gottes Gerichte auch über Deutschland hereinbrechen werden.

Offline Jose

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Re: Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info
« Antwort #9 am: 18 Juni 2014, 22:57:27 »
Editiert und Zitat von "was CHRISTEN glauben.info" gekürzt

In der zitierten schlimmen VERDREHUNG des Wortes Gottes ist zu lesen:
Zitat
Hätten die „Fürsten dieser Welt“ die Weisheit Gottes erkannt, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. Das heißt, dass es der Weisheit Gottes nicht widersprochen hätte, wenn Jesus am Leben geblieben wäre, denn es ging Gott um die Umkehr der Menschen (1. Timotheus 2,4).

Zu 1. Korinther 2,8 ist es hilfreich folgende Parallelstelle zu lesen: "Denn die, welche in Jerusalem wohnen, und ihre Obersten haben diesen nicht erkannt und haben die Stimmen der Propheten, die an jedem Sabbat gelesen werden, durch ihren Urteilsspruch erfüllt" Apg 13,27. Es war Gottes Ratschluss, dass Jesus am Kreuz sterben musste!

Nachdem 1. Korinther 2,8 so verkehrt ausgelegt wurde, um etwas völlig unbiblisches zu behaupten, wurde auch noch die wunderbare Stelle aus 1. Timotheus 2,4 herangezogen und falsch ausgelegt.

Es heißt in 1. Timotheus 2,4: "welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen", aber dann heißt es auch klar: "Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat" 1.Tim 2,5-6.

Dann aber scheitert bei "was CHRISTEN glauben.info" auch das Verständnis über das "Lösegeld", welches Jesus für uns bezahlt hat. Mit "Fangfragen" wird die Bedeutung des Erlösungswerkes Jesu gering gemacht.

Auch die nachfolgenden Gedanken zeigen auf, wie wenig Erkenntnis über das Erlösungswerk Gottes durch Jesus Christus dort vorhanden ist und wie menschlich die Gedanken doch sind.

Zitat
An wen sollte Jesus auch das Lösegeld gezahlt haben? An Satan? Das würde einerseits voraussetzen, dass Satan der rechtmäßige Herr der gefallenen Menschheit wäre, und andererseits bedeuten, dass Gott Satan als ebenbürtigen „Geschäftspartner“ anerkennen würde. Für den ersten Gedanken gibt es keinerlei biblische Grundlage. Der zweite Gedanke (Satan als ebenbürtigen Partner Gottes zu sehen) ist Gotteslästerung. Satan ist nicht mehr als ein Geschöpf Gottes, das aus freier Entscheidung gegen seinen Schöpfer rebelliert hat. Es besteht ein unendlich großer Unterschied zwischen den beiden. Wer diesen Rebellen gegen Gottes Liebe auf einer auch nur annähernd gleichen Ebene wie den unendlichen Schöpfer sieht, lästert Gott.
Sollte Jesus das Lösegeld an Gott bezahlen? Sollte Jesus die Menschen aus der Gewalt Gottes freikaufen? Das wäre eine noch größere Blasphemie als der vorige Gedanke! Gott, der die Liebe ist, sollte die Menschen in Sklaverei halten?
Aber verlangt nicht die Gerechtigkeit Gottes die gerechte Strafe für die Sünde? Und hat nicht Jesus in seinem Tod dadurch, dass er die gerechte Strafe für alle Sünden getragen hat, der Gerechtigkeit Gottes Genüge getan?
Das Bild eines „gespaltenen“ Gottes, in dem Liebe und strafende Gerechtigkeit in einem Spannungsfeld stehen, und der diese Spaltung nur durch das Hinschlachten seines Sohnes überwinden konnte, ist ein Produkt (un)menschlicher Phantasie, hat aber nichts mit dem Gott zu tun, den uns Jesus offenbart hat.

Quelle: "Jesu Tod für uns – ein Opfer"


Gottes Wort bezeugt uns über Jesus: "gleichwie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele" Mt 20,28. Und so heißt es auch im Galaterbrief: "der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, damit er uns herausreiße aus der gegenwärtigen bösen Welt nach dem Willen unseres Gottes und Vaters" Gal 1,4.

Satan ist der Gott dieser Welt, und Jesus hat Sein Leben für uns gegeben, Er ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben um uns zu erlösen. Wer das in Frage stellt – überhaupt schon die Notwendigkeit in Frage stellt -, stellt Gottes Ratschluss in Frage und verhält sich wie die Schlange im Paradies.

Mit freundlichen Grüßen,
José
« Letzte Änderung: 19 Juni 2014, 11:34:38 von Jose »

Offline inchristus

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Re: Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info
« Antwort #10 am: 19 Juni 2014, 11:05:02 »
Liebe Leser,

die Schriftauslegungen dieser Gruppierung beweist 1Kor2,14; nämlich dass der natürliche Mensch die Weisheit Gottes nicht erkennt und es ist ihnen eine Torheit. Ihnen sind die Gedanken Gottes verschlossen. SEINE Worte sind Geist und müssen geistlich beurteilt werden. Und das können sie nicht.
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline Jose

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Re: Irrlehre bei: was CHRISTEN glauben.info
« Antwort #11 am: 02 Oktober 2014, 11:42:33 »
Beitrag ergänzt

Liebe suchende und fragende Leser.

Wir lesen in der Bibel: "Von der Zeit an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem hingehen müsse und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse" Mt 16,21. Es waren die religiösen Führer des Volkes welche Ihm nach dem Leben trachteten. Das alles wusste Gott, denn wir lesen bereits am Anfang des Johannesevangeliums: "Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an" Joh 1,11. Gott wusste darum, was auf Seinem Sohn zukam, als Er Jesus auf die Erde sandte.

Manche bleiben an Judas hängen und denken, dass Gott den Judas gebraucht hat. Es ist sicherlich so, dass Judas sich vom Teufel hat gebrauchen lassen, aber die Schrift lehrt eindeutig - und so bezeugte es auch Stephanus: "Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben die getötet, welche die Ankunft des Gerechten vorher verkündigten, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, die ihr das Gesetz durch Anordnung von Engeln empfangen und nicht befolgt habt" Apg 7,52-53. Die Schriftgelehrten und Hohenpriester, das waren die Mörder Jesu, aber Gott hat es zugelassen. Gott hat die Sünde der Tötung Seines Jesus nicht gebraucht, aber zugelassen, nach Seinem Ratschluss, wie es Jesus auch bezeugte, als Er zu den Hohenpriestern und Hauptleuten des Tempels und Ältesten, die gegen ihn gekommen waren, sagte: "Als ich täglich bei euch im Tempel war, habt ihr die Hände nicht gegen mich ausgestreckt; aber dies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis" Lk 22,53. Es geschah alles unter Gottes Zulassung.

Gestern las ich folgende Aussage eines Vertreters der hier erwähnten Irrlehre:
Zitat
Auch wenn manche unserer Gedanken ungewohnt oder neu erscheinen, sind wir nicht die ersten, die das erst seit der Reformation weit verbreitete Verständnis des stellvertretenden Sühnetodes Jesu als unbiblisch und im Widerspruch zum offenbarten Wesen Gottes hinterfragen.
Vorhin musste ich daran denken: nein, die ersten sind sie es in der Tat nicht, denn die Notwendigkeit des stellvertretenden Todes Jesu wurde schon zu Lebzeiten Jesu hinterfragt. Allerdings, die Botschaft, dass Jesus für unsere Sünde und zur Sühnung unserer Schuld am Kreuz starb, wurde nicht erst nach der Reformation verbreitet, sondern es ist biblische Lehre, verkündigt bereits im Alten Bund.

Die Notwendigkeit des Sterbens Jesu
Schon bei Seiner ersten Leidensankündigung muss Jesus erleben, wie einer der Ihm nahestehenden Jünger, Ihn beiseite nahm und anfing Ihn zu tadeln, indem er sagte: "Gott behüte dich, Herr! Dies wird dir keinesfalls widerfahren". Aber Jesu Antwort war: "Geh hinter mich, Satan! Du bist mir ein Ärgernis, denn du sinnst nicht auf das, was Gottes, sondern auf das, was der Menschen ist" Mt 16,22.23. Das mögen doch alle beherzigen, welche ähnliche Gedanken wie Petrus haben.

Jesus starb für jeden einzelnen Menschen
Vor einigen Tagen hatte ich ein Gespräch mit einem jungen Mann der irgendwann sagte: "Also, wegen mir hätte Jesus nicht am Kreuz sterben müssen". Er sei doch nicht so schlimm, hätte auch keine so schlimmen Sünden begangen, meinte er. Aber ist das nicht im Grunde das eigentliche Problem, nämlich einer mangelnden Selbsterkenntnis der eigenen Sünde sowie eines fehlenden Verständnisses für Jesu stellvertretenden Sterbens am Kreuz? Christus musste für uns am Kreuz sterben, und zwar für jeden einzelnen Menschen. Und der Apostel Paulus bezeugt deutlich: "Das Wort ist gewiss. Denn wenn wir mitgestorben sind, werden wir auch mitleben" 2.Tim 2,11. Jesu Stellvertretendes Sterben am Kreuz war notwendig, damit wir durch den Glauben mitgekreuzigt werden können.

Jesu stellvertretendes Sterben am Kreuz
Jes 53,3-6 (Schlachter 2000)
3 Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht. 4 Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. 5 Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. 6 Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn.

Dieses Bibelwort aus Jesaja ist ein wunderbares Zeugnis von der Notwendigkeit des Sühnetodes Jesu an unserer statt. Wie wichtig ist die Erkenntnis darüber. Es ist heilsnotwendig. "Hierin ist die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden" 1.Joh 4,10. Diese Liebe wollen wir nicht verachten und Jesus Christus im Glauben annehmen. "Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort durch den Glauben an sein Blut" Röm 3,25a.

Mit freundlichen Grüßen,
José
« Letzte Änderung: 02 Oktober 2014, 22:44:22 von Jose »