Autor Thema: Papst Franziskus Aufruf zur Einheit an Protestanten durch Tony Palmer  (Gelesen 2206 mal)

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Offline Jose

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Der Herr schenke es, das niemand sich verführen lässt.

Zitat

Veröffentlicht am 03.03.2014
Eine deutsch untertitelte Analyse der Botschaft von Papst Franziskus an die Konferenz der charismatischen und pfingstlerischen Protestanten-Pastoren in Amerika, Februar 2014. Die biblische Prophetie über die "Eine-Welt-Religion" unter der Führung des Papstes, ist dabei sich zu erfüllen.

Quelle: YouTube


José

Offline Jose

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Re: Papst Franziskus Aufruf zur Einheit …
« Antwort #1 am: 26 Mai 2014, 21:18:14 »
Pastor Kenneth Copeland betet für den Papst…

Am Ende der Veranstaltung kommt Pastor Kenneth Copeland auf die Bühne und betet für den Papst, als Antwort auf seine Bitte. Kenneth Copeland betet in Zungen, da "er nicht weiß, wie er beten soll", aber das ohne Auslegung.

Unabhängig von dem Verständnis über die Gabe der Zungenrede, so frage ich mich: Welcher Geist hat hier gewirkt? Sicherlich nicht der Heilige Geist.

José

Offline Jose

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Re: Papst Franziskus Aufruf zur Einheit …
« Antwort #2 am: 26 Mai 2014, 22:07:04 »
Pastor Kenneth Copeland sendet eine Videobotschaft an den Papst

K. Copeland und das Publikum beugen sich vor dem Papst und nehmen die Botschaft an. Copeland dankt Gott für den Papst. Sie nahmen den Segen des Papstes an und erwidern es.

Welche Verführung!

José

Offline Jose

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Videobotschaft aus dem Vatikan
« Antwort #3 am: 27 Mai 2014, 22:54:22 »
Auf das Thema hier kam ich besonders über die CE•INFO Ausgabe 2/2014 (charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche). Dort steht auf Seite 12:


VIDEOBOTSCHAFT AUS DEM VATIKAN
An der Spaltung der Christen sind alle schuld

Papst Franziskus hat seine Sehnsucht nach Einheit aller Christen in einer Videobotschaft an eine pfingstkirchliche Zusammenkunft in den USA zum Ausdruck gebracht. An der Spaltung der Christenheit seien alle schuld außer dem sündlosen Christus, sagt er in dem Video, das auf der Internetplattform YouTube veröffentlicht wurde. Es wurde am 14. Januar von dem Ökumene-Beauftragten der anglikanischen Gemeinschaft der Evangelikalen Episkopalkirchen, Bischof Anthony Palmer, im Vatikan mit dem Handy aufgenommen. Palmer kennt den Papst aus der Zeit, als er Kardinal in Buenos Aires war.

Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche spricht zu Beginn des Videos einige Sätze in Englisch und wechselt dann zum Italienischen. Aber eigentlich wolle er die Konferenzteilnehmer in der „Sprache des Herzens“ anreden. Er freue sich, dass sie zusammengekommen seien, um den gemeinsamen Herrn Jesus Christus anzubeten. Gleichzeitig sehne er sich danach, die Brüder in Christus zu umarmen. Das Wunder der christlichen Einheit habe bereits begonnen, betont der Papst. Er habe noch nie erlebt, dass Gott ein Wunder nicht zu Ende geführt habe, zitiert Franziskus den italienischen Dichter Alessandro Manzoni.

Der Papst bat die Teilnehmer der Pfingstkonferenz, für ihn zu beten, so wie er für sie bete und sie segne. Die Videobotschaft wurde von den Besuchern der Konferenz des Missionswerks von Pfingstprediger Kenneth Copeland mit anhaltendem Beifall aufgenommen. Sie beteten für den Papst.



Was mich bei dem Vortrag sehr entsetzt hat, waren die an Deutlichkeit kaum zu überbietenden Worte von Palmer, der deutlich den Anspruch der katholischen Kirche betonte, die zersplitterten Denominationen zu vereinen. Eine sehr verführerische Rede oder sagen wir Predigt, der dann die Videobotschaft des Papstes folgte.

Die charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche ist keine Umkehr zur biblischen Lehre, daher sollten Charismatiker oder Pfingstler keine Gemeinsamkeiten mit der katholischen Kirche suchen.


Der Herr bewahre uns vor aller Verführung.
José
« Letzte Änderung: 27 Mai 2014, 23:45:04 von Jose »

Offline inchristus

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Liebe Leser,

in einem Artikel eines nichtchristlichen Verlages las ich folgendes:

Auch die Muslime hat Papst Franziskus umworben. So erklärte er im Rahmen seiner ersten »Begegnung mit den Vertretern der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften und der verschiedenen Religionen« am 20. März 2013:

    »Herzlich begrüße ich auch Sie alle und danke Ihnen, liebe Freunde, die Sie anderen religiösen Traditionen angehören; vor allem die Muslime, die den einen, lebendigen und barmherzigen Gott anbeten und im Gebet anrufen, und Sie alle. Ich schätze Ihre Anwesenheit sehr: In ihr sehe ich ein greifbares Zeichen des Willens, in der gegenseitigen Achtung und in der Zusammenarbeit für das Gemeinwohl der Menschheit zu wachsen.

    Die katholische Kirche ist sich der Bedeutung bewusst, welche die Förderung der Freundschaft und der Achtung unter den Menschen verschiedener religiöser Traditionen besitzt – ich möchte das wiederholen: Förderung der Freundschaft und der Achtung unter den Menschen verschiedener religiöser Traditionen –; das beweist auch die wertvolle Arbeit, die der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog leistet.«

Haben Sie das mitbekommen? Offenbar ist Papst Franziskus der Ansicht, dass Katholiken und Muslime denselben Gott anbeten. Vor Kurzem sagte Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium Folgendes über Muslime (Abschnitt 252):

    »Nie darf vergessen werden, dass sie ›sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird‹.i«

Aber Papst Franziskus »umgarnt« nicht nur die Muslime, sondern auch andere Religionen. Bei der oben erwähnten Begegnung erklärte er, er fühle sich auch denjenigen nahe, die sich »zu keiner religiösen Tradition bekennen«:

    »Darin fühlen wir uns all jenen Männern und Frauen nahe, die sich zwar zu keiner religiösen Tradition bekennen, sich aber dennoch auf der Suche nach dem Wahren, dem Guten und dem Schönen, nach diesem Wahren, Guten und Schönen, das Gott ist, befinden und die unsere wertvollen Verbündeten sind im Einsatz zur Verteidigung der Menschenwürde, beim Aufbau eines friedlichen Zusammenlebens unter den Völkern und bei der achtsamen Bewahrung der Schöpfung.«

Und für Überraschung sorgte auch, als er in seiner Frühmesse am 22. Mai in der Predigt erklärte:

    »Der Herr hat uns nach Seinem Bild geschaffen, und wir sind das Abbild des Herrn, und Er tut das Gute, das wir alle im Herzen haben, in diesem Gebot: Tu Gutes und tu nicht das Böse. Jedermann. Und den Menschen, die sagen: ›das ist kein Katholik, er kann nicht Gutes tun‹, antworten wir: Doch, das kann er, er muss es tun; er kann nicht nur, sondern er muss, weil er dieses Gebot in sich hat… Der Herr hat durch das Blut Christi alle Menschen erlöst, uns alle mit dem Blute Christi. Uns alle, nicht nur Katholiken. Jeden! ›Vater, auch die Atheisten?‹ Selbst die Atheisten. Jeden!... Wir müssen uns im Tun des Guten begegnen. ›Aber Vater, ich glaube nicht, ich bin Atheist.‹ Tut Gutes, und da begegnen wir uns.«

Über diese Äußerungen und ihre Bedeutung wurde viel diskutiert. Der Vatikan veröffentlichte später eine Erklärung, in der es hieß, die katholische Lehre habe sich in diesem Punkt nicht geändert, aber ohne Zweifel waren viele Menschen durch diese Worte beunruhigt.

Auch dass der Vatikan den Gläubigen, die Papst Franziskus in den sozialen Netzwerken folgen, einen »Ablass« (Erlass einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich ihrer Schuld schon getilgt sind) gewährt, löste bei vielen Menschen Kopfschütteln aus. Der britische Telegraph schrieb dazu:

    »Erlösung – oder zumindest einen kürzeren Aufenthalt im Fegefeuer – ist vielleicht schon bald mittels einer Twitter-Nachricht zu erreichen, wenn die Berichte stimmen, dass Papst Franziskus bereit ist, den Gläubigen einen ›Ablass‹ – den Erlass einer zeitlichen Strafe – zu gewähren, die ihm auf Twitter folgen.

    Insgesamt werden 1,5 Millionen Menschen in Rio de Janeiro erwartet, die dort den Weltjugendtag mit dem argentinischen Pontifex Ende Juli feiern wollen. Aber auch zerknirschten Sündern, die nicht nach Brasilien kommen können, winkt möglicherweise Vergebung, wenn sie die Feierlichkeiten und die Auftritte von Papst Franziskus im Fernsehen oder in sozialen Netzen verfolgen.

    Die Apostolische Pönitentiarie, der Bußgerichtshof des Vatikans, entschied [per Dekret], ein Ablass werde denen gewährt, die die ›Riten und frommen Übungen‹ des Weltjugendtages vor dem Fernseher, Radio oder in den sozialen Netzen verfolgen.«

Was glaubt Papst Franziskus eigentlich wirklich? – Das ist eine sehr gute Frage

Seine Glaubensüberzeugungen scheinen nicht widerspruchsfrei zu sein. Offenbar empfindet er das überwältigende Bedürfnis, allen »nahe zu sein«, die irgendeinem religiösen Glauben anhängen.

Aber wir wissen zumindest, wen er nicht mag. Er mag keine »ideologischen Christen«, die ihren Glauben sehr ernst nehmen:

    »In den Ideologien ist Jesus nicht enthalten. Jesus ist Zärtlichkeit, Liebe, Sanftmut, wogegen die Ideologien jedweder Einfärbung immer doktrinär sind. Und wenn ein Christ zum Jünger der Ideologie wird, ist er nicht länger Jünger Jesu, sondern Jünger dieser Denkart… Aus diesem Grunde tadelte Jesus sie: ›Ihr habt den Schlüssel (der Tür) der Erkenntnis weggenommen‹. [Lukas, 11, 47-54] Die Kenntnis Jesu wird in ein ideologisches und moralistisches Wissen umgewandelt, denn diese haben die Tür mit vielen Vorschriften verschlossen. Der Glaube wird Ideologie, und die Ideologie schreckt ab! Die Ideologie verjagt die Menschen und entfernt die Kirche von den Menschen. Die Krankheit der ideologischen Christen ist sehr schwer. Es handelt sich um eine Krankheit, die keineswegs neu ist.« [Frühmesse, 17.10.2013]


...da bin ich jetzt gar nicht mehr so überrascht über manche Antworten, die ich beim Evangelisieren von den Leuten bekomme.

Und Christen, die für die Wahrheit eintreten, werden auf mehr Feindseligkeit stoßen.
« Letzte Änderung: 10 Juni 2014, 16:41:25 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36