Autor Thema: "Volxbibel"  (Gelesen 28824 mal)

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Offline Roland

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Volxbibel Volume 2.0: Entschärft oder nicht, das ist die Frage
« Antwort #45 am: 28 Mai 2007, 17:13:27 »
Volxbibel Volume 2.0: Entschärft oder nicht, das ist die Frage


Von Anne Hanser

(jesus.de / ) - Im April hat der Volxbibelverlag endlich die neue, bereits seit längerem angekündigte und mit Spannung erwartete Überarbeitung von Martin Dreyers Volxbibel herausgebracht. Anders als die Erstfassung sollte hier auch das Volk zur Sprache kommen: Seit August letzten Jahres konnte man über die Internetseite http://wiki.volxbibel.com fleißig gemeinsam Bibel lesen, übersetzen und diskutieren – selbstverständlich unter begleitender Mithilfe von Theologen und Lektoren. Für Jesus.de hat Anne Hanser die Versionen miteinander verglichen – und festgestellt, dass sich soviel gar nicht verändert hat.

Um es gleich zu sagen: Radikaler ist das neue Übersetzungswerk in keinem Fall geworden. Und auch nicht grundüberholt, sondern am Einzelfall korrigiert. Die Grundprinzipien - Orientierung am Straßenslang und lebensnaher Alltagsmethaphorik – sind im vollen Umfang beibehalten. Wo Bibelverse stark verändert wurden, sind sie dem ursprünglichen Bibeltext wieder näher gebracht statt weiter entfernt worden. Das gilt allerdings nicht für die strittigsten Stellen.


Näher dran an biblischer Methaphorik

Wo die Bildsprache von der Bedeutung des Urtexts losgelöst und bewusst in die Lebenswirklichkeit des 21. Jahrhunderts verpflanzt wurde, findet sich in der Version 2.0 wieder eine Hinwendung zur biblischen Methaphorik. So vergleicht uns Matthäus in Kapitel 5, 13-16 nicht mehr mit Kühlschränken, sondern kehrt zur ursprünglichen Übersetzung von Salz und Licht zurück:

„Ihr seid wie ein Kühlschrank für diese Welt. Ohne euch würde alles Gute vergammeln. Wenn dieser Kühlschrank aber nicht mehr funktioniert, gehört er auf den Schrott, wo er verrotten soll. …“ (alt)
„Ihr seid so wichtig, wie Salz wichtig ist für diese Welt. Ohne euch würde nichts mehr richtig schmecken und ohne euch würde auch alles Gute vergammeln. Wenn das Salz lasch geworden ist und nicht mehr wirkt, gehört es in den Mülleimer, damit es da restlos entsorgt wird. …(neu)

Ebenso verzichtet die Übertragung auf den Vergleich des Gesetzes mit Computersoftware (Römer 8,3) und spricht stattdessen vom „alten Programm“:

„Denn die alte Software, das Gesetz, konnte uns nicht dazu bringen, so zu leben, wie Gott es geil findet. Sie war von einem Virus befallen worden, der uns unbewusst dazu zwang, Mist zu bauen.“ (alt)
„Denn das alte Programm, das Gesetz, konnte uns nicht dazu bringen, so zu leben wie Gott es geil findet. Es war nicht in der Lage, gegen das schlechte alte Leben anzukommen.“ (neu)


Der "Haufen Scheiße" bleibt

Kritikresistenz beweist die neue Volxbibelübersetzung im Blick auf die umstrittenen Anleihen aus der Fäkalsprache. Unverändert geblieben ist die am stärksten diskutierte Stelle aus dem Philipperbrief, in der Luthers Textzeile, er erachte das alte Leben „als Dreck“, von Martin Dreyer mit „ein Haufen Scheiße“ übersetzt wird:

„Aber alles, was mir früher sonst wie wichtig gewesen ist, bedeutet für mich heute nur einen Haufen Scheiße, wenn ich es mit dem vergleiche, was ich jetzt mit Jesus habe! Mir ist echt klar geworden, dass im Vergleich mit den unbeschreiblichen geilen Sachen, die ich jetzt mit Jesus habe, mir alles andere in der Welt echt am Arsch vorbeigeht.“ (neu)

Politisch korrigiert wurde der „Krüppel“ aus Matthäus 9, der jetzt als „Körperbehinderter“ in die Version 2.0 eingegangen ist. Das ist in jedem Fall respektvoller, wenn auch im Sprachgebrauch nicht volksnäher.

Die neue Ausgabe, die mit ihrer etwas anderen Art der Entstehung unbestritten absolutes Neuland betritt, weist nur wenige große, dafür aber viele kleine, mehr ins Detail gehende Veränderungen auf.
So „pflanzte“ sich Jesus nicht hin, sondern setzte sich (Matthäus 5,1). In Matthäus 5, 3-12 (Bergpredigt) sind die Leute „richtig glücklich“ und nicht mehr nur „gut drauf“. Jesus selbst soll nicht mehr „Hör auf mit dem Mist!“ gebrüllt sondern höflicher „Hör auf damit!“ formuliert haben. Und aus „sieben Brötchen und ein paar Frikadellen von Aldi“ wurden ein paar „Frikas“ - der „Drive in“ ist hingegen geblieben.


Volxbibel - Ein bibelsprachliches Anpassungsprojekt

Bereits wenige Veränderungen haben geholfen, die Volxbibel mehr dem allgemeinen Sprachgebrauch anzupassen. Dadurch lässt sie sich jetzt etwas leichter und flüssiger lesen. „Entschärft“ wäre den Kritikern wohl eine zu deutliche Vokabel. Schließlich sind vieldiskutierte Stellen in ihrem Wortlaut unverändert diskutabel, und manche Bibelstellen wie „gepogt“, „richtig glücklich“ oder „Frikas“ haben noch nicht ihre richtige Formulierung gefunden, wenn man sie im Satzfluss liest. Kritikern wird die Überarbeitung nicht restriktiv genug, Wiki-Liebhabern nicht weit genug gehen. Von dieser Spannung lebt die Volxbibel.

Für ein Wiki-Projekt ist das wahrlich kein negatives Anzeichen. Es lebt vom Wandel und sprachlicher Anpassungsfähigkeit. Zum Stillstand kommen wird die Volxbibel wahrscheinlich nie.

Quelle: jesus.de
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

offenbarung3-16

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Re: "Volxbibel"
« Antwort #46 am: 28 Mai 2007, 17:29:21 »
Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen. Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen. Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!
Mat 7:18-23



Offline Roland

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"GOTT läßt sich nicht spotten"
« Antwort #47 am: 21 Dezember 2007, 18:53:36 »
"GOTT läßt sich nicht spotten"

Erklärung zur „Volxbibel“ vom 6. April 2006

Irrt euch nicht: Gott läßt sich nicht spotten!
Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.
  (Gal 6,7)

Im Dezember 2005 erschien ein Buch auf dem deutschsprachigen christlichen Buchmarkt, das keinem gläubigen Christen gleichgültig sein kann, der den Herrn Jesus und das Wort Gottes liebt. Es handelt sich um die sogenannte „Volxbibel“ – eine Übertragung des Neuen Testaments in den Jargon der modernen „Jugendszene“. Dieses Buch wurde hauptsächlich von Martin Dreyer verfaßt, dem Begründer der „Jesus Freaks“, einer charismatisch geprägten Jugendbewegung. Es geht u. a. auf „Weissagungen“ zurück, die Dreyer von Charismatikern bekam und nach denen er wie Matthäus berufen sei, die Bibel den Menschen von heute neu zu vermitteln.

Die „Volxbibel“ wurde ursprünglich vom R. Brockhaus Verlag für die Veröffentlichung vorbereitet und dort im Herbst 2005 für den Buchhandel angekündigt. Als immer mehr Proteste gegen dieses Buch aufkamen, wurde dafür ein eigener Verlag gegründet, um den Ruf des R. Brockhaus Verlages als „seriöser Bibelverlag“ nicht zu schädigen. Der „Volxbibel-Verlag“ ist aber unseres Wissens unter dem gemeinsamen Dach der „Stiftung Christliche Medien“ mit Brockhaus, Hänssler, Oncken, ERF und Bundesverlag zusammengeschlossen und z. T. auch personell verflochten.

Den Berichten zufolge entwickelt sich die „Volxbibel“ zu einem großen Verkaufserfolg. Dreyer bekam von Vertretern der „christlichen Popmusik“ einen Preis als „Künstlerpersönlichkeit des Jahres“. Einige Jugendliche scheinen von der „Volxbibel“ begeistert zu sein. Manche Christen beanstanden zwar die Sprache dieses Buches, meinen aber, es dennoch rechtfertigen zu können, weil damit angeblich fernstehende Menschen aus der Jugendszene für das Evangelium gewonnen werden könnten.

Doch unserer Überzeugung nach geht es hier um etwas ganz anderes. Mit der „Volxbibel“ ist ein geistlicher Dammbruch geschehen, der schwerwiegende Folgen haben wird, wenn wir uns dem nicht entschlossen entgegenstellen. Schon zuvor sind verschiedene moderne Übertragungen der Bibel „in die Sprache der Gegenwart“ erschienen, die eine bedenkliche Verflachung und Verwässerung der biblischen Botschaft mit sich brachten und Gottes Wort nicht mehr getreu und angemessen wiedergaben. Nun aber sind mit der „Volxbibel“ letzte, heilige Grenzen überschritten worden. Unter dem Vorwand einer „jugendgemäßen Sprache“ wurden bisher unvorstellbare Verzerrungen, Verfälschungen und Lästerungen in einem Buch veröffentlicht, das sich als „Bibel“ bezeichnet – und das von einer Verlagsgruppe, die als „evangelikal“ gilt.

Wir möchten hier nur einige wenige Beispiele anführen, um zu zeigen, wie Dreyer – und die für dieses Buch verantwortliche „Stiftung Christliche Medien“ – mit Gottes heiligem Wort und dem heiligen Gott selbst umspringen. Dabei können wir die schlimmsten Formulierungen gar nicht anführen, weil wir uns davor fürchten müßten, solche Lästerungen überhaupt wiederzugeben und damit die Leser zu beschmutzen und zu belasten.

** Aus den Seligpreisungen der „Bergpredigt“: „Gut drauf kommen die Leute, die abgehen, wenn Gott sein Ding durchzieht, weil Gott genau das tun wird. … Gut drauf kommen die Leute, die deshalb Ärger kriegen, weil sie das tun, was Gott von ihnen will. Sie werden mit Gott in seinem Land abhängen. Wenn ihr verar…t oder gelinkt werdet oder man Gerüchte über euch verbreitet wegen mir, dann könnt ihr darüber froh sein. Feiert und habt keine Angst, denn nach dem Leben werdet ihr dafür ganz fett absahnen.“

** Aus dem „Vaterunser“ in Mt 6,9-13: „Hey, unser Papa da oben! Du allein sollst auf dieser Welt ganz groß rauskommen! Du sollst hier das Sagen haben, auf der Erde genauso, wie es ja schon da oben im Himmel der Fall ist. … Und verzeih uns die Sachen, wo wir mal wieder Mist gebaut haben. … Denn dir ist doch nichts unmöglich, du hast die ganze Power und du sollst für immer unser Held sein. So passt es!“ Überall werden in ähnlicher Weise dem heiligen Sohn Gottes schmutzige, vulgäre, verkehrte Worte in den Mund gelegt, die sowohl Ihn als auch den Vater verlästern. Das schließt fast jede Spielart der Fäkalsprache ein.

** Aus dem Heilandsruf in Mt 11,25: „Und Jesus fing an vor allen mit Gott zu reden: ‚Hey Papa, du regierst über das ganze Universum. … Yes, Daddy, du hast Bock, daß es so passiert und nicht anders. Mein Papa hat mir den Joystick für diese Welt in die Hand gegeben. … Lasst mich der Boss in eurem Leben sein …’“. An ungezählten Stellen wird der heilige Gott entheiligt und jede Gottesfurcht zerstört und mit Füßen getreten. Die Worte, die dem Herrn in den Mund gelegt werden, sind flapsig, unrein, verdreht. Es ist ein anderer Jesus, der in der „Volxbibel“ unheimliche und perverse Aussprüche tut, die mit der heiligen, reinen Sprache der Bibel und des echten Herrn Jesus Christus nichts mehr zu tun haben.

** Immer wieder werden dem Herrn Jesus Verhaltensweisen unterschoben, die den Eindruck erwecken, unser Herr sei ein sündiger Mensch gewesen. So wird von Ihm behauptet, Er sei „sichtlich genervt“ (Joh 2,4) oder „super genervt“ (Mt 16,23) gewesen. In Joh 2,15 behauptet Dreyer: „Jesus rastete plötzlich total aus.“ In Joh 11,38 behauptet er. „Jetzt wurde Jesus erst richtig sauer … und dann brüllte er: ‚Lazarus, komm jetzt raus!’“. Auch hier sehen wir, daß es sich in der gefälschten „Volxbibel“ um einen anderen Jesus handelt als um den vollkommenen, sündlosen Sohn Gottes, den die echte Bibel bezeugt.

** Es ist nur folgerichtig, daß die ganze biblische Lehre vor allem der neutestamentlichen Briefe völlig verdreht und verfälscht wird. Es entsteht das Zerrbild eines perversen modernen Christentums, das mit dem biblischen, echten Glauben nichts mehr zu tun hat. Nur wenige Beispiele seien genannt: „Alle, die nach dem neuen Programm laufen, haben das Ticket in der Tasche, um in Gottes Familie dabei zu sein“ (Röm 8,14). „Und wen Gott dazu ausgecheckt hat, den hat er auch dazu gerufen, mit ihm ewig abzuhängen … Und wen er von seinem Dreck befreit hat, der weiß schon jetzt sicher, daß er mal ganz groß rauskommen wird“ (Röm 8,30). „Hey, eins muß euch doch echt klar sein: In Gottes Land hat keiner Platz, der nur auf Partyleben aus ist, der ständig feiern geht, ohne eine Grenze einzuhalten. Auch für Pornofans oder Geizkragen ist da nichts zu holen …“ (Eph 5,5). „Wir kämpfen ja nicht gegen Menschen … sondern gegen übernatürliche Mächte, gegen böse Geister, linke Bazillen aus einer parallelen Dimension, gegen die dunkle Seite der Macht, die diese Welt beherrscht“ (Eph 6,12). Hier verwendet Dreyer mit „parallele Dimension“ und „die dunkle Seite der Macht“ übrigens Begriffe, die aus dem Okkultismus und New Age abgeleitet sind und der Bibel völlig widersprechen!

Angesichts solcher dreisten Gotteslästerungen und Verkehrungen von Gottes heiligem Wort sind alle, die wirklich noch Gott fürchten und den Herrn Jesus lieben, aufgefordert, Stellung zu beziehen. Dieser Angriff auf Gott und Sein Wort darf niemand gleichgültig lassen, der noch bibeltreu ist. Der Herr achtet darauf, wie die Seinen reagieren, wenn solche frevlerischen Dinge in Seiner Gemeinde aufkommen. Wenn wir dies schweigend und gleichgültig hinnehmen, dann wird das Gericht am Haus Gottes (1Pt 4,17) nur noch schwerer ausfallen. Dieses Gericht äußert sich heute vor allem in einem Dahingeben früher bibeltreuer, klar stehender Gemeinden und Bewegungen in Lauheit, Weltförmigkeit und Verführung.

Wir sind der Überzeugung, daß die „Volxbibel“ das Werk eines irreführenden Geistes aus dem Abgrund ist, und daß diese lästerliche gefälschte Bibel einen anderen Jesus bezeugt als den, der sich in der echten Bibel offenbart hat (2Kor 11,4). Durch ein solches verfälschtes Werk kann nach unserer Überzeugung niemand zum wahren Glauben an den Herrn Jesus Christus geführt werden. Der wahre Heilige Geist, der den Herrn Jesus Christus verherrlicht, wird sich niemals mit solchen unheiligen, schmutzigen Abartigkeiten verbinden. Es ist für uns undenkbar, daß jemand, der den Heiligen Geist in sich hat, solche Perversitäten verfassen könnte. Aber in der heutigen, an Irreführungen reichen letzten Zeit gibt es leider viele, die sich „wiedergeborene Christen“ nennen und gar nicht wirklich wiedergeboren sind. Wir müssen erleben, wie ein verkehrtes, falsches „Christentum“ ohne Gottesfurcht und Heiligkeit sich ausbreitet, geprägt von Weltlichkeit, Unreinheit und ungehemmter Selbstverwirklichung. Hier müssen sich die Geister scheiden.

Wir sind entsetzt und empört darüber, daß eine angesehene, als „evangelikal“ geltende Verlagsgruppe dieses verdorbene Machwerk veröffentlicht hat. Letztlich trägt die geistliche Verantwortung für die Veröffentlichung der „Volxbibel“ wohl der kleine Kreis von Führungskräften, der die Verlagspolitik der „Stiftung Christliche Medien“ (SCM) leitet und trotz vieler Proteste beschlossen hat, diese Bibelverfälschung gewinnbringend zu vermarkten. Wir erinnern uns, daß schon vor einigen Jahren das ebenfalls offen gotteslästerliche Werk „Das Buch von Gott. Die Bibel als Roman“ herauskam. Die Verantwortlichen, die mit solchen Bestsellerprojekten die Abkehr vom biblischen Glauben und die Verführung zahlloser Leser fördern, sollen wissen, daß es noch viele Gläubige gibt, die so etwas entschieden mißbilligen.

Es sollte das Anliegen aller bibeltreuen Gläubigen sein, daß noch viele vor der „Volxbibel“ gewarnt werden und die geistlichen Gefahren erkennen, die insbesondere für die christlichen Jugendlichen entstehen, wenn sie darin lesen. Christliche Buchhändler und Büchertischverantwortliche sollten darauf hingewiesen werden, welche üblen Inhalte in diesem Werk vermittelt werden. Sie sollten auch wissen, daß es noch zahlreiche Gläubige gibt, die nicht mit der Verbreitung dieses verführerischen Machwerks einverstanden sind und es vorziehen, dort einzukaufen, wo noch gewisse geistliche Maßstäbe beim Vertrieb von Büchern beachtet werden.

Einige Christen haben bereits erklärt, daß sie nichts mehr von den Verlagen der „Stiftung Christliche Medien“ beziehen wollen, so lange dieser einflußreiche Verlagskonzern sich an der „Volxbibel“ bereichert. Andere haben ihren Protest gegen die „Volxbibel“ durch Briefe an den R. Brockhaus Verlag und die Stiftung Christliche Medien in Witten zum Ausdruck gebracht. Auch Unterschriftensammlungen an die SCM sind eine Möglichkeit. Wie auch immer der Einzelne sich in seinem Gewissen geleitet sieht, wir sollten auf besonnene, aber entschiedene Art deutlich machen, daß hier Grenzen überschritten wurden.

Insbesondere sehen wir die große Gefahr, daß durch den Einsatz der „Volxbibel“ in der Jugendarbeit Verführung und Glaubenszerstörung unter christlichen Jugendlichen verbreitet wird. Wir rufen alle Verantwortlichen für die christliche Jugendarbeit ernstlich auf, dieses Machwerk nicht zu empfehlen oder einzusetzen, sondern davor zu warnen. Dasselbe gilt für Gemeindeälteste, Prediger und Verantwortliche in christlichen Werken.

Möge der Herr uns noch die Kraft geben, dem Bösen zu widerstehen und Sein heiliges Wort noch mutig zu bezeugen, auch durch die Verbreitung guter wortgetreuer Bibelausgaben! Möge der Herr noch viele aufwachen lassen, damit sie erkennen, was in der heutigen Zeit Not tut!


Bisher unterstützen folgende Brüder diese Erklärung durch ihre Unterschrift:

Herbert Becker, Markus Bischoff, Ernst-Martin Borst, Erich Brüning, Klaus Dabkowski, Rudolf Ebertshäuser, Lothar Gassmann, Albert Gießler, Jens Grapow, Ralf Helsper, Albert Jansen, Thomas Jettel, Karl-Herrmann Kauffmann, Walter Keim, Jürgen-Burkhard Klautke, Manfred Kühn, Roger Liebi, Norbert Lieth, Günther Majewski, Marcel Malgo, Hans Maurer, Berthold Meier, Gottfried Meskemper, Manfred Michael, Wolfgang Nestvogel, Manfred Paul, Lienhard Pflaum, Siegmar Platzen, Siegfried Pomian, Johannes Ramel, Samuel Rindlisbacher, Hermann Schneider, Andreas Steinmeister, Martin Traut, Patrick Tschui, Hans Wälzlein, Manfred Weise.

Weitere Unterschriften werden folgen, wenn es der Herr will.

Diese Erklärung kann zur Weiterverteilung bezogen werden bei:
ESRA-Schriftendienst, Postfach 19 10, D-71209 Leonberg.
Das ungekürzte Kopieren ist ausdrücklich erlaubt!
Erscheint auch als Beilage zu den ESRA-Schriften
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Roland

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Karl-Heinz Vanheiden ist eine schillernde Persönlichkeit in den evangelikalen Kreisen. Er hat als Schriftleiter der Zeitschrift des Bibelbundes „Bibel und Gemeinde“ eine öffentlichkeitswirksame Schlüsselposition inne; er ist vollzeitlicher Bibellehrer im Dienst der „freien Brüdergemeinden“ und lehrt an der Bibelschule Burgstädt. Er ist auch Verfasser einer Übertragung des Neuen Testaments in das heutige Deutsch, der sog. „Neuen Evangelistischen Übersetzung“, auch als „bibel.heute“ bezeichnet. Nach Angaben von idea wurden von dieser modernen Übertragung schon ca. 190.000 Exemplare verkauft; die gesamte Bibel soll demnächst im Verlag der freien Brüdergemeinden, der „Christlichen Verlagsgesellschaft“, erscheinen.

Vanheiden gab der Allianz-Zeitschrift idea spektrum vor kurzem ein Interview, zusammen mit dem Verfasser der Übertragung „das buch“, Roland Werner. Darin versuchten die beiden Übersetzer, die Frage zu beantworten „Warum brauchen wir immer neue Bibeln?“. Beide warben einhellig für sinngemäße, nicht wortgebundene Übertragungen in das heutige Deutsch und kritisierten die wortgetreuen Übersetzungen als schwer verständlich. Bei Werner, der als langjähriger „Christival“-Vorsitzender dem charismatisch-bibelkritisch-ökumenischen Flügel der Evangelikalen zugerechnet werden muß, ist dies wenig verwunderlich; dagegen sollten bibeltreue Christen sich etwas genauer mit den Standpunkten Karl-Heinz Vanheidens beschäftigen, der sich selbst als „bibeltreu“ bezeichnet.

Wirkliche Bibeltreue bedeutet ja eine Hochachtung vor dem vollkommenen Wort Gottes, vor der Heiligen Schrift, die Wort für Wort von Gott durch Seinen Geist eingegeben ist (vgl. 2Tim 3,16). Das Wissen darum, daß der allein weise, allmächtige Gott den menschlichen Verfassern der Bibelbücher jedes Wort eingegeben hat, das sie niederschrieben, hat bei allen echten Gläubigen durch die Jahrhunderte zu der Konsequenz geführt, daß sie nach einer möglichst wortgetreuen Übersetzung dieser Worte des lebendigen Gottes verlangt haben.

Das bedeutet nicht, daß eine mechanische Wort-für-Wort-Übersetzung aus dem hebräischen und griechischen Original die Lösung wäre. Die Unterschiede unter den Sprachen erlauben eine solche Vorgehensweise nicht; das Ergebnis wäre in der Tat oft schwer verständlich und würde nicht selten zu Mißverständnissen führen. Aber die Ehrfurcht vor Gott und Seinem inspirierten Wort hat immer wortgetreue Übersetzungen hervorgebracht, die nur dort vom der Wörtlichkeit abweichen, wo es die Verständlichkeit erfordert, die aber die Begrifflichkeit und Eigenheit des Originals beibehalten, auch wenn dies dem Leser zunächst Verständnisschwierigkeiten bereitet. Gottes Wort ist eben kein Feuilletontext, den man sich schnell bei einer Tasse Kaffee im Restaurant „reinzieht“.

Die moderne Strömung der „kommunikativen“ Übertragungen in die Gegenwartssprache hat, wie ich in meinem Buch „Gottes Wort oder Menschenwort“ nachgewiesen habe, eine bibelkritische Haltung zum Originaltext der Heiligen Schrift zur Grundlage. Die modernen Übersetzer gegen davon aus, daß Gott nur die Gedanken, nicht aber die Worte der Bibel inspiriert habe und der Übersetzer deshalb die Freihat habe, Aussagen der Bibel abweichend von ihrem tatsächlichen Wortlaut so wiederzugeben, wie „man es heute ausdrücken würde“. Dabei fließen zwangsläufig auch Mißdeutungen und falsche theologische Lehren in den solchermaßen umgeschriebenen Text hinein. Die so entstandenen Übertragungen mögen sich leicht und flüssig lesen; sie geben aber nicht mehr Gottes heiliges, kraftvolles Wort wider, sondern kraftlose und irreführende Menschengedanken.

Das gilt auch von Vanheidens eigener Bibelübertragung, die oberflächlich und schnell zusammengestrickt wurde und immer wieder erkennen läßt, daß Worte, Formulierungen und halbe Sätze von anderen Übertragungen übernommen und kombiniert wurden. In ihr wird besonders der Einfluß der bibelkritisch-ökumenischen „Guten Nachricht“ spürbar, von der Vanheiden in dem Interview freimütig bekennt, sie sei die einzige Übersetzung, die ihm zugesagt habe. Daß er seine neue Übertragung aus dem fragwürdigen Motiv anfertigte, um einen kostenfreien Bibeltext für ein anderes Buch zur Verfügung zu haben, läßt einen erschreckenden Pragmatismus, eine Hemdsärmeligkeit erkennen, die das Gegenteil von Ehrfurcht vor Gottes Wort bedeutet.

Davon, daß die Bibel Gottes ehrfurchtgebietende Offenbarung an die Menschen darstellt und deshalb jedes Wort von Ewigkeitsgewicht ist, hören wir nichts von diesem Sprecher des Bibelbundes. Stattdessen verkündet er locker die verführerische Devise der modernen Bibelübertrager: „Die Bibel sollte so leicht zu lesen sein wie die Tageszeitung“. Von einem Bibellehrer, der auch noch aus der „Brüderbewegung“ kommt, dürfte eine solche unerträgliche Verflachung eigentlich nicht kommen. Aber Vanheiden benutzt seine Übertragung sogar in lehrhaften Aufsätzen. Sie war ursprünglich als nur für Fernstehende bestimmt angekündigt worden; inzwischen macht Vanheiden dafür Werbung, daß die Gläubigen mit ihrer Hilfe die Bibel leichter durchlesen könnten. Die jetzige Führung der freien Brüdergemeinden hat ihre Solidarität mit dieser Verfälschung von Gottes Wort öffentlich dadurch bekundet, daß sie sein Werk herausgebracht und gefördert hat, anstatt ihn zurechtzuweisen. Daß es inzwischen auch von einer einflußreichen, der Brüderbewegung nahestehenden Versandbuchhandlung vertrieben wird, ist ebenfalls sehr bedauerlich.

Vanheiden geht in seiner prinzipienlosen Befürwortung moderner Übertragungen noch einen erschreckenden Schritt weiter. Idea zitiert die wahre und beachtenswerte Aussage einiger konservativer Befürworter wortgetreuer Übersetzungen: „Wer im Glauben wachsen will, muss sich einer klassischen Übersetzung anvertrauen“, worauf Vanheiden antwortet: „Wer im Glauben wachsen will, sollte jede Bibel von vorn bis hinten lesen, die er kriegen kann! Um Leute an das Evangelium ranzuführen, kann das durchaus auch einmal die Volx-Bibel sein.“ Nicht nur geht Vanheiden damit davon aus, daß auch klar verfälschte Bibeln wie die „Ökumenische Einheitsübersetzung“ oder die „Gute Nachricht“ gut seien fürs „Glaubenswachstum“. Nein, er schreckt nicht davor zurück, auch die „Volxbibel“ als Mittel gutzuheißen, das angeblich tauge, um Leute für das Evangelium zu gewinnen!

Kein Wort davon, daß dieses in der Gossensprache abgefaßte Machwerk den lebendigen Gott und seinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, unerträglich lästert und einen anderen Jesus, ein anderes Evangelium verbreitet! Wie kann man mit der Lästerung Gottes Menschen zur Umkehr führen? Wie weit muß Vanheiden von Gottes Wort schon abgedriftet sein, wenn er meint, man könne die „Volxbibel“ als evangelistisches Werkzeug einsetzen? Aber es ist nur folgerichtig, diese „kommunikative“ Bibel im Jugendslang zu befürworten, wenn man die bibelkritischen und das Wort Gottes zersetzenden Grundsätze der modernen Bibelübertragung verinnerlicht hat. Nur – mit „Bibeltreue“ hat eine solche Haltung nichts mehr zu tun!

Karl-Heinz Vanheiden wird gewiß für dieses Interview manche Zustimmung von modernen Evangelikalen bekommen, die längst vom biblischen Glauben abgefallen sind. Die empfehlen die „Volxbibel“ schon länger mit derselben fadenscheinigen Begründung, und verlangen nach „Bibeln“, die sie lesen können wie ihre Tageszeitung. Doch die kleine Schar derer, die noch den Herrn fürchten und zittern vor Seinem Wort (Jesaja 66,2.5), die sollte aufmerken und erkennen, wie weit die Abkehr von Gottes Wort schon mitten in den Reihen der vermeintlich „Bibeltreuen“ fortgeschritten ist. Eigentlich müßte ein solches Interview Konsequenzen haben – im Bibelbund, bei den Brüdergemeinden … Aber das muß Vanheiden sicher nicht befürchten. Dazu sind, so fürchte ich, die heutigen Verantwortlichen in diesen ehemals wirklich bibeltreuen Kreisen mehrheitlich schon zu weit von wirklicher Gottesfurcht, von wahrhafter Heiligung des Herrn und Seines Wortes entfernt.

Doch uns erinnert der Umgang der modernen „Bibelübersetzer“ mit Gott und Seinem Wort an die Aussprüche eines alttestamentlichen Propheten:

So spricht der HERR der Heerscharen: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie täuschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht [was] aus dem Mund des HERRN [kommt]. (…) Denn wer hat im Rat des HERRN gestanden und hat sein Wort gesehen und gehört? Wer hat auf mein Wort geachtet und gehört? (…) Ich habe diese Propheten nicht gesandt, und doch sind sie gelaufen; ich habe nicht zu ihnen geredet, und doch haben sie geweissagt. Hätten sie in meinem Rat gestanden, so würden sie meinem Volk meine Worte verkündigen und sie abbringen von ihrem bösen Weg und von ihren schlimmen Taten! (…) Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert? Darum siehe, ich komme über die Propheten, spricht der HERR, die meine Worte stehlen, einer dem anderen; siehe, ich komme über die Propheten, spricht der HERR, die ihre eigenen Zungen nehmen und behaupten: »Er hat geredet!« Siehe, ich komme über diejenigen, spricht der HERR, die Lügenträume weissagen und sie erzählen und mit ihren Lügen und ihrem leichtfertigen Geschwätz mein Volk irreführen, während ich sie doch nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe, und sie diesem Volk auch gar nichts nützen! spricht der HERR. (…) denn jedem einzelnen wird sein eigenes Wort zur Last werden, denn ihr verdreht die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN der Heerscharen, unseres Gottes! (Jeremia 23, 16+18+21-22+29-32+36)


Quelle: idea spektrum 15/2010, S. 16-19
Rudolf Ebertshäuser 26. 4. 2010
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Ted

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Re: "Volxbibel"
« Antwort #49 am: 06 Mai 2010, 02:10:42 »
Zitat
Beide warben einhellig für sinngemäße, nicht wortgebundene Übertragungen in das heutige Deutsch und kritisierten die wortgetreuen Übersetzungen als schwer verständlich.
Ich bin dankbar, dass mir der Text einer Lutherbibel 1956/1964 geholfen hat, zur Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

Zitat
Das Wissen darum, daß der allein weise, allmächtige Gott den menschlichen Verfassern der Bibelbücher jedes Wort eingegeben hat, das sie niederschrieben,...
Darum habe ich seinerzeit gebetet, dass Gott mich erkennen lässt, ob dieses mir vorliegende Buch wirklich SEIN Wort ist, unverfälscht und vollständig!

Zitat
... hat bei allen echten Gläubigen durch die Jahrhunderte zu der Konsequenz geführt, daß sie nach einer möglichst wortgetreuen Übersetzung dieser Worte des lebendigen Gottes verlangt haben.
Das hat Gott in mir bewirkt, dass ich das mir vorliegende Buch wirklich als Sein unverfälschtes und vollkommenes Wort erkennen durfte, und habe seither immer mehr verstanden, von dem, was ich darin las. Darüberhinaus habe ich tatsächlich ein grosses Verlangen, auch in den griechischen Grundtexten zu forschen, um immer tiefere Kenntnis zu erlangen. Oft vergleiche ich fragliche Stellen in meiner Luther 1956/64 auch mit mehreren weiteren Bibelübersetzungen (Elberfelder 1905, Schlachter 1951, Luther 1945/1912/1984, Jantzen, King James, wie auch dem griechischen Grundtext des NT nach Strong).

Zitat
Stattdessen verkündet er locker die verführerische Devise der modernen Bibelübertrager: „Die Bibel sollte so leicht zu lesen sein wie die Tageszeitung“.
Meiner Erfahrung nach kann man das Wort Gottes in seiner Tiefe nur erfassen, wenn man betend darin forscht, Gott immer wieder bittet, Verständnis und Erkenntnis zu geben. Oft muss man dann auch einen Abschnitt mehrmals lesen und Querverweisen nachgehen...

Ein oberflächliches Lesen, gar wie eine "Tageszeitung", bringt nichts. Schon gar nicht, wenn man eine von [falschen] Auslegungen garnierte "Übertragung" durchliest. Nein, das Wort Gottes muss erforscht werden, und zwar in einer dem Grundtext so nahe wie möglich kommenden Übersetzung.

Diese aber waren freundlicher als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte. (Apg 17, 11, Hervorhebung von mir)

Und vor allen Dingen, unter Gebet, denn der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muß geistlich beurteilt werden. (1.Kor 2, 14)
« Letzte Änderung: 06 Mai 2010, 02:13:35 von Ted »

Offline Roland

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Martin Dreyers geistliche Entwicklung
« Antwort #50 am: 23 Dezember 2012, 02:43:42 »
Liebe Freunde
Ich kam gerade zum Gauben an Jesus Christus und ER begann meinen Sinn radikal zu konfrontieren und zu erneuern (seit nicht gleichförmig der Welt ändert euren Sinn) sagt die Bibel.

Da begegnete mir in der Anskar Kirche Wolfgang Kopfermanns der junge adrett gekleidete Martin Dreyer im Flur. (er hatte eine kaufmännische Lehre abgeschlossen und war wirklich sauber und ordentlich) Er wurde soeben feierlich "ausgesegnet" um als Missionar im Amsterdammer Drogensumpf das "Evangelium" zu verkünden.Wie schon geschrieben kam ich gerade aus dem Rotlicht rausgekrochen und hatte Drogensucht hinter mir gelassen und Befreiung von Okkultnismus und Satanismuss (Dämonen) bekommen. Ich fragte Martin offen so wie ich immer war"Martin, hasst DU Erfahrung im Bereich Drogen? Hast Du Erfahrung im perversen Bereich bist Du mal vergwaltigt oder Missbraucht worden? Hast DU Erfahrung im Bereich Satanisumss und Dämonen?" Seine Antwort war "Nein keine Erfahrung" Darauf sagte ich "ICh glaube nicht dass Du von Gott eine Berufung für das Rotlicht hast. Ich glaube dass Du von Wolfram Kopfermann eine Berufung hast und dass DU vom Satan zerrissen wirst wenn Du es wagst nach Amsterdamm zu gehen und so zu tun als wenn DU der Befreier vom Herrn bist. Denn wenn Du nicht berufen bist bist Du selbst berufen und das im Namen des Herrn und der wird Dich nicht ungestraft werden lassen"

Ich war irgendwie geschockt weil ich das gar nicht glauben konnte dass so ein naiver Mensch es wagte so einen SChritt zu gehen.
(Seine Antwort war sinngemäß: Wer bist Du denn schon?)

Wolfram Kopfermann war einer von drei Pastoren der in der Landeskirche St.Petri Hambuurgs den Charismatischen Gottesdienst leitete. Er und die zwei anderen hatten einen SChwur abgelegt wonach diese Gruppe die Kirche nie verlassen wollten, Kopfermann aber brach den SChwur und zog mit 1000 Anhängern aus der Kirche aus und gründete die "Anskar Kirche" benannte nach dem Katholischen Bischhoff Anskar. (das Kopfermann 1000 Anhänger hatte ließ viele vermuten das er ein erfolgreicher Missioinar ist was aber eine Lüge war denn sein "Erfolg" kam durch eine von ihm betriebene Spaltung) Später sagte Kopfermann er sei die Reinkartantion Anskars und würde fortsetzen was dieser angefangen hatte.Dann führte er die Ordinierung von Frauen ein, baute christliche Psychologie ein und verlangte Bargeld für Seelsorge wer nicht zahlen konnte erhielt keine Seelsorge. (Er lehrte die Wohlstandsleehre dass jeder Christ Geld haben müsste und wenn er kein Geld hätte sei das ein Zeichen von Gott verflucht zu sein)
Kopfermann war geistlich so blind dass er nicht einmal ein Satanistenehepaar erkannte das er zu Ältesten gemacht hatte.Es war doch OK dass die ganz in SChwarz gekleidet waren....

Kopfermanns Sohn führte Rockmusik ein. Eine Zeit war dieser Ultracharismatiker einer er Topredner. Er machte Werbung für Helmut Bauer und Charles Ndifon verlor am ENde 4 seiner Kirchen und dümpelt heute mit 200 Mitgliedern rum die nur von Frauen geführt werden.

Martin Dreyer kam Drogenabhängig wieder von seiner Mission und veranstalltete schwarze Messen im Jesus Center Hamburgs und zwar im Namen Jesus. Damals begann er mit der Gossensprache sie trugen schwarze Kleidung tätowierten sich und er war so frech zu behaupten das GOTT die DROGEN als Segen gemacht hatte. Jahrelang war er Drogenabhängig und sammelte Anhänger hauptsächlich junge Menschen die sehr strenge Eltern hatten um sich. Und er wurde gefördert von solchen die die Bibel auch nicht ernst nahmen aber Pastoren waren.

Jahrelang habe ich ihn immer wieder angerufen angeschrieben ob er Gebet braucht oder nicht Busse tun wollte. Er wollte aber nciht machte aber einen Drogenentzug und die Frucht seiner zerstörten Seele ist unter anderem die Volksbibel.

Ich missioniere unter SChwerverbrechern und jungen Menschen und finde es viel spannender mit der Luthersprache die ja immerhin das Deutschsprachefundament ist- zu arbeiten als mit Gossensprache.

Die Ultracharismatiker haben immer behauptet mann müsse sich den Menschen die mann erreichen will anpassen. Und aus diesem Motiv herraus ist Martin Dreyer mit der Gossenbibel an den Start gegangen.

Frank Pohl

Quelle
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BOB

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Re: "Volxbibel"
« Antwort #51 am: 27 Dezember 2012, 13:23:34 »
Das würde ich gerne weiterverwenden. Wie sicher ist diese Aussage? ???

Offline Roland

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Re: "Volxbibel"
« Antwort #52 am: 27 Dezember 2012, 15:20:07 »
Ich kenne Frank Pohl nicht persönlich und daher kann ich seine Glaubwürdigkeit schlecht einschätzen. Im Internet findest Du bestimmt seine Kontaktdaten. Nimm' mit ihm doch mal Kontakt auf......
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