Autor Thema: Im Gericht Gottes  (Gelesen 899 mal)

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Offline Jose

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Im Gericht Gottes
« am: 16 März 2014, 20:14:22 »
In diesen Tagen beschäftigte ich mich mit dem Thema: "Im Gericht Gottes", und zwar besonders veranlasst durch das Wort: "So verurteilt nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbaren wird! Und dann wird jedem sein Lob werden von Gott" 1.Kor 4,5. Persönlich sehe ich diese Bibelstelle im Zusammenhang mit dem Gericht Gottes, in dessen Licht alles offenbar werden wird.

Ein ähnliches Wort ist auch: "Denn es ist nichts Verborgenes, das nicht offenbar gemacht werden soll, auch ist nichts Geheimes, das nicht ans Licht kommen soll" Mk 4,22. Ich kann es mir nicht anders vorstellen, als dass dies vor dem Thron Gottes, im Gericht, geschehen wird. Gott wird gerecht richten und da wird auch das verborgene der Herzen offenbar werden.

Ich habe mich auch gefragt, ob es auch für Gotteskinder gilt, dass Gott das verborgene ihres Herzens ans Licht bringen wird, und ich bin davon überzeugt, dass es so sein wird. Und da sollten wir darauf achten, dass in uns keine Falschheit ist, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Auch kein Trachten nach eigener Ehre und nach eigenem Ruhm. Im Gericht Gottes wird alles offenbar.

Jesus hat uns verheißen: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, <der> hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen" Joh 5,24, und ich verstehe dieses Wort so, dass wir gerettet sind. Aber es heißt auch an einer anderer Stelle: "Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was verachtest du deinen Bruder? Denn wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden" Röm 14,10, und besonders hier wird für mich deutlich, dass letztlich auch die Gläubigen noch gerichtet werden. Oder verstehe ich etwas falsch?

Wir kennen auch das Bibelwort: "Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, was er durch den Leib <vollbracht>, dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses" 2.Kor 5,10, aber dieses Wort wird oft als das Gericht vor dem Preisrichterstuhl Christi gesehen, bei dem es um den Lohn geht. Hier tue ich mich persönlich etwas schwer, denn ich mag auch nicht daran denken, dass es im Himmel verschiedene Ranghierarchien der Gläubigen geben wird, wie es z.T. auch behauptet wird. Ich habe sogar mal gelesen, dass behauptet wurde, dass nicht alle Gläubigen zur Braut des Lammes gehören, was ich als Irrlehre sehe.

Hoffentlich waren meine Gedanken einigermaßen verständlich. Lasst und bitte als Gläubige und Gotteskinder so miteinander umgehen, dass wir am Ende uns nicht schämen müssen, wenn wir offenbar werden vor dem Thron Gottes.

Gottes Segen wünsche ich allen.

José