Autor Thema: ein erschütternder Tatsachenbericht  (Gelesen 586 mal)

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Offline inchristus

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ein erschütternder Tatsachenbericht
« am: 20 Januar 2014, 10:35:39 »
Liebe Geschwister,

hier ist ein Zeugnis, wie Gott eine Schwester aus Liebe gezüchtigt hat, aus der christlichen Zeitschrift "Glaube, Hoffnung, Liebe" Nr.8/9 1998

Ich bin jetzt 42 Jahre alt. Von Beruf bin ich Krankenschwester. In Brasilien muss man dafür an der Universität studieren. Ich heiratete, als ich noch ziemlich jung war, und bin eine Mutter von 5 Kindern. Mein Mann begann schon früh, Alkohol zu trinken. Das hatte für uns schlimme Folgen. Als die Kinder noch klein waren, musste ich oft aus dem Haus flüchten. Wir hatten einen kleinen Schweinestall nahe unserem Haus. Dahin retteten wir uns. Manchmal regnete es die ganze Nacht über, so waren wir völlig durchnäßt am nächsten Morgen.

Eines Tages hörte ich in einer christlichen Gemeinde von Jesus. Ich bekehrte mich und empfing ein neues Herz. Gleichzeitig bekam ich von Gott eine so wunderbare innere Kraft und Stärke, dass auch mein Mann es nicht mehr wagte, mich zu schlagen oder unsere Familie zu quälen. Einige Jahre hatten wir Ruhe.

Dann kam ein besonderer Sonntag, der unser Leben verändern sollte, was ich aber damals nicht ahnte. Meine 5 Kinder hatten während des Gottesdienstes nicht ruhig gesessen, so dass der leitende Diakon sie einfach einsperrte. Ich bekam das nicht mit. Nach dem Gottesdienst suchte ich meine Kinder - die älteste Tochter war damals etwa 8 Jahre alt - und fand sie nicht. Keiner wusste, wo sie waren. So ging ich nach Hause. Dort waren sie auch nicht. Verzweifelt eilte ich zur Gemeinde zurück. Der Diakon wies mich mit harten Worten ab und sagte, er wüßte nicht, wo die Kinder seien. Erst nach Mitternacht, als ich erneut im Gemeindehaus vorstellig wurde, sagte die Frau des Diakons: "Nun gib ihr doch endlich die Kinder!" Sie waren den ganzen Tag über in einem Zimmer eingesperrt gewesen.
Über soviel Gemeinheit wollte ich fast zerbrechen und gab meinen Gemeindeausweis zurück. Ich wollte nicht mehr Mitglied sein. Gleichzeitig ging ich in die Welt zurück. Ich war von den Gläubigen bitter enttäuscht. Keiner hatte sich entschuldigt. Keiner kümmerte sich um uns. Bald fing das alte Leben wieder an. Immer und immer wieder schlug mich mein mann, trieb mich mit den Kindern aus dem Haus und verbrachte (verschwendete) das ganze Geld. Nach einigen Jahren starb er. Ich hatte eine gute Anstellung in einem großen Krankenhaus als leitende Schwester im Operationssaal gefunden und verdiente nicht schlecht. Es reichte, um die Familie zu versorgen. Das war mit viel Verantwortung, aber auch mit Überstunden verbunden, doch tat ich diese Arbeit gern.

Den 20.3.1997 werde ich in meinem Leben nicht vergessen. Etwa 8 Jahre waren vergangen, seit ich Jesus abgesagt hatte und meinen eigenen Weg gegangen war. Um 7.30 Uhr sollte eine schwierige neurologischen Operation von mehreren Stunden stattfinden. Ich war für die Vorbereitungen verantwortlich und verließ schon um 6 Uhr morgens das Haus. An einer Tankstelle, wo ich den Bus wechselte, kam aus dem Dunkel ein riesiger Mann auf mich zu und bedrängte mich. Er war unglaublich stark und tat mir furchtbar weh, als er mich anpackte. Ich bat ihn, von mir abzulassen, da ich auf dem Weg zu einer wichtigen Operation sei. Als das nicht half, schrie ich laut um Hilfe, aber niemand hörte mich. Keiner schaute um diese Uhrzeit aus dem Fenster heraus. Und der Tankwart lächelte nur. Der Mann aber schlug auf mich ein, würgte mich und zerrte mich auf ein einsam gelegenes Baugelände. Mein linkes Auge war von einem schweren Schlag sofort zugeschwollen, die Kleidung hing in Fetzen herab. Immer und immer schlug er auch mich ein, zerbiß an unzähligen Stellen meinen Körper und versuchte, mich zu vergewaltigen. Da er mir die Nasenspitze fast abgebissen hatte, war mein Gesicht blutüberströmt. Während dieser unendlich scheinenden Momente, in denen ich den Tod unausweichlich vor mir sah, schrie ich zu Gott um Vergebung meiner Sünden. Mit einem Male sah ich, dass das, was ich hier erlebte, mit meinem geistlichen Zustand und meiner jahrelangen Untreue zusammenhing. Gott war gnädig. Während das Ungeheuer mich würgte und auf mich einschlug, strömte schlagartig tiefer Friede in mich hinein und das unmissverständliche Gefühl: Dir ist vergeben! Ich kann es nicht erklären, aber ich wurde innerlich völlig ruhig und still.

Der Mann wollte mich töten und umklammerte mit seinen derben, mächtigen Händen meinen Hals. Ich konnte fast nicht mehr atmen. Dabei wunderte er sich immer wieder, dass es ihm nicht gelang, mir das Leben auszulöschen. "Eine Frau habe ich schon umgebracht, drei andere habe ich gefoltert, und jetzt bist du dran. Sag mir, warum kann ich dich nicht umbringen!?" Es war noch immer dunkel, doch konnte ich mit dem rechten Auge sehen, wie er einen großen Stein nahm und mir damit immer wieder gegen den Kopf schlug. Zuletzt keuchte er: "Ich reiss dir die Augen aus. Du sollst mich nicht erkennen können, wenn die Polizei mich erwischt." Ein schmerzhafter Ruck - und meine beiden Augen hingen aus meinem Gesicht. "So, jetzt bist du tot!" rief er aus und machte sich fluchend davon. Für mich brach Nacht herein. Ich konnte nichts mehr sehen.

Obwohl ich die Hölle mitgemacht hatte, war ich nicht einen einzigen Augenblick ohne Bewusstein gewesen. Am ganzen Körper blutend, machte ich mich auf den Weg zur Straße. Ich konnte nur ahnen, wo sie war. Geräusche wiesen mir den Weg. Als ich sie erreichte, kam ein Mann auf mich zu, der voller Schrecken ansrief: "Wie sehen Sie denn aus? Es ist grauenvoll! Ich rufe sofort den Erste-Hilfe-Wagen." Als der Wagen kam und zwei Helferinnen ausstiegen, fielen sie in Ohnmacht, als sie mich erblickten. So schnell wie möglich brachte man mich ins Krankenhaus, meine Augen aber konnten nicht mehr gerettet werden. Man hatte noch etwas Hoffnaung für das linke Auge, doch die zerschlug sich. Ich bin jetzt blind. Man legte mir einen Ganzkörperverband an, so schlimm war ich zugerichtet. Ich muss ausgesehen haben wie eine Mumie. nach einigen Tagen stand der Chefarzt an meinem Bett. Aladia, ich habe ein Nachricht für Sie. Der Mann, der Ihnen das angetan hat, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er wohnte in der Nähe des Ortes, wo er Sie überfallen hat, und ist von der Polizei gefasst worden. Von dem fünfköpfigen Einsatzkommando wurden drei ins Krankenhaus gebracht. Er hatte sie zusammengeschlagen. Der Mann verfügte über furchtbare Körperkräfte. Der Untersuchungsrichter ließ ihn sofort ins Gefängnis bringen. Dort war er in einer Zelle mit 39 anderen gewöhnlichen Kriminellen zusammen. Dies Leute wussten, was er getan hatte. Sie warteten ab, bis er tief schlief, dann warfen sie sich auf ihn, zerstachen ihn, brachen ihm Arme und Beine, rissen ihm die Augen aus und erhängten ihn."

Es war entsetzlich. Ich hatte dem Mann vergeben. Er hatte mir so leid getan; denn nicht er war es, der mir das alles angetan hatte. Satan hatte sein Leben zerstört, er war von unzähligen Dämonen getrieben, schlimmer als ein Tier. Das war nicht mehr er selber. Darum betete ich für die Errettung seiner Seele. Nun war er so grausam umgekommen. Ich konnte nur weinen.

Nach vielen Wochen war ich wiederhergestellt. In die Augenhöhlen setzte man Prothesen ein. Die Wunden sind verheilt, und ich habe Frieden mit Gott. Warum ich das erlitten habe? Eins weiß ich, es ist Gottes Weg mit mir; denn inzwischen konnte ich in vielen Gemeinden mein Zeungis sagen. Viele Menschen haben durch diesen Bericht, den sie hörten, den Herrn Jesus angenommen als ihren Retter, und ich habe auch für die kommenden Monate so viele Einladungen in Gemeinden weit und breit, dass ich kaum allen nachkommen kann. Es ist mein Gebet, dass alle meine 5 Kinder den Herrn Jesus annehmen. Meine älteste Tochter ist auch vergewaltigt worden und hat ein Kind bekommen, das wir jetzt gemeinsam aufziehen. Ein weiteres Kind ist in die Drogenszene hineingezogen worden. Meinen Beruf kann ich nicht mehr ausüben und Geld verdienen. Aber ich kann meine Hausarbeit tun, lerne Blindenschrift und tue alles, um für Jesus da zu sein.

Als ich gestern abend in einer Gemeinde mein Zeugnis sagte, erlebte ich ein kleines Wunder. Plötzlich standen vor mir die Angehörigen des Mannes, der mich so zugerichtet hatte. Monatelang konnten sie diese Greueltat nicht glauben, doch jetzt hatten sie mein Zeugnis gehört und fassten Vertrauen. An seiner Stelle baten sie mich um Vergebung. Sie sind seit Jahren gläubig und Mitlieder in einer Gemeinde, und auch der Kriminelle war einmal gläubig gewesen. Er war einige Jahre in der Gemeinde, wandte sich dann aber von Gott ab und wurde von Dämonen heimgesucht, die ihn in den Ruin trieben, so dass er zum Mörder wurde und vier Frauen innerhalb weniger Wochen grauenvoll zugerichtet. Eine von ihnen brachte er um.

Ich kann jedem nur sagen: Es lohnt sich nicht, dem Teufel zu dienen. Er fordert dafür einen hohen Preis. Das Leben mit ihm und für ihn muss man mit vielen Schmerzen und dem ewigen Tod bezahlen. Keiner soll es so tun wie ich damals, als ich mich von Jesus abwandte und meine eigenen Wege ging. Ich hätte mir viele schwere Wege ersparen können. Doch Gott hat mich lieb. Er wollte mich nicht verloren gehen lassen, darum hat ER mich auf diese Weise zu sich gezogen. Manche mögen sagen: Dann hast du aber einen grausamen Gott! Nein, ich sehe es anders. Ich habe einen grausamen Feind, der mich zerstören wollte. Gott aber hat mich aus seiner Hand gerettet, selbst wenn ich mein Augenlicht verloren habe. Jetzt kann ich zwar mit meinen leiblichen Augen nicht mehr sehen, dafür aber sehe ich mit meinen geistlichen Augen um so klarer. Und, was soll's? Es dauert ja sowieso nicht mehr lange, bis ich Jesus von Angesicht zu Angesicht werde schauen dürfen - mit meinen neuen Augen!

Aladia ist ein kleine, schmächtige Frau. Sie wohnt in einfachen, aber ordentlichen und sauberen Verhältnissen. Das Haus gehört ihr. Die Wunden sind geheilt. Eine kleine Narbe auf der Nase zeugt noch von ihrem Kampf. Sie strahlt zwar Freude und Frieden aus, aber die schrecklichen Augenblicke haben doch auch Spuren hinterlassen. Das merkt man, wenn sie erzählt. Wir wollen für sie beten und sie segnen.


Dieser Tatsachenbericht ist so vielsagend, dass ich nichts weiter dazu schreiben möchte, außer dass mir Mt12,43-45 dazu einfiel: Die Rückkehr des unreinen Geistes.

Gnade und Friede mit euch allen!
Astrid
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Pilger

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Re: ein erschütternder Tatsachenbericht
« Antwort #1 am: 20 Januar 2014, 13:46:52 »
Liebe Astrid,
es würde mich doch sehr interessieren, was Du mit dem Bibelvers aus Matth.12, 43-45 aussagen wolltest!