Autor Thema: Fasten und Beten  (Gelesen 975 mal)

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Offline inchristus

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Fasten und Beten
« am: 17 Januar 2014, 11:57:40 »
Liebe Geschwister,

ich lese immer wieder vom Fasten und Beten. Wir wissen aus der Schrift von bekannten Männern und Frauen, die gefastet und gebetet haben.

Zu meiner Beschämung muss ich sagen, dass ich noch nie gefastet habe, obwohl ich die Zeugnisse aus der Bibel kenne, dass auf diese Weise Gott das Erbetene auch gegeben hat.

Ich hoffe, dass mir der HERR es schenken wird, denn Gott wirkt in uns das Wollen als auch das Vollbringen. Aus mir heraus spüre ich nicht den Wunsch zu fasten. Das macht mich traurig. Denn ich denke, dass das Fasten auch eine unserer Waffen ist.

Vielleicht kennt der ein oder andere von euch das auch. Wie haltet ihr das mit dem Fasten und Gebet?

Segensgrüße an alle!

Astrid
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Pilger

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Re: Fasten und Beten
« Antwort #1 am: 18 Januar 2014, 15:32:56 »
Liebe Astrid,
das Fasten ist gut für mehr Zeit für geistliche Dinge und für unseren Körper, aber Gebetserhörung  gibt's nur duch Gebet nach dem Willen Gottes und Glauben.

Vor Jahren gab es einmal ein Buch, indem das Fasten mit einer "geistlichen Explosion" verglichen wurde.
Da gab es unter den Christen eine "Fastenexplosion", aber man hat keine Reaktionen gehört.

Das ist immer mal wieder ein Slogan:;
Ob mehr Gebet oder Lobpreis oder Lösen von Bindungen oder andere Dinge, man hofft immer auf einen "geistlichen Schub".
Aber alles geht aus Glauben und wenn man dazu eine Zeitlang fastet um mehr Zeit zu haben ist das gut, abr notwendig um irgend etwas bei Gott zu erreichen ist es nicht.

Offline Jose

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Re: Fasten und Beten
« Antwort #2 am: 18 Januar 2014, 23:16:49 »
Liebe Astrid,
das Fasten wird sowohl im Alten als auch im Neuen Bund erwähnt und zwar i.d.R. in Verbindung damit, Gott besonders ernstlich zu suchen. Es gibt einige Zeugnisse im Alten Bund, und ganz besonders finde ich das aus dem Leben von Daniel: "Und ich wandte mein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn zu suchen mit Gebet und Flehen, mit Fasten im Sacktuch und in der Asche" Dan 9,3. Der Herr hat dieses Flehen wunderbar erhört.

Auch im Neuen Bund lesen wir, im Grunde wie selbstverständlich: "Nachdem sie ihnen aber in jeder Gemeinde Älteste bestimmt hatten, befahlen sie sie unter Gebet und Fasten dem Herrn an, an den sie gläubig geworden waren" Apg 14,23. Ich bin überzeugt, dass es sich hier nicht lediglich um eine religiöse Übung gehandelt hat, sondern es war ein besonderes sich Hinwenden zum Herrn, der allein uns im Glauben zu stärken und zu bewahren vermag.

Vielleicht ist uns das wunderbare Zusammenwirken von Beten und Fasten nicht mehr so bewusst, wenn es aus dem Verlangen geschieht, den Herrn umso dringender zu suchen. Einmal telefonierte ich mit einem Bruder und teilte ihm ein ernstes Gebetsanliegen mit. Seine spontane Reaktion war: Ich will an jenem Tag fasten und beten.

Gottes Segen,
José