Autor Thema: Christsein in den islamischen Ländern - ein Zeugnis  (Gelesen 811 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline inchristus

  • Benutzer
  • Beiträge: 184
Christsein in den islamischen Ländern - ein Zeugnis
« am: 16 Januar 2014, 13:54:31 »
Liebe Geschwister,

hier ein Zeugnis einer Christin unter moslemischer Herrschaft, veröffentlicht von Open Doors:

"Ich rede hier nicht über meine Religion, nicht mit den Schülern und auch nicht mit meinen Kollegen, denn das ist gefährlich. Ich will niemanden provozieren." Raja* und ihre Familie sind aus Mosul in die kurdische Autonomiezone im Norden des Iraks geflohen. Zurück nach Mosul will sie nicht. "Dort hat man uns Drohbriefe in den Briefkasten gesteckt und Todesdrohungen per SMS geschickt. Und auch Christen ermordet. Als meine Mutter und mein Bruder wegen behördlicher Angelegenheiten für zwei Tage nach Mosul mussten, wären sie fast durch eine Autobombe getötet worden." Im Norden ist es für Christen zwar sicherer, wachsam müssen sie aber dennoch sein. Wie die meisten Flüchtlinge aus dem Irak spricht Raja nur Arabisch. Dennoch hat die Zwanzigjährige eine Anstellung als Lehrerin gefunden.

Seit frühester Kindheit kennt sie die Aufrufe der Mullahs, die Christen zu töten. Die Furcht sitzt tief. Kleinigkeiten genügen, um Gewalt auszulösen. "Als es nun an der Universität hieß, Frauen sollten Schleier tragen, habe ich das gemacht. Einige Studentinnen taten dies
icht. Ihnen wurde Säure ins Gesicht geschleudert."

Glaubensvorbild

Raja ist froh, wenn sie den Gottesdienst besuchen kann, auch wenn der Weg dorthin gefährlich ist. Nur nicht auffallen, sagt Raja. "Christinnen im Irak werden oft belästigt und auch angegriffen. Ich habe das mehrmals erlebt, auch im Taxi. So gern würde ich mich etwas freier bewegen können. Wenigstens in der Gemeinde herrscht Freiheit. Viele Glaubensgeschwister aus Mosul sind jetzt hier im Norden." Zusammen gedenken sie ihres Pfarrers, der kurz vor ihrer Flucht aus Mosul entführt wurde. Seine verstümmelte Leiche fand man später auf der Straße. "Sie waren so grausam, weil er Jesus nicht verleugnen wollte. Ich weinte sehr viel und fragte mich, ob ich wie er bereit wäre, für meinen Glauben zu sterben. Zuerst dachte ich, dass ich einfach sagen würde, dass ich zum Islam konvertiert sei; in meinem Herzen würde ich ja Christin bleiben. Aber das mutige Vorbild unseres Pfarrers hat alles verändert. Ich werde niemals meinen Glauben an Jesus verleugnen. Der Schmerz dauert nur ein paar Minuten, aber dann bin ich für alle Ewigkeit bei meinem Erlöser."

Bitte lasst uns weiter im Gebet an unsere Geschwister in den islamischen Ländern gedenken!

Gottes Segen euch allen,
Astrid
« Letzte Änderung: 16 Januar 2014, 17:57:44 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36