Autor Thema: Zeugnis aus der muslimischen Welt  (Gelesen 686 mal)

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Offline inchristus

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Zeugnis aus der muslimischen Welt
« am: 27 November 2013, 10:58:10 »
Liebe Geschwister,

ein Open Doors-Mitarbeiter berichtet folgendes: In einem Dorf traf ich einen Mann mit schneeweißem Haar. Ich schätzte ihn auf etwa 70 bis 75 Jahre. Er sei 58, antwortete er auf meine Frage nach seinem Alter. Der Pastor lächelte freundlich, als er mir erzählte, dass er als Pastor eine Gemeinde leite und viele Muslime mit dem Evangelium erreiche. Ich war verblüfft. Auf meinen Einwand, dass das Evangelisieren unter Muslimen doch in islamischen Ländern verboten sei, nickte er und antwortete: "Jesus liebt alle Menschen. Das möchte ich den Mulimen mitteilen, denn sie wissen es nicht. Natürlich werde ich deswegen angefeindet und unter Druck gesetzt. Doch ich habe mich entschieden, für Christus zu leben und für Christus zu sterben, wenn es sein muss. Er hat mich berufen, allen Menschen das Evanglium zu verkünden. Wie könnte ich seinen Ruf ignorieren?"

Er hat tiefe Narben im Gesicht. Ich fragte ihn danach. "Einige extremistische Muslime haben mich aufgesucht und mir mit Vergeltung gedroht, sollte ich weiter mit Muslimen über den christlichen Glabuen sprechen. Ich ließ mich nicht einschüchtern. Bald darauf wurde unsere Kirche völlig zerstört. Als ich den Vorfall den Behörden meldete, geschah nichts. Weil ich weiterhin das Evangelium verkündete, wurde ich in den folgenden Jahren immer wieder bedroht. Eines Tages drangen mehrere Männer mit Macheten und Dolchen in meine Wohnung ein, als ich schlief, und fielen über mich her, bis ich blutüberströmt und regungslos da lag." Er zeigte mir die Narben am ganzen Körper. "Sie dachten, ich sei tot. Wie durch ein Wunder konnte ich mich jedoch zur Straße schleppen und ein Autofahrer brachte mich ins Krankenhaus. Ich hatte viel Blut verloren. Nur weil eine muslimische Ärztin mich schon vorher persönlich kannte, wurde ich operiert. Als ich nämlich meinen christlichen Vornamen genannt hatte, wollte das Personal mich zuerst nicht behandeln. Während meiner Genesung erfuhr ich, dass die Männer, die mich überfallen hatten, selbst Nachfolger von Jesus geworden waren. Es gibt für mich keine größere Freude.

Ich hatte meinen Gemeindemitgliedern, die mich im Krankenhaus besuchten, gesagt, dass ich die Angreifer nicht anzeigen wollte, weil Jesus uns lehrt, denen zu vergeben, die uns verfolgen und für sie zu beten. Als die Extremisten  davon erfuhren, hat das ihre Herzen für immer verändert."

Ja, gepriesen sei unser HERR, der so Großen vollbringt, besonders in den islamischen Ländern.

PS: Mir ist bekannt, dass Open Doors ökumenisch ist, und würde deshalb eine Zusammenarbeit nie in Betracht ziehen. Ich lese aber gern Zeugnisse wie dieses und Berichte darüber, was Gott Großes tut, besonders in den islamischen Ländern.

Wie seht ihr das? Würdet ihr dann auch nichts von ihnen lesen wollen? Bin ich hier inkonsequent?

Liebe Segenswünsche!
Astrid
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline Jose

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Re: Zeugnis aus der muslimischen Welt
« Antwort #1 am: 28 November 2013, 21:33:20 »
Liebe Astrid,
es ist ein bewegendes Zeugnis von einem treuen Zeugen Jesu. OpenDoors ist überkonfessionell und im Dienst der verfolgten Christen weltweit, d.h. Menschen, die auf der Basis des apostolischen Glaubensbekenntnis stehen. Hier gibt es auch viel ökumenisches, aber ich denke nicht, dass du inkonsequent bist, denn du stimmst nicht dem ökumenischen zu, sondern freust dich über das, was der Herr tut.

Meine Frau hat vor einiger Zeit das Buch gekauft: Träume und Visionen – Wie Muslime heute Jesus erfahren. Wie man auch immer dazu stehen mag, ich bin überzeugt, dass Gott wunderbare Mittel und Wege hat, um sich zu offenbaren. Schon vor längere Zeit hatte ich den Beitrag geschrieben: Visionen.

Herzliche Grüße,
José