Autor Thema: Wer musste sich schon fürchten?  (Gelesen 998 mal)

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Offline Jose

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Wer musste sich schon fürchten?
« am: 24 August 2013, 21:16:54 »
Einige Gedanken am Abend

Noch nie musste ich mich davor fürchten,
in der Nacht von Feinden erschlagen zu werden.
Auch musste ich noch nicht befürchten,
ins Gefängnis zu gehen, wenn ich von Jesus zeuge.

Aber vor dem Feind unserer Seele,
der uns schläfrig machen möchte,
der uns dazu verleiten will, uns über andere zu erheben,
der gar oft uns mutlos zu machen versucht,
oder uns die Bruderliebe rauben möchte,
und uns zur Verweltlichung und Lauheit verführen will.
Vor dem muss ich mich oft in Acht nehmen.

Er gebraucht dazu oft Menschen,
leider auch andere Gotteskinder,
oder solche die es zu sein scheinen.

Eine Schwester meinte einmal, als ich sie fragte,
warum sie nicht zu uns in die Gemeinde kommt?
Sie erklärte, dass unsere Gemeinde sie nicht bräuchte,
bei uns gäbe es nichts zu ermahnen,
das aber sei ihre Berufung.

Wie verkehrt sie doch dachte,
da wir doch alle einander brauchen,
und uns allen so sehr viel mangelt.
Niemand von uns ist wie Jesus,
sondern alle mit Fehler und Mängel
und oft auch mit täglichen Sünden belastet.

Aber wer groß werden will, passt nicht zu Jesus.

Weinend bin ich damals aus der Gemeinde,
wo ich zum Glauben fand, gegangen,
weil was sie bekannten,
sie in hoher Anzahl nicht befolgten.

Schmerzlich ist es, dass so viele Gemeinden,
nicht leben was sie lehren,
dass viele keine Gemeinde mehr finden,
weil in so vielen die Untreue
so sehr zu finden ist.

Ich danke dem Herrn, dass ich eine Gemeinde habe,
Danke Herr, für die Geschwister,
danke Herr, für alle Gotteskinder.
Schenke es mir, dass ich sie liebe.

Davor muss ich mich manchmal fürchten,
dass die Liebe erkalten könnte.
Aber der Herr möge mich davor bewahren.

Wer die Geschwister nicht liebt.
Kann kein Segen in der Welt sein.


Offline inchristus

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Re: Wer musste sich schon fürchten?
« Antwort #1 am: 24 August 2013, 21:47:36 »
...und bleibt im Tod. 1Joh3,14
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline Jose

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Lasst uns mit Furcht…
« Antwort #2 am: 28 August 2013, 21:29:20 »
Danke, Astrid, für den Zusatz.

Es ist ernst und wir können den Herrn sicherlich nicht ernstlich genug darum bitten, dass Er uns demütige Herzen schenke und auch die Gnade stets erweist, dass wir uns selbst vor Seinem Angesicht recht erkennen können.

War das nicht die besondere Not der Gemeinde Laodizea: "Weil du sagst… und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist" Offb 3,17. Vielleicht wird dieser Zustand besonders jetzt, in der Endzeit, immer mehr anzutreffen sein.

Hebr 4,1-2 (Schlachter 2000)
1 So laßt uns nun mit Furcht darauf bedacht sein, daß sich nicht etwa bei jemand von euch herausstellt, daß er zurückgeblieben ist, während doch die Verheißung zum Eingang in seine Ruhe noch besteht!

2 Denn auch uns ist eine Heilsbotschaft verkündigt worden, gleichwie jenen; aber das Wort der Verkündigung hat jenen nicht geholfen, weil es bei den Hörern nicht mit dem Glauben verbunden war.

Herzliche Grüße,
José