Autor Thema: biblische Absonderung  (Gelesen 3414 mal)

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Offline inchristus

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biblische Absonderung
« am: 17 Juni 2013, 12:00:39 »
Liebe Geschwister,
wie setzt ihr die gebotene Absonderung nach 1Kor5,11 in eurem Wandel um? Viele von euch stimmen mir zu, dass das Feiern von heidnischen Festen Götzendienst ist, den der HERR ganz klar verurteilt. Wer also diese Feste feiert, ist nach SEINEM Wort ein Götzendiener. Von solchen sollen wir uns aber nach obigem Verweis in der Schrift absondern. In meiner Schlachter-Übersetzung steht dazu: "Jetzt aber habe ich euch geschrieben, dass ihr keinen Umgang haben sollt mit jemand, der sich Bruder nennen lässt und dabei ein ...Götzendiener ... ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen." Haltet ihr euch gehorsam an dieses Gebot? Denn die Mehrzahl der Christen innerhalb der Gemeinde Jesu begehen doch diese Feierlichkeiten.

Und weiter auch folgende Überlegung: Die Einheit der Christen, für die viel gebetet wird, ist nach 2Tim2,22 doch nur da gegeben, wo "...die den Herrn aus reinem Herzen anrufen." - Denn Götzendiener, sofern diese Geschwister nicht noch in diesem Leben Buße tun, bleiben nach Off22,15 draußen. Viele Geschwister beten für die Einheit. Rhetorisch frage ich mich: Meint der HERR denn tatsächlich mit "Einheit der Christen bewahren" alle, die sich wiedergeboren nennen und doch viele nicht im Gehorsam wandeln. Das widerspräche nämlich der gebotenen Absonderung.

So weit kurz meine Gedanken, die mich schon lange beschäftigen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Thema schon vielen von euch beschäftigt hat. Wie denkt ihr darüber?

Einen gesegneten Tag wünsche ich euch allen.

Astrid


« Letzte Änderung: 18 Juni 2013, 20:26:51 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline gawriellatou

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Re: biblische Absonderung
« Antwort #1 am: 17 Juni 2013, 17:08:14 »
Hallo Astrid,

Seit ich dieses Thema vor zwei Jahren zum ersten Mal gelesen hatte: keine heidnischen
Feste zu feiern, bekam ich einen Schrecken. Wie sollte ich das meiner Familie nicht nur
erklären, sondern vielleicht auch verbieten? Ging gar nicht.

Inzwischen bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dass wir zwar die Geburt des Herrn
zu Weihnachten feiern, wenn es auch nicht biblisch ist, und alles, was an Brimborium dabei
anfällt, weglassen, dann kann man sich auch auf die Geburt konzentrieren und sie im Herzen feiern.
Wir beten in diesem Falle ja keine fremden Götter an, sondern gedenken nur der Geburt.

Gut, nicht biblisch. So fragte ich meinen Pastor, den Propheten und bekam die Antwort,
ich sollte das jüdische Lichterfest mitfeiern. Eine Möglichkeit.

Die Termine des Osterfestes sind auch nicht klar, vielfach wohl falsch überliefert, wenn ich
dabei aber an Jesu Kreuzigung denke und das "lustige" Drumherum weglasse, kann ich mich
auf den Herrn konzentrieren. Was wir ja auch sollen.

So sondere ich mich schon mal innerlich ab und gebe meinen Familiengeschwistern ein
Signal und die Möglichkeit zu fragen. Ich kann schlecht als Frau einer 5köpfigen Familie
zum Einsiedler werden und mich an solchen Tagen absondern. Ich muss versuchen,
ein Beispiel zu sein, nicht alles mitmachen, erklären und in Liebe auf Jesus weisen.

Ein Beispiel, wie ich es zur Zeit anstrebe, beinhaltet, sich von sämtlichen Dingen zu säubern
und fernzuhalten, was als "Götze" in unserer Vorstellung steht. Und das ist eine ganze Menge,
jedenfalls bei mir. Ich sondere mich auch schon bei alltäglichen Festen, die so anfallen,
möglichst ab und alles, was von dieser Welt ist.

Jedoch äußerlich gehe ich nicht in ein Einsiedler-Kloster, wie soll ich denn da meine Geschwister
erreichen, um ihnen den Weg zu zeigen? Äußerlich bin ich allerdings schon lange nicht mehr in der
ev.Kirche gewesen. Daraus sollen wir uns ja auch entfernen.

So, meine Gedanken, die anderen lieben Geschwister haben sicher andere.

Liebe Grüße
gawriellatou
InSeinerGnade

Johannes 3 : 3
3  Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn,
daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Michael Sack

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Re: biblische Absonderung
« Antwort #2 am: 17 Juni 2013, 21:45:00 »
Liebe Astrid, liebe Gawriellatou,

das gefällt mir, wie ihr beibe schreibt, daran sehe ich, daß ihr in JESUS seid und in IHM bleiben wollt. Ich will froh sein, daß ich Euch beide im Dschungel dieser Welt gefunden habe. Meine Frau hat noch so eine wie Euch gefunden, Herta heißt sie. Sie ist auch vor kurzem erst eine Jüngerin geworden. Ja, es ist wirklich zum Weinen, wie es zugeht und wie schwierig die Situation für besonders junge Wiedergeborene ist: ´HERR, DEINE Hand ist erhoben, aber sie sehen es nicht`. Jesaja 26, 11a, der Text geht noch schrecklich ernst weiter. Ja, die Menschen sind in vielem unwissend und blind - und wir Gläubige sind auch oft so, und viele davon chronisch, selbst in den grundlegenden Dingen.

Es sind wieder sehr viele Antworten und andere Gedanken noch auf Eure berechtigten Fragen und Worte eigentlich nötig. Weil meine Texte aber oft länger sind, fürchte ich, daß ich wohl damit überfordere, denn die gewünschten Reaktionen bleiben viel aus. Ich finde aber auch, daß ich nicht nur kurz und bündig antworten soll, ich hasse das läppische oder lässige, weil es sonst zu kurz gerät - es wirkt nicht das nötige Verständnis in die Tiefe und aus der Tiefe des WORTES GOTTES. Wir sollen ja auch reichlich mit dem WORT GOTTES umgehen. Also, wer hören will, von den anderen Lesern, wird vielleicht später noch antworten oder daran gedenken und dann hoffentlich richtig reagieren.


Diesen nun folgenden Text habe ich auch noch in Bibel-on-line gefunden, als ich die Bibel-Adresse für die erste oben erwähnte Bibelstelle suchte. Mit diesem zweiten Text aber aus GOTTES WORT grüße ich Euch und Eure Lieben und segene Euch:

´Herr, HERR, du hast angehoben, zu erzeigen deinem Knecht deine Herrlichkeit und deine starke Hand. Denn wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der es deinen Werken und deiner Macht könnte nachtun? 5. Mose 3, 24. Unser HERR JESUS helfe Euch in allen Euren Fragen und Schwierigkeiten, freudig und gläubig zu sein.

Ja, so erging es Mose und so ergeht es denen, die den HERRN gefunden haben auch in diesen Tagen - und mehr und mehr Erfahrungen mit IHM machten und machen, weil sie treu sind. ´DU erzeigst`, also, DU beweist DICH. Und das ist ganz richtig Eure rechte Sorge, und meine soll es auch sein, wie bin ich richtig treu und gehorsam. Wie bin ich in IHM und bleibend in IHM.

Mal sehen, wie weit wir kommen, vielleicht schreibe ich erstmal nicht zu viel. Schwester Astrid fragt: Wie setzt ihr die gebotene Absonderung nach 1. Kor. 5, 11 in eurem Wandel um?
 
Die Antwort kann nur sehr vielfältig sein, so vielfältig wie das Leben ist. Denn aus welcher oder in welcher Situation ein Mensch zum Glauben kommt, ist zu berücksichtigen, auch die Reife und Konstitution, und, in welche Situationen, z. B. in welche Gemeindesituation ein solcher gerät, und, wie sind die Gesamtumstände.

Deswegen ist auch zu sagen, diese Dreifachthese von Luther war falsch und ist falsch: Die SCHRIFT allein, der Glaube allein, JESUS allein. (Eben habe ich mal gegugelt und ein vierfaches allein von Luther gefunden - und auch sind dort Gegenreden dazu zu finden) (Das ist jetzt aber hier nicht das Thema, obwohl sehr umfassend bedeutsam)
Also: GOTTES WORT bezeugt uns Menschenkindern anderes, auch uns; nämlich so: WORT und GEIST, Glaube und rechte Tat, JESUS und SEINEN und unseren VATER, diesen haben wir und kennen wir. Auch ist JESUS grundsätzlich der HERR JESUS. Auch, wenn wir so JESUS sagen dürfen. Da gibt es viele Bibelstellen, die Ihr auch schon kennt. Ihr seid also durch den GEIST GOTTES, den ihr empfangen habt, mit dem HERRN und SEINER Macht und SEINEM Willen verbunden, auch mit dem VATER im Himmel. Der empfangene HEILIGE GEIST wird Euch leiten und auch belehren, wie es möglich und nötig ist.

Seht, meine Schwestern, wäre meine Antwort richtig in dieser argen Welt, in Eurer schwierigen Situation, wenn ich Euch kurz und bündig gesagt hätte: Sondert Euch von aller Sünde ab, ja, rühret Unreines nicht an! So ist´s richtig - und vielleicht schon fertig geredet. So einfach ist das aber nicht. Fertig ist aber, wenn ihr Ruhe in euren Herzen habt, wenn die Fragen des Herzens wirklich geklärt sind. Wie sollten wir sonst freudig wandeln. Grundsätzliches muß verstanden sein für bleibenden Frieden im Herzen. Ich dachte gerade, und so ist es wohl, daß mein Glaube meiner Erkenntnis und auch meinen Erfahrungen echt hinterherhinkt.

Darum muß ich Euch noch weiter schreiben, der HERR hat mir auch den ganzen Abend frei gemacht, weil meine Frau beim Baby unserer Tochter ist, also beim jungen Paar, so kam auch dort die Ruhe hin. Und heute abend ist es auch so.


Ja, Absonderung ist ein ganz ernstzunehmendes Gebot - und ich hoffe - tausende werden dies hier lesen. Die meisten Christen, sagen wir erstmal nur die in unserem Deutschland, bleiben in den Schwierigkeiten dieser hektischen, verführerischen Zeit auf der Strecke, weil sie die Absonderung nicht wirklich ernst nehmen, nicht konsequent umsetzen. Gut, daß ihr dies vor Augen habt. Es ist aber auch wahr, daß die Glaubens-Geschwister darin sehr hilflos sind, weil sie täglich anderes unter den Christen und "Christen" sehen und hören, und sie niemanden haben, der ihnen heraushilft aus der Not, aus dem, was befremden sollte. Sie haben keine Beispiele von Menschen, die im Segen stehen, der überfließend ist - d.h., an dem sie teilhaben können oder könnten, wenn sie gehorsam wären. Denn das ist die andere Seite, mein konsequenter Gehorsam, und nun wird es echt schwierig: Gehorsam mit den meinen, meinen Angehörigen, wie soll das gehen? Also, am besten ist, wenn die ganze Familie wirklich gehorsam sein will. Diese Gedanken, diesen Wusch kann man als einzelner aber auch bezeugen und klar darüber sprechen, aber ohne Härte und Angst. Dann verstehen die anderen Betroffenen, die Lieben, besser, worum es wirklich geht. Vor allem lebendige Zeugnisse sind wichtig und ansteckend.
Aber nur unter den Meinen alleine die Absonderung umzusetzen ist wirklich schwierig, wie Gawriellatou beschreibt, denn wir können nicht zwingen, sollen keine Szene machen, es ist grundsätzlich falsch. Da braucht es Weisheit von Oben.

GOTTES WORT aber kommt uns in dieser Not zu Hilfe, was die Berührungsängste mit den Götzen betrifft! Und bestimmt bei anderen Fragen auch! Denn da hat es die Bekehrung des Naäman gegeben, vor langer Zeit, der hat das erkannt, was Mose auch erkannt hatte, also der Grußbibelvers oben kommt wieder in den Blick. Konnte auch gar nicht anders sein, nachdem, was er erlebt hatte: ´sein Fleisch war das eines siebenjährigen Knaben geworden, nach schrecklicher Krankheit. Und diesem sagt ein Prophet, 2. Könige 5, für seine schwierige Situation zu hause, in Vers 19: ´Ziehe hin mit Frieden`. Es ging darum, wie kann ich beim König, der mich braucht und liebt, in seiner Götzenumgebung vor GOTT aber bestehen, nun, nachdem ich weiß und ahne, worum es wirklich geht. Lest bitte das Kapitel in Ruhe bis Vers 19 selber, bis zum Ende des Kapitels lesen ist noch besser.
Naäman darf also auch   i m   G ö t z e n t e m p e l   die Dinge mit geöffneten Augen sehen, ja, GOTT ist gegenwärtig, auch hier, und sieht die Verirrten, Verlorenen, die Verführten, die Verrannten, die Unwissenden, die schlimm Verkehrten - die unbekehrten Sünder eben, in der Gefangenschaft der Sünde und Sünden, auch von ihren Voreltern her - und ER will sie retten nach Seiner Weisheit und Macht. Denn ´in IHM leben und weben und sind wir`. Naäman geht ja nicht in den Götzentempel zum Götzendienst, sondern ist Licht, wie der HERR ihn führt und leitet, unter den seinen, damals also ein Licht unter den Syrern.

Ja, der Mensch muß zur Wahrheit sich stellen, zur Wahrheit finden, in der Wahrheit bleiben, daß wir Sünder sind und der HERR JESUS der Erlöser ist, sein Ja zum einzigen Heil aus GOTT geben. Ich sag mal, ein gesundes, echtes, ehrliches Ja. Und wenn der Glaube schwach und krank ist, dann gilt es auch. Sich bessern, zu GOTT finden, das geschieht am besten mit einem klaren Sündenbekenntnis. Und wir wissen aus dem WORT, daß GOTT auch in einem Tempel wirkte und einen Götzen umfallen ließ, ist ja bekannt. Ja, die Götzen, die nicht helfen können, sollen fallen, wie ER das aber macht, ist Seine Sache. Wir sollen Menschen gewinnen, ja, am besten mit Freude, mit der Herrlichkeit vom lebendigen GOTT, die auch uns gegeben ist. Deswegen brauchen wir in Hinsicht zu Verunreinigungen durch Götzen also keine Ängste haben. Die Götzendinge sind nichts und können nichts.


Ich zeige Euch noch eine andere Schriftstelle aus dem Neuen Testament, die uns zum Frieden gegeben ist, denn wir sind ja zum Frieden berufen; ich weiß, eigentlich ´in Frieden` berufen, so steht´s in ganz vielen Übersetzungen, aber ich verfälsche doch nicht CHRISTI Sinn, wenn ich 'zum' sage, zum Frieden berufen, denn eine der Geistesfrüchte ist doch Frieden. Eben, weil Friede mit GOTT durch Glauben da ist durch CHRISTI Opfer und Auferstehen.

Also, ich will auch hier wegen den Götzendingen reden, die z.B. mit unserem Weihnachtsfest auch zu tun haben, die auch im ersten Apostelkonzil indirekt mit berücksichtigt wurden: Dort trat auch Jakobus auf und sagte unter anderem, ´man soll nicht Unruhe machen den Heiden, die sich zu GOTT bekehrt haben`. Oh GOTT, was versündigen sich so viele Brüder. Jakobus nannte sogar von den Dingen, die anschließend als verbindliche Weisung für uns Gläubige aus den Heiden beschlossen wurden, als erstes die ´Befleckung durch Götzen`, dieses Anliegen wurde aber dann beim Beschluß eindeutig weggelassen. Auch die zweite Aufzählung der strengen Gebote des Apostelkonzils läßt die Verunreinigungen durch Götzen weg, in Apg. 21, was ja auch Naämans Bedenken waren, Eure und meine auch, also unsere, redet aber nur vom Götzenopfer selbst, wo wir uns von enthalten sollen, wenn wir´s wissen. So eine andere Bibelstelle. Es ist nämlich nicht möglich, diesen Verunreinigungen zu entkommen, die Welt ist voll davon, weil ja Städtenamen, Wochentage, Straßen, usw. nach Götzen genannt werden und sind.

So gibt uns der HEILIGE GEIST zu verstehen, daß wir diese Dinge, die Verunreinigungen durch Götzen, nicht zu achten brauchen, - freilich, wir suchen diese nicht und wollen sie nicht - obwohl die Meinung des Jakobus richtig und gewiss auch in der Gottesfurcht war. Denn wir sollen ja nicht die Welt räumen, weil wir´s nicht können. Sondern Licht und Salz sein in der Welt, weil GOTT uns hier bleiben läßt, auch gute Werke für uns vorbereitet hat. ´Nicht jeder hat das Wissen`, heißt es. Wir sollen in der Liebe, wie der HERR es will, im Vertrauen zu GOTT leben; durch SEINEN GEIST, der in uns, den Gläubigen wohnt. So hat sich GOTT über vierzig Jahre lang mir bezeugt, auch, indem ER mir verständige Gedanken gab. Ich war nämlich sehr hilflos und unverständig. Lest bitte den Beschluß der Apostel, Ältesten samt der Gemeinde selber in Kapitel 15 und denkt daran mit Dank, was eindeutig weggelassen wurde. So macht Euch also keine Gedanken, wenn ihr mit euren Lieben Weihnachten feiert, oder andere Feiertage, natürlich, unbiblisches lassen wir weg, und bittet darum eure Lieben, das Drumherum, das Brimborium, usw., wegzulassen. Ich habe auch zu meiner Familie und zu mir selber gesagt: Ich kann ja nicht Weihnachten aus der Welt schaffen - weil ja wohl auch die Zeit nicht stimmt, zu der das Fest gefeiert wird, noch wissen wir diese Zeit genau.
 
Es wäre also verkehrt, Weihnachten zu verwerfen, dies zu wollen, denn GOTT weiß, wie viele durch die 'Weihnachtsgeschichte' das gesät bekommen, was sie doch noch rettet. Denn ´Alles muß GOTT dienen`. Und: ´Es geschieht alles um euret wegen`.


Was nun eigentlich gemeint ist: ´Mit Götzendienern nicht zu essen`, so ist da auch die Habsucht oder -gier gemeint, und die genannten und auch im Text nicht genannten schweren Sünden. Eigentlich sind in diesem Text, 1. Kor. 5, nur schwere Sünden genannt. Und es ist ja eigentlich auch fast undenkbar, daß ein Christ Götzendienst betreibt. Ja, wir wissen aber auch von Salomo, was ist da geschehen? Es regt das alles also zum eigenen Nachdenken an. Im Text heißt es aber: ´die sich Brüder nennen lassen`.
 
Da Habsucht aber auch Götzendienst ist, der unter vielen Christen wirksam und dann auch bestimmerisch ist, - ja, viele Gläubige von CHRISTUS weggebracht hat, (finde jetzt nicht die Bibelstelle) so ist dies sehr ernst zu betrachten. Und viele Gläubige sind auch tendenziell von der Habsucht betroffen und werden davon bestimmt. Vielleicht bekehren sich noch manche oder viele davon, wenn deutlich deswegen in Gnade geredet wird. Es gibt ja dazu viele Bibelstellen und Passagen. Ich nenne das auch die Gesinnung Nabals, eine schreckliche Haltung mit schrecklichen Folgen.

Nehmen wir ein Beispiel. Es kommen Menschen nach jahrelangen Irrwegen, nach materialistischer Gesinnung und auch nach viel Ungehorsam zu GOTT doch noch zum Glauben, ergreifen die Gnade. - Ja, was sag ich nur den Christen, die jahrelang und jahrzehnte lang auch so waren. - Durch Feigheit und Ungehorsam und Eigensinn sind sie auch zu Reichtum und Rente gekommen. Weil GOTT auch tatsächlich Jahrzehntelang geduldig ist. Wenn sie nun zum Glauben gekommen sind, die tüchtig waren, weltklug,  und Glück hatten und immer noch Gnade hatten, so sollen sie doch GOTT auch mit ihrer Habe dienen. Es gibt dazu eine sehr ernste Bibelstelle: ´Wer der Welt Güter hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und schließt sein Herz  vor ihm zu, wie bleibt die Liebe GOTTES in ihm?` oder woanders steht: ´Auf daß ein Ausgleich da ist`.
Denn es bekehren sich auch Arme, viele Arme. Nun soll ein Ausgleich geschehen. Die große Gnade war über beiden, über dem Armen und über dem Reichen, nun sind sie zur Gnade gekommen! Kann denn ein Reicher so schwer denken, was wäre ich, wäre ich im Slum geboren, oder in anderen ärmlichen Verhältnissen, was wäre ich, wie wäre ich dann. Es wird zu einer Gefahr für das ewige Leben, teilte ich nicht, höre ich nicht, tue die Hand nicht auf, also so widerstrebt ein Mensch, was auch Götzendienst ist. 1. Sam. 15, 22 und 23.
 
Ihr seht aber, liebe Schwestern, daß es tatsächlich so ist: Die reichen Christen teilen nicht, hunderttausende haben viel Habe, und teilen nicht, ganz oft nicht, ein bisschen schon, zur Gewissensberuhigung. Sie leben auch nicht genügsam. Es wird aber vielen gepredigt: Du kannst nicht mehr verloren gehen. Das ist aber, wie ihr beiden schon wißt, ein falsches Evangelium. 
Ich habe selber vor einiger Zeit solchen Bruder erlebt, er hat sich von mir zurückgezogen, weil es halt was kostet, mit mir zusammen zu sein. Denn ich fürchte GOTT. Und schwierig bin ich wohl auch. Aber, wir wandelten in der Wahrheit vor GOTT. Hier helfen und da helfen. Ja, er hat mir auch viel geholfen, er ist bekannt für seine Hilfsbereitschaft. Wir haben einander unsere Sünden bekannt, geübt, sich unterzuordnen, einander Handreichungen tun, usw. Und selber hat er viel Gnade bekommen, und auch Hilfe bekommen, auch von mir. Ich habe ihn so oft ermuntert und ermahnt. Ja, wie wird das enden. Darf ich das so stehen lassen? Ich will ihn ja nicht anklagen.
 
Und da ich auch mein Licht leuchten lassen soll vor den Leuten, erzähle ich, daß meine Frau und ich uns sogar verschuldet haben, um Geschwistern zu helfen, na ja, ob das wirklich GOTTES Willen war, muß ich auch bezweifeln, was habe ich da meiner Frau angetan; nicht nur einmal, aber mich entsetzt, wenn Geschwister oder Menschen in Gefahr für ihre Seeligkeit sind. Kannst Du auch solches sehen, lieber Leser?! GOTT weiß auch, wie nahe auch ich oft dran war, zum zweitenmal zu ersterben wegen meines sündigen Herzens, was ich ja überhaupt nicht will. Ganz weit will ich weg sein von Sünde, aber, mein sündiges Herz ist mir so nah. Wie ernst die Lage ist mit den vielen ungehorsamen Christen, GOTT weiß es. Und genau diesen ist gesagt: ´Besser wären sie nicht zur Erkenntnis der Wahrheit gekommen, wenn sie dann doch verloren gehen.`
Also in der Habsucht wandeln, das hat auch viele Varianten, ist echt gefährlich für Gläubige. Wir sollen tatsächlich nicht mit ihnen essen. Ja, GOTT helfe uns in allem. Aber alles soll im Glauben geschehen, auf JESUS schauend, erkaufen können wir nämlich bei GOTT nichts - außer das angebotene GOLD, von dem in dem Brief an die Laodicäagemeinde die Rede ist.



Ja, laßt uns im Gebet und WORT GOTTES mit Flehen und Gutes tun bleiben, so wird dieses doch noch Frucht bringen und Menschen - Gläubige oder "Gläubige" oder Ungläubige gewinnen.

So, vielleicht erstmal bis hier her.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack       

.
« Letzte Änderung: 18 Juni 2013, 19:56:20 von Michael Sack »

Offline gawriellatou

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Re: biblische Absonderung
« Antwort #3 am: 18 Juni 2013, 21:09:40 »
Lieber Michael,

ich danke dir für Deine lieben Worte und die
vielen reiflichen Überlegungen. Damit hilfst Du mir mehr als
Du Dir denken kannst. Nicht nur, dass Du die passenden
und wichtigen Bibelverse weißt, sondern auch sie immerfort
einfließen läßt in Deine Gedanken, die sich ständig um
unseren Herrn drehen.

Das mit den Gedanken geht mir übrigens auch so,
nur dass ich es nicht immer in Worte der Allgemeingültigkeit
fassen kann. Zur Zeit habe ich einen schweren, brennenden
Druck im Herzen oder auf der Brust, so dass ich ständig
im Gebet oder in Gedanken mit unserem Herrn spreche.
Geht Euch das auch so zur Zeit?

Das "Sich Absondern" fällt mir im Augenblick nicht schwer,
weil nicht so viel Störendes der Art an mich herantritt.
Doch das kann sich natürlich ändern.

Einen Satz verstehe ich nicht bei Dir:
Zitat
 Ich dachte gerade, und so ist es wohl, daß mein Glaube meiner Erkenntnis und auch meinen Erfahrungen echt hinterherhinkt. Zitatende
Ist es nicht eher umkehrt, dass die Erkenntnisse hinterherhinken? Denke ich für mich so. Glauben tue ich unserem Herrn alles. Aber erkennen,
wie es zusammenhängt oder warum es passiert, ist nicht bei mir. Oder liege ich da falsch?

Liebe Grüße
gawriellatou
InSeinerGnade

Johannes 3 : 3
3  Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn,
daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Offline inchristus

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Re: biblische Absonderung
« Antwort #4 am: 19 Juni 2013, 10:37:35 »
                                                                                  BEITRAG ABGEÄNDERT!!!
Liebe Geschwister,
danke für eure Gedanken zur biblischen Absonderung. Entschuldigt mich bitte, dass ich erst jetzt darauf antworte. Gelesen habe ich eure Beiträge sofort. Ich wollte aber meine Gedanken in meiner Beantwortung hierzu sammeln.

Wißt ihr, wenn ich bedenke, dass der HERR die Person nicht ansieht und eine ganze Generation Israels (mit nur wenigen Ausnahmen) in der Wüste verworfen hat, bewirkt das in mir eine tiefe Ehrfurcht vor Gott, dem HERRN!!!

Michael, du hast Recht. Eine klare Antwort gibt es nicht. Und doch hat mich dein Beitrag dahingehend in meiner Überlegung weitergebracht, dass ich dieser Absonderung nach 1Kor5,11 auch weiterhin nachgehen werde. Bisher bin ich immer wieder ins Schwanken gekommen, ob meine Erkenntnis, wie ich die gottgewollte Absonderung verstehe, auch richtig ist. Darum habe ich dieses Thema auch angesprochen. Ich möchte dir dafür ganz herzlich danken. Gepriesen sei unser HERR!

Paulus schreibt auch hierzu: "...die sich Brüder nennen lassen...". Ich verstehe das so, dass solche für ihn keine Brüder sind. Sonst hätte er "nennen lassen" nicht geschrieben. Das ist mir die letzten Tage so durch den Kopf gegangen. Das sind für mich ganz klare Worte. Wie seht ihr das?

Um Missverständissen vorzubeugen oder ggf. auszuräumen möchte ich noch erwähnen: Versteht das von mir gegebene Thema der Absonderung nicht als Anklage! Ich schreibe hier so meine Gedankengänge beim Lesen der Schrift und strebe nach der rechten Erkenntnis um SEIN Wort auch zu tun. Weil ich aber dabei auch immer in der Gefahr stehe, in meiner Auslegung SEINES Wortes falsch zu liegen, nutze ich den Austausch mit euch lieben Geschwistern. Und bitte euch mich in meiner Erkenntnis dahingehend zu korrigieren, das ich auf dem schmalen Weg und in der Lehre bleibe!

Ich bin dankbar, dass der HERR mich zu diesem Forum geführt hat! Denn es ist nicht selbstverständlich, auf Geschwister zu treffen, die SEIN Wort lieben und gern sich darüber austauschen.

Herzliche Grüße und einen gesegneten Tag wünsche ich euch!

Astrid
« Letzte Änderung: 21 Juni 2013, 12:34:06 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Pilger

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Re: biblische Absonderung
« Antwort #5 am: 19 Juni 2013, 19:21:57 »
Liebe Astrid,
die, welche sich Brüder nennen lassen, waren drinnen, nicht draußen. Paulus schreibt: Entfernt den Bösen aus eurer Mitte.

Michael Sack

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Re: biblische Absonderung
« Antwort #6 am: 19 Juni 2013, 21:14:37 »
Liebe Astrid,

ja, Schwester, ich will auch sehr bemüht sein, nicht anzuklagen. Und genau, der Bibelvers: "...die sich Brüder nennen lassen..." ist mir auch aufgefallen und es gilt wohl beides, aber es ist oft nicht klar - sind sie nun Brüder, oder, noch gerade so Brüder oder sind sie es nicht mehr, oder waren sie es nie. Wir Menschenkinder wissen und verstehen vieles nicht. Ich meine auch, Deine Ansicht ist richtig. Denn das solche in der Gemeinde zu Korinth waren, sagt nichts über ihren wahren Stand aus, auch waren die Korinther geistlich eigentlich nicht in der Lage, die Bösen rauszutun, sonst wäre ja nicht eine solche Aufforderung ergangen, sondern eher eine Bestätigung solchen Tuns. Und der Brief insgesamt zeigt, wie schlimm es um die Geschwister dort stand.


Ich habe heute mal etwas in meinen Beiträgen gelesen. Da kam mir in den Sinn, Dir zu sagen, ließ doch auch mal bitte, wenn Du Ruhe dazu hast, meinen dritten Beitrag vom 30. 1., ab ungefähr 10. Zeile meine ich besonders; und auch den Beitrag vom 22. Februar, bezeichnet als 51. Beitrag, ändert sich aber jetzt, wenn ich einen neuen Beitrag einstelle. Also der Beitrag vom 22. 02. ist es, den Du lesen sollst. Ich bitte Dich, lies ihn.

Ja, unser HERR helfe Dir sehr.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack
« Letzte Änderung: 19 Juni 2013, 23:40:12 von Michael Sack »

Michael Sack

  • Gast
Re: biblische Absonderung
« Antwort #7 am: 19 Juni 2013, 21:41:28 »
Liebe Gawriellatou,

das mit dem brennenden Druck im Herzen kenne ich auch, habe dieses dann und wann erlebt. Ich erinnere mich an einmal, als ich verkehrt in einer Gemeinde geredet habe, ein andermal, als ich oder wir in Gefahr in den Bergen waren, ein andermal, als für meinen Sohn große Gefahr da war. Also, dies geschah, wenn etwas nicht in Ordnung war. Unser HERR helfe Dir sehr - und Du scheinst auch schon Hilfe bekommen zu haben nach Deinem letzten Jubelbeitrag.

Lies doch bitte auch die Beiträge, die ich in den Zeilen an Astrid erwähnt habe. Ich hoffe weiter, diese bauen euch auf und beantworten Fragen.

Und wo Du fragst: Oder liege ich da falsch? Zitat Ende, das kann wohl so oder so sein. Also, Du liegst nicht falsch. Es gibt ja auch die Gabe des Glaubens, dann sind wir sehr dicht durch den GEIST im Willen des HERRN für eine bestimmte Sache eingefügt, die ER will, daß diese geschieht. Der Glaube, also unser Glaube kann aber auch schwach oder verletzt sein, dann braucht´s den gesunden Glauben anderer Geschwister, z.B. der Ältesten, der aufhilft: ´Das Gebet des Glaubens`. Eigentlich auch oft kräftige Handreichungen, in all der vielen Not, auch, um da herauszukommen.

Und ich will auch dabei bleiben: ´Das Werk meiner Hände lasset MIR anbefohlen sein`, weil alles so am Boden liegt. Der HERR wird noch mehr Strafgerichte schicken müssen. Aber die SEINEN sind in SEINER HAND, auch wenn ER sie strafen muß. Oder, durch ihre Wohnsitznähe von Straf-Gerichten betroffen sind.

Alles Gute, mit freundlichen Grüßen, Michael Sack

.
« Letzte Änderung: 19 Juni 2013, 22:33:30 von Michael Sack »

Michael Sack

  • Gast
Re: biblische Absonderung
« Antwort #8 am: 19 Juni 2013, 23:38:34 »
Lieber Bruder Pilger,

ja, ich weiß nicht, wie es um Dich wirklich steht, das war auch schon Joses Problem. Denn Du hast mir auch nicht auf meine sehr wichtige Frage von schon vor längerer Zeit geantwortet.
Ich meine und denke nun, von der Ökumene hast Du Dich noch nicht wirklich entfernt, vielleicht noch nicht mal äußerlich, sondern Du gehst in eine oder in diese und jene ökumenische Pfingst-Versammlung. Gib doch bitte darüber Auskunft. Jeder, der öffentlich arbeitet, sollte Transparenz zeigen.

Allerdings weiß ich aus GOTTES WORT: Der Gerechte bekämpft! Und von diesem notwendigen Kampf gegen die verführerische Ökumene z.B. merke ich bei Dir nichts. Sind Dir verführte Menschen egal? Also, schärfer kann ich nicht mehr fragen, nicht, daß es noch so scheint, als wollte ich Dich verdammen. Oder Dich reizen, nein, das sei ferne! Die SCHRIFT aber sagt uns, wer verdammt wird. Ich fürchte mich auch vor Brüdern, die mich verdammen - obwohl wir Menschen dies nicht können. Aber, es verletzt tief. GOTT straft sogar die Schadenfrohen. Unnachsichtig! ER wird es tun, ´die Hand darauf!` Ich wäre also froh, wenn Du erst mal überlegst und betest und dann antwortest.

Wie Du schreibst, warst Du Pfingstprediger, wohl in BFP-Gemeinden. Hoffentlich siehst Du und andere Verantwortliche Deine und Eure Schuld und Schwachheit, ja Verkehrtheit bald ein. All die verkehrten und schlimmen Dinge dort. Dieser Bund wird wohl bald auseinanderfallen, das muß so sein. Ja, das hoffe ich! Das die leider so vielen beteiligten Gemeinden selbständige, unabhängige Gemeinden werden mit neuer, oder wenn möglich, mit erneuerter, begnadigter Leiterschaft. Ja, so hoffe ich und will auch dafür beten, damit aufrichtigen Geschwistern und Suchenden dort geholfen wird.
Denn der HERR ruft die SEINEN, herauszugehen, auch aus hurerischem, und sich abzusondern und sich zu heiligen - und die SEINEN werden hören. Ja, ER kann auch nochmal besonders kräftig ziehen, besonderes ´Großes` tun.

Auch wird, was nicht von GOTT ist, nicht bestehen. Bündeleien zum Beispiel. Oder das mit der Körperschaft. Ich will noch nicht mal was gegen notwendige Vereinsbildung sagen, wenn es wirklich unabhängig und geistlich dann zugeht. Denn wir sind ja in der Welt, in dieser vergänglichen, argen Welt - und reden von der zukünftigen Schöpfung, in der die Gottlosen nicht sein werden, nicht hineinkommen können. O, wie ernst ist das. Und deshalb sollen wir hier in dieser argen Welt GOTT wohlgefällig handeln. IHN bezeugen und Menschen fischen, und den gefischten helfen. Also handeln nach GOTTES Geboten.  Wie schnell aber sind auch wir, die Jünger, GOTTlos mit sündigem Tun und Unterlassungen und können und sollen IHN nicht beschuldigen, weil die Schuld immer bei uns ist. Denn ´bei IHM ist kein Unrecht`. Also, mein sündiges Herz ist leider schnell anders als gewollt.

Ja, die Pfingstgemeinden liegen mehr als nur in Lauheit und Verweltlichung gefangen. Schon das wäre schlimm und schrecklich. Man kann also nur hoffen, daß diese Gemeinden noch nicht so tot sind, sich nicht so selbst betrogen und verderbt geprägt haben, daß sich nichts mehr wirklich Lebendiges von GOTT aus regt. Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, daß alles in den Pfingstgemeinden nur Schau, also frommes Theater und Heuchelei ist. Das wäre auch eine Frage an meine Brüder: Können die Pfingstgemeinden des BFP noch umkehren? Hat GOTT durch den HERRN noch wirksame Gnade für diese verweltlichte, laue, verführte, ungehorsame Gemeindebewegung.

Der EWIGE helfe Dir und Vielen noch, nicht rebellisch zu sein, was ich so von mir so sehr kenne, sondern einsichtig, aufrichtig und besonnen zu sein. Denn wer in der Ökumene mitmacht und mit ihr verbunden ist, kann ja nicht richtig stehen. Das ist doch überhaupt keine Frage mehr. Und die Verderbtheit einer Pfingstgemeinde kenne ich aus eigener, langjähriger Erfahrung. Das habe ich damals halt alles noch nicht verstanden, aber schreckliches durchgemacht und erlitten. Ja, Deine Beiträge hier zeigen immer wieder die fehlende aber doch so nötige Klarheit. Du hast eben als Prediger nicht alles richtig gemacht, so sehr Du Dir das wünschst. Und so geht es uns doch allen, darum soll auch keine Anklage von mir da sein, sondern die Ermahnung, einzusehen, was falsch war. Verloren zu gehen ist doch so furchtbar, besonders für Wiedergeborene. Deshalb ist der HERR doch so geduldig. Es gilt, ehrlich einzusehen: z.B. die Kinder in die öffentlichen Schulen gegangen sein lassen, oder besser, gegeben zu haben, sogar in die Kindergärten, wo es immer nur schlimmer und schlimmer wurde, wo der Feind unserer Seelen seinen Samen dicke streut und die Herzen und das Leben verdirbt, solches Tun und geschehen lassen war und ist ganz arg, wirklich ganz arg. Ich habe schon vor Jahren gesagt, das führt zum Bruch mit GOTT - die Kinder durchs Feuer gehen lassen. Das ist als ganz krasses Beispiel gesagt, daran wird aber offenbar, wie die Gesinnung oder Ohnmacht von Gläubigen wirklich ist. Und wenn genau dieses so schlimm ist, was wird dann mit all dem anderen sein. Wer ein grober Sünder ist, wie wird es da um die auch wichtigen kleinen Dinge stehen.

Ich erlebe das gerade hautnah. Und da ist niemand, der das nicht weiß. (Nur die meisten Pädagogen sind befangen in dem Ihren, weil sie verbildet, besser zerbildet sind, vielleicht hat auch dieser und jener aufgegeben. Eine mir sehr bekannte Gymnasiallehrerin spricht von Eingebildet sein, das wäre ihre Bildung) (Aber, zum Teil sind sie auch nicht so schuldig, weil die Verführungen so massiv sind, sie erliegen diesen und den Zwängen.) Denn sie alle waren dort, die Kinder der Deutschen, in den öffentlichen Schulen - mit den unsinnigen Weisungen dort von ganz oben an die Rektoren, über Jahrzehnte, als wenn diese nichts wüsten - so werden iele gegängelt, bis sie nur noch Marionetten sind. Und die Ergebnisse sind bis auf ganz wenige Ausnahmen, Massenmenschen, mit den entsprechenden, anschaubaren Ergebnissen. Ich will ja hier gar keinem Empörismus Raum geben. Was Arges und Ärgstes läuft, vieles davon zumindest, steht immerhin noch täglich in der Presse und so. Aber allgemein gesagt reden und tun die Leute so: Ich? bin schuldig? oder sündig?! Aber nein!, dickes nein!, so oft! Bis das Licht darauf kommt oder auch oft ein Zusammenbruch der Verhältnisse, der Beziehungen oder der Gesundheit. Wie viele Beziehungen zerbrechen täglich, es ist enorm. Eigentlich geht dies alles über unsere Kraft, aber dafür haben wir die Kraft von Oben.


Bekannt ist´s, GOTTES WORT sagt doch: ´Irret euch nicht, böser Verkehr verdirbt gute Sitten`. Ich weiß noch genau, in welch schreckliche Sünde ich durch sexistisches in der Schule als vielleicht Dreizehnjähriger gefallen bin, wie mich das kaputt gemacht hat. Sicher, warum war ich so dumm. Und wahr ist´s, meine "kleinen Diebereien", später wurden es große, haben mich auch kaputt gemacht. Und dann die Hilflosigkeit. Wer solches leugnen will, was gang und gäbe ist, wie die Kinder verführt und verdorben werden, und so hilflos sind, das ist seine Sache.
 
Also, ich habe auch z. Z. oft mit Schulkindern zu tun, ich weiß, was dort läuft und was die Kinder reden. Schon kleine Kinder sind sexualisiert und schamlos. Ständig. Das ist tief kaputt gemacht. Und die Ältesten der Gemeinden, nicht nur der BFP-Gemeinden, tragen die Hauptverantwortung dafür, daß es kaum wirklich christliche, freie Gemeindeschulen gibt. Eigentlich das wichtigste Missionsgebiet einer Gemeinde, die eigenen Kinder. Der Anteil der BFP-Gemeinden an Gemeindeschulen wäre so ungefähr 600 Schulen! Und dann entsprechende Ausbildungsstätten und christliche Universitäten. Da fehlt viel, nicht wahr?! Und für vieles andere sind die Pastoren und Leiter auch noch verantwortlich. Also, der Sündenberg, weil GOTTES WORT widerstrebt wird, ist riesig. Wie geschrieben steht: ´Wer das WORT verachtet, wird von ihm gepfändet.` Das Leben unserer Kinder beweist unser Versagen.
Ja, es gibt christliche Schulen, das habe ich von Dir in Deiner Art ja auch schon gehört - aber sie sind fast alle ökumenisch - wo aufrichtige Menschen es aber nicht aushalten können. Wir habe ja gerade das Thema hier, mit wem wir ´noch nicht einmal essen sollen`. Hast Du das schon einmal in Deinem Leben praktiziert und gelehrt, oder ´Irrlehrern die Hand nicht gegeben`? Du hast es bestimmt in der Bibel gelesen - aber nicht gelehrt. Ja, bedenke Du auch, daß GOTT damals eine ganze Generation verworfen hat, wie eine noch nicht so lange im Glauben stehende Schwester gerade hier schrieb. Ja, GOTT ist zu fürchten und ER ist auch schrecklich, sehr schrecklich, wenn ER strafen und richten muß. Das sehen wir überall in der Welt.
 
Wissen das die Pfingstprediger nicht? Dann sind sie arm dran. Und die mit an diesen drannhängen auch. Ja, Deutschland braucht nichtökumenische Teestubenarbeit in ganz vielen Städten, denn Deutschland braucht Mission und Erweckung, eine echte Erweckung - also, wann fangen wir an? Zwei Brüder wollen schon damit anfangen. Gemeinsam geht´s! Das wichtigste aber ist, ist es der Wille des HERRN! HERR JESUS, DU weißt um die Macht der Verführung und Angst, der Torheit und Unwissenheit, der übermächtigen Verführungen und Probleme! Aber wer unwissend bleibt, und lau, und verkehrt, das muß jeder selber verantworten. GOTT weiß, daß ich mich nicht vermessen will. Ich habe mich viel zurückgehalten, so meine ich, will es auch weiter tun. ´Ein jeder habe etwas`, finde ich ein wunderbares WORT GOTTES, werde mich daran halten.

Mit freundlichem Gruß, Michael Sack


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« Letzte Änderung: 26 Juni 2013, 09:52:26 von Michael Sack »

Offline inchristus

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Re: biblische Absonderung
« Antwort #9 am: 20 Juni 2013, 20:15:13 »
Lieber Michael,
recht herzlichen Dank für deinen Verweis auf deine eigene Beiträge zu unserem Thema.

Du beziehst dich da auf bestimmte Tage. Sage mir doch bitte, wie ich sie am schnellsten finden kann! Bin da ziemlich hilflos.

Liebe Grüße
Astrid
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Michael Sack

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Re: biblische Absonderung
« Antwort #10 am: 21 Juni 2013, 10:26:53 »
Liebe Schwester Astrid,

klicke in der Zeile am Anfang - Übersicht, Hilfe, ... auf 'Mitglieder'. Dann wirst Du dort in den drei Listen auch meinen Namen finden, klicke auch dort. Sodann dort in der ersten Spalte auf 'Beiträge anzeigen'. Dort findest Du, was ein Mitglied alles geschrieben hat. Das ist eine supergute Einrichtung dieser Website. Dort gibt es dann Nummern für alle Beiträge, die aber leider rückwärtszählen, also der letzte Beitrag, z.B. von heute, hat die Nummer eins, deshalb ändert sich aber immer wieder die Nummerierung der anderen Beiträge. Deswegen ist das Datum hier ausschlaggebend: Lies also die beiden Beiträge vom 30. Januar und vom 22. Februar.

Unser HERR segne Dich besonders.

Mit freundlichen Grüßen, Michael

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« Letzte Änderung: 21 Juni 2013, 10:28:52 von Michael Sack »

Offline inchristus

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Re: biblische Absonderung
« Antwort #11 am: 21 Juni 2013, 12:32:57 »
Lieber Bruder Michael,                                                                                     ABGEÄNDERT!
nun habe ich dank deiner Hilfe deine Beiträge gelesen. Recht herzlichen Dank!

In einem dieser Beiträge beklagst du sinngemäß, dass wir vorrangig in unserem Denken nur auf uns ausgerichtet sind. Da stimme ich dir zu, dass wir alle dazu neigen, das Unsrige zu suchen, was sich auch in den christlichen Foren bemerkbar macht. Das verstehe ich auch als Habsucht, die der HERR meint und von der wir uns abwenden sollen. Oh, möge der HERR uns dabei helfen und uns zurechtbringen! Lasst uns darüber Buße tun!!! Ich will auch verstärkt darauf achten, auf das des Anderen bedacht zu sein.

Liebe Schwester Gawriellatou, ich hoffe dir geht es gesundheitlich wieder besser. Es ist wunderbar, dass du so viel mit unserem HERRN redest. Ja, so kommen wir zu einer innigen Beziehung zu IHM! Preist den HERRN! Weiterhin gute Besserung wünsche ich Dir!
Liebe Grüße und Gnade mit euch,
Astrid
« Letzte Änderung: 21 Juni 2013, 13:01:14 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

nathanael

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Re: Absonderung/Grenzen der Gemeinschaft?
« Antwort #12 am: 29 Oktober 2013, 09:11:32 »
Liebe Geschwister,Da ich ja noch jung im Glauben bin,verstehe ich noch nicht so viel.In wie weit kann ich noch in einer Gemeinde Gemeinschaft haben
wenn z.b. die UDH von  Brüdern gelehrt wird oder Dispensationalismus.Der HERR fordert in seinem Wort ja zur Absonderung auf und ich will ja auch Gehorsam sein,nun ist die Gemeinde Situation schwierig und mir wurde von einem Bruder gesagt das es wichtig ist das  ich Gemeinschaft habe,wegen des Wachstums im Glauben.Aber wie weit kann ich Gemeinschaft haben ohne Ungehorsam zu sein,wenn dort Irrlehre besteht?
Gottes reichen Segen,
Nathanael

Pilger

  • Gast
Re: biblische Absonderung
« Antwort #13 am: 29 Oktober 2013, 13:58:18 »
Lieber Bruder Michael,
Du hast im Juni geschrieben:
Wie Du schreibst, warst Du Pfingstprediger, wohl in BFP-Gemeinden. Hoffentlich siehst Du und andere Verantwortliche Deine und Eure Schuld und Schwachheit, ja Verkehrtheit bald ein. All die verkehrten und schlimmen Dinge dort. Dieser Bund wird wohl bald auseinanderfallen, das muß so sein. Ja, das hoffe ich! Das die leider so vielen beteiligten Gemeinden selbständige, unabhängige Gemeinden werden mit neuer, oder wenn möglich, mit erneuerter, begnadigter Leiterschaft. Ja, so hoffe ich und will auch dafür beten, damit aufrichtigen Geschwistern und Suchenden dort geholfen wird.


Ja ich war Pfingstprediger, aber von deinen Anschuldigungen lasse ich mich nicht beeindrucken.
Unser Bund wird niemals auseinander fallen, denn wir lehren das Wort Gottes, so wie es im NT steht und nicht wie es in den Köpfen mancher existiert, die hier schreiben.

Bitte bekehrt euch von eurer "Ökumene und Vereinsphobie" und fangt an, nicht Dinge in der Schrift zu verdrehen wie es euch gefällt, sondern alles lassen wo es hingehört.
« Letzte Änderung: 29 Oktober 2013, 19:09:41 von Pilger »

Pilger

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Re: biblische Absonderung
« Antwort #14 am: 29 Oktober 2013, 14:08:19 »
Lieber Bruder Nathanael,
die Gemeinden im NT hatten auch Irrlehre in ihren Reihen und doch sagt der Apostel nicht: Trennt euch, sondern rief zur Ordnung auf.
Leider haben wir keine solchen Apostel mehr, die in der Autorität des Heiligen Geistes sprechen können - wohl aber viele "Möchte-gern-Apostel".
Es geht in erster Linie in der Gemeinde darum:
1. Das Wort Gottes aufzunehmen, denn es wird sicher auch noch etwas anderes gepredigt als die von dir angesprochenen Punkte.
2. In der Gemeinde zu dienen mit der Gaben die man empfangen hat.

Sollte dies wider Erwarten nicht möglich sein und Du darunter leidest, dann wird es gut sein eine andere Gemeinde zu suchen.
Allerdings kann das zu einem "Gemeinde-such-Karusell" werden, bis man zum Schluß die Nase voll hat in ein "Christ ohne Gemeinde" wird, was aber nach dem NT nicht geht.

Absonderung ist zuerst einmal eine innerliche Sache und dann auch äußerlich.
Von was und wem du dich absondern willst ist allein deine Sache und kann dir von niemand "aufgeredet" werden, denn der Leib Christi ist nicht zerteilt.

Wenn ich wüsste in welcher Stadt du lebst kann ich dir vielleicht eine Gemeinde nennen.