Autor Thema: 1.Joh.3, 15  (Gelesen 6227 mal)

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Michael Sack

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Re: 1.Joh.3, 15
« Antwort #15 am: 22 Februar 2013, 22:17:38 »
Lieber Bruder Manfred,

wie traurig und kopfschüttelmäßig wird wohl unser Beitrag hier aufgenommen von suchenden Lesern. Aber, mit klarem Blick weiter schreiten, worin wir Licht haben, und: ´DU machst meine Finsternis hell`, so dürfen wir bekennen und beten! Ich stärke Dich, hieß es grade in einem schönen christlichen Lied. Wie brauchen wir alle diese Stärkung und auch die Geduld GOTTES von Oben.

Ja Manfred, Dir ist gar nicht klar, wieviele erkauften Brüder auf dem Irrweg Ökumene sind. Dies wird auch in Deinem letzten Beitrag deutlich. Aber es hilft nicht, Dinge zu leugnen. Seien sie groß oder klein. Die leitenden Brüder haben nun mal die Verantwortung für ihre örtlichen Gemeinden - und wenn diese versagen: In der gebotenen Heiligung, im Missionsauftrag, in der Seelsorge, in der wichtigen und richtigen Unterweisung der unverfälschten Lehre nach, in der Nacharbeit (die immer wieder dran ist), in der Verkündigung des ganzen Ratschlußes GOTTES, in dem Auftrag, Ruhe zu schaffen dem Ermüdeten, dann wird die Herde JESU Schaden nehmen. Und eben auch die Absonderung ist geboten. Und das kannst Du doch merken, daß ich Dich nicht verurteile. Das würde uns gar nicht helfen. Das wäre gegen Christi Sinn und Gebot. Es gilt nur klarzumachen, daß viele tausende, ja zehntausende von Ältesten in den deutschen Gemeinden versagen und versagt haben. Sicher, viele von Ihnen sind nun sehr alt. Schau, ich hatte immer vor, seit ca. 10 Jahren, christliche Schulbücher zu machen, denn die Heimschule ist sehr wichtig, es ist gar nicht schwer mit den heutigen Mitteln, ich glaube auch, daß ich begabt dafür bin - aber geschafft habe ich nicht eins. Wie stehe ich in dieser Sache vor unserem HERRN CHRISTUS, es ist niederschmetternd, an was es alles meinem Herzen und Leben fehlt. Aber wozu wir kekommen sind, darin sollen wir bleiben. Und das ist doch klar, daß Ökumene Verführung ist - alles andere ist Selbstbetrug. Dialog hört sich ja so schön an - aber was bringt dieser mit sich. Wir müssen aber darauf bestehen, als Brüder, daß die Gebote des HERRN eingehalten werden in der Gemeinde. Und Schwestern haben das Recht, darauf zu bestehen, daß ihnen Ehre gegeben wird - also, GOTT wird das ernste Gebet der gläubigen, treuen Frauen erhören, und das geht für ungehorsame Brüder nicht gut aus. Hast Du gemerkt, wieviele Männer eher abgerufen werden als Frauen? Das ist ganz deutlich. Das hat bestimmt auch einen geistlichen Grund. Wir Brüder und Männer versagen zu viel, so generell gesagt, und so kriegen wir zu Recht gewisse Probleme.

Ich denke, wenn Gläubige sündigen, dann ist das ganz, ganz schlimm. Aber noch schlimmer ist, wenn wir das nicht einsehen wollen, das ist dann erst recht ganz, ganz schlimm. Das hat mit dem Wort Phobie gar nichts zu tun. Wir haben seine Gebote zu beachten. Ich habe seitdem ich gläubig geworden bin, noch nie darüber predigen hören, daß man Irrlehrer nicht grüßen soll, daß man mit ungehorsamen Gläubigen nicht essen soll. Da scheint echt was zu fehlen. Nämlich der echte Ernst, und das ist überall so - sonst würden auch nicht täglich 100 000 Tausend Menschen (und vielleicht sind es noch viel mehr) in dieser argen Welt an Hunger und anderem Schimmen sterben, es ist mehr als ungeheuerlich. Du weist doch, wes des Herz voll ist, geht der Mund über. Wir werden es wohl bald sehen: Drangsal und Angst über jede Seele, die das Böse vollbringt. Bist Du auch damit einverstanden, daß es so sein muß? Ich finde, der Fluch des Paulus hat ein enormes Gewicht. Es gibt ja noch einen an einer anderen Stelle der SCHRIFT. Wir sollten uns also mit verkehrten und bösen Dingen nicht eins machen, nocheinmal Bruder Resül: GOTT macht das nicht mit. Bei den Lauen steht der HERR vor der Tür. Der echte Ernst, die Erkenntnis der Wahrheit, kann nur mit Theologie überhaupt nicht einverstanden sein. Nun, Du mußt wissen, was Du tust, denn Du kennst die SCHRIFT. Und bei mir ist es auch so. GOTT gebe, ja schenke es uns, daß wir uns beugen. Ich finde die Probleme unerträglich. So viele verlorene Menschen und so viele wiederverlorene Geschwister, die dabei sind, aus ihrem Stand endgültig zu fallen. Und wie viele sind so dahingegangen. Und die harten Warner haben auch nichts erreicht, gar nicht viel. Ich will darum kein grausamer Bote sein, ich finde, daß dies nicht dem neuen Bund entspricht. Ich flehe um mehr Glauben, aber die Bösen soll ER kräftig schlagen, schon, wenn sie sich auf den Weg machen. Und die gehen, um zu helfen, die soll unser HERR segnen und behüten.

Mit freundlichen Grüßen Michael Sack       

Offline Jose

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Re: 1.Joh.3, 15
« Antwort #16 am: 23 Februar 2013, 00:06:07 »
Der Herr vergebe uns unsere Schuld. Die Zeichen, dass Manfred nicht (mehr) auf biblischem Boden stand, waren m.E. längst deutlich, leider wurde zu wenig darauf eingegangen. Wie viele Irrlehren und Verführungen hat er in seinen Beiträgen immer wieder "gestreut".

Wir müssen viel mehr darauf achten, was wir sagen und wie wir die anderen einschätzen: Wir können einander nicht helfen, wenn wir zur sehr nur das sehen, was "vor Augen" ist.

"resistnwo" hat eine Irrlehre über die 10 Jungfrauen erwähnt, das war verkehrt, aber es passte zu seiner sonstigen Überzeugung, daher zuzuordnen.

Dass Manfred kurz danach "schlimmeres" geschrieben hat, wurde, wie viele andere seine verkehrten Aussagen, nicht genügend beachtet und getadelt.
Das Himmelreich gleicht zehn Jungfrauen > das zeigt doch an, dass es um das Himmelreich und den Bräutigam geht und nicht um die Jungfrauen, denn sie bekamen ja noch Öl.
Die ganze Story - verloren oder gerettet - hat mit dem ganzen Text nichts zu tun.
Im übrigen, haben alle 10 geschlafen und würden wir das auf die Gläubigen anwenden, wären alle im Schlafen heute 2013.

Persönlich sehe ich "resistnwo" übrigens nicht als "Namenchrist", bei Manfred weiß ich zwischenzeitlich gar nicht, wo er steht, aber vor dem Spiegel des Wortes, kann er nicht bestehen.

In Lukas 15 lesen wir im Gleichnis vom verlorenen Sohn: "Er sprach aber: Ein Mensch hatte zwei Söhne" (V. 11).

Von dem, der "verloren" war, lesen wir später die Worte: "Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen" (V. 21). Dieser wurde gerettet. Von dem anderen Sohn heißt es: "Er aber wurde zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber ging hinaus und redete ihm zu" V. 28. Ob der zweite "verlorene" Sohn auf die Ermahnung des Vaters gehört hat?

Wie Gnädig ist Gott, und wir hart und lieblos sind wir oft selber. Was wäre, wenn Gott auch so mit uns umgehen würde?
 
Persönlich
Die nächste Zeit werde ich im Forum nicht mehr schreiben, ob überhaupt wieder, weiß ich nicht. Ich bin seit Monaten innerlich sehr bedrängt, aber ich danke dem Herrn für seine große Treue.

Lieber Bruder Michael,
besonders für den Trost durch Dich, danke ich dem Herrn von ganzem Herzen. Gott vergelte es Dir reichlich.

Herzliche Grüße,
José

Änderung am 11.03.2013:
Den ersten Satz im zweiten Abschnitt entfernt.

« Letzte Änderung: 11 März 2013, 22:50:08 von Jose »

Pilger

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Re: 1.Joh.3, 15
« Antwort #17 am: 24 Februar 2013, 14:10:35 »
Lieber Jose,
Du schreibst:
Persönlich sehe ich "resistnwo" übrigens nicht als "Namenchrist", bei Manfred weiß ich zwischenzeitlich gar nicht, wo er steht, aber vor dem Spiegel des Wortes, kann er nicht bestehen.

Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdeet.

Liebe Grüße
Manfred

P.S.: Du schreibst:
Ich bin seit Monaten innerlich sehr bedrängt.

Das ist doch ein Gebetsanliegen!
« Letzte Änderung: 24 Februar 2013, 15:36:20 von Pilger »

Michael Sack

  • Gast
Re: 1.Joh.3, 15
« Antwort #18 am: 24 Februar 2013, 21:14:39 »
Liebe Geschwister, ja, wir wollen Gebetsanliegen ernst nehmen und Dinge durchzubeten lernen. Besonders meine ich, für verfolgte Geschwister und ihre Kinder und Lieben im Gebet nicht nachlassen. ER kann helfen und Wunder tun. Das ist oft so nötig, weil es anders gar keine Hilfe gibt. Aber auch die vielen, vielen verführten Gläubigen, ob in den Großkirchen oder Sekten oder Freikirchen sollten ein ernstes Gebetsanliegen sein. Das ist für fragende und suchende Christen richtig, also ich setze solche mal gleich den erweckten Gläubigen. Denn die fragenden und suchenden Gläubigen haben Verheißungen. Entscheidend ist nicht, was ich schon alles weiß - sondern erkennen, wie ich erkennen soll. Und die ernsten Anliegen nicht mehr aus den Augen lassen, d.h.: ´Auf seinen Weg achten`, oder: ´Den Weg einrichten`.

Übrigens sehe ich nicht, daß Bruder Jose Bruder Manfred gerichtet hat. Auch gilt es noch zu korrigieren, daß 1. Joh. 3, 15, das eigentliche Thema hier dieser Seite und ihrer Beiträge, keine schwierige Bibelstelle ist. Sie ist im Einklang mit sehr vielen anderen Bibelstellen - z.B., heute im Zug habe ich in 2. Kor. 6, gelesen, weil ein Bruder vom Mitternachtsruf heute daraus gepredigt hat. Und da steht in Vers eins: ´Als Mithelfer aber ermahnen wir euch, daß ihr nicht vergeblich die Gnade GOTTES empfanget`. Also eine ernste Aussage wie in 1. Joh. 3, 15 auch, eben mit anderen Worten.
Alleine auch vor diesem wachsam machenden, geistlichen Hintergrund versteht man richtig, warum die Apostel so echt völlig hingegeben und ernst an den gewonnenen Jüngern gearbeitet haben. Und weil dieses Wissen heutzutage verdunkelt ist, ja sogar ins Gegenteil verkehrt ist, also die Lehre der UdH in vielen Herzen und Gedanken und Predigten und christlichen Büchern ist, deswegen ist auch der Einsatz der Gläubigen so klein und schwach. Aber nochmals: Wenn jemand Gläubiger endlich sagt: ´Jawohl, ich will ans Werk`, oder: ´Ich muß ja was tun!`, so mache alles mit Ordnung und Klugheit und Frieden, oder auch anders gesagt: Im Segen, in CHRISTI, damit Du keine überhasteten Fehltritte tust und ehrbar wandelst. Sich auch beraten mit Brüdern oder Betschwestern, ist immer richtig und wichtig, denn: ´Bei der Menge der Ratgeber ist Heil`.

Ich schlage vor, daß wir die Seite, das Thema hier abschließen. Mit freundlichen Grüßen Michael Sack