Autor Thema: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)  (Gelesen 27044 mal)

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Offline Roland

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Fazit
« Antwort #75 am: 07 Februar 2013, 02:44:21 »
Liebe Geschwister,

es ist jetzt an der Zeit, ein Fazit zu ziehen:

- resistnwo verwechselt die biblische Tatsache, dass Gläubige vom Glauben abfallen können, mit Werksgerechtigkeit

- resistnwo konnte nicht eine Bibelstelle aufführen, die die "einmal gerettet - immer errettet-Theorie" bestätigt

- Er führte einige Bibelstellen an, die jedoch aus dem Kontext zitiert wurden. Berücksichtigt man den biblischen Kontext, kann man leicht erkennen, dass er seine Theorie in die Bibelstellen hineinliest ("Eisegese")

- Er schreibt seine lediglich seine persönliche Meinung (die er u.a. von Darby u.a. übernommen hat) ohne biblisches Fundament. Er hält seine Meinung für von "Gott" offenbart. Diese Auffassung vertreten viele Sektierer, die ihre persönliche Meinung mit einer Gottesoffenbarung verwechseln.

- Er hat nicht verstanden, was die Bibel unter Apostasie versteht. Er verwechselt Apostasie mit "vom Weg abkommen"

- Er wiederholt seine Aussagen gebetsmühlenartig. Er ist nicht in der Lage seine Aussagen entsprechend zu begründen

- Manfred wartet heute noch auf eine Antwort zu 1. Joh. 3,15. Auf Nachfrage von Manfred gibt er ausweichende Antworten:
Zitat
Alles was ich geschrieben habe schliesst auch diese Stelle ein.
. Christen sollen im Licht leben und daher ist solch ein Verhalten für Christen indiskutabel.

- Michael führte 12 Bibelstellen an, die von resistnwo völlig ignoriert wurden

- Er greift fast nur andere User persönlich an. Dies zeigt, dass er argumentativ völlig überfordert ist:
Zitat
Man könnte meinen du wärest Muslim und rezitierst aus dem Koran

- José teilte ihm mit, dass das Gleichnis der zehn Jungfrauen diametral seiner Meinung entgegensteht. Daraufhin verlegt er das Gleichnis kurzerhand in die 70. Jahrwoche Daniels. Eine Begründung zu seiner Auffassung gibt er nicht

- Das "Ausblenden" von Bibelstellen, die der eigenen Meinung widersprechen, ist ein deutliches Merkmal von sektiererischen Menschen. Die eigene Meinung (oder die der Gruppe) wird über das Wort GOTTES gestellt

- Er legt dem HERRN JESUS Worte in den Mund, die ER nicht gesagt hatte. Damit unterstellt er dem HERRN, dass Er gelogen hat

- Er verwechselt die Errettung mit dem "Preisgericht"

- Biblische Wahrheiten werden dem Teufel gutgeschrieben:
Zitat
aber ich halte die Lehre der Verlierbarkeit des Heils für eine List des Teufels

- Er verwechselt Heilsautomatismus mit Heilsgewissheit

- Viele Sektierer leiden an Selbstüberschätzung:
Zitat
Ich lasse mich niemals täuschen, was Lehre betrifft, weil ich alles nach dem Wort Gottes beurteile.

- resistnwo ist der Meinung, dass nur Ungläubige abfallen können. Wovon Ungläubige abfallen, lässt er offen. Eigentlich können Ungläubige nur vom Unglauben abfallen - dann wären sie gläubig. Wir hätten dann Gläubige, die nicht abfallen können und Ungläubige, die alle vom Unglauben abgefallen sind ==> sie sind also gläubig. Wenn man seine Theorie weiter denkt, dann hätten wir jetzt die Allversöhnung.

Dies ist ein Beispiel, wohin es führen kann, wenn Menschen sich mit Irrlehrern einlassen. Die eigene Meinung (bzw. die Meinung seines "Meisters") wird über die Bibel gestellt. Bibelstellen, die nicht mit der Theorie in Einklang zu bringen sind, werden strikt ignoriert.

Ich kann daher nur warnen, sich mit solchen Irrlehrern einzulassen. Die Bibel warnt deutlich davor:

5 Und als seine Jünger an das jenseitige Ufer gekommen waren, hatten sie vergessen, Brote mitzunehmen. 6 Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet zu und hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadducäer. 7 Sie aber überlegten bei sich selbst und sagten: Weil wir keine Brote mitgenommen haben. 8 Als aber Jesus es erkannte, sprach er: Was überleget ihr bei euch selbst, Kleingläubige, weil ihr keine Brote mitgenommen habt? 9 Verstehet ihr noch nicht, erinnert ihr euch auch nicht an die fünf Brote der fünftausend, und wie viele Handkörbe ihr aufhobet? 10 noch an die sieben Brote der viertausend, und wie viele Körbe ihr aufhobet? 11 Wie, verstehet ihr nicht, daß ich euch nicht von Broten sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadducäer? 12 Da verstanden sie, daß er nicht gesagt hatte, sich zu hüten vor dem Sauerteig des Brotes, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadducäer. (Matthäus 16,5-12).

Wenn in Deiner Gemeinde die Lehre des Heilsautomatismus (UdH) verkündet wird, möchte ich Dich bitten, diese Gemeinde zu verlassen und jeden Kontakt mit solchen Irrlehrern abzubrechen.

Für mich gehört der Heilsautomatismus (UdH) nach der Identifikationslehre und neben der Allversöhnung, Dispensationalismus zu den schlimmsten Irrlehren, die es gibt, da der Heilsautomatismus das Heilswerk JESU angreift und GOTT zum Lügner abstempelt.

Shalom
Roland

Nachtrag: Leider musste ich 7 Beiträge von resistnwo löschen, die er in verschiedenen Threads veröffentlicht hatte. Diese Beiträge bestanden ausschließlich aus Lügen und unsachlichen persönlichen Angriffe mit dem Ziel andere User zu diskreditieren. Hierbei handelt es sich um einen mehrfachen und beabsichtigten Verstoß gegen die Hausordnung. Aus diesem Grund musste ich resistnwo von diesem Forum verbannen. Ich habe ihm folgendes per E-Mail mitgeteilt: Wenn er über sein Verhalten aufrichtig Buße tut, und mir dies mitteilt, werde ich ihn wieder freischalten.
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Evelyn

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #76 am: 07 Februar 2013, 19:11:33 »
 :'(
« Letzte Änderung: 07 Februar 2013, 19:17:32 von Evelyn »

Pilger

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #77 am: 07 Februar 2013, 19:21:03 »
Liebe Evelyn,
du schreibst:
 Kein Mensch hat die volle Erkenntnis und wir werden sie erst haben wenn wir beim HERRN sind

Das ist wahr, aber wahr ist ebenso, dass man zur Beurteilung der UdH keine Erkenntnis braucht, sondern in der Bibel nachschaut und alle Vers zusammen nimmt:
Auf der einen Seite die Versicherung Jesu: Niemand wird sie aus meiner Hand reißen;
und auf der anderen Seite gibt es genug Stellen wo vor dem Abfall gewarnt wird. (Siehe Michaels Aufstellung von 12 Stellen).

Und wie Du auch bemerkt hast, ging er auf die Stelle 1.Joh.3,15 nicht ein, weil sie nicht in das Konzept derer passt die an die UdH glauben.

Natürlich soll unser Glaubensleben nicht ständig unter der Angst leiden, wir könnten irgendwann einmal abfallen; aber wir sollen schon die Möglichkeit in der Schrift sehen.

Liebe Grüße
Manfred

Offline Roland

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Verbannung des Users resistnwo
« Antwort #78 am: 07 Februar 2013, 21:36:34 »
Liebe Geschwister,

ich habe bzgl. der Verbannung eine PN erhalten. Möglicherweise habe ich mich unklar ausgedrückt und daher möchte ich kurz begründen, weshalb ich resistwno verbannt habe.

Ich habe ihn nicht verbannt, weil der die Irrlehre des Heilsautomatismus (UdH) vertritt, sondern weil er im Forum herumpöbelte. Er beschimpfte User und verbreitete Lügen.

In der Vergangenheit habe ich bei solchen Usern zu spät reagiert. Die Folge war, dass die Geschwister, die sich über GOTTES Wort austauschen wollten, sich abmeldeten, weil sie mit solch einer "Foren-Kultur" nicht zurechtgekommen sind (was ich auch gut verstehen kann).

Ich habe für mich die Lehren daraus gezogen, dass ich herumpöbelnde User mehrmals darauf hinweise, dass solch ein Verhalten hier im Forum nicht erwünscht ist. Ändern Sie ihr Verhalten nicht, dann verbanne ich sie aus diesem Forum (Hausordnung). Dies war bei resistnwo der Fall. Ich habe ihm auch mitgeteilt, dass er sich gerne wieder am Forum beteiligen kann, wenn er sein Verhalten entsprechend ändert.

Dies ändert nichts daran, dass der Heilsautomatismus eine schreckliche Irrlehre ist, die den HERRN JESUS verunehrt. Nach wie vor bin ich der Überzeugung, dass bibeltreue Christen mit solchen Irrlehrern keine Gemeinschaft pflegen sollten.
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Jose

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #79 am: 07 Februar 2013, 23:25:53 »
Liebe Schwester Evelyn,
es tut mir persönlich auch sehr Leid, da ich dieses Thema hier eröffnet habe.

Gott segne und tröste dich ganz besonders.


Jakobus schreibt: "Meine Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt und jemand ihn zurückführt, so wisst, dass der, welcher einen Sünder von der Verirrung seines Weges zurückführt, dessen Seele vom Tode retten und eine Menge von Sünden bedecken wird" Jak 5,19-20. Es bleibt mein persönliches Anliegen, denn auch ich selber benötige so oft die Korrektur damit ich nicht zum Heuchler werde.

An die Gemeinde zu Laodizea sagt der Herr: "Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest! Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde" Offb 3,15-16.

Der Herr spuckt die lauen Christen aus. Ob sie am Ende gerettet werden, darüber will ich nicht urteilen, aber die Ermahnung ist sehr ernst, denn es heißt: "Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße!" Offb 3,19.

Der Herr überführt, aber Buße müssen wir selber tun und das gilt uns allen, immer.

Viel Gnade!

José

mordechais

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #80 am: 05 Juni 2014, 23:45:30 »
also ich freu mich das dieses thema hier diskutiert wird .. hab da für mich bis heute auch keine klärung gefunden .. hab mir nicht alles durchgelesen, nur den anfang und das ende .. unter anderem das fazit von roland ..

hatte für mich bis jetzt den stand, ein gläubiger kann nicht verloren gehen .. aber aus einem christen kann ein nichtchrist werden .. kann man damit leben ?

ich kenn viele predigten die beide seiten im extrem vertreten .. und beide seiten behaupten oft das die anderen überhaupt nicht gerettet ist weil sie das falsche glauben .. find das nicht umbedingt motivierend wenn man einfach nicht durch die ganzen verse durchsteigt ..

Offline Jose

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #81 am: 07 Juni 2014, 20:58:47 »
Lieber Franco,
du hast geschrieben:

Zitat von: mordechais
hatte für mich bis jetzt den stand, ein gläubiger kann nicht verloren gehen .. aber aus einem christen kann ein nichtchrist werden .. kann man damit leben ?

Ich verstehe es so: Ein Gläubiger kann verloren gehen, aber nicht als Gläubiger, sondern wenn er vom Glauben abfällt. Wenn somit ein Christ, also ein Gotteskind, vom Glauben abfällt, dann ist er kein Christ mehr, also nicht mehr gläubig, und geht somit leider verloren, wenn er nicht wieder Buße tut.

Gottes Segen,
José

Wobe

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #82 am: 08 Juni 2014, 17:20:40 »
Ein paar Bemerkungen dazu:

Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Matthäus 22, Vers 14

Jesus sagt dies Wort zweimal im Anschluss an ein Gleichnis.
Es ist sehr gefährlich, Aussagen, die zu einem Gleichnis gehören, für allgemein gültig anzusehen.
Das ist der große Fehler des Calvinismus, dass er einzelne Stellen seperat nimmt und ihr Gedankengebäude darum aufbaut.

Grundsätzlich sind alle Menschen berufen, denn Gott will, dass Menschen errettet werden; 1.Tim.2, 4.
Der heilige Geist nun zeigt jedem Menschen seinen Zustand der Sünde, ja Er überführt die Welt von Sünde; Joh.16,8
Mit "Welt" sind ja nicht die Bäume, sondern die Menschen gemeint.
Hier nun kann der Mensch sich entscheiden und entweder seine Erwählung festmachen oder nicht.

Offline Jose

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #83 am: 08 Juni 2014, 20:16:22 »
Danke, Wobe, für deine Gedanken hierzu.
Ich denke, dass es gerade wichtig ist im Zusammenhang mit den Aussagen im Thema "Filmserie über Calvinissmuss", siehe: hier.

mordechais

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #84 am: 10 Juni 2014, 21:37:57 »
@ Jose

genau so meinte ich das .. man kann verloren gehen wenn man seinen glauben verliert .. aus einem christen kann ein nichtchrist werden .. im glauben schiffbruch erleiden .. u.s.w. .. gibt ja einige bivelstellen ..  ;)

Offline Mikki

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #85 am: 02 Mai 2017, 15:10:57 »

Ich verstehe es so: Ein Gläubiger kann verloren gehen, aber nicht als Gläubiger, sondern wenn er vom Glauben abfällt. Wenn somit ein Christ, also ein Gotteskind, vom Glauben abfällt, dann ist er kein Christ mehr, also nicht mehr gläubig, und geht somit leider verloren, wenn er nicht wieder Buße tut.

Gottes Segen,
José


Ich denke das ist der Kernpunkt bei der ganzen Diskussion, nicht wahr?
Ein Gläubiger kann nicht verloren gehen, sehr wohl aber wenn er vom Glauben abfällt; ich denke wenn er bewusst eine Entscheidung trifft.
« Letzte Änderung: 04 Mai 2017, 09:01:36 von Mikki »
1. Timotheus 1, 5

Jesus im Klartext

Offline frasvet

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #86 am: 04 Mai 2017, 19:15:24 »
Hallo Mikki,

du hast vollkommen recht. Man kann das ganze Thema mit einem Satz definieren.

"Man kann das Heil nicht verlieren, aber man kann es verlassen"