Autor Thema: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)  (Gelesen 22829 mal)

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Perle

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #15 am: 02 Februar 2013, 19:00:48 »

Einen link noch der sehr hilft

An dieser Stelle hat der Autor einen Link gesetzt, auf den wir bei Hauszellengemeinde.de nicht hinweisen möchten. Das Verlinken der Seite widerspricht unseren Nutzungsbedingungen, weil sie Irrlehren verbreitet, so dass wir es nicht vertreten können, auf diese Seite bei uns zu verlinken. Danke für das Verständnis! MfG Der Administrator /05.02.2013

In dem Sinne

Gottes Frieden und

Maranatha

Super! Habe ich gerade gehört...und nicht zum letzten Mal   :)
Danke Bruder resistnwo.
« Letzte Änderung: 05 Februar 2013, 22:02:20 von Roland »

Offline Jose

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #16 am: 02 Februar 2013, 19:11:44 »
Wenn ich meine Meinung über 1. Johannes 3, 15 schreiben darf, so ist es gewiss als sehr ernst Ermahnung zu sehen: "Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben bleibend in sich hat." 1.Joh 3,15.

Auch das Wort aus Matthäus 18 kann sicherlich hier betrachtet werden: "Der Herr jenes Knechtes aber wurde innerlich bewegt, gab ihn los und erließ ihm das Darlehen.Jener Knecht aber ging hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare schuldig war. Und er ergriff und würgte ihn und sprach: Bezahle, wenn du etwas schuldig bist!" Mt 18,27-28.

Wer aus der Vergebung lebt und selber nicht vergibt, lädt große Schuld auf sich. Das Urteil ist deutlich: "Solltest nicht auch du dich deines Mitknechtes erbarmt haben, wie auch ich mich deiner erbarmt habe? Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Folterknechten, bis er alles bezahlt habe, was er ihm schuldig war. So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen vergebt" Mt 18,33-35.


Es steht aber noch ein anderes sehr ernstes Wort in Matthäus 18:
Warnung vor Vorführung zur Sünde

"Wenn aber jemand einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlass zur Sünde gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. Wehe der Welt der Verführungen wegen! Denn es ist notwendig, dass Verführungen kommen. Doch wehe dem Menschen, durch den die Verführung kommt!" Mt 18,6-7.

Hier muss ich sagen, dass der Austausch über Menschen wie Joyce-Meyer mir sehr die Augen darüber geöffnet hat, wie Irrlehrer und Verführer von denen, die es besser wissen müssten, Schützenhilfe erhalten, anstatt dass vor solchen "Lehrern" gewarnt wird, die ein weltliches Evangelium verkündigen, welches keines mehr ist und eher dazu taugt, Gerettete wieder in das seichte Wasser zu verführen, wo sie am Ende wieder die Welt liebgewinnen und vielleicht gar verloren gehen.

"Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten" Gal 6,7-8.

Gottes Segen,
José

Offline Jose

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Die törichten Jungfrauen: verloren oder gerettet?
« Antwort #17 am: 02 Februar 2013, 23:26:44 »
Hallo "resistnwo"
du hast Predigten vom Missionswerk-Mitternachtsruf empfohlen.

Kennst du das Buch: "Der Bräutigam kommt", von Wim Malgo. Hat er darin nicht gelehrt, dass auch die törichten Jungfrauen gerettet werden? Teilst du diese Meinung auch?

Die Predigt von Norbert Lieth, die du zuletzt verlinkt hast, habe ich vorhin gehört und ist schon sehr ansprechend, er ging aber nicht konkret darauf ein, ob ein Gläubiger vom Glauben abfallen kann und verloren gehen. Er sagte aber sehr wohl, dass "befreite Christen wieder Knechte werden können".

Auch empfiehlst du Predigten von Roger Liebi. Ob Roger Liebi ein ernstzunehmender Vertreter der Lehre ist, dass ein Christ nicht vom Glauben abfallen und verloren gehen kann, weiß ich nicht.

Eine Sache ist es, Christen zu ermuntern, sich Jesus ganz hinzugeben, eine andere Sache aber, die "törichten Jungfrauen" oder eben solche Jünger, die wieder zurück in die Welt sind, in der falschen Vorstellung zu lassen, dass sie dennoch gerettet sind.

Wenn du schreibst:
Es ist völlig klar dass das Heil im HErrn JESUS unverlierbar ist. Ein Kind Gottes kann nciht verloren gehen, denn es ist ja ein Kind Gottes und neu geboren. Man kann ja nicht ( wie in JOhannes 3 der Herr JESUS selber sagt ) nicht wieder in den Bauch der Mutter zurück. Man kann nicht mehr zurückgeboren werden wenn man einmal im Herrn JESUS neu geboren worden.
so ist das eine menschliche Argumentation.

Jesus sagte zu Nikodemus: "Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist" Joh 3,8. Es zu erfassen, wie dieses Wunder geschehen ist, - geschehen konnte - , vermögen wir nicht.

Die Ermahnung des Apostel Paulus an die Galater: "Ihr seid von Christus abgetrennt, die ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen" Gal 5,4, steht nicht umsonst in der Bibel. Wie andere Ermahnungen auch.


Gottes Segen,
José

Offline resistnwo

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #18 am: 03 Februar 2013, 00:27:44 »
Shalom Jose

Oje  jetzt vermischt du auch noch UDH mit den 10 Jungfrauen. Jetzt wirds schwierig.  8)  :o :o :o

Da werde ich nicht drauf eingehen, weil es nicht direkt damit zu  tun hat.

Lies mal genau nochmal das Gleichnis der 10 Jungfrauen. Das ist ein extra Thema, und eins der schwierigsten der ganzen Schrift. Man darf und kann es nicht.

Das Thema 10 Jungfrauen ist ein Thema der 70 igsten Jahrwoche Daniels und bezieht sich direkt auf Math 24.

Man muss die BIbel LANGSAM UND GENAU lesen. Lieber weniger aber dafür genauer.

Also Kapitel 25 fängt an mit "DANN" wird ......usw

Hat nichts mit Udh zu tun. Du solltest dich einmal mit Heilszeiten befassen, denn sonst sind Gleichnisse wie das der 10 Jungfrauen nicht oder nur schwer zu verstehen.

Zum Thema UDH werde ich nichts mehr schreiben.

Dazu müsste man ein extra Thread auf machen.

Maranatha
« Letzte Änderung: 03 Februar 2013, 02:51:21 von resistnwo »
Kol.2.8 Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß! 9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig;

Offline Jose

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Re: Die törichten Jungfrauen: verloren oder gerettet?
« Antwort #19 am: 03 Februar 2013, 12:15:37 »
Hallo "resistnwo",
meiner Meinung nach haben die Vertreter der Lehre der UdHs ein Problem mit allen Aussagen der Schrift, die darauf hinweisen, dass Gläubige vom Glauben abfallen können und am Ende verloren gehen. Dass somit auch das Gleichnis der törichten Jungfrauen ihnen Probleme bereitet, kann ich persönlich verstehen.

Dass allerdings das Gleichnis der "10 Jungfrauen" in die Zeit der "verbleibende" 70. Jahrwoche Daniels übertragen wird, überrascht mich doch.

Das Thema 10 Jungfrauen ist ein Thema der 70 igsten Jahrwoche Daniels und bezieht sich direkt auf Math 24.

Ich bin mir nicht einmal sicher, ob alle Bibelausleger sich einig sind, wann diese "verbleibende" Woche sein wird. Der Herr warnt uns mit dem Gleichnis und wir tun gut daran, - so meine Überzeugung -, es ernst zu nehmen. Das habe ich in einem anderen Thema auch versucht darzulegen: Das Gericht kommt sicher (Prediger 8,11).

Der Herr schenke uns allen viel Gnade,
damit wir bei allem Eifer, wirklich in der Wahrheit bleiben.

Gottes Segen,
José

Michael Sack

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #20 am: 03 Februar 2013, 14:36:18 »
Lieber Resistnwo,

Deine Worte, lieber Bruder, bringen uns leider noch mehr auseinander. Darum überlasse ich es nun den Brüdern hier, zu beurteilen, ob ich aus mir selber rede und denke, oder dem WORT GOTTES gemäß, worum ich mich ständig bemühe, seit weit über dreißig Jahren.

Auf jeden Fall habe ich hier 1. Joh. 3, 15 gelernt, und dort steht wörtlich, daß das ewige Leben ´nicht bleibend` ist bei denen, die hassen. Also, eine ganz deutliche Schriftstelle in Bezug zur Beurteilung der Lehre der Unverlierbarkeit des Heils / des ewigen Lebens. Ich sage nicht, mein Lieber, daß Du haßt, gar nicht - aber ob Du liebst, das wird offenbar werden und ist schon offenbar - bei Dem, mit Dem wir es zu tun haben und vor verständigen Geschwistern. Auch ich, mein Lieber, flehe wegen meines verdorbenen Herzens. Wie kann ein Reiner von Unreinen kommen. Das Leben der Christen hier in unserem Land, ist, ich habe es erfahren, leider in ganz vielen Bereichen verkehrt, dies ist milde gesagt und bringt deshalb sehr viel Herzeleid, Not und Zähigkeit und ist unfruchtbar, und auch das ist milde gesagt - eigentlich sollte ich es hier deutlicher sagen, es bringt sehr oft (auch Zurechtbringungs-) Gericht und den Tod. Denke z.B. an die beiden Weltkriege des vergangenen Jahrhundert, wieviel echte Christen waren betroffen; und denke auch an 1. Kor. 11, 29+30. Und GOTT sei Dank für die Verse 31+32.


Nun nenne ich die zwölf Schriftstellen, die ich vor etlicher Zeit im Hebräerbrief wegen dieses Themas der UdH gefunden habe, denn mit diesem Thema habe ich es schon öfter zu tun gehabt. Lieber Jose, nun wirst Du wahrscheinlich auch den Hebräerbrief lesen müssen, aber das ist gut so, für andere auch. (Die Auflistung ist gut auch zum Herauskopieren und an die Wand heften).



1. -   Hebräer   2,  1 :      Darum sollen wir desto mehr achthaben auf das WORT, das wir hören, damit wir nicht am Ziel 
                                    vorbeitreiben.   (Vers vorher - das Heil ererben

2. -   Hebräer   2,  3 :      ... wie wollen wir entrinnen, wenn wir ein solches Heil nicht achten, ...

3. -   Hebräer   3,  6 :      ... Dessen Haus sind wir, wenn wir das Vertrauen und den Ruhm der Hoffnun bis ans Ende fest
                                    behalten.   

4. -   Hebräer   3,
                     12 - 14 :   Sehet zu, liebe Brüder, ... alle Tage, solange es heute heißt ... Denn wir sind CHRISTI teilhaftig
                                    geworden, wenn anders wir die Zuversicht vom Anfang bis ans Ende fest behalten.

5. -   Hebräer   4,  1 :      So lasset uns nun mit Furcht darauf achten, daß euer keiner dahintenbleibe, solange die Verheißung
                                    noch besteht, daß wir einkommen zu Seiner Ruhe. 2. Denn das Wort der Predigt half jenen nichts, die
                                    da nicht glaubten, die es hörten. (Gehört sinngemäß eigentlich mit zu Vers Hebr. 4,1)

6. -   Hebräer  4, 11 :       So lasset uns nun Fleiß tun, hineinzukommen zu dieser Ruhe, auf daß nicht jemand zu Fall komme in
                                    gleichem Ungehorsam.

7. -   Hebräer  6,  4 - 6 :  Denn es ist unmöglich, die, so einmal erleuchtet sind ... und dann doch abgefallen sind, wiederum zu 
                                    erneuern zur Buße ...

8. -   Hebräer  6,  9  :      Obwohl wir aber so reden, ihr Lieben, so haben wir doch für Euch Zufersicht auf ein Besseres, das
                                    euch retten kann.

9. -   Hebräer  6, 11  :      Wir begehren aber, daß ein jeglicher von euch denselben Eifer beweise, die Hoffnung festzuhalten bis
                                    ans Ende, damit ihr nicht träge werdet, sondern Nachfolger derer, die durch Glauben und Geduld
                                    ererben die Verheißungen.

10. - Hebräer  10,            Denn so  w i r  mutwillig sündigen, nachdem  w i r  die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, 
                    26 + 27      haben  w i r  hinfort kein andres Opfer mehr für die Sünden, sondern es bleibt nichts als ein 
                                    schreckliches Warten auf das Gericht und das gierige Feuer, das die Widersacher verzehren wird.   

11. - Hebräer  10,            Darum werfet euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Geduld aber ist euch not,
                    35 + 36      auf daß ihr den Willen GOTTES tut und das Verheißene empfangt.

12. -  Hebräer 10, 38       Wer aber weichen wird, an dem wird meine Seele kein Gefallen haben. (Hab. 2, 3 + 4)

                                    Die Erwähnung von Hab. 2. 3 + 4  im Hebräerbrief zeigt uns beim Textvergleich, daß es um den Sinn   
                                    geht, um die eigentliche Aussage.



Gebet: HERR JESUS, hilf, daß die argen Befestigungen (2. Kor. 10, 4 - 6) fallen und Deine Herrlichkeit frei ans Licht kommt durch Viele. Hilf, HERR JESUS, treu zu sein und zu wachsen in der rechten Erkenntnis und im umfänglicheren Gehorsam.



Nun, es heißt, wir sollen uns nicht dieser Welt gleichstellen. Das geschieht aber in vielem mit dramatischen Folgen. Alleine in unserem Land sind 100 000tausende Gläubige, vielleicht noch wesentlich mehr: Verführt in die Ökumene, in Verweltlichung, in Ungehorsam und in falschen christlichen Lehren - und in gefährliche Lauheit geraten. Was das wirklich bedeutet, lesen wir in GOTTES WORT. Was jeder vermehrt gerne tun sollte.

Darum rufe ich auf zu christlichen Lebens- Wohn- Arbeits- und Dienstgemeinschaften, der Kibbutzbewegung ähnlich.

Allerdings, nichtökumenisch muß es sein. Da Einigkeit ein ganz wichtiges Thema ist und diese kaum unter Gläubigen zu finden ist, darum rufe ich auf zum Willen, zur Willigkeit, diese Einigkeit herzustellen. Dieses Bestreben sehe ich auch als eine Grundlage für Einigkeit: "Ich (wer das sprechen will und kann) bleibe dran, nach Einigkeit zu trachten - in der Verantwortung vor GOTT und unserem HERRN. Ich will mein Glaubensleben prüfen". Und SEIN ist auch der Irrende. Hiob  Wir bedürfen der abgesonderten, richtigen Lebensweise, um im Glauben und in der Erkenntnis gut voranzukammen. Auch im Praktischen.


Ich befehle dem HERRN meine Wege und unsere Wege und hoffe auf IHN. Mit freundlichen Grüßen Michael Sack


.
« Letzte Änderung: 03 Februar 2013, 20:36:25 von Michael Sack »

Pilger

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #21 am: 03 Februar 2013, 15:48:36 »
Man muss vor dem Missionswerk-Mitternachtsruf nur warnen. Wim Malgo hat solche unsinnige Prophezeiungen in seinem Blättchen veröffentlicht, die alle nicht eingetroffen sind.
Sein Sohn macht es genauso: nach ihm kommt noch einmal eine Sintflut.

Alle diese "Möchte-gern-Propheten" verwirren das Volk Gottes und lenkt von der Hauptsache ab:
Jesus nachfolgen im Alltag, Sein Wort lieben und den Nächsten wie sich selbst.

Liebe Grüße
Manfred

P.S.:  Zu den Jungfauen:
Das Himmelreich gleicht zehn Jungfrauen > das zeigt doch an, dass es um das Himmelreich und den Bräutigam geht und nicht um die Jungfrauen, denn sie bekamen ja noch Öl.
Die ganze Story - verloren oder gerettet - hat mit dem ganzen Text nichts zu tun.
Im übrigen, haben alle 10 geschlafen und würden wir das auf die Gläubigen anwenden, wären alle im Schlafen heute 2013.
« Letzte Änderung: 03 Februar 2013, 16:00:37 von Pilger »

Pilger

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #22 am: 03 Februar 2013, 16:04:40 »
Lieber Michael,
vielen Dank für die Bibelstellen.
So wahr es ist wenn Jesus sagt: Niemand kann sie aus meiner Hand reisen, so wahr ist auch dass er sagt: Bleibet in mir.

Wenn das automatisch geschehen würde, müsste er es nicht extra betonen, dass man in ihm bleiben soll.

Natürlich sind wir in Jesus geborgen und sicher - aber es gibt eben die andere Seite auch. Wir müssen uns zwar nicht dauernd damit beschäftigen und uns fürchten, sondern wir sollen Jesus vor Augen haben und nicht einen möglichen Abfall.

Aber es sind genug ermahnende Worte im NT und wir wollen sie beherziogen.

Liebe Grüße
Manfred

Michael Sack

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #23 am: 03 Februar 2013, 20:59:07 »
Lieber Bruder Manfred, ja, das ist schön, wie Du das sagst. Das trifft ganz richtig - und zwar alle Deine Sätze. Es heißt ja auch: ´Schaffet mit Furcht und Zittern, daß ihr selig werdet`. In all den Hebräerstellen sind immer auch Verben, die uns vor Augen gestellt werden, d.h., das ist´s, was Ihr oder Du tun müßt und mußt. Aber ´müssen` wollen viele nicht hören. Aber Noah mußte auch die Arche bauen (nach genauen Weisungen) und in die Arche gehen, und es war des HERRN Wille. ER wollte und mußte dann auch die Türe schließen. Zu Seiner Zeit. Es ist auch falsch zu sagen, GOTT ist über Zeit und Raum, nein, ER ist (auch) in Zeit und Raum und ist dort (die Zeit betreffend)  und hier an Sein WORT gebunden.

Auch JESUS CHRISTUS mußte in dem sein, was Seines VATERS ist, und wir sollen ja in dieser Welt sein so wie ER. Und wenn wir nicht so können wie ER, dann müssen wir schweigen - wie ER. ER schwieg auch, bis Seine Zeit da war, zu reden. Ich finde, dieser Gedanke, so kommt mir das gerade, ist auch sehr gut für Schwestern. Sie sehen ja das alles, (was die Brüder so machen oder nicht machen) das Durcheinander, den Ungehorsam, die Verkehrtheiten. Beten und Schweigen, daß macht sie gewiss stark, dann auch zu weissagen, wenn es nötig ist, zu der Zeit, wann der HERR es will. Das zur Ermutigung an die Schwestern. Denn der GEIST kann nicht immer nur schweigen. Richter 2, 1 - 3, z.B.!  MfG  MS

Offline Jose

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #24 am: 03 Februar 2013, 21:17:39 »
Hallo Manfred
Man muss vor dem Missionswerk-Mitternachtsruf nur warnen. Wim Malgo hat solche unsinnige Prophezeiungen in seinem Blättchen veröffentlicht, die alle nicht eingetroffen sind.
Sein Sohn macht es genauso: nach ihm kommt noch einmal eine Sintflut.

Es war nicht meine Absicht, vor dem Missionswerk-Mitternachsruf zu warnen, auch wenn ich vieles nicht gutheißen kann. Mir war es nur wichtig, dass wenn Predigten empfohlen werden, zumindest angegeben wird, wer predigt, damit der Leser beurteilen kann, ob er es überhaupt hören möchte. Auf die Schnelle hatte ich es nicht erkannt, als ich nur die Links sah.


Und was die Zehn Jungfrauen anbetrifft:
Zitat von: Pilger
Das Himmelreich gleicht zehn Jungfrauen > das zeigt doch an, dass es um das Himmelreich und den Bräutigam geht und nicht um die Jungfrauen, denn sie bekamen ja noch Öl.
Die ganze Story - verloren oder gerettet - hat mit dem ganzen Text nichts zu tun.
Im übrigen, haben alle 10 geschlafen und würden wir das auf die Gläubigen anwenden, wären alle im Schlafen heute 2013.

Ich sehe das Gleichnis wirklich als Warnung für uns alle, auch wenn der Herr dadurch vielleicht noch viel mehr sagt.

Sie hatten zunächst nicht alle geschlafen, sondern es hieß: "Als aber der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein" Mt 25,5. Die einen aber, waren dennoch bereit, als der Ruf erschallte: "der Bräutigam kommt!", die anderen waren es nicht - und dann nützte es ihnen auch nichts, dass sie noch "Öl" kaufen konnten.

Am Ende, sind wir entweder bereit, oder wir sind es nicht. Und am sichersten ist es, "HEUTE" bereit zu sein.

Ich sehe es so, dass das "Heil" verlierbar ist, für törichte Jungfrauen, unabhängig davon, was das Gleichnis vielleicht noch alles lehrt und vielleicht für die Juden noch an Bedeutung hatte. Paulus sagt: "Denn ich eifere um euch mit Gottes Eifer; denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau vor den Christus hinzustellen" 2.Kor 11,2.

Gottes Segen,
José
« Letzte Änderung: 03 Februar 2013, 21:20:18 von Jose »

Offline Jose

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ein wilder Ölbaum
« Antwort #25 am: 03 Februar 2013, 21:43:52 »
Lieber Michael,
vielen Dank für deine Ermunterung und Ermahnung.

Nun nenne ich die zwölf Schriftstellen, die ich vor etlicher Zeit im Hebräerbrief wegen dieses Themas der UdH gefunden habe, denn mit diesem Thema habe ich es schon öfter zu tun gehabt.

Hast du dich auch schon mit dieser Bibelstelle beschäftigt:
Röm 11,17-21
  • 17 Wenn aber einige der Zweige herausgebrochen worden sind und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes mit teilhaftig geworden bist,
  • 18 so rühme dich nicht gegen die Zweige! Wenn du dich aber gegen sie rühmst - du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich.
  • 19 Du wirst nun sagen: Die Zweige sind herausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde.
  • 20 Richtig; sie sind herausgebrochen worden durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich!
  • 21 Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht geschont hat, wird er auch dich nicht schonen.
Ist es nicht auch eine Warnung vor Selbstsicherheit?

Liebe Grüße,
José

Perle

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #26 am: 04 Februar 2013, 08:10:19 »
Wenn es heißt: wir sind von GOTT wiedergezeugt (wiedergeboren), so denke ich, müssen wir IHM auch täglich Zeugnis abgeben, dass wir in der Wahrheit leben um zu SEINER Familie gehören zu dürfen. Dazu hilft uns der Hl.Geist.
Wir dürfen GOTT nicht das Recht absprechen, SEIN Zeugnis über uns wieder zurückzuziehen und zu sagen: "Ich kenn' euch nicht"! wenn wir nicht in SEINER Wahrheit bleiben. Dann wird die UdH zu einer Untergrabung von GOTTES Souveränität! Ja, GOTT wird schon fast zu einer magische Pille: einmal geschluckt, für immer gesund!
Und die Gnade kann missbraucht und in Zügellosigkeit verkehrt werden.
Die Rubrik "Irrlehre" ist schon passend.

Hier ein Video "Warnung vor der UdH"!
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=v-p4LqhUf2o

Schalom!
« Letzte Änderung: 04 Februar 2013, 10:09:47 von Perle »

Perle

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #27 am: 04 Februar 2013, 09:29:45 »
Man muss vor dem Missionswerk-Mitternachtsruf nur warnen.

Ich habe mich dort angemeldet und einige gute Predigten gehört (Soweit meine Wenigkeit es beurteilen kann), im Gegenteil zu der von Jose eingestellten Predigt von J.Meyer -denn das kann mir ein Astrologe auch raten
Sowie Bruder resistnwo einen guten Beitrag über die Gnadenlehre verfasst hat, so muss man sie doch nicht für die UdH gebrauchen.
"Das Gute behaltet"

Perle

  • Gast
Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #28 am: 04 Februar 2013, 16:51:20 »
Ich möchte noch auf diese Beiträge hinweisen:

"Kann ein Christ zu einem Nichtchristen werden"

http://www.hauszellengemeinde.de/portal/index.php?topic=579.0

Zitat
Er ist völlig sicher in Christus. Andererseits hat er aber auch die Möglichkeit, sich von Jesus Christus wieder völlig abzuwenden. Dieses wollen wir im Folgenden darlegen.

Die biblische Lehre von der ewigen Heilssicherheit der Glaubenden schließt die Möglichkeit des Abfalls Wiedergeborener nicht aus. Beide Lehren (die Heilssicherheit des Gläubigen und die Möglichkeit, zu glauben aufzuhören) sind biblische Lehren, die nicht im Widerstreit zueinander liegen. Die Bibelstellen, die belegen, dass unser Heil in Christus für ewig sicher ist, sind nicht notwendigerweise Belege dafür, dass ein Wiedergeborener in keinem Falle mehr zu einem Nichtgläubigen („Abgefallenen”) werden kann.

Und
"Kann ein Christ vom lebendigen GOTT abfallen"
http://www.hauszellengemeinde.de/portal/index.php?topic=578.0

LG


Offline resistnwo

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Re: Die Unverlierbarkeit des Heils (UdH)
« Antwort #29 am: 04 Februar 2013, 18:13:47 »
Eins noch Schwester Perle

Abfallen im Sinne vom Weg abkommen, ja das kann nein Christ natürlich auch, klar. Aber das heisst nicht dass er wieder zurück-wiedergeboren wird  ;D  :o :o :o :o :o

Nein er verliert seine Früchte ( das wird beim Preisgericht besprochen

1Co 3:14  Wird jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleiben, so wird er Lohn empfangen;
1Co 3:15  wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so, wie durchs Feuer hindurch.
1Co 3:16  Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?





), klar und wird aber nicht verloren gehen. Wer sagt dass der Herr nicht fähig ist die einmal im Glauben zu Kinder Gottes gewordenen in Sicherheit in dieser Welt zu dem Heil im Himmel durchzubringen der hat Gottes Werk am Kreuz nicht verstanden und nennt Gott einen Lügner.

So wie wir aus Gnade gerettet wurden in unserer Bekehrung

Tit 3:4  Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unsres Retters, erschien,
Tit 3:5  hat er (nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit) uns gerettet durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes,
Tit 3:6  welchen er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsren Retter,
Tit 3:7  damit wir, durch seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäß Erben des ewigen Lebens würden.


UND genau so wird er uns durchtragen auch wenn wir vom Weg abkommen. Gott kann auch aus Zucht seine Kinder züchtigen ja
Gott richtet Sünde, auch bei Christen und deswegen ist tägliche Reinigung in einer lebendigen Beziehung zum HErrn nötig, er trägt durch, er wäscht uns die Füsse jeden Tag.

Gab es eine Sünde irgendwelcher Menschen die seit Golgatha gelebt haben die der HErr nicht kennt? Alles lag in der Zukunft. Wenn wir den Herrn annehmen und Kinder Gottes werden hat Gott uns bereits gekannt und unsere Sünden auch. Das ist kein Freischein zum Sündigen, würde auch kein Christ der Leben in JESUS hat verstehen ( hab ich noch keinen getroffen ), aber es ist Fakt, und auch das sieht Gott.

Wir wissen nicht was wir morgen tun, Gott sehr wohl, er ist ausserhalb von Raum und Zeit, er hat sie erschaffen. Also ist das Dilemma, dass Gott bereits weiss was ich morgen tue ich es aber nicht will dass ich sündige. Wie kann ich entkommen????????

Nur durch Gewissheit!!!!!!! und Gebet und tägliche Reinigung. Wenn die Gnade nicht ewig und unverlierbar wäre hätte ich keine Chance in ihr zu bleiben.


Was ist der Unterscheid zwischen Barmherzigkeit und Gnade???

Barmherzigkeit ist das nicht zu bekommen was wir Sünder verdienen, den TOD!!!!


Was ist Gnade?????                      Das zu bekommen was wir nicht verdienen:   EWIGES LEBEN UND SICHERHEIT

Das ist Glaube und lebendige Hoffnung !!!


Joh 13:7  Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, weißt du jetzt nicht, du wirst es aber hernach erfahren.
Joh 13:8  Petrus spricht zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Werde ich dich nicht waschen, so hast du keine Gemeinschaft mit mir.

Joh 13:10  Jesus spricht zu ihm: Wer gebadet ist, hat nicht nötig, gewaschen zu werden, ausgenommen die Füße, sondern er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.




Wer hier Menschenlehre rein bringt nennt Gott den Herrn JESUS einen Lügner!!!!!! Diese Lehren sind vom Teufel der nciht will dass Menschen das Werk des Kreuzes für abgeschlossen und GETAN hält!!!!

Joh 10:28  Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
Joh 10:29  Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen.



Nennen wir Gott einen LÜGNER???

1Jn 1:8  Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns;
1Jn 1:9  wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit.
1Jn 1:10  Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.



Wenn jemand sich wirklich vom Herrn Abwendet, dann war er niemals wiedergeboren und hatte nie Leben in dem Herrn
Judas kannte den Herrn und doch hatte er kein Leben in ihm und der Herr nannte ihn dennoch "Freund"

Mat 26:49  Und alsbald trat er zu Jesus und sprach: Sei gegrüßt, Rabbi, und küßte ihn.
Mat 26:50  Jesus aber sprach zu ihm: Freund, wozu bist du hier? Da traten sie hinzu, legten Hand an Jesus und nahmen ihn fest.



So das wars jetzt endgültig von mir zu dem Thema.


Entscheiden wir selber ob wir Gott zum Lügner machen wollen.

Eins sollte sich jeder Fragen

Es geht nicht um die Verierbarkeit des Heils ind em Herrn durch sein Werk am Kreuz.
Es geht darum:

HABEN WIR LEBEN IN DEM HERRN????? DANN IST ES EWIG UND UNVERLIERBAR.

Hier gilt klar:


1Jn 2:19  Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber es sollte offenbar werden, daß nicht alle von uns sind.
1Jn 2:20  Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und wisset alles.
1Jn 2:21 Ich habe euch nicht geschrieben, als kenntet ihr die Wahrheit nicht, sondern weil ihr sie kennet und weil keine Lüge aus der Wahrheit kommt.




AMEN






« Letzte Änderung: 04 Februar 2013, 18:46:49 von resistnwo »
Kol.2.8 Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß! 9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig;