Autor Thema: Dürfen Christen Witze machen?  (Gelesen 7127 mal)

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Ruth

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #15 am: 09 September 2013, 06:45:40 »
Hallo Theolunke,

danke für den Hinweis zu eurer Seite. Stammen die Texte "Keep searching...", "ProChrist2013 - Zweifeln und Staunen in Innsbruck",  etc. auf folgender Seite

auch aus Deiner Feder?

Ich weiß, ist jetzt FURCHTBAR pragmatisch - wobei, wer sagt, dass Gott nicht pragmatisch ist?)

Pragmatismus - der Schlüssel zum Gemeindewachstum?


Freundliche Grüße.
« Letzte Änderung: 09 September 2013, 08:05:16 von Ruth »

Offline Theolunke

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #16 am: 09 September 2013, 09:15:47 »
Kenne zwar diesen Artikel nicht, aber natürlich allgemein die dort vertretene Meinung. Ein paar Anmerkungen dazu:

Zitat
Das Glaubensbekenntnis des Pragmatikers lautet: Der Zweck heiligt die
Mittel.

Das ist eine Unterstellung - dem "Pragmatiker" (wer soll das sein?) wird ein ziemlich krasser Vorwurf unterstellt: Solche Vorwürfe sind ein Rundumschlag gegen unzählige Gemeinden, ohne denjenigen, den man meint, konkret zu benennen! Also - ich persönlich fühle mich bei manchen der Beschreibungen von "pragmatischen Gemeindebauern" angesprochen und deswegen trifft der Vorwurf auch mich: Und will nur soweit darauf eingehen, dass ich sage: Stimmt einfach nicht!

Zitat
In diesem positiven Sinn ist der Schöpfer durchaus pragmatisch.
Gott wird also zugestanden, in einem positiven Sinn pragmatisch sein zu können?? Sonderbar - müsste man nicht auch ihm den Vorwurf machen, dass "der Zweck auch bei ihm die Mittel heiligt?"

Zitat
Darum darf Erfolg – vor allem
zahlenmäßiger Erfolg – nicht hinterfragt oder gar kritisiert werden.
Wieder mal eine Unterstellung - in Gemeinden, die ICH kenne, wird sehr wohl auch das Gemeindewachstum immer wieder hinterfragt - unsere zentralen Fragen sind dann, wie macht man aus "Gottesdienstbesuchern" - "Jünger" ... aber gut, solche Fragen beschäftigen die "unpragmatischen" Gemeinden ja gar nicht, weil sie haben oft gar kein Gemeindewachstum :)

Zitat
John MacArthur weist darauf hin, dass nach dem Tod von Ananias und Saphira große
Furcht über alle kam, die es hörten
Ist das nicht eine einseitige Sicht? "Täglich fügte Gott Menschen hinzu" und "sie waren angesehen im ganzen Volk" ... es geht nicht darum, einzelne Verse für die eigene Position zu finden, sondern Wege zu finden, die ALLE biblischen Aussagen mit berücksichtigen. und dass kann zum Beispiel bedeuten: Die Formen des Gottesdienstes anzupassen und trotzdem Evangelium zu verkünden (WENN das wahre Evangelium verkündet wird, werden Aussenstehende und Christen gemeinsam "Furcht" vor Gott kennenlernen)

Zitat
1. Form und Inhalt eines Gottesdienstes seien von der jeweiligen Tradition her zu
bestimmen
Die "pragmatischen" Gemeinden, die ich kenne, würden NUR "Form" von der jeweiligen Tradition her bestimmen - niemals den Inhalt! Auch hier wieder traurigerweise eine Unterstellung in Form von einer Vermischung von zwei grundverschiedenen Aussagen

Zitat
4. Zeitgenössische Musik und Theaterszenen müssten im Gottesdienst eine wesentliche
Rolle spielen.
Müssen sie nicht - aber DÜRFEN sie auch nicht? Warum nicht?

Zitat
Reife Christen bekommen unter Umständen Sonntag für Sonntag
»Milch«
Mal eine Frage - Was predigen die "guten" Gemeinden denn, um keine Milch zu predigen? "Heiligung"?? Na gut, aber was IST Heiligung? Dass das Evangelium immer mehr das ganze Leben durchdringt und unseren Alltag bestimmt! Und was müssen die Menschen dazu hören? Das Evangelium - und wie man es auf das Leben, auf den Alltag, auf die Herausforderungen anwendet, wie man gemäß dem Evangelium lebt! Darum sagen wir: "Wir predigen NUR Christus, den gekreuzigten" - ich möchte das alle Tage meines Lebens tun, und selbst lernen und immer mehr begeistert sein von dieser Liebe, die sich darin zeigt. DADURCH, dass wir unseren Blick nicht von Christus wenden und immer näher bei ihm sind, dadurch wird Leben verändert! Weil das nur bei IHM möglich ist! Also ist "Evangelium" nicht nur für Neubekehrte und Nichtchristen notwendig, sondern muss uns als Christen prägen und verändern!

Zitat
Aber es ist doch ein himmelweiter Unterschied, ob Gäste an den »normalen Veranstaltungen« einer Gemeinde teilnehmen,
Eben darum geht es! in normalen Veranstaltungen wird das Evangelium gepredigt, weil es notwendig ist zur auferbauung und heiligung von Christen! Und es ist notwendig um "nichtchristen" zur umkehr und buße zu überführen!

Zitat
Alle
Aktivitäten in der Gemeinde wie Anbetung, Evangelisation, Seelsorge, Jugendarbeit, etc.
müssen mit geistlichen Mitteln durchgeführt werden
dass sich zum beispiel ein Paulus durchaus "philosopischer" Mittel bediente, wird hier außen vor gelassen. Aber gut.
Was sind "geistliche Mittel"?  Lukas 16 erzählt eine interessante Geschichte ... weiß nicht, ob sie der Autor des Artikels kennt! Wenn dass nicht "pragmatismus" und "ungeistliche Mittel" sind, was dann?

So, abschließend dazu noch:
Ja, ich bin selbstkritisch! Wir als Gemeinde hinterfragen uns immer wieder, und auch solche "Rundumschläge" an Vorwürfen, die selten wirklich spezifisch oder gut begründet sind, helfen mir, Dinge zu hinterfragen! Manchmal würde ich mir aber wünschen, dass andere auch etwas "selbstkritischer" wären. Oft sind es liebe ältere Brüder und Schwestern, die solche Positionen einnehmen und meinen, SIE hätten es nicht nötig sich zu hinterfragen. Welch ein fataler Irrtum :(
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Offline inchristus

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #17 am: 09 September 2013, 10:48:38 »
Lieber Theolunke,

ich war kurz auf deiner Seite. Ich persönlich lehne sie ab. Sie sind Gift für mein geistliches Leben, wo ich doch nach meiner Heiligung trachte.

Witze über Gott, Hölle, Teufel... Von Gottesfurcht ist da keine Spur!!!

Wir wissen doch, dass die unsichtbare Welt real ist und tagtäglich Tausende in die finstere Ewigkeit gehen. Kann ein Christ darüber Witze machen???

Liebe Grüße
Astrid
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline Theolunke

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #18 am: 09 September 2013, 11:44:21 »
ich mach lieber über den Teufel witze, als dass ich mich vor IHM fürchte!
 :o

Aber wenn die Seite "Gift für dein geistliches Leben" ist, dann lehnst du sie zurecht ab ... steht dir frei (bzw. ist sogar geboten) sie dann nicht zu besuchen :)

liebe grüße
roman
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Ruth

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #19 am: 09 September 2013, 13:46:53 »
Werde mich hier (vor euch) nicht verteidigen.

Offenbar hat der Artikel aber genau das bewirkt. Ich habe ihn auch erst heute morgen gelesen, und dort keine "Unterstellungen" gefunden - wie Du sie meinst herauszulesen und dabei Zitate aus dem Zusammenhang reißt, damit sie in Dein Bild passen.

Eben sehe ich, daß ich oben einen Link nicht eingestellt habe, und zwar diesen:

http://www.meinbezirk.at/innsbruck/profile/roman-scamoni-150217.html

Sind die Artikel auf der angegebenen Seite von Dir? Führt ihr Alpha-Kurse durch und ist eure Gemeinde der Ökumene gegenüber aufgeschlossen?

solche Fragen beschäftigen die "unpragmatischen" Gemeinden ja gar nicht, weil sie haben oft gar kein Gemeindewachstum

Kannst Du Deine Aussage belegen?

Hier ein Artikel von dieser Seite:

http://www.hauszellengemeinde.de/index.php/de/ekklesiologie/164-gemeindewachstumsbewegung-eine-kritische-betrachtung

WENN das wahre Evangelium verkündet wird, werden Aussenstehende und Christen gemeinsam "Furcht" vor Gott kennenlernen.

Durch billige Witze, die - wie auf Deiner Seite - Gott lästern und Seinen Heiligen Namen mit Füßen treten? Wie bringst Du Deine Babelwitze mit Epheser 5, 1-12 in Einklang.

...denn das ist Sache zwischen Gott und mir.

Satan wird auch als "Gott dieser Welt" bezeichnet. Wer ist Gott für Dich? Du kannst nicht zwei Herren gleichzeitig dienen.
Ich könnte mir vorstellen, daß Satan sich beim Lesen Deiner weltbeweihräuchernden Witzeseite die Hände reibt.

ich mach lieber über den Teufel witze, als dass ich mich vor IHM fürchte!

Glaubst Du, der Teufel verschwendet seine Munition an weltindiekircheholende Witzeerzähler, die Gottes Heiligkeit antasten?

Ich hoffe doch, dass ich hier niemandem "vom Kopf stoße.

Jünger Jesu wirst Du kaum vor den Kopf stoßen können, denn erstens wissen sie durch das Wort Gottes, was in der Endzeit an Verführern, Irrlehren und lauem, dem Abfall anheimfallenden Namenschristentum auf sie zukommt (die Mutter aller Huren hat viele Hurentöchter) und zweitens, weil ihnen ganz einfach das unmißverständliche, zweischneidige Wort Gottes genügt, und sie keine weiteren "Zusätze" wie gotteslästerliche "Witze, Tanz, Jazz oder Theater" benötigen, um Menschen für Jesus zu gewinnen. 

Offline Theolunke

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #20 am: 09 September 2013, 17:34:32 »
Liebe Ruth, auf die Frage der "Witze" habe ich nicht vor mich zu verteidigen :)
Tue ich auch jetzt noch nicht ... ich mag sie  8)

Ja, unsere Gemeinde führt den Alphakurs durch! Und ProChrist! Und wir mögen WillowCreek, auch wenn wir andere Konzepte haben (Gästegottesdienste sind zum Beispiel nicht unsere Sache ... finden die Idee nicht so gut). Und ja, ich gehe manchmal in einen Gebetskreis der Katholiken (katholische Erneuerung, Loretto-Bewegung) .. und JA, ich kenne sogar persönlich überzeugte Christen, die in der katholischen Kirche zum Glauben gekommen bin. Und ja, ich finde, dass mehr Zusammenarbeit (bitte nicht verwechseln mit Ökumene, das ist doch was anderes ...) möglich und wichtig ist! Ja, wir arbeiten in Innsbruck mit einem Trägerkreis "ISdH" (Innsbruck - Stadt der Hoffnung, http://isdh.jimdo.com/) mit charismatischen und pfingstlerischen Gemeinden zusammen.

Und der Artikel - stimmt, ich entschuldige mich in aller Form dafür, dass ich ihn kommentiert habe. Wenn jemand Lust hat, darüber zu reden, dann bitte persönlich, gerne auf einen Kaffee oder zwei ... oder sogar ein Bierchen bei mir am Balkon  :)  - das Internet ist denkbar ungeeignet dafür, ernsthaft über Themen zu reden! (dafür ist es WUNDERBAR dafür geeignet, zu polarisieren ...  :o )

In diesem Sinne, einen gesegneten Abend
Gedanken, Witze und anderes!
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Offline Jose

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #21 am: 09 September 2013, 19:08:01 »
Hallo Roman (ich hoffe, dass ich dich so ansprechen darf).

An dieser Aussage bin ich hängengeblieben:
ich mach lieber über den Teufel witze, als dass ich mich vor IHM fürchte!
Ist es nicht so, dass deswegen im Mittelalter die Menschen anfingen Karikaturen über den Teufel zu malen, um dann sagen zu können: „Wer fürchtet sich vor solch einer komischen Figur?“

Der Herr Jesus wurde von dem Teufel versucht, aber er hat sich m.E. nicht über ihn lustig gemacht, sondern mit dem Wort widerstanden. Und auch wir werden versucht und sind aufgefordert zu wachen, dass wir uns nicht überlisten lassen. Wir lesen in der Bibel, und zwar im neuen Testament: "Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann" 1.Petr 5,8. Auch ich mache mich über den Teufel nicht lustig, auch wenn ich mich vor ihm nicht fürchte.

Der Teufel ist unser Feind und wir können ihn nur durch Jesus überwinden. Viele glauben gar nicht mehr an die Existenz des Teufels, auch nicht an die Existenz der Hölle. Da sind Witze darüber dann wohl das ungeeignetste was es gibt.

Du hast deinen Stand, aber als Christ, - der du sein willst -, überprüfe bitte, ob du so vor dem Wort Gottes bestehen kannst? Glaubst du alles, was in der Bibel steht? Glaubst du an Himmel und Hölle, an ewige Herrlichkeit und ewiges Verderben? Der Teufel ist der Urheber der Sünde und der Menschenmörder von Anfang an. Glaubst du das?

Den Menschen muss doch gesagt werden, wohin die Sünde sie gebracht hat und bringt, wenn sie nicht umkehren. Alles, was unser geistliches Empfinden und geistliche Wahrnehmung abstumpfen kann, sollten wir meiden. Wie schrecklich, wenn mancherorts wohl sogar Fasching in der Kirche gefeiert wird. Da fürchtet man nicht nur den Teufel nicht, sondern hat auch vor Gott keine Ehrfurcht mehr.

Gottes Segen wünschend,
José

Offline Peter

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #22 am: 09 September 2013, 19:22:27 »
Grüße Dich, @Theolunke, in diesem Kreis hier.
Lustiger Name, setzt er sich aus Theologe und Halunke zusammen? :'(

Was sagt denn die Schrift dazu, jeder trägt etwas zusammen und so füllt sich der Korb?

Judas9,
" 7 So sind auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die gleicherweise wie sie Unzucht getrieben haben und anderem Fleisch nachgegangen sind, zum Beispiel gesetzt und leiden die Pein des ewigen Feuers. 8 Ebenso sind auch diese Träumer, die ihr Fleisch beflecken, jede Herrschaft verachten und die himmlischen Mächte lästern. 9 Als aber Michael, der Erzengel, mit dem Teufel stritt und mit ihm rechtete um den Leichnam des Mose, wagte er nicht, über ihn ein Verdammungsurteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr strafe dich! 10 Diese aber lästern alles, wovon sie nichts verstehen; was sie aber von Natur aus kennen wie die unvernünftigen Tiere, daran verderben sie. 11 Weh ihnen! Denn sie gehen den Weg Kains und fallen in den Irrtum des Bileam um Gewinnes willen und kommen um in dem Aufruhr Korachs."
Der Lächerlichkeit preisgeben ist zumindest genauso dumm und unvernünftig, ungehorsam dem Herrn gegenüber, denn Er schuf alles, in den Himmeln wie auch auf Erden.
 :(
Peter

Ruth

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #23 am: 09 September 2013, 20:39:06 »
Hallo Theolunke,

Zitat von: Theolunke
dass kann zum Beispiel bedeuten: Die Formen des Gottesdienstes anzupassen und trotzdem Evangelium zu verkünden

An wen oder woran anpassen?

Zitat von: Theolunke
Wir predigen NUR Christus, den gekreuzigten" - ich möchte das alle Tage meines Lebens tun.

So wie auf Deiner Witzeseite? - Was heißt für Dich Selbstverleugnung und das Kreuz zu tragen?

Zitat von: Theolunke
in normalen Veranstaltungen wird das Evangelium gepredigt
Wie sehen dann nicht normale Veranstaltungen für Dich aus?

Zitat von: Theolunke
dass sich zum beispiel ein Paulus durchaus "philosopischer" Mittel bediente, wird hier außen vor gelassen.

Kannst Du die Stelle aus der Schrift benennen?

Zitat von: Theolunke
Lukas 16 erzählt eine interessante Geschichte ... weiß nicht, ob sie der Autor des Artikels kennt! Wenn dass nicht "pragmatismus" und "ungeistliche Mittel" sind, was dann?


Welche Geschichte meinst Du, und worin siehst Du die "ungeistlichen Mittel"?

Zitat von: Theolunke
und meiner Sündhaftigkeit bin ich (meistens) auch sehr bewusst.

Das trifft auch auf die Masse der Namenschristen zu, aber das Wort vom Kreuz bleibt ihnen dennoch eine Torheit.

Offline inchristus

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #24 am: 09 September 2013, 21:16:03 »
Lieber Theolunke,

wenn: "Ja, wir arbeiten in Innsbruck mit einem Trägerkreis "ISdH" (Innsbruck - Stadt der Hoffnung, http://isdh.jimdo.com/) mit charismatischen und pfingstlerischen Gemeinden zusammen." und ebenso gemeinsames Beten mit Katholiken für dich nicht Ökumene ist, frage ich dich, was du dann unter Ökumene verstehst?

Werden wir in 2Joh9.10 nicht aufgefordert, uns von denen, die eine falsche Lehre bringen, abzusondern!?

Liebe Grüße
Astrid
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline inchristus

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #25 am: 10 September 2013, 13:04:25 »
Hallo Theolunke,

ich denke, du meinst Lk16,8-9: "Und der Herr lobte den ungerechten Haushalter, dass er klug gehandelt habe. Denn die Kinder dieser Weltzeit sind ihrem Geschlecht gegenüber klüger als die Kinder des Lichts. Auch ich sage euch: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn ihr Mangel habt, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten!"

Also hier stolper ich, was der HERR uns damit sagen will. Wie verstehst du/ versteht ihr diese Worte?

Liebe Grüße
Astrid
« Letzte Änderung: 10 September 2013, 18:23:12 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline Roland

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« Antwort #26 am: 10 September 2013, 21:09:17 »
Pilgers Beitrag habe ich verschoben, da er thematisch irrelevant ist.

Der Beitrag findet sich unter der Rubrik Irrlehren
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Pilger

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« Antwort #27 am: 11 September 2013, 12:41:51 »
Nachdem mein Beitrag verschoben wurde und als irrelvant bezeichnet wurde, frage ich, ob jemand eine gute Erklärung hat über die "ewigen Hütten".
« Letzte Änderung: 11 September 2013, 12:48:55 von Pilger »

Offline Roland

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #28 am: 12 September 2013, 00:03:38 »
Hallo Manfred,

leider ist auch Dein neuer Beitrag thematisch irrelevant, da das Thema dieses Threads lautet:

Dürfen Christen Witze machen?

Wenn Du über die "ewigen Hütten" diskutieren möchtest, dann eröffne doch bitte einen neuen Thread.

Shalom
Roland
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Offline Jose

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Re: Dürfen Christen Witze machen?
« Antwort #29 am: 28 September 2013, 20:02:54 »
Gestern habe ich in der portugiesischen Ausgabe von dem Kalender die Gute Saat eine Andacht gelesen, die mich an das Thema hier erinnert hat. Ich habe mich bemüht, es ins Deutsche zu übersetzen.


Antworte dem Toren nach seiner Narrheit, damit er nicht weise sei in seinen Augen.
(Sprüche 26: 5).


"Arme Waisen!"

Zwei junge Leute trafen einen Evangelisten während einer Reise. Mit einem traurigen Ausdruck auf ihrem Gesicht, näherten sie sich ihm und fragten: "Kennen sie schon die neueste Nachricht?" Der Evangelist antwortete, bereits besorgt: "Nein, was ist passiert?" "Der Teufel ist gestorben", antworteten sie mit schalendem Gelächter.

Der Evangelist sah die jungen Leute an und antwortete in einem sehr ernsten Ton: "Oh, ihr armen Waisen! Der Herr Jesus sagte einmal zu seinen Gegnern: "Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun"" (Johannes 8; 44).

Die Ungläubigen spotten über alles, oder zumindest tun sie so als ob. Manchmal ist es nur um ihre Unsicherheit zu verbergen. Sie machen sich über Gott und dem Teufel lustig, verschwenden ihr Leben und entfernen aus ihrem Denken das Bewusstsein über den Tod und der Ewigkeit. Spotten über die Realität der Auferstehung, oder ersetzen es mit der Seelenwanderung oder andere Vorstellungen. Sie weigern sich, an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Glauben was sie sehen und was mit der Vernunft zu erfassen ist. Die Bibel nennt sie "Wolken ohne Wasser, von Winden fortgetrieben; spätherbstliche Bäume, fruchtleer, zweimal erstorben, entwurzelt; wilde Meereswogen, die ihre eigenen Schändlichkeiten ausschäumen; Irrsterne, denen das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist" (Jud 12-13).

Wenn sie Freude daran haben über allem und jedem zu spotten, achten sie darauf, was der Apostel Paulus sagt: "Irret euch nicht, Gott lasst sich nicht spotten! denn was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten" (Galater 6, 7).

Quelle: Gute Saat – GBV - Dillenburg, Deutschland