Autor Thema: Das Brüdertum  (Gelesen 14831 mal)

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Offline Roland

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Re: Das Brüdertum
« Antwort #15 am: 10 Februar 2013, 21:37:22 »
Hallo Manfred,

ja, die Zitate sind grauenhaft. Das Schlimme daran ist, dass sie sich für "bibeltreu" halten. In ihren Augen praktizierst Du weiße Magie, da nach ihrem Bibelverständnis es bestimmte Geistesgaben nicht mehr gibt. Viele Irrlehrer und irregeleitete Gläubige hausieren (wie die Darbysten) gern mit ihren Schlussfolgerungen, die sie als Wort GOTTES ausgeben. Wer damit nicht übereinstimmt, stellt sich in ihren Augen gegen das Wort GOTTES. Solche Kandidaten hatten/haben wir ja auch hier im Forum.

Die Quellenangabe möchte ich nicht in das Forum stellen, weil das Darbysten-Forum für Leser, die sich nicht so gut in der Bibel auskennen, ein großes Verführungspotenzial beinhaltet. Wenn Du möchtest, kann ich Dir die Quellenangabe gerne per PN zuschicken.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Michael Sack

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Re: Das Brüdertum
« Antwort #16 am: 12 Februar 2013, 13:34:24 »
Ihr Lieben,

Wegen den Gaben des Geistes: Es gibt ein Buch, das heißt: Viktor. Dieser Mann hat sich in Kolumbien vielleicht vor ca. 50 Jahren aus dem Rotlichtmilieu bekehrt. In diesem Buch beschreibt er als Nichttheologe und Nichtbibelschulschüler, aber als eifriger und gehorsamer Jünger JESU, wie und was er und seine Glaubensgeschwister mit dem HERRN erlebten und das Buch zeigt: Nach und nach sind (fast?) alle Geistesgaben, wie die SCHRIFT es lehrt, bei ihnen und durch sie offenbar geworden. Sozusagen ganz abgesondert - auf dem Land, vielleicht auch z.T. im Urwald - vom sonstigen "christlichen" Geschehen wurde Fülle Christi offenbar. Sie orientierten sich besonders an Markus 16. Das Witzige ist auch noch, daß das Buch von einem Ökumeniker geschrieben wurde. Das Buch ist z.Z. hier bei uns in einem christlichen Buchladen bei Nürnberg nicht zu bestellen und nicht auffindbar in Katalogen. (Weiß jemand darüber mehr?!)
In dem Buch steht auch berichtet, daß die Brüder oder Geschwister dort drei Tage bereit waren, für eine schwer belastete Frau zu beten - danach war sie wirklich frei. Also, leben wir so, daß wir plötzlich drei Tage für einen Menschen da sein können? (Menschen brachten nämlich plötzlich diese besessene Frau von weit her in einem Kanu an, weil, es blieb nicht verborgen, was alles wunderbares durch den HERRN geschah) Wir müssen uns, muß nun nicht genau so sein wie dieses Beispiel, den Weg einrichten! Psalm 50, 23 (Elberf. Üb.) - auch Sprüche 19, 16  Wir müssen bereit sein! Bereit sein, ´gestiefelt` zum Dienst, das Evangelium zu treiben, sprich verbreiten. Mit allem, was in diesen Tagen dazugehört: Evangelium und das Verständnis der nachapostolische Zeit und wie entgehe ich dem Dilemma mit der modernen Zeit.
Unser Apostel - sein Wort ist trefflich, als wenn er bei uns sitzt - hat ja auch z.B. gesagt, daß wir sparen sollen, damit was da ist, wenn es nötig ist. Ja, HERR, DU weißt, in welchen Nöten wir sind; bereite uns bereit zu sein, und uns bereit zu machen, ganz kindlich. Kommt und hört, liebe Geschwister, christliche Teestubenarbeit in Großstädten, rund um die Uhr, das ist eine ganz prima Sache - ganz nah am kranken, unruhigen Puls dieser Tage. Die Gemeinden machen es nicht. Das ist gerecht, daß wir den kranken und hilflosen Leuten (und Verführten) in besserer, naher Weise sagen, wer JESUS ist. Hallo Bruder Roland, ihr Geschwister, was sagt Ihr dazu?! Wer betet und fastet mit dafür?! Ich bitte um eine Seite, einen Thread dafür hier. Mal schauen, wer was sagt und tut.

Mit freundlichen Grüßen, Michael Sack 

Pilger

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Re: Das Brüdertum
« Antwort #17 am: 12 Februar 2013, 13:56:08 »
Lieber Michael,
vielen Dank für dieses Zeugnis, dass die Gaben des Geistes auch heute noch notwendig sind.

Ich kann  mich an die 70er Jahre erinnern, dass überall Teestubenarbeit eingerichtet wurden und dass sehr viel gute Arbeit damit geleistet wurde.
Im Laufe der Zeit ist diese Art der Missionsmöglichkeit "ausgelaufen" und nun sollten eigentlich die Gemeinden überlegen, wie sie Ungläubige erreichen können.

Das beste wäre natürlich, wenn in einer Gemeinde Zeichen und Wunder geschehen würden, denn dann wären die Ungläubigen schnell überzeugt, dass es einen lebendigen Gott gibt, so wie sie es schon in der Apostelgeschichte erreicht haben.

Auch fing man in den 70er Jahren an zusammen zu ziehen und in Gemeinschaft zu leben und zu arbeiten. Vieles ist übrig geblieben, die meisten haben aufgehört und manche sind zur Sekte geworden.

Ob das für heute ein Weg ist bin ich mir nicht sicher, ich hoffe aber, es ist ein Weg den Du im Herzen hast und den Gott dir zeigen wird.

Liebe Grüße
Manfred

Michael Sack

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Re: Das Brüdertum
« Antwort #18 am: 12 Februar 2013, 18:58:48 »
Lieber Manfred, dankeschön für Deine baldige Antwort. Was Du sagst, ist richtig. Du schreibst: Ob das für heute ein Weg ist bin ich mir nicht sicher, ich hoffe aber, es ist ein Weg den Du im Herzen hast und den Gott dir zeigen wird. Zitat Ende. Wenn wir in die Bibel schauen, dann sehen wir direkt oder indirekt, daß es immer auf den HERRN ankommt. Johannes der Täufer hat keine Teestuben gebraucht, ein wenig Wüste und der Jordan, das hat im gereicht. Unserem Herrn hat mal ein Ufer und das Boot von Petrus gereicht, ein ander Mal ein Berg und Sonnenschein (also das Tageslicht meine ich). Dem Paulus hat einmal ein Bruder, ein Gefängnis und heftige Schläge kriegen gereicht - und GOTT "reichte" es, also sprich: Es gefiel IHM ihre Treue, daß die beiden IHN lobten und dankbar waren. Und so können wir noch mit anderen Beispielen fortfahren. Last uns ernstlich beten für unsere Geschwister in Verfolgungen und Bedrängnissen, daß der HERR sich viel mit Macht offenbart.

Darum ist es so wichtig, an Eph. 2, 10 zu denken. Gäbe es die 10 wichtigsten Bibelverse in einer verbindlichen Liste, so denke ich, dieser wäre mit dabei. Es geht immer wieder darum, wie im VATER unser gesagt: ´Dein Wille geschehe`. JESU Wille ist für uns entscheident. Darum ist es so wichtig, die Torheit und den Unglauben abzulegen und das ist eine wichtige Einsicht: ´Denn Seine Gedanken sind höher als unsere Gedanken`.
Es ist wohl so geblieben: ´Wir können GOTT nicht dienen`, aber mit dem Lamm durch die Wüste ziehen, auf IHN schauend, von Rastplatz zu Rastplatz, das geht. Darum ist es so unsinnig, nach Kariere zu trachten, so viel in dieses vergängliche Hiersein zu investieren, die "Sachen" zu horten. Nocheinmal, aus den Erfahrungen meiner eigenen Torheiten: Torheiten und ´Eifer ohne Verstand` ablegen, lieber Pause machen und stille sein und auf den HERRN harren. Man kriegt den Schock für´s Leben, wenn man versteht, wie töricht so viele Geschwister laufen. Aber diese beschimpfen: niemals!

Es gibt die Bibelstelle, 2. Kön. 13, 18: Wo einer mit den Pfeilen auf den Boden schlagen soll ... und hielt inne. Da wurde der Mann GOTTES zornig auf ihn ... !  Da haben wir es, nicht nachlassen. So wollen und sollen wir GOTT Seine Worte vorhaltem, was ER versprochen hat zu tun, das wir´s begehren und brauchen, ob es dann die Teestubenarbeit, die Kibbutzim, die Gemeinschaftsgrundstücke, die sanfte, liebevolle Straßenpredigt oder Reisen an ferne Orte ist, ach HERR, hilf!!

Ich will mich beugen, Warum erfahre ich nicht 2. Könige 18, 7.  MfG  MS   
 

Pilger

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Re: Das Brüdertum
« Antwort #19 am: 12 Februar 2013, 19:06:39 »
Lieber Michael,
Du schreibst:
Warum erfahre ich 2.Könige 18, 7 nicht:
Und Jahwe war mit ihm; überall, wohin er zog, gelang es ihm

Wir alle haben einen bestimmten Weg vor uns auf dem uns Gott führen will. Das zu erkennen ist manchmal schwer und dann wissen wir aus Römer 8, 28, dass sogar Widerwärtigkeiten oder andere Dinge uns zum Besten dienen.

Auch Deine Frage: Warum? soll dir zum Besten diene.

Liebe Grüße
Manfred

Offline Jose

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Re: Das Brüdertum
« Antwort #20 am: 13 Februar 2013, 00:42:52 »
Das Schlimme daran ist, dass sie sich für "bibeltreu" halten. In ihren Augen praktizierst Du weiße Magie, da nach ihrem Bibelverständnis es bestimmte Geistesgaben nicht mehr gibt.

Hallo Roland,
sind aber nicht auch viele „Pfingstler“ selber Schuld, weil sie, trotz ihres vielen „Zungenredens“ nicht erkennen, was sich zu Gott geziemt und was nicht? Zuweilen frage ich mich auch, welcher Geist in manchen „Pfingstlern“ ist.


Lieber Michael.
Bezüglich des von dir erwähnten Buches, so habe ich vorhin das Thema: Victor - Von der Bar zur Bibel, angelegt.

Zu deine Aussage:
Das Witzige ist auch noch, daß das Buch von einem Ökumeniker geschrieben wurde

Warum ist das „witzig“? Es ist im Grunde tragisch, weil uns immer wieder gezeigt wird, was Gott zu wirken vermag, wenn wir Ihm kindlich vertrauen und uns in Demut vor Ihm beugen.


Hallo Manfred,
Das beste wäre natürlich, wenn in einer Gemeinde Zeichen und Wunder geschehen würden, denn dann wären die Ungläubigen schnell überzeugt, dass es einen lebendigen Gott gibt, so wie sie es schon in der Apostelgeschichte erreicht haben.

Zeichen und Wunder sind m.E. nicht das entscheidende, wenn wir lesen: "Jene aber zogen aus und predigten überall, während der Herr mitwirkte und das Wort durch die darauf folgenden Zeichen bestätigte" Mk 16,20. Wir haben heute eher den Zustand, dass viele Zeichen und Wunder erleben wollen, aber nicht wirklich Buße tun.

Wir alle haben einen bestimmten Weg vor uns auf dem uns Gott führen will. Das zu erkennen ist manchmal schwer und dann wissen wir aus Römer 8, 28, dass sogar Widerwärtigkeiten oder andere Dinge uns zum Besten dienen.

Bitte gestatte mir folgende ergänzende Erklärung zu Römer 8,28:
"Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind". Die Bedingung ist, dass wir Gott lieben. Und Jesus sagt: "Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe" Joh 15,10.

Gottes Segen,
José
« Letzte Änderung: 13 Februar 2013, 01:06:33 von Jose »

Michael Sack

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Re: Das Brüdertum
« Antwort #21 am: 13 Februar 2013, 10:51:22 »
Ja, Bruder Jose, Du hast bestimmt in allem recht, wo Du ermahnst, und ich will mich auch freuen und Deine Ermahnungen ernst nehmen. Ich habe heute morgen im Psalm 119 gelesen, weil ein Bruder hier mich mit Versen aus diesem Psalm gegrüßt hat. Da habe ich auch wieder den Vers gefunden: ´Mein Leben ist immer in Gefahr`, Vers 109, ja und wieviel Brüdern bin ich begegnet, die meine Furcht und Vorsicht und die Bedenken alle nicht mochten. Klar ist es tragisch, daß ein wahrscheinlich Verlorener, weil ein führender Mann der Ökumene, solches Buch schreibt, daß die mächtige und heilige Gegenwart GOTTES aufzeigt, welche Sein WORT bestätigt; also auch das WORT aus Psalm 119: Du verwirfst alle, die von Deine Geboten abirren, Psalm 119, 118, oder: Verflucht sind, die von Deinen Geboten abirren, Vers 21. Deswegen schaudert auch der Psalmist vor GOTT und entsetz sich vor Seinen Gerichten, Vers 120. Solche Einstellungen haben die allermeisten Gläubigen nicht, daß zeigt ihr Tun und Lassen.

Die ganze Lage des Volkes GOTTES, auch des Deutschen Volkes ist dermaßen verfahren und mehr als erschreckend, daß dann wohl auch mal ein Sarkasmus aufkommt, denn krank bin ich schon davon geworden, einsam auch, in Schwierigkeiten mehr als genug - also ich meine, dies alles nicht nur wegen meinen Sünden. Es stimmt, es ist nicht witzig.
Ich konnte auch in der Nacht wenig schlafen und ich dachte daran, vielleicht bin ich hier doch zu forsch und habe Brüder übergangen. Ich bitte um Vergebung. Dem Untergang der Menschen, auch der Gläubigen, zuzuschauen ist furchtbar. Und ich bin halt kein Jona, der sich hinsetzt und nur guckt, was passiert. Ich will mich nicht beleidigt zurückziehen. Auch hat mich unser GOTT wie ermuntert, als ich vor ca. einem Jahr erlebte, wie in einem Gebetskreis mit alten Schwestern eine dieser wirklich alten Schwestern verwandelt war in eine schöne, junge Frau. Sie war in der Gegenwart des HERRN, wie soll ich das sonst beschreiben und ich durfte dies sehen. GOTT kann wirklich das tun, was ER sagt: ... jung werden wie ein Adler. Oder: ... Philippus und der Kämmerer ... Als sie aber heraufstiegen aus dem Wasser, entrückte der GEIST des HERRN den Philippus ... Philippus aber ward gefunden zu Asdod und zog umher und predigte ... Apg. 8.
 
Schön, daß Du das Buch ´Viktor` bekommen hast und hier deswegen eine Buchbesprechung angefangen hast. GOTTES Segen beim Weiterlesen und Durchdenken und Schlüsse ziehen. Viktor war tüchtig. Also: Was wollen wir mit der Tat tun, um die zu retten, die zum Tode geschleppt werden - zum zweiten Tod geschleppt werden. Nur Traktate verteilen und Lieder singen ist völlig unakzeptabel. Wir müssen GOTT danken für Seine Geduld.

Mit freundlichen Grüßen Michael Sack     

Pilger

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Re: Das Brüdertum
« Antwort #22 am: 13 Februar 2013, 16:16:12 »
Lieber Jose,
Du erwähnst:
Wir haben heute eher den Zustand, dass viele Zeichen und Wunder erleben wollen, aber nicht wirklich Buße tun.

Als ich früher einmal mit jemand einen Disput hatte wegen den Geistesgaben, hat die Person mir alle Gefahren aufgezählt, die angeblich mit den Geistesgaben kommen. Ich sagte zu ihm: Woher er dies wisse, da doch bei ihm und in seiner Gemeinde keine Geistesgaben sind. Er meinte: Durch Erfahrung?
Welche wohl, wenn er gar keine Erfahrung damit hat?

Dasselbe mit Zeichen und Wunder:
Wenn keine geschehen, braucht man auch nicht darüber zu diskuttieren, was denn wichtiger wäre und was nicht.
Woher weißt Du, dass viele Zeichen und Wunder wollen, aber kein Bußé?

Liebe Grüße
Manfred

Offline Jose

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Re: Das Brüdertum
« Antwort #23 am: 13 Februar 2013, 23:36:56 »
Lieber Michael,
es tut mir Leid, dass ich dich verunsicherte:
Zitat
Klar ist es tragisch, daß ein wahrscheinlich Verlorener, weil ein führender Mann der Ökumene, solches Buch schreibt, daß die mächtige und heilige Gegenwart GOTTES aufzeigt.
Auf das bezog ich mich nicht, wenn ich von „tragisch“ sprach, sondern darauf, dass wir sehr viele Zeugnisse haben von Erweisungen des Geistes und der Kraft insbesondere auf den Missionsfeldern und dort, wo Menschen kindlich und einfältig Gott die Ehre geben. Ich bezog mich auf „Victor“.

Insbesondere auf dem Missionsfeld gibt es manche Aktivitäten die als „Ökumenisch“ gelten, siehe z.B. die Berichte von OpenDoors, aber wir können m.E. können die Zustände in den Ländern, wo Christen verfolgt werden und oft um ihr Leben bangen müssen und vieles erdulden und erleiden müssen, nicht vergleichen mit der ökumenischen Vermischung in den „zivilisierten“ Ländern.

Oftmals akzeptiert man übrigens, auch in anderen Konfessionsrichtungen, dass auf den Missionsfeldern, wo das Evangelium das erste Mal hinkommt, Zeichen und Wunder geschehen, aber ansonsten nicht. Dieses Verhalten ist m.E nicht richtig.

Es gibt übrigens auch unter den „Brüdern“ manche Entwicklungen, so wurde mir berichtet, die in Richtung mehr Akzeptanz der Geistesgaben geht. Wenn es immer mehr in die biblische Richtung und im Gehorsam zu Gottes Wort geht, so dürfen wir uns sicherlich freuen.

Mögen wir selber dem Herrn nicht im Weg stehen.

Liebe Grüße,
José

Offline Jose

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Re: Das Brüdertum
« Antwort #24 am: 13 Februar 2013, 23:39:45 »
Hallo Manfred,
Zitat
Woher weißt Du, dass viele Zeichen und Wunder wollen, aber kein Bußé?

Hattest du nicht geschrieben:
Zitat
Das beste wäre natürlich, wenn in einer Gemeinde Zeichen und Wunder geschehen würden, denn dann wären die Ungläubigen schnell überzeugt, dass es einen lebendigen Gott gibt, so wie sie es schon in der Apostelgeschichte erreicht haben.

In der Apostelgeschichte lese ich: "Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden; indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung, dass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus" Apg 4,27-30. Es geht um die Verkündigung des Namens Jesu, mit aller Freimütigkeit, trotz Drohungen der Feinde.

Auch konnte Jesus in Nazareth nicht viele Wunderwerke tun, wegen ihres Unglaubens (Mt 13,58), und über Kapernaum sagte Jesus: "Und du, Kapernaum, meinst du, du werdest etwa bis zum Himmel erhöht werden? Bis zum Hades wirst du hinabgestoßen werden; denn wenn in Sodom die Wunderwerke geschehen wären, die in dir geschehen sind, es wäre geblieben bis auf den heutigen Tag" Mt 11,23. Zu denken, dass Zeichen und Wunder alleine vom Unglauben überführen und zur Errettung führen, ist biblisch nicht haltbar.

Und Zeichen und Wunder dort, wo dem Herrn immer nicht die Ehre gegeben wird, wo die Verkündigung Seines Wortes mit Irrlehren vermischt wird, führt zur Verblendung.


Du hattest in diesem Thema geschrieben:
Lieber Roland,
das ist ja grauenhaft was hier zitiert wird.
Ich hatte mich bisher nicht mit den "Brüdern" befasst, und nach diesen Zitaten werde ich es auch nicht tun.
Es ist in der Tat so, wie ich es auch erst vor einiger Zeit erlebt habe. Aber wie stehen wir selber vor dem Herrn?


Hattest du nicht geschrieben (über Joyce-Meyer):
lies doch mal diesen Artikel um zu differenzieren was das NT alles unter "Lehren" versteht und Du wirst merken, dass Meyer nicht lehrt, sondern bereits gegebene Lehre der Apostel nur weitergibt.
Es wurde aber mehrmals nachgewiesen, dass Joyce-Meyer nicht biblisch lehrt.

Roland hat sogar geschrieben:
Zitat
Es klingt so, wie wenn Jesus am Kreuz nicht alles für uns vollbracht hätte.
Dein Eindruck ist richtig, denn Meyer verkündigt die Lehren der Wort-des-Glaubens-Bewegung. WdG lehrt, dass unsere Sünden nicht durch den Tod JESU am Kreuz vergeben sind, sondern der HERR hätte die Sündenvergebung in der Hölle erwirkt (= Identifikationslehre).

Das ist die schlimmste Irrlehre, die ich kenne.

Manfred, hast du schon Buße getan?

Und wie kann uns der Herr gebrauchen, um anderen, die nicht in biblischen Bahnen laufen ein Zeugnis und Segen zu sein, wenn wir selber im Irrtum verharren?

Gottes Segen,
José

Michael Sack

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Re: Das Brüdertum
« Antwort #25 am: 14 Februar 2013, 11:20:33 »
Lieber Bruder Jose,

genau, wir haben als Gläubige an den HERRN viele Zeugnisse der Gaben des Geistes. Und es ist richtig, wir dürfen und sollen dem HERRN nicht im Weg stehen, oder sogar auf falschen Wegen sein. Denn dann sitzen wir wahrscheinlich schnell in den Dornen (Auch, um nicht weiterzukommen auf den falschen Wegen) Ich schätze, deswegen ist mein Weg auch so dornig und so. Aber andererseits ist es auch schwierig, besonders für unerfahrene und hilflose im Glauben, wirklich nach Eph. 2, 10 zu laufen. Es ist also wirklich köstlich, wenn ein Bruder oder eine Schwester bewährt ist im Glauben, im rechten Glauben, denn diese können wirklich helfen und haben wohl dann auch den Glauben für den Schwachen, Neuen, Verstrickten und Verführten - und den, der sehr gesündigt hat. Deswegen ist Deine Beobchtung, um auf die Brüdergemeinden auch mal wieder zu sprechen zu kommen, daß dort "neue Einsichten" dämmern, wirklich sehr erfreulich. Wir dürfen eben niemals auch irrende und verführte Geschwister im Gebet und wohl auch im Werk aufgeben.
Ich denke auch, daß Manfred nichts falsches meint. Es ist eben beides wichtig: Die Buße und die Gaben des Geistes, bzw. die Zeichen und Wunder. Z.u.W. können Buße bewirken - Buße kann zu Z.u.W. führen, und dann muß es im umfassenden Gehorsam weitergehen, (wenn möglich), es kommt eben auch sehr auf die Brüder (und die Beter) an, wie der HERR ein Neues wirken kann, das sich durchsetzt. 
Ich habe oft mit Rebellion zu tun, (das eigene Herz kann tückisch sein, daß einem Hören und Sehen vergeht, auch beeinflußt vom Satan, dem aber der Kopf zertreten ist), aber es ist doch wirklich wahr und kann nicht anders sein: Der HERR hat noch niemals was versehen und ER ist Licht und es ist keine Finsternis in IHM. Alles, was nicht geschehen ist an Reichsgottesarbeit, im Rückblick betrachtet, daß (nur das deutsche Volk betreffend): keine christlichen Gemeindeschulen und Kindergärten (nur ganz wenige) sind da, (es sollten mehr als 1000 sein) daß keine einzige christliche (nichtökumenische) Universität da ist, (es sollten viele da sein), daß keine Erweckungs- und Heiligungsbewegung da ist, nur sehr, sehr wenig; daß kaum nichtökumenische Mission in Deutschland wirksam ist, usw.; das geht alles auf das Konto der ungehorsamen Christen, deswegen denke ich also doch, daß eine nichtökumenische Teestubenarbeit von den abgesonderten und sich absondernwollenden Geschwistern durchgeführt werden sollte. Das kann ohne weiteres auch in Verbindung mit Kibbutzim und Gemeinschaftsgrundstücken geschehen, dies ist in einfacher Weise schnell möglich, dieses ins Werk zu setzen. Was fehlt ist die Einigkeit und Klarheit dafür. Oder noch schärfer ausgedrückt, es fehlen Brüder, vor denen die Heuchler, also die Lügner sterben oder gezüchtigt werden. Aber sich selbst zu belügen ist gang und gäbe in den Gemeinden. Da wird gebetet: Der HERR ist in unserer Mitte, aber in Wahrheit ist der HERR vor der Türe und sogar auch schon den Rücken zeigend. In der Gemeinde, die ich vor bald einem Jahr verlassen habe, war ER sogar noch redend vor der Türe, wirkend und sich offenbarend in der kleinen Mitte. Das kann man mit dem Herzen fassen, wenn man weiß, daß Allversöhner und andere Irrlehren in den Herzen der Geschwister waren samt der Lauheit und viel Ungehorsam, aber auch Ohnmacht durch Unwissenheit und fehlendem lebendigen Glauben - dem unbedingten Wollen, den schmalen Weg zu gehen. Aber wenn es klar wird, dann kann doch noch Buße geschehen, deshalb sollen diese Worte hier auch zur Auferbauung geschehen, denn diese sollen zu ihnen gelangen.

Du schreibst: Zu denken, dass Zeichen und Wunder alleine vom Unglauben überführen und zur Errettung führen, ist biblisch nicht haltbar. Zitat Ende. Ich denke nicht, daß Manfred so meint. Er weiß doch: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht. Das offenbar werden des HERRN, so wie es auch heißt: ´Diese alle haben durch den Glauben das Zeugnis empfangen und doch nicht erlangt, was verheißen war ...` Hebr. 11, 39, ist ganz wichtig und biblisch, die Absicht des prägenden Tun GOTTES, der den Glauben befestigen will. Auch Hiob erhielt Zeugnis, so daß er sprach:  ... nun hat mein Auge Dich gesehen! Ich hoffe, viele von Euch Geschwistern und Lesern hier können das auch sagen, darum können wir mit Ernst und flehen und Beugung auch sprechen: Was willst Du, Mein HERR und mein GOTT, daß ich tun soll. Darum geht es, denn wir gehören nicht uns selbst. Und wiederum, Eph.2, 10 beachten - immer im Einklang mit Seinem WORT.

Ich kenne einen Bruder, der war schwer krank. Was die Ärzte taten, gelang. Danach sprach er aus tiefstem Herzen sinngemäß: Wie habe ich das gebraucht! Laßt uns das auch sagen, ob der HERR uns züchtigt oder sich erweist oder sogar liebkost!

Übrigens: 1. Kor. 14, 37 + 38, auch 39 + 40! Last uns doch nicht länger mit J. Mayer uns beschäftigen, ich meine, es ist doch genug, sonst lesen wir zuviel - und zu viele - ihre Worte.
Ich gehe nach der Übersetzung: ´Wer das nicht anerkennt, der wird auch nicht anerkannt.` ich meine Vers 34. Mit den verkehrten Dingen sich nicht zu viel beschäftigen, eher so wenig wie möglich, denn: Wir sollen wie Kinder sein, wenn es ums Böse geht. Also keine Spezialisten des Bösen sein, nur die, die dazu berufen sind. Die sollen aber dann auch die Werke der Finsternis zerstören, damit helles Gnadenlicht scheint - wozu sind sie sonst gerufen? Nämlich zur Auferbauung. Auch die, die aus der tiefen Finsternis gerufen wurden. Deshalb müssen wir sie vorher lieben - die Finsterlinge, die wir selber Finsterlinge waren. Nur  Finsterlinge fertigmachen, das ist nicht genug. Es ist verständlich, aber wirklich nicht richtig. Wie sollen wir der Finsternis in den verlorenen Menschen richtig begegnen, das wäre ein gutes Thema. Darf ich dies Thema eröffnen?
JESUS hat den verrannten Saulus geliebt. Das wissen wir doch, wie leicht auch wir uns verrennen, irren oder uns verirren können. Ganz schlimm, wenn es die eigenen Kinder und andere Liebe sind. Es gibt viel zu tun. Die Wege nach Eph. 2, 10 sind gewiss gebahnt. Da sind wir unsterblich, laßt uns dies glauben. Auch für die Brüdergemeinden. Ich habe einen lieben Bruder dort, einen sehr eifrigen, ach ja, noch einer kommt mir in den Sinn, der ist schon "ausgegangen"! Ha, wunderbar!
Wie lange hat GOTT am Br. Charles Chiniquy gearbeitet?! Bis er, GOTT sei Dank, ausgegangen ist - und dann hat er noch 40 Jahre den Gläubigen eifrig gedient. (Aber manches war dann ökumenisch, leider.) Die Verführungen und Prägungen sind also sehr groß und tief. Geduld, göttliche Geduld: ´Habt den Glauben GOTTES` - ist also nötig, da sind wir wieder bei den Geistesgaben, die wir wirklich brauchen.
 
Mit freundlichen Grüßen Michael Sack

.

   


Offline Jose

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Re: Das Brüdertum
« Antwort #26 am: 15 Februar 2013, 20:48:33 »
Mein lieber Michael,
lieber Bruder.

Wie sehr und ernst habe ich über diese deine Worte gedacht:
Zitat
Mit den verkehrten Dingen sich nicht zu viel beschäftigen, eher so wenig wie möglich, denn: Wir sollen wie Kinder sein, wenn es ums Böse geht.
Das ist auch mein Anliegen, denn die Gefahr, selber versucht zu werden ist sehr groß (Gal. 6,1), auch ist mir sehr wichtig, welche Beweggründe mich dabei bewegen, denn ich denke, dass das Wort: "Denn die Liebe Christi drängt uns" 2.Kor 5,14a immer unsere Triebfeder sein muss.

Und wenn du schreibst;
Zitat
Wie sollen wir der Finsternis in den verlorenen Menschen richtig begegnen, das wäre ein gutes Thema.
so ist es mir auch sehr wichtig.

Wie viel hat dir der Herr aufs Herz gelegt, wenn ich immer wieder die von dir erwähnten Bibelstellen lese. Was mich am meisten bewegt und auch erschreckt, ist, dass es wie eine Fortsetzung zu einer Predigt ist, die ich am Sonntag hörte. Wie viel verkehrtes ist auch in den Herzen der Gläubigen.


Das will sicherlich auch Roland mit dem Thema hier, über das „Brüdertum“ darstellen:
Das Brüdertum wird wenig von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Das liegt sicherlich daran, dass es sich dabei um eine  relativ kleine Sekte handelt und eine nicht so ausgeprägte Missionstätigkeit hat wie andere Sekten (z. B. die Zeugen Jehvoas).

Dieser Thread soll über das Brüdertum informieren.

Liebe Grüße,
José

Pilger

  • Gast
Re: Das Brüdertum
« Antwort #27 am: 16 Februar 2013, 11:38:33 »
Lieber Michael,

Deine Vorstellungen von Kibutz u.ä. christl. Kindergarten usw. sind vielleicht visionär, aber nicht durchführbar.

Wir sind in einer Zeit, wo der Egoismus unter den Gläubigen zunimmt und jeder "nur auf das Seine sieht", jeder sein "Erkenntnissüppchen" kocht.

Aber wer weiß: Vielleicht gibt es doch noch die "7000" die ihre Knie nicht gebeugt haben.

Liebe Grüße
Manfred

Michael Sack

  • Gast
Re: Das Brüdertum
« Antwort #28 am: 17 Februar 2013, 00:17:30 »
Lieber Bruder Manfred, ich grüße Dich mit dem Bibelvers der sagt: ´Weisheit ist besser als Gold und Perlen`, sinngemäß, und: ´Die Weisheit des Armen wird verachtet`.

Lieber Manfred, da unser HERR gesagt hat, daß IHM alle Dinge möglich sind; da IHM alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist; da wir für alle Menschen beten sollen, weil GOTT, solange es möglich ist, retten will, (der riesige Meteorit ist nicht in Hamburg, Berlin, Frankfurt oder München eingeschlagen, auch nicht im Ruhrgebiet, in die Nation also, die so voll ist von Ehebruch und Unzucht, Habsucht und Schlimmerem); und ER hat auch gesagt, daß das ernstliche Gebet erhört wird, so will ich dennoch glauben mit meinem kranken Glauben, so, wie es geschrieben steht. Soviel ich eben weiß und verstehe. Ja, ich suche ja die 7000, zuerst mal 70, nochnichteinmal mit der Voraussetzung, daß diese fähig sind zur Einigkeit, (sonst wären diese ja auch schon bemerkbar wirkend, auf dem Leuchter also), sondern nur mit dem Willen, nach Einigkeit in dem HERRN ernstlich zu trachten. Denn durch die so vielen verkehrten Worte, die wir gehört haben, ist unser Geist sehr verletzt, wie geschrieben steht: ´Verkehrte Worte sind eine Verletzung des Geistes`, und auch: ´Durch den Mund des Gottesverächters wird sein Nächster verderbt`. Was sind wir solchen Einflüssen von Kindesbeinen an ausgesetzt; das gilt es auch, zu erkennen. Und all die anderen Menschen leiden ja auch daran, deswegen gibt es vielleicht auch so hartnäckigen Unglauben, nicht nur durch Okkultereignisse und Evolutionslehre.

Ja, ich suche die, die unbedingt den schmalen Weg gehen wollen, die glauben wollen, wie geschrieben steht, auch wenn sie so sind wie ich, erstens, Patienten CHRISTI, und dann, ich weiß immer noch nicht alles, was geschrieben steht, und verstehe immer noch nicht alles, was geschrieben steht.  A b e r : ´Wozu wir gekommen sind, darin sollen wir bleiben`, und: ´Lasset alles ehrbar und ordentlich zugehen`.

Ich überhebe mich nicht, wenn ich sage, daß seit ca. 30 Jahren das WORT mit mir ist, daß: ´Sie darum nicht auf dich hören, weil sie nicht auf MICH hören.` Genau so steht es auch im 1. Johannesbrief. Ob es die Verkehrsregeln sind, die Ökumene, die Bekleidung, die Schule, usw., ja, GOTTES WORT gehorchen auch die Gläubigen in vielem nicht. Und Doris aus der Pfingstgemeinde in Bonn sagte damals: Du bist unser schlechtes Gewissen, ob sie noch lebt, weiß ich nicht.
 
Aber, es kommt der Tag, wo meine Geschwister doch gehorchen werden, weil dies auch geschrieben steht. Es ist ganz einfach Ungehorsam gegen GOTT, seine Kinder in die öffentlichen Schulen und Kindergärten zu bringen, eine Beweisführung ist ja wohl hier nicht nötig - da gibt es gar nicht´s zu diskutieren, das hat auch mit "visionär" gar nichts zu tun, es geht immer wieder nur um den Gehorsam: ´Von aller Art des Bösen haltet euch fern! Rühret Unreines nicht an. Habt nicht Teil an fremder Sünde usw`. Der Bruder Thomas, der hier auch schon lange angemeldet ist, macht mit seinen Kindern ja auch Heimschule mit guten Ergebnissen. Es sind, wie ich hörte, in letzter Zeit in Deutschland auch mehr Eltern geworden, die GOTT darin gehorsam wurden.

Wir setzen doch nicht unsere Kinder vor´s Fernsehen und sagen, der HERR behütet sie schon. Es gibt erhebliche Defizite im richtigen Verständnis. Das sind ohne zu beleidigen Blödheiten, wie auch ich so war. Wir Christen singen und bekennen dies sogar in einem bekannten Lied und dies ist tatsächlich unser Zustand: ´Selig sind, die geistlich arm sind`, und: ´Du wirst es hernach verstehen`. Man kann einen Toten nach einem Verkehrsunfall, seine zerschmetterte Leiche, nicht mehr fragen, war das nun richtig oder falsch, so unerhört blöd und ignorant zu rasen, wo Du doch mit dem Auto sowieso 20, ja 30 mal schneller bist als zu Fuß oder mit dem Karren. Und doch haben die Gläubigen oft keine Zeit, und meinen, rasen zu müssen. Ich weiß, wovon ich rede. Auch das braucht nicht näher erklärt zu werden, es ist konkludent, wie man sagt. (Aus dem Gesamthandeln ergibt sich die Erkenntnis der Motive) Die Frage ist eher, warum sind sie so unruhig - weil, neben anderen säkundären Dingen, nämlich auch ihr Gewissen schlägt: Wie wir leben, stimmt nicht überein mit GOTTES WORT. Die Frage ist, wie lange schiebt man das vor sich her, auch wie lange ist dies möglich, so zu leben und nicht Schaden zu nehmen.

Wenn wir nach den 7000 Treuen Ausschau halten, so verstehen wir nicht richtig. Denn dort müßten die Ströme des lebendigen Wassers fließen, die verheißen sind, denn dort laufen doch die Verlorenen und Hilfe suchenden hin, die der VATER zieht. Wir haben mal sowas in Pensacola erlebt, (eine Art Erweckung in den USA) aber da wurde leider nicht der Gehorsam aufgerichtet. Wo einer von den 7000 ist, auch mit Fehlern, wie z.B. Bakht Singh, das wird offensichtlich. Da sehen wir die Gnade GOTTES deutlich, an dem, der dient, und an denen, die hören. Mehr als 1000 Gemeinden sollen durch Seinen Dienst und den Dienst seiner Mitarbeiter in Indien und drumherum entstanden sein. 
Darum suche ich die Brüder, die glauben wollen, wie geschrieben steht; damit wir in der Einigkeit und im Gehorsam wachsen, um vor GOTT stehen zu können. Ja, gerade das Bekenntnis: Mir fehlt noch viel, vielleicht oder wahrscheinlich noch viel mehr als viel - auch am Gehorsam, das ist mir recht, das scheint mir aufrichtig zu sein. Und dagegen oder auch dafür gilt es was zu tun!
 
Und dann ist ganz wichtig noch folgendes festzuhalten: Bei den Reden zum Weltgericht in Matth. 25, da lesen wir nirgends, daß welche zur Rechten dürfen, weil diese viel wissen und erkennen und verstehen! Nein, nichts davon! Nur wer den Armen mit Füßen und Händen hilft, der ist angenehm vor GOTT. Irgendwo steht auch: Nur mit Worten umgehen ist nicht gut. Zumindest sinngemäß. Und solche, die so tun wollen, die suche ich in all meiner Not. Auch will ich nichts erzwingen. Ja, ich weiß auch, daß viele da sind, Millionen Geschwister, die wirklich so tun, helfen mit Händen und Füßen und Herz, aber sie legen viele Sünden und Verführungen nicht ab, was letztendlich auch tragisch ist. (Fromme Sünden sind besonders hartnäckig). Es mag auch solche Geschwister hier und da geben, einige habe ich auch kennengelernt, wo Wachstum sichtbar ist - und ja, ich weiß vieles nicht, was überall läuft, aber die Verführung scheint sich auszubreiten. Dem müssen doch Brüder und Beter wehren!

Und schön finde ich hier schon, daß sehr viel Einigkeit da ist und viel Übereinstimmung, aber laßt uns zunehmen und zulegen, auch im Tun, denn darauf kommt es unserem Meister und HERRN ja an. Wozu haben wir sonst Erkenntnis und sollen hier in dieser argen Welt bleiben.

Mit freundlichen Grüßen Michael Sack
« Letzte Änderung: 18 Februar 2013, 13:51:11 von Michael Sack »

Michael Sack

  • Gast
Re: Das Brüdertum
« Antwort #29 am: 17 Februar 2013, 13:33:46 »
Lieber Bruder Manfred, ich hoffe sehr, daß meine Worte Dir deutlich zeigen können, daß es nicht stimmt, was Du in Bezug zu Kindergärten, Gemeinschaftsgrundstücken, Kibbutzim, usw. in Deinem letzten Beitrag meinst. Noch viel mehr zeigen uns die gehorsamen Eltern, die ihre Kinder nicht in Schulen und Kindergärten weltlicher Art bringen, daß es sehr wohl möglich ist, auch die Kinder in das Heiligungsleben miteinzubeziehen. Und dabei soll es ganz fröhlich und dankbar und unverkrampft und fein zugehen. (Es gibt einen schönen Beitrag (Video) aus den USA von einem frisch bekehrten Mann, der auf´s Land zog und Heimschule mit seinen vielen Kindern anfing) Ja, es gibt so viele Eltern, die Deutschland verlassen, ins Gefängnis gehen, herumirren, (so war es bei mir) den geistlichen Kampf mit den Behörden aufnehmen, um ihre Kinder vor den wirklich beschädigenden und verderblichen Dingen in den öffentlichen Schulen zu schützen, was völlig richtig und GOTT wohlgefällig ist. Es gibt leider nur viel zu wenige, die auch darin gehorsam werden oder wurden, aber wir können beten für dieses wichtige Anliegen, denn GOTT ist mächtig) Und auch hier, sicher, es stimmt, auch Heimschuleltern sind fehlbar, manchmal komisch, (aber besser komisch sein als ungehorsam), aber sie lieben ihre Kinder und wollen nicht die massiven Verführungen ihrer Leibesfrucht geschehen lassen. Kinder sind doch fast unsere größte Freude - und abgefallene oder ungehorsame Kinder sind unser fast größtes Leid. Und GOTT sagt: ER sucht Nachommen, die GOTT geheiligt sind. in Maleachi. Mit brüderlichem, lieben Gruß Michael Sack  Ich weiß, wie furchtbar Angst ist. Wir sollten einander viel mehr helfen.