Autor Thema: Liebe Geschwister  (Gelesen 24499 mal)

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Moogiihoo

  • Gast
Liebe Geschwister
« am: 11 November 2005, 09:31:06 »
Hallo, ich schreibe aus der Mongolei. Ich bin seit gut 2 Jahren ein glaeubiger Christ, arbeite als Uebersetzer der deutsch-mongolischen Sprache. /Mache aber immer noch Menge grammatische Fehler   :oops: /. Ich bin froh, dass ich auf diese Adresse Vieles lesen und erfahren kann. Ich bin 26 Jahre alt. Ich war fuer 1 Jahr in D, habe jedoch mein Studium unterbrochen. Die Rettung meiner Eltern und Geschwister war fuer mich wichtiger als mein Studium. Ich danke meinem Herrn, dass ich eine Arbeit gefunden habe. Schoen, von euch zu hoeren. Denn es ist doch eine Freude, dass Gott euch auserwaehlt hat /trotz eurer Streitsuechtigkeit und Meinungsverschiedenheiten/.  :?

Liebe Gruesse allen Besuchern dieser Seite!

Dem Herrn befohlen!

Schoham

  • Gast
Liebe Geschwister
« Antwort #1 am: 11 November 2005, 17:52:45 »
Lieber Moogiihoo :D

Herzlich willkommen hier im Forum.

Ich freue mich auf einen anregenden Austausch mit Dir.

Schreibe einfach drauflos. Wir werden Dich schon verstehen.
Es gibt eine Sprache des Herzens, das versteht man sich auch, wenn
der Buchstabe nicht ganz perfekt ist.

Hier im Forum wird die Welt ganz klein.
Man ist sich gleich nahe, ob man 100 m oder tausend Kilometer entfernt
wohnt.

Gruss maria

Moogiihoo

  • Gast
Hallo Maria
« Antwort #2 am: 12 November 2005, 07:12:50 »
Danke Maria, du hast recht. Hier ist die Welt ganz nah. So ist auch unser Herr Jedem nah, der zu Ihm gehoert. Ich freue mich, dass ich zum Volk Gottes gehoeren darf. Denn in der Mongolei sind nur wenig Glaeubigen. Vielleicht in Deutschland denkt man nicht oft daran, dass es ein grosser Segen ist, vom lebendigen Gott auserwaehlt zu werden, weil dort so viele "christliche" Menschen leben. Diese Internet-Seite gefaellt mir. Denn hier findet man schon serioese Dinge. Ich denke, hier ist die richtige Lehre, die allein auf Bibel gegruendet ist, was heutzutage ganz schwer zu finden ist. Ich danke Gott, dass ich viele Sachen durch diese Seite wissen und erfahren konnte. Gott segne dich reichlich.

Moogiihoo

Moogiihoo

  • Gast
Hallo Maria
« Antwort #3 am: 12 November 2005, 07:14:24 »
Danke Maria, du hast recht. Hier ist die Welt ganz nah. So ist auch unser Herr Jedem nah, der zu Ihm gehoert. Ich freue mich, dass ich zum Volk Gottes gehoeren darf. Denn in der Mongolei sind nur wenig Glaeubigen. Vielleicht in Deutschland denkt man nicht oft daran, dass es ein grosser Segen ist, vom lebendigen Gott auserwaehlt zu werden, weil dort so viele "christliche" Menschen leben. Diese Internet-Seite gefaellt mir. Denn hier findet man schon serioese Dinge. Ich denke, hier ist die richtige Lehre, die allein auf Bibel gegruendet ist, was heutzutage ganz schwer zu finden ist. Ich danke Gott, dass ich viele Sachen durch diese Seite wissen und erfahren konnte. Gott segne dich reichlich.

Moogiihoo

Schoham

  • Gast
Re: Hallo Maria
« Antwort #4 am: 12 November 2005, 13:41:44 »
:) Lieber Moogiihoo

"Ich bin bei euch..." Mat. 28,20

Durch Seinen Geist ist Er immer in Seinen Erlösten.
Wir sind nie alleine.
Sein Geist hat uns mit Ihm Eins gemacht.
Er macht uns auch mit allen Menschen Eins, die denselben Vater im Himmel haben.

Es gibt ein Kennzeichen dafür, wer zu dieser Familie gehört.
Kennst Du es?
Kennst Du das Kennzeichen, dass Satan und seine Kinder nicht besitzen?

Der Feind kann sehr viel nachäffen.
Er kann durch seine Leute grosse Wunder wirken,
Feuer vom Himmel - einen falschen Geist schicken, körperliche Heilungen vortäuschen.....

Aber das einzig sichere Kennzeichen der Kinder Gottes, das kann er nur
vortäuschen. Wenn man aber ein bisschen an der Oberfläche solcher Menschen kratzt,
so schiessen sie wie Giftschlangen vor und wollen dich beissen.
Es sind Menschen, die gespalten sind. Nicht eins mit Gott.
Ihr ich und der Geist Gottes kämpfen noch und desshalb ist keine Einigkeit in ihnen und auch nicht mit ihrem Nächsten, sichtbar.

Danke für Deinen Segen.

Je näher man Gott kommt, umso stärker wird der Hass der Menschen, die nur den Schein eines Christen haben,
aber die Kraft Gottes nicht kennen.

Lass Dich ganz von unserem Gott für Seine Sache gebrauchen und es werden unzählige Menschen durch Dich gesegnet.

Gruss maria

Schoham

  • Gast
Re: Hallo Maria
« Antwort #5 am: 12 November 2005, 13:42:12 »
Meine Seele erhebet den HERRN,
und mein Geist erfreut sich Gottes, meines Retters;
denn grosses hat Er an mir getan,
und heilig ist Sein Name.

Moogiihoo

  • Gast
Danke
« Antwort #6 am: 18 November 2005, 03:18:07 »
Hallo Maria,

danke für deine Ermunterung! Ich gehe in eine kleine Gemeinde in der Mongolei. Obwohl ich neu im Glauben bin, muss ich manchmal am Herrntag predigen. Da ich ein schuechterner Mensch bin und nicht viel Bibelkenntnis habe, habe ich Todangst, wieder vor dem Kanzel zu stehen.  :( Haltst du manchmal Predigt? Bist du eine Frau o. ein Mann? Wie bereitest du deine Predigung vor? Wenn ich es fragen darf. Danke für deinen Rat. Natürlich ich tu es gerne für den Herrn, aber ich muss mich eigne Angst überwinden.  :?

Moogiihoo

Moogiihoo

  • Gast
Danke
« Antwort #7 am: 18 November 2005, 03:18:27 »
Hallo Maria,

danke für deine Ermunterung! Ich gehe in eine kleine Gemeinde in der Mongolei. Obwohl ich neu im Glauben bin, muss ich manchmal am Herrntag predigen. Da ich ein schuechterner Mensch bin und nicht viel Bibelkenntnis habe, habe ich Todangst, wieder vor dem Kanzel zu stehen.  :( Haltst du manchmal Predigt? Bist du eine Frau o. ein Mann? Wie bereitest du deine Predigung vor? Wenn ich es fragen darf. Danke für deinen Rat. Natürlich ich tu es gerne für den Herrn, aber ich muss mich eigne Angst überwinden.  :?

Moogiihoo

Schoham

  • Gast
Re: Danke
« Antwort #8 am: 18 November 2005, 08:35:35 »
Guten Tag Moogiihoo

Wer sagt Dir, das Du predigen musst?
Wer ist Dein HERR?

Die Leitung Deiner Gemeinde?

Du hast Menschenfurcht. Das einzige Mittel dagegen ist die Furcht Gottes.

Gott nimmt keine Rücksicht auf deine natürliche Veranlagung - Deine Schüchternheit.
Wenn der Allmächtige Dich als Sein Werkzeug gebrauchen will, so rüstet Er Dich mit genau dem aus, was Du brauchst.

Was verstehst Du unter predigen?
Am Tag der Sonne in einem Raum mit ein paar Menschen von Gott zu
erzählen?

Für mich ist predigen, den Menschen von Jesus Christus zu erzählen.
Und das tue ich den ganzen Tag.
In meiner Familie, draussen auf der Strasse, in den Foren, per Mail.

Im Fleisch bin ich eine Frau.
Im Geist gehöre ich Jesus Christus.

Meine "Predigten" - mein Reden von Gottes Sohn bereitet Er mir vor.
Ich sitze zu Seinen Füssen und lasse mich von Ihm belehren. (5. Mo. 33,3)

Du darfst mich alles fragen. Ein Kind Gottes hat vor niemandem ein Geheimnis. Es liegt alles offen vor Gott und somit auch vor den Menschen.

Die Liebe vertreibt die Angst. Sie schenkt einem übernatürliche Kraft und Freude für das, was der Wille Gottes ist.

Lieben Gruss maria

Offline Roland

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    • Hauszellengemeinde
Liebe Geschwister
« Antwort #9 am: 18 November 2005, 13:41:12 »
Hallo Moogiihoo,

ich finde es prima, dass du das Wort GOTTES in deiner Gemeinde verkündigst.

Dass du große Angst hast, wenn du vor der Gemeinde stehst, kann ich gut nachvollziehen. Ich finde es gut, dass du so offen über deine Gefühle schreiben kannst. Die Angst hat m. E. auch nichts mit Menschenfurcht zu tun, sondern mit Unsicherheit, ob das Wort GOTTES wirklich "rein" oder mit allerlei menschlichen Gedanken verkündigt wird.

Ich finde, dass die beste "Predigtvorbereitung" das Gebet ist. Bitte den HERRN, dass Er dir zeigen soll, was du predigen sollst. Ich würde auch die Angst vor den HERRN legen, damit Er sie wegnimmt und du frei das Wort GOTTES verkündigen kannst.

Hast du schon eine Rückmeldung von den Geschwistern in deiner Gemeinde zu deiner Verkündigung bekommen?

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

offenbarung3-16

  • Gast
Liebe Geschwister
« Antwort #10 am: 19 November 2005, 21:03:59 »
Hi Moogiihoo,

es ist ganz normal, dass man am Anfang Angst hat. Angst das falsche zu sagen, jemanden zu nahe zu kommen etc. Mit der Zeit verliert man aber die Angst, da man sicherer wird. Schließlich erinnere ich mich auch noch mit Schrecken an meine ersten Fahrversuche mit dem Rad. Doch mit mehr Übung kam auch das Können und die Sicherheit.
Ich denke das ist wirklich eine Sache der Übung und der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Durch unsere Eltern sind wir oft so erzogen worden, dass wir vor vielem ohne Grund Angst haben.
Uns sollte die Meinung der Zuhörer egal sein, wenn wir aus der Bibel predigen, schließlich muss man Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apg 5, 29).

Ohne den Anspruch, den folgenden Vers nun zu verstehen, stelle ich ihn doch hier rein:

1Joh 4, 18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe.
 
Liebe Grüße
Michael

Schoham

  • Gast
Liebe Geschwister
« Antwort #11 am: 20 November 2005, 08:50:58 »
Zitat

1Joh 4, 18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe.



Die Furcht des HERRN ist Zucht, die zur Weisheit führt, und ehe man zu Ehren kommt, muss man Demut lernen. Spr. 15,33


Der Heilige Geist allein kann sie im Menschenherzen bewirken. Gottes-
furcht ist eher ein Empfinden als eine Gedankenvorstellung; sie ist die tief-
innerliche Reaktion des gefallenen Geschöpfes auf die Gegenwart Dessen,
von dem das überwältigte Herz weiß: Das ist Gott!

Niemand kann die wahre Gnade Gottes kennen, der nicht zuvor die Frucht vor Gott erfahren hat.


...und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort
Gottes mit Freimütigkeit. Apg. 4,31

offenbarung3-16

  • Gast
Liebe Geschwister
« Antwort #12 am: 20 November 2005, 09:06:19 »
Guten Morgen Schoham,

mittlerweile ist Jesus am Kreus gestorben und es sind auch keine Tieropfer mehr nötig.

Im neuen Bund brauchen wir Bekehrte keine Angst mehr vor unserem Gott haben, da wir vor im gerecht sind und keine Strafe zu fürchten haben.

Grüße
Michael

Schoham

  • Gast
Liebe Geschwister
« Antwort #13 am: 20 November 2005, 09:27:37 »
Lieber Michael

Viele Christen werden von ihren falschen Hirten gelehrt, dass sie sich nur bekehren müssten und alles sei gut.

Das sind falsche Lehrer.

Sie wiegen die Schafe in einen Scheinfrieden.
Und das wird eines Tages ein böses Erwachen geben.

Hör mal, wie Petrus 5. Mo 18 zitiert:

Und es wird geschehen: Jede Seele, die nicht auf diesen Propheten hören
wird,
soll vertilgt werden aus dem Volk. Apg. 3,23  


Hören ist nicht nur mit den Ohren hören.
Hören ist, die Worte aufnehmen und sie auch tun.

Solange wir unserem HERRN nicht in allem gehorchen wollen, solange haben wir keinen Grund,
uns unseres Heils sicher zu sein.


Lieben Gruss maria

Schoham

  • Gast
Liebe Geschwister
« Antwort #14 am: 20 November 2005, 10:07:51 »
Wenn Du meinst, Michael, die Gottesfurcht gehöre zum alten Bund:

Da Seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zum Wandel in Gottesfurcht dient,
durch die Erkenntnis dessen.... 2.Petr. 1,3

Mein Sohn, wenn du meine Rede annimmst und meine Gebote behältst,
sodass dein Ohr auf Weisheit Acht hat, und du dein Herz der Einsicht zuneigst, ja,
wenn du nach Vernunft rufst und deine Stimme nach Einsicht erhebst, wenn du sie suchst
 
wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen:
dann wirst du die Furcht des HERRN verstehen und die Erkenntnis Gottes finden.
Spr. 2, 1-5


Die Worte des HERRN annehmen hat etwas mit ernsthaftem suchen zu tun. Sie fallen uns nicht in den Schoss.

Erst wenn wir den Herrn Jesus von ganzem Herzen suchen, lässt Er sich von uns finden.

Dann erst, lernen wir Gottesfurcht und den HERRN erkennen.
Ohne Gottesfurcht keine Gotteserkenntnis und somit auch kein ewiges Leben.

Bitten wir den HERRN, dass Er unsere Herzen so bearbeitet, dass der gute Samen eindringen kann.