Autor Thema: Absonderung - was sagt die Bibel dazu?  (Gelesen 14422 mal)

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Offline inchristus

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Re: Absonderung - was sagt die Bibel dazu?
« Antwort #75 am: 13 November 2013, 14:52:27 »
Lieber Christoph,                                                                                              Beitrag geändert

ich freue mich, dass du mir vergeben hast.

Du hast geschrieben: "Ich sehe Deinen Eifer und ich wünschte mir es gebe mehr von solchen Geschwistern, ..."

In dem fehlenden Eifer sehe ich die Auswirkung der UdH-Lehre.

Wogegen der HERR SEINE Kinder doch in 2Pt1,10.11 aufruft: "Darum, Brüder, seid um so eifriger bestrebt, eure Berufung und Auserwählung fest zu machen; denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals zu Fall kommen; denn auf diese Weise wird euch der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Retters Jesus Christus reichlich gewährt werden."

Halleluja! Ich bete dafür, dass der HERR die, die in dieser Lehre gefangen sind, erleuchtet und wieder nüchtern werden.

Ich wünsche dir Gottes reichen Segen!

Astrid



« Letzte Änderung: 23 November 2013, 19:14:13 von inchristus »
Denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von dem HERRN; wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich hassen, lieben den Tod! Spr 8,35.36

Offline Jose

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Daher, wer zu stehen meint ...
« Antwort #76 am: 13 November 2013, 20:01:04 »
Lieber Roland, liebe Geschwister im Herrn Jesus.

Zitat von: Roland
Die biblische Lehre der Apostasie ist ebenfalls heilsentscheidend. Wer die Lehre der Apostasie leugnet, verleugnet damit eine heilsentscheidende Lehre.

Ich würde es nicht so bezeichnen, dass die Lehre der Apostasie heilsentscheidend ist, denn heilsentscheidend ist nach meinem Verständnis, dass wir in Jesus sind und bleiben. Aber wer glaubt, dass Jesus auch für die Sünde des Abfalls gestorben ist, glaubt an eine unbiblische Lehre. Solche kann der Feind leichter davon abhalten, am Wort festzuhalten und im Gehorsam des Glaubens zu wandeln. Solche gleiten vielleicht am Ende am Ziel des Glaubens vorbei und erreichen nicht die Errettung ihrer Seelen.

Aber es ist sehr schwierig für mich, von Lehren von unten zu reden. Denn die Gewissheit des Heils an sich, ist keine Lehre von unten sondern eine Verheißung an die, welche am Wort Gottes festhalten. Aber die UdH ist eine Irrlehre! Wir können aus der Gnade fallen, wenn wir wieder auf das Fleisch vertrauen und in der Sünde wandeln.

Ich sehe für mich aber keine Kompromissmöglichkeit, zwischen dem Glauben an die UdH und der Möglichkeit des Abfalls vom Glauben. Beides schließt sich aus.

Was aber die Lauheit derer, die an die UdH glauben, so möchte ich nur dazu sagen: Der Herr schenke es, dass ich nicht selber lau bin oder die erste Liebe verlassen habe. Er leuchte täglich und stündlich in unser Herz hinein und erhalte uns in IHM.

1.Kor 10,9-12 (Elb. 1985, 1992)
9 Lasst uns auch den Christus nicht versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden.
10 Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden!
11 Alles dies aber widerfuhr jenen als Vorbild und ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns, über die das Ende der Zeitalter gekommen ist.
12 Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.

Ich denke, diese Ermahnungen gelten uns alle.

Als Hinweis noch das Thema hier: Heilssicherheit. Vielleicht mag jemand sich dazu äußern.

Herzliche Grüße,
José
« Letzte Änderung: 13 November 2013, 20:04:11 von Jose »

Offline Jose

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Re: Absonderung - was sagt die Bibel dazu?
« Antwort #77 am: 16 November 2013, 20:13:41 »
Über diese Aussage von Evelyn habe ich viel nachgedacht:

du hast ja Recht mit der Nachfolge aber es gibt Dinge die in der Bibel nicht so eindeutig stehen (das UdH ist für mich so ein Thema). Wir glauben das wir Recht haben aber die anderen glauben das sie Recht haben. Ich würde ja allzugern Bruder Liebi und Bruder Kauffmann über das UdH diskutieren hören. Oder sondern sie sich voneinander ab? Ich weiß es ja nicht ob die miteinander reden. Ich hoffe doch.

Das was wir glauben, beruht auf unserem Verständnis der Bibel. Daher finde ich in diesem Zusammenhang das Thema: Ideologische Interpretation der Bibel, sehr interessant. Woher kommen manche Überzeugungen, wodurch sind sie geprägt? Steckt bewusst oder unbewusst beispielsweise die Prädestinationslehre dahinter und die Überlegung, dass wenn Gott jemand erwählt und errettet, ER sich nicht täuschen kann in Seiner Wahl? Das wären eigene Überlegungen, aber wir können Gott und Seinen Ratschluss nicht ergründen.

In unseren Überlegungen kann sehr viel eindringen und dann werden oft bestimmte Bibelstellen mit einer vordefinierten Meinung gelesen. Ich möchte das unbedingt immer mehr lernen zu beherzigen.

Herzliche Grüße und Gottes Segen,
José

Offline Jose

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Re: Absonderung - was sagt die Bibel dazu?
« Antwort #78 am: 16 November 2013, 20:44:10 »
Diese Aussage von Christoph hat mich sehr beschäftigt:

Wenn Du dich von Geschwistern absonderst nur weil sie von der UDH überzeugt sind begehst Du erstens eine Sünde und zweitens gehst Du über das Geschriebene hinaus.

Ich kann es persönlich nicht so sehen, dass eine Sünde begangen wird, wenn sich jemand absondert, dort, wo Irrlehre verkündigt wird. Ich bin auch aus einer Gemeinde gegangen, weil dort letztlich nicht die biblischen Maßstäbe gegolten haben. Dennoch habe ich keinem Bruder oder Schwester den Glauben abgesprochen.

Aber was das Absondern anbetrifft, so geht es m.E. zunächst um Gemeinden und Versammlungen und deren lehrmäßigen Überzeugungen. Aber dann geht es auch um die einzelnen, und hier sind wir alle am Lernen. Es kommt daher auch sehr darauf an, wie der einzelne auftritt, so meine Meinung und ob er bzw. sie seine Erkenntnis für die einzig richtige sieht.

Die Vorbehalte, die gegen Anhänger der UdH bestehen, bestehen m.E. übrigens bei anderen wenn es z.B. um das Thema Geistesgaben geht. Da werden solche, die in Zungen reden, und sei es nur im Kämmerlein für sich, als von Dämonen besessen gesehen. Auch hier, wäre Vorsicht sehr wichtig, so meine Meinung.


Der Herr schenke es mir persönlich, dass ich vielmehr erkenne, wie unwürdig ich vor IHM bin, und dann viel dankbarer werde, für Sein Werk der Gnade in so vielen, die zwar einiges noch anders verstehen, aber an keinem falschen Evangelium glauben.

Ich bin mir bewusst, dass manche Aussagen falsch verstanden werden können. Aber vielleicht hilft uns das Wort:
Mk 9,38-40 (Elb. 1985, 1992)
38 Johannes sagte zu ihm: Lehrer, wir sahen jemand Dämonen austreiben in deinem Namen; und wir wehrten ihm, weil er uns nicht nachfolgt.
39 Jesus aber sprach: Wehrt ihm nicht, denn es ist niemand, der ein Wunder in meinem Namen tun und bald darauf schlecht von mir reden kann.
40 Denn wer nicht gegen uns ist, ist für uns.

Gottes Segen,
José