Autor Thema: Sind Jesus und der Vater die gleiche Person?  (Gelesen 8800 mal)

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Offline Jose

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Sind Jesus und der Vater die gleiche Person?
« am: 03 November 2012, 12:26:42 »
Im Thema: „JESUS ist der JaHWeH des Alten Testaments“, fiel die Aussage:

Zitat von Roland:

Die Bibel lehrt m. E. die Dreieinheit GOTTES. Leider blieben viele Christen nicht bei der biblischen Botschaft, sondern ergänzten sie mit heidnischen Göttertriaden. Vielleicht gelingt es uns in diesem Thread, hier eine biblische Unterscheidung vorzunehmen.


Ob Jesus = JHWH ist soll man m.E. nicht vermischen mit der Frage, ob Jesus und der Vater die gleiche Person sind - und darum geht es letztlich. Über das Thema würde ich mich gerne separat austauschen, daher habe ich dieses Thema eröffnet.

Es gibt auch andere Diskussionen, z.B. ob wir es mit drei oder nur zwei Personen zu tun haben, daher hatte ich auch schon das Thema: Der dreieinige Gott, eröffnet, wobei es mir dort um die Feststellung geht, dass wir es eben mit drei Personen zu tun haben.

Grüße und Gottes Segen,
José

Perle

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Re: Sind Jesus und der Vater die gleiche Person?
« Antwort #1 am: 03 November 2012, 13:02:15 »
Lieber Jose,

wie verstehst Du
Jesaja 9,5
Menge
Denn ein Kind wird uns geboren, ein Sohn uns geschenkt werden, auf dessen Schulter die Herrschaft ruhen wird; und sein Name lautet »Wunderrat, Heldengott (oder: Gottheld), Ewigvater, Friedefürst.«


Schlachter 2000
Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.


Luther
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst;


Elberfelder
Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit,


Welcher Vater ist uns denn geboren worden?

Jesus ist uns geboren worden; Jesus ist unser ewiger Vater.
Empfehlung: Johannes 1

Für mich ist ein separater Austausch mit Jesaja 9,5 unnötig, denn ich finde "eben keine 3 Personen" in der Schrift.

Schalom!




Offline Jose

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Sind Jesus und der Vater die gleiche Person? (Jes. 9,5)
« Antwort #2 am: 03 November 2012, 13:24:25 »
Zitat von: Perle
Für mich ist ein separater Austausch mit Jesaja 9,5 unnötig, denn ich finde "eben keine 3 Personen" in der Schrift.

Liebe Doris,
das habe ich schon verstanden, und du musst dich zu diesem Thema hier auch nicht weiter äußern, wenn du dazu keine offenen Fragen hast.

Als ich heute Morgen beim Frühstück auf Jesaja 9,5 und das Thema hinwies, hat meine Frau spontan geantwortet: Das hätte sie nie gedacht, dass aus der Stelle jemand die Schlussfolgerung ziehen kann, dass der Sohn und der Vater die gleiche Person seien.

Für mich hat dieses Thema hier aber nicht unbedingt etwas mit der Frage zu tun, wie Gott zu verstehen ist.

Ich wünsche dir viel Gnade für diesen Tag.

Liebe Grüße,
José

Offline Jose

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Ist der Sohn auch der Vater? (Jes. 9,5)
« Antwort #3 am: 03 November 2012, 14:50:40 »
Die Frage von „Perle“, wie ich Jesaja 9,5 verstehe, ist natürlich berechtigt. Tatsache ist, dass in Jesus sich Gott, der Vater, uns offenbart hat und wir nur durch Jesus den Vater erkennen können.

Jesus sagt: "Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen; und von jetzt an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Und wie sagst du: Zeige uns den Vater?" Joh 14,7-9. Aus diesen Worten wird deutlich, dass wir nur durch Jesus den Vater erkennen können, aber es hat m.E. nichts damit zu tun, dass der Sohn und der Vater ein und die gleiche Person sind.

Wir können nicht alles erfassen, so meine Überzeugung, und es war sicherlich auch nicht einfach, Worte zu finden alles zu beschreiben, wie wir es in der Bibel finden. So lesen wir am Anfang des Johannesevangeliums: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott" Joh 1,1. Etwas später lesen wir dann: "Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit" Joh 1,14. Es steht für mich daher außer Frage, dass Jesus, das Wort, Gott ist und von Anfang an beim Vater war. Aber ist der Sohn zugleich der Vater?

Wir lesen auch die Worte: "Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht" Joh 1,18. Diese Worte sind mir besonders wichtig, denn es heißt hier, dass niemand Gott gesehen hat. Gott also, den Vater, kann niemand sehen, wie es Jesus auch später sagte: "Und der Vater, der mich gesandt hat, er selbst hat Zeugnis von mir gegeben. Ihr habt weder jemals seine Stimme gehört noch seine Gestalt gesehen" Joh 5,37. Jesus hat immer davon gesprochen, dass Er vom Vater gesandt wurde.

Hier mag nun jemand einwenden, dass er damit Seine Menschwerdung meint. Das mit Sicherheit, aber was ist mit dem Wort: "Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war!" Joh 17,5. War Jesus beim Vater, eher die Welt war? Das sagt uns Jesus doch selber hier, dann haben wir es doch, wenn wir von dem Vater und dem Sohn reden, mit zwei Personen zu tun.

Das, was uns die Bibel zuverlässig lehrt, daran sollten wir festhalten und das, was wir interpretieren, wie die Aussage in Jesaja 9,5, da sollten wir m.E. vorsichtig sein.

Jesus ist der Weg zum Vater und niemand kommt zum Vater den durch Ihn (Johannes 14,6), das wird uns mit anderen Worten auch im 1. Johannesbrief bezeugt: "Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater" 1.Joh 2,23. Das ist das entscheidende, dass wir uns von Herzen zu Jesus bekennen, dass wir uns zu Jesus bekehren, dann werden wir auch wiedergeboren und sind Kinder Gottes.

Herzliche Grüße,
José

Offline Roland

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Moderativer Einwurf
« Antwort #4 am: 04 November 2012, 21:59:29 »
Hallo José!

Zitat
das habe ich schon verstanden, und du musst dich zu diesem Thema hier auch nicht weiter äußern, wenn du dazu keine offenen Fragen hast.
In diesem Forum wird es grundsätzlich so gehandhabt, dass jeder User sich zu jedem Thema äußern kann. Der einzige Grund, der zum Entzug des Schreibrechts führen kann, sind mehrere (bewusste) Verstöße gegen die Hausordnung.

Das heißt konkret: Doris kann sich auch weiter zu diesem Thema äußern, wenn sie keine "offenen Fragen" hat.

@ Doris: Bitte schreibe weiterhin Deine Erkenntnisse zu diesem wichtigen Thema (auch wenn es keine "offenen Fragen" sind), denn Deine Beiträge sind eine Bereicherung für dieses Forum.

Shalom
Roland
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Jose

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Re: Moderativer Einwurf
« Antwort #5 am: 04 November 2012, 22:48:53 »
Zitat von: Roland
In diesem Forum wird es grundsätzlich so gehandhabt, dass jeder User sich zu jedem Thema äußern kann. Der einzige Grund, der zum Entzug des Schreibrechts führen kann, sind mehrere (bewusste) Verstöße gegen die Hausordnung.

Hallo Roland.
Offensichtlich liegt ein Missverständnis vor. Mit Doris stehe ich auch per P.N. in Kontakt und mir ging es nur darum ihr mitzuteilen, dass sie nicht auch in diesem vor mir eröffneten Thema schreiben muss, wenn sie lieber im "JESUS ist der JaHWeH des Alten Testaments“ bleiben möchte. War sozusagen eine persönliche Mitteilung an "Perle" und ich gehe davon aus, hoffe es zumindest, richtig verstanden worden zu sein.

Es tut mir Leid für das Missverständnis.

José

Offline Roland

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Re: Sind Jesus und der Vater die gleiche Person?
« Antwort #6 am: 04 November 2012, 22:53:24 »
Hallo José,

dann entschuldige bitte meine Reaktion. So ist ja alles in Ordnung.

Shalom
Roland
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Offline Jose

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Kinder Gottes und Miterben Christi
« Antwort #7 am: 05 November 2012, 19:54:36 »
"Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!" Joh 20,17

"Wir sehen aber Jesus, der ein wenig unter die Engel erniedrigt war, wegen des Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jeden den Tod schmeckte. Denn es geziemte ihm, um dessentwillen alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem er viele Söhne zur Herrlichkeit führte, den Urheber ihrer Rettung durch Leiden vollkommen zu machen. Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem; aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen" Hebr 2,9 - 11.

"Der Geist selbst bezeugt zusammen mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden" Röm 8,16-17.


Ich kann es nicht wirklich verstehen, ich kann nur Gott danken und anbeten, dass er mich zu Seinem Kind gemacht hat und ich für Christus ein „Bruder“ bin.

Gottes Segen,
José

Offline Jose

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Ist Gott jetzt nicht alles in allem?
« Antwort #8 am: 05 November 2012, 20:25:57 »
Damit Gott alles in allem sei

Diese Bibelstelle ist sicherlich vielen bekannt: "Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod weggetan. »Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.« Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei" 1.Kor 15,25-28.

Ich kann meinerseits nicht sagen, dass ich die Bibelstelle vollständig verstanden habe. Wenn ich hier aber lese, dass der Sohn selbst dem unterworfen sein wird, der ihm alles unterworfen hat, dann erkenne ich hier zwei Personen, und zwar in der Zeit des Endes.

Wie es sein wird, wenn „Gott alles in allem sein wird“, da freue ich mich darauf. Jetzt aber, in der Zeit in der wir leben, will ich mich nach dem richten, was jetzt ist und uns gilt. Wir haben klare Anweisungen, was die Bekehrung, Nachfolge und Hingabe anbetrifft.

Wenn wir im Gehorsam Gottes Wort befolgen, so wie wir es erkennen, Schritt für Schritt, dann dürfen wir auch im Glauben und in der Erkenntnis wachsen.

Gottes Segen,
José

Perle

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Re: Sind Jesus und der Vater die gleiche Person?
« Antwort #9 am: 06 November 2012, 08:12:46 »
Hallo an Alle!

Ich möchte gerne 1.Korinther 15,20-28 mit Menge, aus meinem Verständnis betrachten.

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden (und zwar) als Erstling der Entschlafenen. Denn weil der Tod durch einen Menschen gekommen (= verursacht worden) ist, erfolgt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen.
Jesus war also ganz Mensch (dadurch war er niedriger als JHWH, GOTTvater).
(Wegen des Todesleidens s.Hebr.2,9 vom 1.Adam musste er Fleisch werden)

Wie nämlich in Adam alle sterben, so werden auch (= entsprechend) in Christus alle wieder zum Leben gebracht werden, ein jeder aber in seiner besonderen Abteilung: als Erstling Christus, hierauf die, welche Christus angehören, bei seiner Ankunft (= Wiederkunft),
Wie der erste Adam ganz Mensch war und uns den Tod brachte,
so musste der 2.Adam=Christus auch ganz Mensch sein, sündenfrei bleiben,, damit ER uns allen das ewige Leben bringt.
Somit war Jesus der erste Mensch, der wieder auferweckt wurde - der Erstling.
Jetzt folgen wir, wenn wir wandeln wie der Mensch, der uns zum Vorbild diente - Jesus Christus.
In IHM sein, bedeutet in Seiner Identität.
ER zeigte uns, dass es als Mensch möglich ist, sanftmütig, geduldig, barmherzig, mit Liebe ect. zu wandeln. Dieses Joch ist leicht!....und bitte keine Mystik betreiben bei: "in IHM sein"

danach das Ende (oder: Endergebnis = der Abschluß), wenn er Gott [und] dem Vater das Reich (oder: Königtum) übergibt, sobald er jede (andere) Herrschaft und jede Gewalt und Macht vernichtet hat;
Der verherrlichte Mensch Jesus wird hier als König beschrieben, der noch jede Gewalt und geistigen Mächte zu bekämpfen hat - bei seiner Wiederkunft.
Bedenke!!  : Jesus muss noch im verwandelten Körper bleiben - denn als GOTTvater ist er absolute Gerechtigkeit und totale LIEBE....somit ist es unmöglich und gegen Gottes Natur, würde ER als GOTT kämpfen!!! (dies wäre UNgerecht und ohne AGAPE! Aus diesem Grund wurde auch der gefallene Engel Luzifer nicht sofort vernichtet)

Hier lesen wir eine Aufzählung "Gott UND dem Vater"..ein gutes Beispiel für Verwirrung, denn GOTT und VATER sind eins.
Nach Seiner Auferstehung erhielt der Mensch Jesus einen verherrlichten Körper (daher sagte ER zu Magdalena Joh.20,17 "rühr mich nicht an...sonst hätte sie IHN wieder mit ihrem sündigen Fleisch berührt)
Bedenke, Lazarus wurde auch von den Toten auferweckt, blieb aber auf der Erde - sein Fleisch wurde also nicht verherrlicht/verwandelt.
Doch unser Fleisch wird verwandelt.

Nun kommts:
denn er muß als König herrschen, »bis er ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat« (Ps 110,1). Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod; denn »alles hat er ihm unter die Füße gelegt« (Ps 8,7).
ER muss!! Denn als GOTT der Agape ist dies unmöglich!
Jedoch als Jesus Christus, König der Heerscharen, vernichtet ER Luzifer samt der gefallenen Engel; damit die Sünde und den ihr anhaftenden Tod.
Welch wunderbarer Plan seit aller Anfang!

Wenn er dann aber aussprechen wird: »Alles ist unterworfen!«, so ist doch selbstverständlich der ausgenommen, der ihm alles unterworfen hat.
Denn niemand ist größer als GOTT im Allesumfassenden und Jesus Christus ist hier immer noch (NUR) in der Gestalt des verherrlichten Körpers.

Sobald ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott (alsdann) alles sei in allen (oder: in allem).
Sobald GOTT alles unterworfen ist, dann wird der verherrlichte Körper, also JESUS CHRISTUS nie mehr die Funktion eines Bluträchers ( was GOTT ja nicht IST als Agape), einnehmen und kehrt somit zu dieser vollkommenen Liebe und Gerechtigkeit zurück....damit GOTT in allem ist : menschl.ausgedrückt: GOTT wird wieder EINS.

Die Person/Mensch Jesus wurde also als ARM GOTTES als Glied des Bundesvolkes - uns im NT- geboren.
Als Glied, das die Verbindung hält zwischen Mensch und GOTT, bis alle Mächte beseitigt sind und GOTTES
Identität, Wille, wieder in allem ist - wie im Himmel, so auf Erden.

Betrachte ich den Vater als reine Gerechtigkeit und Agape, verstehe ich auch, dass der Christus dies IST, wenn ER das Gefallene wieder der Liebe unterworfen hat.
Und wir dürfen in dieser Liebe leben und dem Einen GOTT huldigen.
So wie der Baum der Erkenntnis in 2 Teile - zwischen Gut und Böse geteilt hat, so hat sich der Baum des Lebens geteilt, um zu richten um dann wieder EINS zu machen. (So wie der Stab Aarons ausgeschlagen und Blüten - einen Spoß getrieben hat)
In der Ewigkeit laben wir uns nur noch an dem EINEN Baum des Lebens.

Schalom!

Edit: Wer sonst, als die vollkommene Liebe - die Agape selbst - hätte diesen grausamen Tod auf sich nehmen können, als der VOLLKOMMENE selbst!

« Letzte Änderung: 06 November 2012, 08:22:01 von Perle »

Offline Jose

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Die Präexistenz Jesu
« Antwort #10 am: 06 November 2012, 23:00:59 »
Zitat von: Perle
Die Person/Mensch Jesus wurde also als ARM GOTTES als Glied des Bundesvolkes - uns im NT- geboren. Als Glied, das die Verbindung hält zwischen Mensch und GOTT, bis alle Mächte beseitigt sind und GOTTES Identität, Wille, wieder in allem ist - wie im Himmel, so auf Erden.
Danke für deine Gedanken. Darf ich fragen, was du von der Präexistenz Jesu hältst (siehe: hier).

Ganz schwierig finde ich besonders diesen Gedanken:
Zitat von: Perle
Sobald GOTT alles unterworfen ist, dann wird der verherrlichte Körper, also JESUS CHRISTUS nie mehr die Funktion eines Bluträchers ( was GOTT ja nicht IST als Agape), einnehmen und kehrt somit zu dieser vollkommenen Liebe und Gerechtigkeit zurück....

Im Hebräerbrief lesen wir: "Denn wir kennen den, der gesagt hat: »Mein ist die Rache, ich will vergelten«; und wiederum: »Der Herr wird sein Volk richten.« Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!" Hebr 10,30-31. Darum wehe denen, welche die Gnadenzeit ungenutzt verstreichen lassen. Über Jesus aber lesen wir, so schreibt der Apostel Johannes: "Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt - wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten" 1.Joh 2,1.

Gottes Segen,
José

Perle

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Re: Ist Gott jetzt nicht alles in allem?
« Antwort #11 am: 07 November 2012, 04:37:22 »
Damit Gott alles in allem sei

Diese Bibelstelle ist sicherlich vielen bekannt: "Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod weggetan. »Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.« Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei" 1.Kor 15,25-28.

Ich kann meinerseits nicht sagen, dass ich die Bibelstelle vollständig verstanden habe. Wenn ich hier aber lese, dass der Sohn selbst dem unterworfen sein wird, der ihm alles unterworfen hat, dann erkenne ich hier zwei Personen, und zwar in der Zeit des Endes.

Hallo Jose,
 
mein Beitrag bezog sich auf Dein Unverständnis zu 1.Kor.15,25-28 - ich habe lediglich noch 5 Verse vorher mit einbezogen - und nicht auf die Präexistenz Jesu.

Darf ich Dich fragen, was so schwierig ist und wieso Du Hebräer zitierst??

Zitat von: Perle
Die Person/Mensch Jesus wurde also als ARM GOTTES als Glied des Bundesvolkes - uns im NT- geboren. Als Glied, das die Verbindung hält zwischen Mensch und GOTT, bis alle Mächte beseitigt sind und GOTTES Identität, Wille, wieder in allem ist - wie im Himmel, so auf Erden.
Danke für deine Gedanken. Darf ich fragen, was du von der Präexistenz Jesu hältst (siehe: hier).

Ganz schwierig finde ich besonders diesen Gedanken:
Zitat von: Perle
Sobald GOTT alles unterworfen ist, dann wird der verherrlichte Körper, also JESUS CHRISTUS nie mehr die Funktion eines Bluträchers ( was GOTT ja nicht IST als Agape), einnehmen und kehrt somit zu dieser vollkommenen Liebe und Gerechtigkeit zurück....

Im Hebräerbrief lesen wir: "Denn wir kennen den, der gesagt hat: »Mein ist die Rache, ich will vergelten«; und wiederum: »Der Herr wird sein Volk richten.« Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!" Hebr 10,30-31. Darum wehe denen, welche die Gnadenzeit ungenutzt verstreichen lassen. Über Jesus aber lesen wir, so schreibt der Apostel Johannes: "Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt - wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten" 1.Joh 2,1.

Hast Du meinen Beitrag überhaupt gelesen?
Weißt Du was  "zur Zeit des Endes"  bedeutet?
Verstehst Du tatsächlich nicht? Dann versuche ich Dir weiterhin mit Geduld zu erklären - und das Gute behälst Du!
 
Oder bist Du nur auf Fehlersuche?!
 
Deine Frage, was ich von der Präexistenz Jesu halte, erübrigt sich doch,oder?
Wenn nicht, definiere die Frage bitte genauer.
 
Schalom!


Offline Jose

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Re: Sind Jesus und der Vater die gleiche Person?
« Antwort #12 am: 07 November 2012, 08:23:52 »
Zitat von: Perle
Darf ich Dich fragen, was so schwierig ist und wieso Du Hebräer zitierst??
Die verschiedenen Themen machen es, denke ich, deutlich wo die Probleme liegen:
  • Das Verständnis über die Dreieinigkeit
  • Das Verständnis über die Personen der Gottheit
  • Der zwanghafte Versuch alles erklären können zu müssen
Die Hebräerstelle fiel mir ein, als du von JESUS CHRISTUS und die Funktion des „Bluträchers“ schriebst.

Zitat von: Perle
Hast Du meinen Beitrag überhaupt gelesen?
Weißt Du was  "zur Zeit des Endes"  bedeutet?
Verstehst Du tatsächlich nicht? Dann versuche ich Dir weiterhin mit Geduld zu erklären - und das Gute behälst Du!
Liebe Doris,
ich habe deinen Beitrag gelesen und gestaunt über die Füllen von Gedanken. Dabei prüfte ich es auch, ob die Bibel es uns so lehrt. Könnte ich so nicht sehen. Teilweise kam mir der Gedanke, ob du früher etwas mit Zeugen Jehovas zu tun hattest, aber ich hoffe es nicht.

Wenn ich eine persönliche Bitte aussprechen darf: Magst du dich vorstellen? Wäre schön zu wissen, welche Wege dich zu Gott gebracht haben und wann du dich bekehrt hast. Das ist eine persönliche Bitte. Ich habe kein Recht, es vor dir zu erwarten.

Zitat von: Perle
Deine Frage, was ich von der Präexistenz Jesu halte, erübrigt sich doch,oder?
Wenn nicht, definiere die Frage bitte genauer.
Mein Anliegen bei dem Thema: Die Präexistenz Jesu ist m.E. eindeutig. Ich habe vor, wenn es Gott so schenkt, mich in dem Thema wieder zu äußern.

Gottes Segen,
José

Perle

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Re: Sind Jesus und der Vater die gleiche Person?
« Antwort #13 am: 09 November 2012, 06:47:34 »
Zitat von: Perle
Darf ich Dich fragen, was so schwierig ist und wieso Du Hebräer zitierst??
Die verschiedenen Themen machen es, denke ich, deutlich wo die Probleme liegen:
  • Das Verständnis über die Dreieinigkeit
  • Das Verständnis über die Personen der Gottheit
  • Der zwanghafte Versuch alles erklären können zu müssen
Die Hebräerstelle fiel mir ein, als du von JESUS CHRISTUS und die Funktion des „Bluträchers“ schriebst.


Lieber José,

das tut mir sehr leid.
Ich werde darum beten, dass der HERR JESUS CHRISTUS Dir in diesen 3 Punkten/Plagen, schnelle Hilfe u.Erkenntnis gibt!

Zitat
Teilweise kam mir der Gedanke, ob du früher etwas mit Zeugen Jehovas zu tun hattest, aber ich hoffe es nicht.

Nach welchen Maßstab urteilst Du über die Kinder GOTTES?
Nein, hatte ich nicht. Ich war Katholik - wie Du.

Zitat
Wenn ich eine persönliche Bitte aussprechen darf: Magst du dich vorstellen? Wäre schön zu wissen, welche Wege dich zu Gott gebracht haben und wann du dich bekehrt hast. Das ist eine persönliche Bitte.

Nochmal...welche Rolle spielt das für Dich? Sind wir im GEIST nicht alle Eins  - oder misst Du noch nach dem Fleisch und nach der weltlichen Zeit?

Ich frage mich auch, wieso Du mich plötzlich öffentlich darum bittest - Du kennst doch meine Bekehrungszeit aus einer PN !

Sammelst Du gerne Feuerholz?

Der Friede des HERRN sei mit Dir - nicht, wie ihn die WElt gibt!
Schalom.




Offline Jose

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Unser Glaubensweg, Feuerholz und die Einheit im Geist
« Antwort #14 am: 09 November 2012, 10:21:33 »
Die nachfolgende Antwort ist etwas persönlich, aber vielleicht hilft es uns darüber nachzudenken: Wie gehen wir miteinander um. Es ist weder ein persönlicher Angriff, noch der Versuch Zwistigkeiten zu anzufachen.


Liebe Doris,
vielen Dank für deine Mühe und deine Antwort.

Zitat von: Perle
Ich frage mich auch, wieso Du mich plötzlich öffentlich darum bittest - Du kennst doch meine Bekehrungszeit aus einer PN !

Ja, du hast mir per P.N. in einem anderen Forum geschrieben, aber ich kann mich dort nicht mehr anmelden und die P.N. nachlesen. Ich kann mich nur noch an familiäre Aussagen erinnern.

Als wir dann kurz per E-Mail-Kontakt hatten, haben wir nicht viel geschrieben. Du erwähntest aber im Dezember 2011:
Zitat
Bitte hab' auch Nachsicht mit mir, weil ich die Schrift noch nicht so gut kenne.
Darum bemühe ich mich von Herzen, denn wir sind alle am Lernen.

In diesem Forum hast du mir in einer P.N. vor einer Woche geschrieben:
Zitat
Meine Bekehrung war erst im Dezember '09, daher bin ich noch nicht so bibelfest wie die anderen User...da bitte ich auch um Nachsicht.

Du hast auch noch weiteres familiäre geschrieben und bist mir daher weiterhin ein Gebetsanliegen. Ich kann mich aber leider nicht daran erinnern, näheres über deine Bekehrung zu wissen. Das wäre mir ein Segen und würde sicherlich auch für andere Leser in diesem Forum ein Zeugnis sein. Aber nur, wenn du willst und nur, was zur Ehre des Herrn dient.

Vor einigen Tagen hattest du geschrieben:
Verstehst Du tatsächlich nicht? Dann versuche ich Dir weiterhin mit Geduld zu erklären - und das Gute behälst Du!
Als ich diese Worte las fragte ich mich: Ist das die Doris, die so freundlich per P.N . geschrieben hat?

Ich hatte sehr starke Anfechtungen, daher wenn du fragst:
Zitat von: Perle
Sammelst Du gerne Feuerholz?
so ist es mein Anliegen, genau das NICHT zu tun, damit der Feind keine Streitigkeiten anfachen kann.

Ich habe in den letzten Tagen sehr darum gefleht, dass in meinem Herzen keine falsche Gesinnung aufkommt, auch keine lieblosen Gedanken dir und anderen gegenüber. Dem Feind, dem Teufel, soll keinen Raum im Herzen gegeben werden!

Wenn du aber nun schreibst:
Zitat von: Perle
Nochmal...welche Rolle spielt das für Dich? Sind wir im GEIST nicht alle Eins  - oder misst Du noch nach dem Fleisch und nach der weltlichen Zeit?

Ich weiß nicht, ob wir eins sind. Ab wann sind Gläubige im GEIST eins?
  • Vielleicht erst wenn sie glauben, dass VATER - SOHN - HEILGER GEIST = JAHWEH = JESUS ist?
  • Gehört dazu das Verständnis über die Dreieinigkeit, ob 1, 2 oder 3 Personen?
  • Gehört dazu vielleicht auch noch die Geistestaufe, damit sie zu einem Leib getauft werden?
Ab wann sind Gotteskinder eins?

Gottes Segen dir und allen,
José