Autor Thema: Frauen sollen predigen und leiten - Ein Trend setzt sich durch  (Gelesen 7046 mal)

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BOB

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Re: Frauen sollen predigen und leiten - Ein Trend setzt sich durch
« Antwort #15 am: 12 Dezember 2012, 10:25:41 »
Der große Abfall beweist sich darin, daß die Ordnung Gottes durch weltliche Ordnung ersetzt wird!

Offline Roland

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Re: Frauen sollen predigen und leiten - Ein Trend setzt sich durch
« Antwort #16 am: 13 Dezember 2012, 21:49:22 »
Und was hat konkret 1. Tim. 2 und 1. Kor. 14,38 mit dem großen Abfall zu tun?
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

BOB

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Re: Frauen sollen predigen und leiten - Ein Trend setzt sich durch
« Antwort #17 am: 27 Dezember 2012, 14:01:46 »
Ungläubige machen was sie wollen, halten sich nicht an die Gebote unseres HERRN JESUS.
Sie verstehen nichts von GOTTES Ordnung!

Offline Roland

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Re: Frauen sollen predigen und leiten - Ein Trend setzt sich durch
« Antwort #18 am: 27 Dezember 2012, 16:54:30 »
Das war schon immer so, dass Ungläubige nichts von der Ordnung GOTTES verstehen.

Daher erneut die Bitte, dass Du mir anhand der Bibel aufzeigst, was 1. Tim. 2 und 1. Kor.l 14,38 mit dem "großen Abfall" zu tun hat.
Besser ein Patient CHRISTI als ein Doktor der Theologie!

Offline Jose

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Re: Frauen sollen predigen und leiten - Ein Trend setzt sich durch
« Antwort #19 am: 30 Dezember 2012, 21:29:51 »
lieber bob,
zeige doch klar auf von welchen stellen der bfp abgefallen ist.

Hallo zusammen.,
Meinerseits möchte ich dazu sagen, dass der BFP, als Mitglied der Ökumene, nicht auf biblischem Boden steht bzw. den biblischen Boden verlassen hat. Die Frauenordination, um die es in diesem Thema geht, ist eine Auswirkung davon.

Es geht darum, an der Wahrheit des Wortes festzuhalten, auch wenn wir manches noch nicht erkannt haben. Wenn wir aber etwas erkannt haben, und davon abweichen, da fängt der Abfall an.

Was aber die Diskussion anbetrifft, so möchte ich zur Erinnerung hier zwei Aussagen aus diesem Thread einfügen:
Hallo José,

natürlich steht der BFP in Gefahr, in die gleich Richtung abzutriften wie die FeG. Ich sehe die Gefahr ebenfalls.

Aber wenn wir von dem Status Quo ausgehen, hat sich Pilger klar geäußert. Augenblicklich gibt es im BFP keine Ordination zur Pastorin.

Und, einige Tage später:
Lieber Jose,
jetzt hast du mich kalt erwischt. Ich bin selbst überrascht, denn das die Sache soweit gediehen war wusste ich nicht.
Ich ging nur von Einsegnung aus.

Ich war ca. 4 Jahre nicht "online" im Bfp.

Vielleicht sieht es mit dem BFP viel schlimmer aus, als viele es wahrhaben wollen. Vielleicht sollten sich alle, die noch dazu gehören, sich ernsthaft darüber Gedanken machen, ob sie noch dazu gehören können.

Gottes Segen,
José

Offline Jose

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Re: Frauen sollen predigen und leiten - Ein Trend setzt sich durch
« Antwort #20 am: 24 Januar 2013, 02:14:12 »
Vor einigen Tagen las ich folgendes:
Zitat


Ordination3.2.2 Ordination ist Einsegnung zum Dienst – nicht Abschluss einer Ausbildung. Mit ihr erhalten die Berufenen die Anerkennung zum geistlichen Dienst durch den Bund.

Vielleicht erklärt das, warum Manfred meinte, dass es sich nur um "Einsegung" handelt. Es ist zum Teil auch etwas "schwammig" geschrieben.

Allerdings, z.B. unter diesem Abschnitt der Richtlinien steht etwas genauer:

Bundesausweise
3.4.4 Die Ausweiserteilung für die persönlichen Mitglieder des BFP geschieht unabhängig von einem vorhandenen Anstellungsverhältniss. Pastoren und Pastorinnen, die ohne Anstellung ihren Dienst tun, gelten als „im Ehrenamt“ tätig, ohne dass dies auf dem Ausweis vermerkt ist.

Quelle: BFP-Richtnien (Stand 01.10.2007)

Es geht mir nicht um den BFP, es geht mir primär auch nicht um "Frauenordination", aber es geht darum, wie wir vor dem Herrn stehen und ob Er zu uns reden kann. "Stehe ich recht vor dem Herrn?", diese Frage steht auch immer wieder in meinem Herzen, in diesen Tagen und Wochen ganz besonders.

Gottes Segen,
José

Offline Jose

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MV: Leitlinie Dienst der Frauen in Verkündigung, Lehre und Leitung (2011)
« Antwort #21 am: 26 Oktober 2014, 20:19:30 »
Vorhin habe ich die
Leitlinie Dienst der Frauen in Verkündigung, Lehre und Leitung (2011)
gelesen. Dabei fiel mir leider die "Kompromissfreudigkeit" auf.

Auszug

4. Leitlinien für die Gemeindepraxis im MV

Voraussetzung zu einem Lehr- und/oder Leitungsdienst ist die praktische Bewährung, charakterliche Reife, eine nachvollziehbare Berufung und die notwendige Begabung. Grundsätzlich gilt, dass niemand ein Recht auf den Lehr- oder Leitungsdienst in der Gemeinde hat.

4.1 Zur mitarbeitenden Frau
Frauen gebührt als Mitarbeiterinnen unserer Gemeinden die gleiche Wertschätzung, Liebe und Förderung wie dem Mann. Wenn in einer Gemeinde gottgeschenkte Gaben nicht zur Entfaltung kommen, schadet sich die Gemeinde damit selbst.
Da wo Frauen diese Wertschätzung und Förderung nicht erlebt haben, oder gar durch männliches Fehlverhalten verletzt wurden, gilt es durch Buße und Schritte der Versöhnung diesen Makel zu überwinden. Zur Überwindung männlichen Fehlverhaltens gehört auch die Bereitschaft des Mannes zur Übernahme von Mitverantwortung in der Familie – z.B. im Blick auf die Erziehung der Kinder oder auf die geistliche Grundausrichtung der Familie.

4.2 Zur predigenden und lehrenden Frau
In den Gemeinden des MV wird der Predigt- und Lehrdienst von Frauen gefördert, wenn, wie beim predigenden und  lehrenden Mann,  die  Begabung und  geistliche Reife  diesen  Dienst  wünschenswert erscheinen lassen. Dieser Verkündigungsdienst ist in den verschiedenen Gemeindegruppen, Bibelseminaren, Kleingruppen und im Gottesdienst möglich.

4.3 Zur leitenden Frau
In den Gemeinden des MV soll die Leitungsgabe von Frauen gefördert werden. Diese Leitungsgabe kann auf allen Ebenen in Kleingruppen und Arbeitskreisen unterschiedlichster Art wahrgenommen werden. Darüber besteht im MV unumstritten Einheit.

4.4 Zur mitleitenden Ältesten
Als Konsequenz der in dieser Leitlinie entfalteten Erkenntnisse besteht die Möglichkeit, Frauen in einen Ältestendienst zu berufen. Wir respektieren dabei aber die Selbständigkeit der MV-Gemeinden. Das bedeutet:
  • Die MV-Gemeinden sollen immer von einem Ältestenteam geleitet werden.
  • Jede MV-Gemeinde hat die Freiheit, Frauen als Älteste zu berufen oder nicht.
  • Die Möglichkeit, dass Frauen in sogenannten „Gemeindeleitungen“ mitarbeiten, ohne dabei als Älteste eingesetzt zu sein, stand nie in Frage.

4.5 Zur ordinierten Pastorin
Als Konsequenz der in dieser Leitlinie entfalteten Erkenntnisse besteht die Möglichkeit, Frauen in einen Pastorinnendienst zu berufen. Wir respektieren dabei aber die Selbständigkeit der MV-Gemeinden. Das bedeutet:
  • MV-Gemeinden haben die Möglichkeit, Frauen als Pastorinnen zu berufen (einzustellen). Für das Verfahren gelten alle in der MV-Pastorenordnung und in den Leitlinien für Pastorenanwärter genannten Regelungen einschließlich der Ordination innerhalb des MV.
  • Die Entscheidung von MV-Gemeinden, aufgrund ihrer Überzeugung und Erkenntnis keine Frau als Pastorin berufen zu wollen, wird anerkannt.

Die Gemeinden des MV werden ermutigt, die geistliche Einheit innergemeindlich und im MV aktiv zu suchen, gerade auch weil aufgrund der geschilderten Zusammenhänge nicht in allen Fragen gemeindlicher Theologie und Praxis einheitliche Überzeugungen zu finden sind.

Verabschiedet von der MV-Delegiertentagung im Mai 2011